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31.12.2025 - ReView: Suicide Commando – Final Stage EP

Suicide Commando Album: Final Stage EP Category: Electro / EBM / Industrial Label: Out of Line Music Release Date: 2025-07-18 Author: Chris Letourneau (DJ_Crossover) [..]

Source: RE:GEN Mag

31.12.2025 - Frank Schäfer – Nötes of a Dirty Old Fan – Metal Stories

Ja, ok. I confess. Oder ich geb‘s zu. Ich bin Frank Schäfer Fanboy. Auch wenn er über diabolischen Krach, wie die nur lokalpatriotisch zu rechtfertigenden HEADSHOT aus Braunschweig schreibt, lese ich seine Elaborate gern.

Sorry, bin Frank Schäfer Fanboy
Auch wenn ich seine semiironisch verbrämten Oden auf die musikalisch und imagetechnisch (businesstechnisch ohnehin) irgendwie efiminierten KISS zutiefst verabscheue, verstehe ich doch seine Intension, die Verbindung der Roots der Brüder und Metal-Ahnen, die inzwischen nur noch Radio FFH oder in Niedersachen FFN hören und der aktuellen Musik herstellen zu wollen.

Die Sammlung von nur einseitigen Abhandlungen und längeren Einlassungen zu Bands wie DEEP PURPLE unterhält glänzend und gibt gerade Metalheads meiner Generation das Gefühl, doch nicht allein zu sein.

Nötes of a dirty old Fan bringt alles für einen Erfolg mit
Das Buch „Nötes of a dirty old Fan“ (Konnotation zu Schäfers Lieblingsgonzoautor und seiner gleichnamigen Kolumne sind beabsichtigt) bringt alles für einen Erfolg mit: Genreliteratur, mit der jeder kann, Humor, Fachwissen, Nostalgie und kurze Geschichten und Reportagen, in denen sich viele wiedererkennen.

Hier stimmt der Klappentext ausnahmsweise mal!
Daher mein Tipp: Buch kaufen, Bier aufmachen, wirklichen METAL wie CHAMBER MAGE oder HELMS DEEP auflegen und das Werk in einem Rutsch durch lesen, denn hier stimmt der Klappentext ausnahmsweise mal: „Qualitativ bessere Genre-Literatur wird schwer zu finden sein.“ – FFM Rock.

Für Menschen, die sich seit längerem fragen, was mit dir los ist, legt man das leider nur 176 Seiten lange Dingen aus dem Berliner Satyr Verlag aufs Klo, um einen Einstieg in die Wunderwelt namens Heavy Metal zu ermöglichen.

Alle anderen lesen das Buch, um sich wieder zu erkennen, ihre Liebe zu Musik zu bestätigen, oder sich ganz einfach gut zu unterhalten.

Noch mehr zu diesem Buch zu schreiben wäre in meinen Augen nur redundant oder selbstbespiegelnd.

In diesem Sinne: Up The Hammers!

 

Klappenbroschur: 176 Seiten

Verlag: Satyr Verlag, 1. Auflage (2024)

ISBN 978-3-910775-22-0

Größe: 19,1 x 12,4 x 1,8 cm

16,00 Euro

Source: Vampster

31.12.2025 - Jahresrückblick 2025 von Christina Willems

2025 liegt in seinen letzten Atemzügen. Und ich wäre bereit, jetzt schon den Sargdeckel zuzuklappen. Denn die vergangenen zwölf Monate waren wahrlich ein Wechselbad der Gefühle. Was mussten wir nicht alles ertragen? 2025 nahm uns Ozzy Osbourne und gab uns dafür Donald Trump, Labubus und den „Pudding mit der Gabel essen“-Trend.

Und sonst? The same procedure as every year, James! Wacken versinkt im Schlamm, der FC Bayern ist Deutscher Meister, und mit Friedrich Merz bekommt das Land einen Kanzler, der perfekt zu diesem Jahr passt – vorhersehbar, schwer verdaulich und mit einem Hang zur Trostlosigkeit.

Gerade in solchen Jahren zeigt sich, warum extremer Metal mehr ist als bloße Eskalation. Kein Soundtrack zum Weltschmerz, sondern ein Ventil. Vielleicht liegt es daran, dass mich gerade diese sieben Alben durch 2025 getragen haben. Nicht weil sie die Welt besser gemacht hätten, sondern weil sie nichts beschönigten.

DER WEG EINER FREIHEIT: Innern

DER WEG EINER FREIHEIT liefern mit „Innern“ eines der stärksten und emotional dichtesten Black-Metal-Werke des Jahres ab. Schon die Struktur macht klar, dass hier nichts dem Zufall überlassen wurde: Sechs Songs, 43 Minuten, klare Dramaturgie. Statt Dauerbeschuss setzen die Bayern auf Spannungsbögen und kontrollierte Eskalation. Blastbeats wechseln sich mit Mid-Tempo-Passagen ab und gipfeln in fast meditativen Melodien, ohne dabei an Intensität zu verlieren. Nichts wirkt überladen, nichts zufällig. Jeder Ausbruch hat Gewicht, jeder ruhige Part eine Funktion.

„Innern“ fordert Aufmerksamkeit, belohnt sie aber mit einer Intensität, die lange nachhallt. Das Album ist ein Paradebeispiel für modernen Black Metal, der nicht über Geschwindigkeit oder Lautstärke definiert wird. Sondern über Rhythmusstruktur, präzise Riffs und emotionale Wucht – bombastisch, ohne pathetisch zu sein. Auf diese Weise schaffen DER WEG EINER FREIHEIT ein beeindruckendes und geschlossenes Genre-Statement, mit dem 2025 nur wenige Veröffentlichungen mithalten können.

MANTAR: Post Apocalyptic Depression

Mit „Post Apocalyptic Depression“ haben uns MANTAR im Februar ein echtes Brett um die Ohren gehauen. Das zarte Cover mit dem charmanten Partyhut lässt nicht vermuten, dass in diesem Album ein rotziger Mix aus Doom, Sludge und Punk steckt. Während Hanno Klänhardt auf dem Vorgänger „Pain Is Forever and This Is the End“ noch überraschend melodisch ins Mikrofon keifte, hat das Duo aus Bremen nun zu seiner alten Härte zurückgefunden.

Mit nur 35 Minuten Spielzeit ist das Album eher kurz und lässt den Hörer nach dem ersten Durchlauf mit gemischten Gefühlen zurück. Die zwölf Songs sind sperrig, rau und unvorhersehbar: Hier prallen Blastbeats auf Doom-Riffs, Black Metal auf Hardcore Punk. Ohne Bass, nur mit Gitarre und Schlagzeug, erschaffen MANTAR eine Soundwand, die härter wirkt als so mancher Fünf-Mann-Trupp. „Post Apocalyptic Depression“ klingt nicht nach Stadiontour und Champagner im Backstage-Bereich, sondern nach Kneipenschlägerei, Bier und blutigen Nasen. Keine leichte Kost, aber ein Leckerbissen, der noch lange im Gedächtnis bleibt.

LAMB OF MURMUUR: The Dreaming Prince in Ecstasy

Dass Black Metal kein rein skandinavisches Phänomen ist, haben schon UADA eindrucksvoll bewiesen. Mit „The Dreaming Prince in Ecstasy“ reihen sich nun auch LAMB OF MURMUUR in die Riege ernstzunehmender US-Schwarzmetaller ein. Und das absolut verdient, denn das vierte Album des Ein-Mann-Projekts aus Washington punktet mit einem mitreißenden Mix aus Theatralik und unerwarteter Eleganz. Klassischer Black Metal, Gothic Rock und großzügig eingestreute Symphonic-Elemente verschmelzen hier zu einer fast schon orchestralen Inszenierung mit Wiedererkennungswert.

Wer auf rohes Geschrammel steht, dürfte mit dem Genre-Mix dieses Albums seine Probleme haben. So könnten die ersten Riffs von „Moondance“ auch problemlos aus der Feder von Tobias Forge und den Hardrockern von GHOST stammen. Dank der kratzigen, ungeschliffenen Stimme von „M.“ klingt das Album aber zu keiner Zeit kitschig und erinnert glücklicherweise nicht an den häufig belächelten „Charme“ von Symphonic-Black-Metal-Bands wie DIMMU BORGIR. Ein echtes Highlight, wenn man Lust auf Atmosphäre, Ekstase und ein wenig Pathos hat.

BLACKBRAID: Blackbraid III

Nachdem Jon „Sgah’gahsowáh“ Krieger die Black-Metal-Szene mit „Blackbraid I“ (2022) und „Blackbraid II“ (2023) ordentlich aufgemischt hatte, präsentierte das Universal-Genie aus dem US-Bundesstaat New York 2025 sein neuestes Werk. Wieder hat Krieger alle Instrumente – bis auf die Drums – selbst eingespielt, und wieder setzt er auf rasende Blastbeats, eindringlich melodische Leads und traditionell indigene Instrumente. Das Ergebnis ist ein druckvoller Sound, der strukturiert, aber nicht überpoliert klingt.

Sgah’gahsowáh erfindet das Rad mit diesem Album nicht neu, stellt aber einmal mehr die musikalische Bandbreite von BLACKBRAID unter Beweis. Vom akustischen „Traversing The Forest Of Eternal Dusk“ bis zum wuchtig-aggressiven „God Of Black Blood“ bedient er alle Spielarten des modernen Black Metals. Der Mix aus melancholischen Melodien, keifenden Vocals und imposanter Rhythmusstruktur schafft eine bedrückende, aber gleichzeitig faszinierende Atmosphäre. Ein Album voller Verzweiflung, Wut und Schwere, das auch nach 52 Minuten noch lange nachklingt.

KARG: Marodeur

Wer KARG als Solo-Projekt von HARAKIRI FOR THE SKY-Frontman Michael „J.J.“ Kogler kennt, dürfte nun aufhorchen. Denn mittlerweile hat sich nicht nur die Band vergrößert, sondern auch ihre musikalischen Einflüsse. Und das funktioniert überraschend gut, denn die Elemente aus Klassik, Post-Rock und Grunge harmonieren bestens. Musikalisch bewegen sich KARG auf „Marodeur“ weiterhin im Post-Black-Metal-Spektrum, verzichten aber auf die ausufernden Spannungsbögen und hymnischen Eskalationen, für die HARAKIRI FOR THE SKY bekannt sind.

Auch produktionstechnisch bleibt das Album angenehm unaufgeregt. Der rohe Sound trägt die melancholische Stimmung, ohne sie zu glätten. Alles wirkt bewusst zurückgenommen – und gerade deshalb so intensiv. Weniger Pathos, weniger Katharsis, dafür mehr innere Spannung und Zerrissenheit. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf das FIRTAN-Feature „Annapurna“, das die stilistische Vielseitigkeit des Albums und die musikalischen Einflüsse der neuen Bandmitglieder eindrucksvoll unterstreicht.

ABIGAIL WILLIAMS: A Void Within Existence

Ding Dong, die Hex ist tot! Und das bezieht sich in diesem Fall nicht nur auf die Hexenprozesse von Salem, bei denen sich die US-Amerikaner von ABIGAIL WILLIAMS ihren Namen geliehen haben. Sondern auch auf die Abkehr von ihren Metalcore-Wurzeln, die mit „A Void Within Existence“ endgültig Geschichte sind. Statt geknüppelter Breakdowns und genretypischer Härte setzt die Band nun auf atmosphärischen Doom und Black Metal. Und auf ein packendes Potpourri aus Emotionen – hier geben sich Verzweiflung, Schmerz und Wut die Klinke in die Hand.

Sänger Ken Sorceron röchelt, kreischt und knurrt sich durch die sieben Tracks des Albums, beweist in Songs wie „No Less Than Death“ aber auch sein Talent für klaren Gesang. Eindrucksvoll untermalt von Schlagzeuger Mike Heller (FEAR FACTORY/MALIGNANCY), der die Band als Studio-Musiker unterstützt und für seine technische Präzision bekannt ist. „A Void Within Existence“ ist ein konsequenter Schritt hin zu ernsthaftem, atmosphärischem Black Metal – ruhig, dicht und deutlich reifer als alles, was die Band zuvor veröffentlicht hat.

LORNA SHORE: I Feel the Everblack Festering Within Me

Deathcore hat in der Metal-Community keinen leichten Stand, gilt als erzwungen aggressiv und emotional austauschbar. Vorurteile, die „I Feel the Everblack Festering Within Me“ mühelos bestätigen könnte. Schließlich setzen auch LORNA SHORE auf die bekannten Stilmittel des Genres – tiefergestimmte Riffs, massive Breakdowns, hohe Dissonanzen. Dennoch schafft die Band mit ihrem neuesten Werk eine beeindruckende Ästhetik, die einige Parallelen zum modernen Black Metal zeigt.

Die orchestralen Arrangements sind nicht nur Kulisse, sondern erzeugen eine dichte Atmosphäre, in die sich Will Ramos’ Gesang nahtlos einfügt. Seine extreme Bandbreite transportiert die Texte mit einer emotionalen Wucht, die man im Genre nicht allzu häufig erlebt. Dabei profitieren die Songs von klaren Dynamikwechseln, die zwischen schnellen, technischen Parts und kontrollierten Ruhepunkten balancieren. Tracks wie „Glenwood“ sorgen für Gänsehaut, ohne allzu pathetisch zu klingen. So funktioniert Deathcore, der auch eingefleischte Black-Metal-Puristen überraschen dürfte.

Honorable Mentions:

Auch in diesem Jahr gab es sie – die Alben, die gut, aber eben nicht grandios waren. Veröffentlichungen, die mich unterhalten, aber nicht wirklich mitgerissen haben. Solide genug für eine Schnetzel-Session in Diablo IV oder eine anstrengende Zugfahrt, aber kein Stoff für diese Liste. Erwähnt werden sollten sie allerdings trotzdem.

AGRICULTURE: The Spiritual Sound

GHOST: Skeletá

DRAUGVEIL: Cruel World of Dreams and Fears

HARAKIRI FOR THE SKY: Scorched Earth

DEFTONES: Private Music

WHITECHAPEL: Hymns In Dissonance

DÖDSRIT am 13. April 2025 in der Kantine in Köln

Im April 2025 gastierten HARAKIRI FOR THE SKY im Rahmen der „Scorched Earth“-Tour in der Kantine in Köln. Im Gepäck hatten sie nicht nur ihr gleichnamiges Album, sondern auch die Schweden von DÖDSRIT. Das ehemalige Ein-Mann-Projekt von Christoffer Öster besteht mittlerweile aus vier Musikern und hat sich mit dem vierten Album „Nocturnal Will“ (2024) auch musikalisch weiterentwickelt.

In Köln präsentierte sich die Band von ihrer besten Seite: energiegeladen, spielfreudig und technisch auf einem Niveau, das man so selten bei einer Vorband erlebt. Während HARAKIRI FOR THE SKY ihre Studio-Performance an diesem Abend nicht in gewohnter Stärke auf die Bühne transportieren konnten, brachten DÖDSRIT die Kantine zum Kochen – und das mit einer Intensität, die ihresgleichen sucht. Kein Wunder also, dass die Band seitdem einen festen Platz in meiner Playlist und auf meiner Lederjacke hat.

LAMB OF MURMUUR am 20. April 2025 im Bora in Duisburg

Was haben Black Metal und meine Heimatstadt Duisburg gemeinsam? Richtig: Beides ist hässlich, trist und nichts für schwache Gemüter. Entsprechend gut passte es, dass sich SPECTRAL WOUND und LAMB OF MURMUUR am Ostersonntag 2025 im Duisburger Bora die Ehre gaben. Das Setting hätte kaum passender sein können: Draußen Sturm und Dauerregen, drinnen zwei nordamerikanische Black-Metal-Formationen, die ein musikalisches Höllenfeuer entfachten.

SPECTRAL WOUND lieferten einen kraftvollen Auftritt ab und ließen ihren pechschwarzen Metal gnadenlos auf das Duisburger Publikum einprasseln. Und doch blieb am Ende vor allem ein anderes Bild in Erinnerung: die einsame, beinahe entrückte Präsenz von LAMB OF MURMUUR-Frontman „M.“. Fokussiert, technisch eindrucksvoll und gleichzeitig faszinierend zog er das Publikum in seinen Bann. Eine Performance, die schon im April ankündigte, was für ein Brett uns im November mit „The Dreaming Prince in Ecstasy“ erwarten sollte.

Source: Vampster

31.12.2025 - BEST OF ALBUMS 2025

Traditionally, I close each year with my TOP 25 of the best ALBUMS we’ve received...

Source: Side Line

31.12.2025 - SUBWAY TO SALLY – Eisheilige Nacht – Posthalle, Würzburg – 27.12.2025 – Konzertfotos

Source: Vampster

31.12.2025 - SCHANDMAUL – Eisheilige Nacht – Posthalle, Würzburg – 27.12.2025 – Konzertfotos

Source: Vampster

31.12.2025 - KUPFERGOLD – Eisheilige Nacht – Posthalle, Würzburg – 27.12.2025 – Konzertfotos

Source: Vampster

31.12.2025 - HAGGEFUGG – Eisheilige Nacht – Posthalle, Würzburg – 27.12.2025 – Konzertfotos

Source: Vampster

31.12.2025 - Orkus! wishes you a happy new year

Orkus! wishes you a happy new year! – May you spend this last day of the year in the way that is most pleasant for you. Be it with your friends and/or family, during a roaring party night or quietly all to yourself. We look forward to a positive 2026 and hope that we can […]

Source: Orkus

31.12.2025 - Coldplay - Moon Music

Man sagt ja eigentlich, man soll das Jahr versöhnlich beenden. Nun ja. Der letzte Review, der 2025 auf dieser Webseite erscheint, ist ausgerechnet ’Moon Music’ von ‘Coldplay’....

Source: MedienKonverter

31.12.2025 - Violet Nox - Silvae

Mit ’Silvae’ beweisen ’Violet Nox’, dass elektronische Musik gleichzeitig erdig und kosmisch sein kann. Dass Synthesizer atmen dürfen. Und dass man mit Maschinen durchaus etwas erschaffen kann,...

Source: MedienKonverter

31.12.2025 - WISDOM TOOTH FESTIVAL 2026: Termin, Tickets und Bands – mit GOSSENPOETEN

Das WISDOM TOOTH FESTIVAL 2026 hat einen Termin: Stattfinden wird das Event am 24. und 25. Juli 2026 erneut im „Wildbachstadion“ Hochstein in 86657 Bissingen.

Tickets sichern kann man sich schon jetzt: Im Vorverkauf sind die Wochenend-Tickets derzeit Preis von 82,-€ erhältlich. Erwerben kann man Karten für das Festival über den neu eingerichteten Online-Shop. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich per Vorkasse.

Für Camping vor Ort wird eine Gebühr von 8,-€ erhoben, Kinder bis einschießlich zwölf Jahren genießen freien Eintritt.

Mittlerweile hat das WISDOM TOOTH FESTIVAL bereits die beiden Headliner bekannt gegeben: Neben DOMINUM werden auch GHOSTKID 2026 zum ersten Mal auf dem Open Air auftreten und das Billing anführen. Neu im Line-up sind außerdem GOSSENPOETEN.

Des Weiteren spielen ASENBLUT, GUTRECTOMY sowie EXCREMENTORY GRINDFUCKERS auf dem Festival.

Unseren Festivalbericht zur diesjährigen Auflage lest ihr hier:

>> WISDOM TOOTH FESTIVAL 2025 – Der Festivalbericht <<

Übersicht: WISDOM TOOTH FESTIVAL 2026 Lineup, Billing & Bands
(Stand: 31.12.2025)

Headliner

DOMINUM
GHOSTKID

Alle weiteren Bands auf dem Wisdom Tooth Festival 2026 in alphabetischer Reihenfolge

ASENBLUT
EXCREMENTORY GRINDFUCKERS
GOSSENPOETEN
GUTRECTOMY

Source: Vampster

31.12.2025 - Ultra Sunn – The Beast In You (Digital/CD/Vinyl Album – Artoffact Records)

The Brussels duo Ultra Sunn is undoubtedly one of the Belgian Electro phenomena of recent...

Source: Side Line

31.12.2025 - Rhys Fulber – Memory Impulse Autonomy (Digital/CD/Vinyl Album – Artoffact Records)

Rhys Fulber is a name that, within the Electro underground community, is universally recognized and...

Source: Side Line

31.12.2025 - Lost Signal – Light Of Other Days (Digital/CD Album – Metropolis Records)

Charles Rehill has been active for some time under his sonic alter ego, Lost Signal....

Source: Side Line

31.12.2025 - BIANCA STÜCKER & MARK BENECKE – “Abysmal Affairs”

Work of the Orkus! special act Cult songsin dark folk guiseBIANCA STÜCKER & MARK BENECKE“Abysmal Affairs“EP (eygennutz Records)Release: January 09, 2026 Bianca Stücker’s angelic, characterful voice harmonizes wonderfully with that of Mark Benecke, as they have already proven several times. In “Abysmal Affairs”, they venture into cover songs by Einstürzende Neubauten, Nick Cave & The […]

Source: Orkus

31.12.2025 - Interview with MYSTIGMA (Part 1/2)

We talk to Jörg and Torsten Bäumer about the new Mystigma album“Gloomtown Radio”. But wait a minute, isn’t there also a special anniversary to celebrate in 2025? – After all, the band has existed under this name for 20 years now. But their shared musical past goes back much further … A new beginning?Orkus: I […]

Source: Orkus

31.12.2025 - Orkus! playlist tip: “Industrial Rock/Industrial Metal”

Do you already know our “Industrial Rock/Industrial Metal” playlist on Spotify? Including Rammstein, Rob Zombie, Nine Inch Nails, Ministry, Marilyn Manson, Linkin Park, Skold and many more.

Source: Orkus

31.12.2025 - ULVER: Neverland

Was ist nun anders? Laut ULVER schon mal die Herangehensweise an die Scheibe. „With ‚Neverland‘ we embraced a more ‚punk‘ spirit – more dreaming, less discipline – freer, quite simply“, heißt es in der Pressemitteilung. Träumen trifft es sehr gut.

Auch wenn noch einige dieser 80er Pop-Einflüsse zu hören sind, haben ULVER diese zum Großteil ersetzt und verweilen nun im sphärischen Downtempo oder Lounge, was die ersten beiden Singles („Weeping Stone“ und „They’re Coming the Birds“) beeindruckend unterstreichen.

(Hier muss ich einmal kurz innehalten, bevor keiner mehr weiterliest.„Downtempo? Lounge? Was faselt der Kerl da? Es geht doch um METAL!!!“ Falls ULVER nicht bekannt sind, vertraut euch bitte mit der Bandgeschichte und, da wir hier unter Metallern sind, fangt am besten ganz von vorne an, ihr werdet staunen.)

Vielleicht kann man mit „Neverland“ Parallelen zu „Themes from William Blake’s The Marriage of Heaven and Hell“ aus dem Jahre 1998 ziehen. Damals haben sie sich nach drei Alben vom (Black-)Metal verabschiedet und haben an elektronischen Soundwelten Gefallen gefunden. Jetzt, wieder drei Alben später, könnte eine neue Aufbruchstimmung beginnen, auch wenn der Stilwechsel nun nicht mehr ganz so abrupt ist. Dazu passt auch, dass der wundervolle Opener von „Neverland“, „Fear in a Handful of Dust“, eine vorgetragene Stelle aus T. S. Eliots „The Waste Land“ beinhaltet:

„…OnlyThere is shadow under this red rock,(Come in under the shadow of this red rock),And I will show you something different from eitherYour shadow at morning striding behind youOr your shadow at evening rising to meet you;I will show you fear in a handful of dust.“.

Was ist denn nun die Wundertüte „Neverland“ genau? Es ist (endlich) weniger DURAN DURAN (stellvertretend), dafür viel mehr KRUDER & DORFMEISTER meets „Blade Runner“ Soundtrack (beide), z. B. bei „Horses of the Plough“, „Pandoras Box“ oder „Quivers in the Marrow“ und späten JEAN MICHEL JARRE („Elephant Trunk“ oder „People of the Hills“). Große Namen, denen ULVER zu jeder Sekunde gerecht werden.

Doch Peter Pan oder Tinkerbell hab´ ich leider nicht entdeckt, wie es der Albumtitel bzw. das Cover vermuten lassen, dafür viel des Geistes der „Teachings In Silence“ EP oder „Perdition City“.

Schön, wieder zum Rudel zu gehören.

Veröffentlichungsdatum: 31.12.2025Spielzeit: 41:39

ULVER Line-Up:Kristoffer Rygg – drums, percussion, electronics, synthesizer, vocalsOle Alexander Halstensgård – programming, electronics, synthesizerAnders Møller – percussion, drumsJørn H. Sværen – synthesizerStian Westerhus – guitar, bass guitar

Guest:Sara Khorami – whispers and voices (recorded at 4 a.m.)Recording by Kristoffer Rygg & Ole Alexander Halstensgård at Lupercal Studio, Oslo (NO)Mixing by Anders Møller at Subsonic Society, Oslo (NO)Mastering by Vegard Sleipnes at Reel to Reel Mastering, Oslo (NO)Artwork & layout by Paschalis Zervas (+ wolframgrafik)Label: House of Mythology

Mehr im Netz:https://ulver.bandcamp.com/album/neverlandhttps://store.houseofmythology.com/

ULVER „Neverland“ Tracklist:

1. Fear in a Handful of Dust2. Elephant Trunk3. Weeping Stone (Visualizer bei YouTube)4. People of the Hills5. They’re Coming! The Birds!6. Hark! Hark! The Dogs Do Bark7. Horses of the Plough8. Pandora’s Box9. Quivers in the Marrow10. Welcome to the Jungle11. Fire in the End

Source: Vampster

31.12.2025 - VESSELES: neues Symphonic Black Metal Album „Home“ mit einer Dämonin

Mit „Home“ wird am 16. Januar 2026 das neue Album der Symphonic Black Metal-Band VESSELES erscheinen. Es ist nach der 2024er-EP „I Am a Demon“ das erste Album der US-Amerikaner aus Santa Clara rund um Bandleaderin Valira Pietrangelo (MORTAL FILTH, Ex-ARCANE EXISTENCE), die sich selbst als Dämonin identifiziert. Das Album beschäftigt sich daher mit der Frage, was Heimat für jemanden bedeutet, der nicht aus dieser Welt stammt.

„Home“ wurde von Nick Loiacono produziert und mit einem Cover-Artwork von Mark Erskine ausgestattet.

VESSELES Line-Up:
Valira Pietrangelo – composition, orchestrations, lyrics, vocals
J Burial – vocals
Ron Graves – bass
Nick Brown – drums

VESSELES „Home“ Tracklist
1. Flesh Throne (Video bei YouTube)
2. Eternally Within Us (Lyric-Video bei YouTube)
3. The Beneath
4. Home
5. They Wither…
6. Until They Are Dust
7. Scriptures Etched Into the Mind’s Pillars (Video bei YouTube)
8. Perpetual Chasm of Black Mirrors (Video bei YouTube)
9. This Is Not Home

Source: Vampster

31.12.2025 - KAL-EL: zweite Single vom neuen Cosmic Stoner / Fuzz Rock Album „Astral Voyager Vol 2“

Die Cosmic Stoner / Fuzz Rock-Band KAL-EL hat nach „Juggernaut“ mit „Juno“ eine zweite Single ihres kommenden Albums „Astral Voyager Vol 2“ veröffentlicht. Es ist das siebte Album der Norweger und wurde erneut von Ruben Willem gemixt und gemastert. Erscheinen wird das Album am 23. März 2026 via Majestic Mountain Records und Blues Funeral Recordings.

KAL-EL Line-Up:
Bjørn O. Knutsen – Bass
Bjørn „Bjudas“ Stornes – Drums
Ståle „Cpt Ulven/Captain“ Rodvelt – Vocals
Kristoffer „Doffy“ Ranaweera – Guitars
Azul Joshua „Josh“ Bisama – Guitars

KAL-EL „Astral Voyager Vol 2“ Tracklist
1. Juno (Lyric-Video bei YouTube)
2. The Nine
3. The Prophecy
4. Juggernaut (Video bei YouTube)
5. Pan
6. Asteroid

Source: Vampster

31.12.2025 - Advertisement: The book by KILLER HEELS PHOTOGRAPHY

This large format book presents an unforgettable selection of stunning art and fetish photography taken over the last 10+ years. Killer Heels Photography was awarded BEST PHOTOGRAPHER at the UK FETISH AWARDS in 2022 and 2023. Killer Heels Photography has its very own style, an unmistakable look. Specializing in latex fashion and fetish. “Latex is […]

Source: Orkus

31.12.2025 - HOLOGRAMAH: Abyssus.Versus.Versiculos.

Ein seltsames Intro eröffnet das Debütalbum „Abyssus.Versus.Versiculos.“ der chilenischen Black Metal-Band HOLOGRAMAH. Irgendein Geprassel und verzerrte Stimmen lassen beim Hörer erstmal ein paar Fragezeichen zurück, ehe es mit „Holograms into the Octagram“ dann zur wesentlichen Sache geht: kaltes Black Metal Geprügel, das ungezügelt und wild wirkt. Auf Harmonien wird nicht viel Wert gelegt. Vielmehr geht es der Band um den spontanen Ausdruck von Gefühlen. Da passt dann auch der herausgepresste „Gesang“ recht gut, der weder Kreischen noch Growlen ist, sondern eher anklagender Sprechgesang in verschiedenen Nuancen der Wut.

„Abyssus.Versus.Versiculos.“ ist dissonant, schräg und gewöhnungsbedürftig
Auch in der Folge bleibt „Abyssus.Versus.Versiculos.“ dissonant, schräg und gewöhnungsbedürftig, wenngleich fragmentarisch Groove und Melodien („Evocaciones del Vacío Primordial“) und gar Gitarren-Soli („The Unmanifested Curse“) Einzug halten. Hinzu wird die kalte Atmosphäre durch den Klang der Becken (intensiv beim Titeltrack zu hören) unterstützt. Generell fällt das Schlagzeug-Spiel besonders auf, als dass es nicht nur schnell sondern auch mit interessanter Rhythmik bespielt wird. HOLOGRAMAH beschließen somit das Jahr mit einem sperrigen, aber doch interessanten und aufwühlenden Release, der Potenzial erkennen lässt.

Veröffentlichungstermin: 31.12.2025

Spielzeit: 29:25 Min.

Line-Up:
Al Stumpf – Vocals
O.P – Guitars / Bass
N.O – Guitars / Drums

Label: Living Temple Records

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/Hologramah

HOLOGRAMAH „Abyssus.Versus.Versiculos.“ Tracklist
1. Blood of Eden
2. Holograms into the Octagram (Audio bei Bandcamp)
3. The Veil of Serpent’s Oracle
4. Abyssus. Versus. Versículos.
5. Evocaciones del Vacío Primordial (Audio bei Bandcamp)
6. The Unmanifested Curse
7. Entitas Ex Nihilo
8. Amén

Source: Vampster

31.12.2025 - MASSGRAV: Pizza Speciale

Einmal die Nummer 420 mit extra viel Kruste! MASSGRAV liefern schnell und liefern prompt. Die schwedische Crust-/Powerviolence-Band bläst mit „Pizza Speciale“ zum sechsten Mal zum Angriff. Und dabei ist deutlich mehr Käse (also cheese, ach ihr versteht schon …) obendrauf, als zuvor. MASSGRAV fahren zugunsten von Punk Rock und Rock ’n‘ Roll den Powerviolence-Anteil zurück. Das Resultat ist groovy, und dennoch sind MASSGRAV noch durchgehend schnell genug und haben nichts von ihrer Assi-Attitüde und der Wut verloren. Das Resultat aus diesen sanften Anpassungen: MASSGRAV sind auf dem besten Weg, eine Hitmaschine zu werden. „Pizza Speciale“ dauert epische 27 Minuten und damit ganze 3 Minuten länger als das bisher längste Album von MASSGRAV. Unter den 21 Songs sind fast nur Knaller, egal ob die offensichtlichen Hits „Vilken del av dra åt helvete är det du inte förstår?“, bei dem Cecilia Boström von THE BABOON SHOW als Gästin zu hören ist, „Högerspö“, „Pöbelmakt“ und „Ingen framtid“ oder die Blast Beat-Infernos wie „På bästfronten intet nytt“, „Ni är eliten“ und „Radikal“. Die Rechnung geht auf: Entfesselte Punk-Riffs, heiseres Geschrei, ungebremste Energie und das Gefühl, dass die Welt einen kollektiv am Arsch lecken kann, bringen MASSGRAV wunderbar rüber. Und das beste: „Pizza Speziale“ macht auch beim zehnten Hören noch Spaß. In diesem Sinne. Buon appetito!

VÖ: 31.05.2025

Spielzeit: 27:05

Line-Up:
Norse – Guitar & Vocals
Ola – Bass & Vocals
Jesper – Guitar
Fenok – Drums

Label: Selfmadegod Records (CD) & Lixiviat Records / De:Nihil Records (LP)

MASSGRAV „Pizza Speciale“ Tracklist:
1. På bästfronten intet nytt
2. Pizza Speciale (Official Audio bei Youtube) 
3. Faktum kvarstår
4. Ingen refräng = noll poäng
5. Vilken del av dra åt helvete är det du inte förstår?
6. Ni är eliten
7. Snikfittans år
8. Sikta lågt
9. Amatörernas afton
10. Knäpptysta mördarmaskiner
11. Högerspö
12. Ingenstans att fly
13. Storfräsarkuken
14. Pöbelmakt
15. Dom skiter i dig
16. Jag har sett Göran Persson… jag hatar det
17. Vem har pissat i genpoolen?
18. Man är väl ingen jävla psykolog
19. Ingen framtid
20. Radikal
21. Nu får det fan va nog

Mehr im Netz:
https://www.massgrav.com/
https://massgrav.bandcamp.com/
https://www.instagram.com/massgrav_sthlm/
https://www.facebook.com/massgrav

Source: Vampster

31.12.2025 - AS THE SUN FALLS: kündigen neues Melodic Death Metal Album „Songs From The Veil“ an

Die Melodic Death Metal-Band AS THE SUN FALLS hat mit „Songs From The Veil“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „Last Days of Light“ (2021) und „Kaamos“ (2024) das dritte Album der Finnen und wird am 22. Mai 2026 via Theogonia Records erscheinen.

Inspiriert von finnischer Mythologie und Folklore, erkundet das Album den Flug des „Seelenvogels“, die Geheimnisse der Schöpfung, die schattenhaften Reiche der Unterwelt und den legendären „Feuerfuchs“, dessen brennender Schwanz den nördlichen Himmel entzündet. Diese mythischen Visionen sind verwoben mit kargen, von der Natur inspirierten Reflexionen: der erstickenden Stille der Nacht, dem kalten Glanz der Wintersterne und einer intimen Meditation über Trauer und Verlust, die den emotionalen Kern des Albums bildet.

„Songs From The Veil“ wurde von Mikael Andersson gemixt und gemastert. Vorab gibt es mit „A Shimmer On The Tides“ einen Video-Clip.

AS THE SUN FALLS Line-Up:
Jani Berney Mikkänen – Guitars, Vocals (backing)
Joni Hakulinen – Vocals
Anttoni Välimaa – Drums
Juuso Laitinen – Guitars

AS THE SUN FALLS „Songs From The Veil“ Tracklist
1. Daughter Of The Air
2. A Shimmer On The Tides (Video bei YouTube)
3. As Night Devours
4. A Million Stars Ashine
5. Below A Pale Tree
6. 9 Days Of Sorrow
7. Burning Snow
8. Silent Water
9. Blood To The Soil
10. Sielulintu

Source: Vampster

31.12.2025 - GENUS ORDINIS DEI: weitere Single mit Roy Khan vom neuen Symphonic Death Metal Album „The Land East of Eden“

Die Symphonic Death Metal-Band GENUS ORDINIS DEI hat mit „Sweet Magick“ einen weitere Single ihres kommenden Albums „The Land East of Eden“ veröffentlicht. Als Gast-Sänger wirkt dabei Roy Khan (CONCEPTION, Ex-KAMELOT) mit.

„The Land East of Eden“ ist das fünfte Album der Italiener und wird am 16. Januar 2026 erscheinen.

GENUS ORDINIS DEI Line-Up:
Tommaso Monticelli – Guitars, Keyboards, Orchestrations
Niccolò Cadregari – Vocals, Guitars
Nicola Pedrali – Drums

GENUS ORDINIS DEI „The Land East of Eden“ Tracklist
1. Triumphant
2. Sharp Things
3. The Woe None Shall See
4. East of Eden (Video bei YouTube)
5. Sweet Magick (Lyric-Video bei YouTube)
6. Abyss
7. I Am Wretched, I Am Proud
8. Eyes Through the Veil
9. Awakening (Video bei YouTube)
10. Immortal Love
11. Treason
12. The Crone
13. For the Hatred Continues Still

Source: Vampster

31.12.2025 - BLACKWATER HOLYLIGHT: neues Doom Metal / Indie / Shoegaze Album „Not Here Not Gone“ aus Portland

Mit „Not Here Not Gone“ wird am 30. Januar 2026 via Suicide Squeeze Records das neue Album der Doom Metal / Indie / Shoegaze-Band BLACKWATER HOLYLIGHT erscheinen. Es ist das vierte Album der US-Amerikanerinnen aus Portland, Oregon.

„Es ist wie mit einem Fuß drin und einem Fuß draußen“, erklärt Frtonfrau Sunny Faris. „Es geht darum, wie man Menschen in seinem Leben verlieren kann, aber dennoch ihre Präsenz und Energie um sich herum spürt.“

„Not Here Not Gone“ wurde von Sonny Diperri produziert und von Howie Weinberg gemastert.

BLACKWATER HOLYLIGHT Line-Up:
Sunny Faris – Vocals, Guitar, Bass
Mikayla Mayhew – Bass, Guitar
Eliese Dorsay – Drums
Sarah McKenna – Synths

BLACKWATER HOLYLIGHT „Not Here Not Gone“ Tracklist
01. How Will You Feel
02. Involuntary Haze (Visualizer bei YouTube)
03. Bodies
04. Heavy, Why? (Video bei YouTube)
05. Giraffe (feat. David Sitek)
06. Spades
07. Void To Be
08. Fade
09. Mourning After
10. Poppyfields

BLACKWATER HOLYLIGHT Tourdaten 2026
4/18 – Tilburg, NL @ ROADBURN FEST
5/06 – Brussels, BE @ Ancienne Belgique
5/07 – Hamburg, DE @ MS Stubnitz
5/08 – Copenhagen, DK @ A Colossal Weekend Fest
5/09 – Oslo, NO @ Desertfest
5/10 – Gothenburg, SE @ Monument
5/12 – Poznań, PL @ Pod Minoga
5/13 – Leipzig, DE @ UT Connewitz
5/14 – Berlin, DE @ DESERTFEST
5/15 – Neunkirchen, DE @ Stummsche Reithalle
5/16 – Brussel, BE @ Obsidian Dust Fest
5/17 – London, UK @ Desertfest
5/18 – Newcastle, UK @ The Cluny
5/19 – Glasgow, UK @ Stereo
5/20 – Manchester, UK @ The Deaf Institute
5/22 – Helsinki, FIN @ Sonic Rites Fest

Source: Vampster

31.12.2025 - ARCHITECTURAL GENOCIDE: zweite Single vom neuen Brutal Death Metal Album „Malignant Cognition“

Die Brutal Death Metal-Band ARCHITECTURAL GENOCIDE hat nach „Malicious Wager“ mit „Coercion Into Carnality“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Malignant Cognition“ veröffentlicht. Es ist nach „Cordyceptic Anthropomorph“ (2020) das zweite Album der US-Amerikaner aus Houston rund um Bassist Matt Day (STABBING) und wird am 16. Januar 2026 via Comatose Music erscheinen.

ARCHITECTURAL GENOCIDE Line-Up:
Matt Day – Bass
Nat Conner – Drums
Daniel Brockway – Vocals
Tom Savage – Guitars
Caleb Baker – Guitars

ARCHITECTURAL GENOCIDE „Malignant Cognition“ Tracklist
1. Precursor to Bloodshed
2. Coercion Into Carnality (Lyric-Video bei YouTube)
3. Leave It to Cleaver
4. Trophies for My Murders
5. Malicious Wager (Audio bei YouTube)
6. Decent Deranged
7. Zed Requiem (Featuring Damonteal Harris of PeelingFlesh)
8. Stuffed Under Floorboards

Source: Vampster

30.12.2025 - KMFDM postpone 2026 European tour, will still release ‘Enemy’

German industrial rock and electro-industrial band KMFDM have postponed their almost sold-out February-March 2026 European...

Source: Side Line

30.12.2025 - CD Review: Marcel Agterhuis - Thank You For The Music (A Tribute to Duran Duran)

Artist: Marcel AgterhuisTitle: Thank You For The Music (A Tribute to Duran Duran)Genre: New Wave / PopRelease Date: 19th October 2025Label: self-released

Source: Reflections of Darkness

30.12.2025 - Live Review: Waiting For Words - Paris 2025

L’Antipode, Paris, France14th November 2025Waiting For Words - “Dignity Tour” & Myselfson - “Resistance” Release Party ConcertTwo years after their memorable gig with AND ONE, attending the last date of the 35-gigs “Dignity Tour” of WAITING FOR WORDS was a “must do” to me. As a co headliner, it’s a Foundry Records’ family business with MYSELFSON, here to present their 2nd album, ‘Resistance’.

Source: Reflections of Darkness

30.12.2025 - Call The Ships To Port: Leæther Strip, Covenant und der wohl kälteste Rückruf des Jahres

Coverversionen sind ja so eine Sache: Man weiß vorher nie, ob sie liebevolle Verbeugung, mutiges Experiment oder doch eher etwas für die gut gemeinte Resterampe sind. Leæther...

Source: MedienKonverter

30.12.2025 - CD Review: Forced To Mode & Eklipse - One Caress

Artist: Forced To Mode & EklipseTitle: One CaressGenre: New WaveRelease Date: 1st December 2025Label: Last Recording

Source: Reflections of Darkness

30.12.2025 - DVD Review: Cure, The - The Show Of A Lost World

Artist: The CureTitle: Troxy Live 2024: The Show Of A Lost WorldGenre: New Wave / Gothic RockRelease Date: 13th December 2025Label: Universal Music

Source: Reflections of Darkness

30.12.2025 - Interview: Project-X - December 2025

Interview with Torny Gottberg (music, vocals, production) from Project-XAfter some time of Scandinavian EBM shaping dancefloors with muscle and discipline, PROJECT-X still operates with a rare kind of clarity: blunt energy, clean structure, zero need to cosplay its own past. With new live shows lined up for 2026, this felt like the right moment to check in with Torny - not to ask for a nostalgic victory lap, but to talk about what survives when the “seriousness” burns off and only the essentials remain: friendship, curiosity, and that stubborn urge to make machines feel alive.

Source: Reflections of Darkness

30.12.2025 - Jahresrückblick 2025 von Andreas Holz

Do you remember the good old days
Before the ghost town
We danced and sang as the music played
Like in the boomtown

We still do, actually. „Ghost Town“ ist 2025 allen Ernstes als 12″-Single erschienen, na ja, ich lebe digital, ich brauch sowas nicht, aber das Lied mag eine der fünf besten Coverversionen aller Zeiten sein, und das Video ist der Hammer. Und auch, dass ich wieder ein Jahr nicht nur überlebt, sondern tatsächlich erlebt habe, ist bemerkenswert; die folgende musikalische Liste ist Beweis dafür, ist Tagebuch und Spiegel des Inneren, für die Nachwelt (haha) festgehalten und deshalb mir immer so wichtig. Es war ein intensives Jahr, voller Herausforderungen, großer emotionaler Momente in jede Richtung, und bevor ich noch weiter ins prätentiöse Phrasendreschen abdrifte und irgendeinen meiner ca. 23 Leser verliere, verspreche ich: Dieser musikalische Jahresrückblick ist besonders gut! Er bringt’s! Und das, obwohl oder gerade weil ich drauf und dran bin, ein vollkommen ausgewhimpter Post-Metal-Poser zu werden.

(Wie immer: Die Links hinter den Titeln führen entweder zum Review hier auf Vampster oder direkt zur Bandcamp-Seite der Veröffentlichung.)

 

Zehn Werke für die Ewigkeit
Ich gestehe, ich liebe DEAFHEAVEN, aber DEAFHEAVEN ist nicht auf Platz 1, auf Platz 1 ist, völlig überraschend (jedenfalls für mich),

AFSKY: Fællesskab

Mein überschwängliches Review spricht ja bereits Bände, aber als ich AFSKY dann auch noch live gesehen habe auf der „European Flagellation“-Tour, zusammen mit den ebenfalls hervorragenden AMIMIA und MYRDAL, war mir endgültig klar, dass meine Welt diese Band gebraucht hat. Nach wie vor sorgt jeder Durchlauf für Gänsehaut: Dieses Album ist von vorne bis hinten ein einziger großer Wohlfühlmoment und gerade wegen seiner Unperfektheit einfach nur perfekt. Der Old-School-90er-Gag mit dem Hidden Track auf der CD-Version, den offenbar aber kaum ein Fan tatsächlich gefunden hat, weil man eben heutzutage nicht mehr mit sowas rechnet und im Alltag halt lieber streamt (oder Dateien abspielt), ist dann noch das Tüpfelchen auf dem i (und „Ouverturen till undergangen“ trotz Instrumental-Charakter eine nette Weihnachtsüberraschung gewesen).

AGRICULTURE: The Spiritual Sound

Schleierhaft ist mir Kollege Christophs Verdacht, auf „The Spiritual Sound“ fehle irgendwas. Da ist doch alles drauf: Auf-die-Fresse-Punk, eingängige Hooks, edelster Post-Black-Stoff, bis auf den Urgrund der Seele reichender Indie-Gesang und nicht zuletzt „Bodidharma“, das ich zuerst als Musikvideo wahrgenommen habe, wobei es mir komplett die Schuhe ausgezogen hat, so faszinierend fand ich diesen brillianten Horror-Kurzfilm:

YELLOW EYES: Confusion Gate

Ist es die kaputte Welt, die dafür sorgt, dass ich nicht mehr nur Eingängiges, sondern auch soviel kaputte Musik mag? Na ja: YELLOW EYES sind ja nun hier auch so eingängig wie noch nie, ohne ihre Derangiertheit auch nur ansatzweise verloren zu haben. Das hier ist ebenfalls spirituelle Kunst in Perfektion und auch eine, zu der man verdammt nochmal, äh, abrocken kann. Wenn das nämlich nicht geht, bringt es mir auch nichts.

URISK: Shrivelling Lights

Was wäre meine Top 5 ohne mindestens einen Geheimtipp? Dass URISK immer noch ein solcher sind, ist nur damit zu erklären, dass Labels und Promotion bzw. der „Darf ich das denn auch gut finden?“-Reflex nach wie vor das Hören der meisten Menschen bestimmen. Dass ich am gegenteiligen Effekt leide – was kaum jemand kennt und gut findet, hör ich mir ganz genau an, Bekanntes lasse ich eher liegen -, ist aber kein Grund dafür, dass URISK hier stehen: URISK sind nämlich einfach nur brilliant, dazu noch ungemein sympathisch und von umme Ecke. Sie sollten groß rauskommen!

DEAFHEAVEN: Lonely People With Power

Album-Titel des Jahres! Und obwohl sie jeder geil findet, auch (fast) Album des Jahres, denn seien wir mal ehrlich, alle fünf Alben hier oben hätten den Titel verdient. Nach dem furchtbaren Vorgänger (wie hieß er noch gleich?) hatte ich der Band dieses Meisterwerk nicht mehr zugetraut – umso größer meine Freude, als es bei jedem Durchlauf wuchs und wuchs und schließlich sogar „Ordinary Corrupt Human Love“ als meinen DEAFHEAVEN-Favoriten verdrängte. Punch, Gefühl, kompromisslose Härte, Melancholie usw., hier stimmt alles und passt alles zusammen, auch und gerade so ein Kurzfilm wie dieser hier:

VARO: The World That I Knew

Und noch etwas, was ich nicht für möglich gehalten hätte: dass dieses Album, 2020 als Pandemie-Projekt angekündigt, dann doch noch irgendwann mal erscheinen würde. Aber da ist es! VARO versammeln hier ein Who-Is-Who der alternativen Folk-Szene Irlands und verzaubern die Liebste und mich gekonnt mit einem wunderschönen und von Spud Murphy mal wieder genial produzierten Stück nach dem anderen. Besonders schön: „Green Grows The Laurel“ mit John Francis Flynn und „Sweet Liberty“ mit Ian Lynch (LANKUM). Oder man schaue und höre sich „Lovers And Friends“ an, mit einem herrlich abgründigen Arrangement, das dem Text eine ganz neue Ebene hinzu fügt:

BELL WITCH & AERIAL RUIN: Stygian Bough Vol. II

Erstaunlich ist es eigentlich nur vordergründig, dass mir „Stygian Bough Vol. II“ so nahe geht: Ich mag nämlich (bisher?) weder BELL WITCH noch AERIAL RUIN. Aber in einer Zeit, in der die Welt, geführt von machtbesessenen Irren, unbelehrbaren Idealisten und stinkreichen Firmenbossen, die jeden Bezug zur Realität bereits verloren haben, in einem atemberaubenden Tempo auf den Abgrund zusteuert, brauche ich Momente der Ruhe und Kontemplation mehr denn je, und davon gibt es hier reichlich: Allein die erste Melodiefahrt, wenn die Gitarre nach ein paar Minuten plötzlich die Seele erlöst (und davon gibt es noch mehr, noch viel mehr hier!). Oder der Moment, wenn Erik Moggridge nur von Akustik-Gitarre begleitet die Klinge erhebt… Wahnsinn. Ein monumentales Album, die pure Katharsis.

SUNKEN: Lykke

Eine Konstante in meinen Reviews ist ja das Lob des Basses, und diese lebensfrohen Dänen bekommen es hier gleich nochmal: Was für ein tolles Bassspiel! Aber „Lykke“ („Glück“ – großartiger Titel für ein depressives Black-Metal-Album, oder?) bietet so viel mehr und war mir in schwierigen Momenten, in denen ich auch gerne so geschrien hätte wie der Sänger hier, einfach eine große Stütze.

HEXECUTOR: …Where Spirit Withers In Its Flesh Constraint

Puh, doch nicht völlig ausgewhimpt. Da ist es ja, mein Trad-Metal-Album des Jahres. Die Breaks, Hooks und Riffs sind von vorne bis hinten perfekt hier, und die Band hat ein Bandlogo, das aus Exekutionsmaschinen besteht! Sehr viel geiler geht es nicht, und das wisst ihr auch, also anhören, bitte, wenn ihr auch nur ein bisschen was für traditionellen extremen Metal übrig habt.

HABAK: Mil orquídeas en medio del desierto

Die Top 10 wird beschlossen von einer Band, die ich erstaunlicherweise noch nicht kannte, obwohl sie eigentlich wie für mich gemacht ist: melodisch und melancholisch bis ins Mark, aber mit wütender Punk-/Crust-Energie gesegnet und voll mit Hass. Was will man mehr?

Fünfzehn weitere funkelnde Edelsteine in einem endlosen Sumpf aus Schrott
TURBOSTAAT: Alter Zorn

Ich liebe und verehre TURBOSTAAT seit ihrem Debüt (2002) und halte sie trotz ihres unbestreitbar großen Einflusses für künstlerisch einzigartig, weshalb es mich auch gar nicht stört, dass sie im Grunde immer wieder den gleichen Song aufnehmen. „Alter Zorn“ hat ob des oberflächlich etwas zahmeren Sounds etwas gebraucht bei mir, wollte aber dann immer wieder gehört werden und ist nicht zuletzt wegen der Entstehungsgeschichte (Sänger Jan hat vor den Aufnahmen einen Herzinfarkt überlebt) durchaus ein emotionales Highlight. Und mit „Mutlu“ und „Otto muss fallen“ sind mindestens zwei brilliante Songs drauf, die sich vor den alten Sachen nicht zu verstecken brauchen.

THE TAXPAYERS: Circle Breaker

Etwas Schönes am Älterwerden ist ja, dass man Entwicklungen verfolgen kann, die nicht immer schlecht sind: THE TAXPAYERS waren früher eine herrlich versoffene Punk-Band mit massiven Country-, Folk- und Jazz-Einflüssen, aber dann hat der Kopf der Band aufgehört zu trinken, und nun liegt mit „Circle Breaker“ ein Album vor, das vor Lebensbejahung nur so strotzt und mit dem die Band offenbar den großen AJJ Konkurrenz machen möchte und ebenfalls in Indie-Gefilden wildert. Das klappt wegen der wunderschönen Melodien und emotional eindringlichen Texte, die die Finsternis nie vergessen (herzzereißend: „Nobody Is A Lost Cause“ und „Constant Headlines“, aber auch eigentlich alle anderen) ganz hervorragend.

OROMET: The Sinking Isle

Ein Album wie eine heiße Badewanne voller erhabener Schaumberge (wundervoll, oder? Bin ein bisschen stolz.): Doom wie er sein soll, tröstlich, unerbittlich, raffiniert. Und nicht eine Sekunde lang langweilig.

CERCLE DU CHENE: Recits d’Automne et de Chasse

Dieses Projekt aus Frankreich ist eine Art weibliche Version von SUMMONING und verzaubert ohne Ende, wenn das Bedürfnis nach Märchen mal wieder zu stark wird.

BESNA: Krasno

„Schönheit“ heißt dieses Album, und da Schönheit an allen Ecken und Enden fehlt, nur nicht in der Kunst (wenn man gut suchen kann), ist das auch ein ganz wunderbarer Titel für ein Post-Black-Metal-Album. BESNA gehen dabei eher mit dem Holzhammer zu Werke, was ja hin und wieder auch mal ganz reizvoll ist.

EBONY PENDANT: Threnodies From The Coldlands

Hier hingegen wird der Holzhammer mit dem Florett getauscht. Kurz vor Weihnachten kamen die mir bis dato unbekannten EBONY PENDANT mit ihrem betont trven Black Metal voller Romantik, Sehnsucht, Einsamkeit und megageiler Riffs um die Ecke und eroberten mein Herz im Sturm. Manchmal liegt eben immer noch im Einfachen die tiefste Seele.

VRDRBR: Mono Tod

Ob es Absicht war, „Mono Tod“ so, nun ja, warm klingen zu lassen? Die Wärme jedenfalls ist trügerisch, wird hier doch dem totalen Absturz gehuldigt. Wer damit umgehen kann, möge mittun, es ist ganz schön geil.

TO ESCAPE: I Wish To Escape

Moment, Black Metal und Son Cubano bzw. Salsa? Man möchte Reißaus nehmen, aber damit ist man ja nun nicht alleine und bleibt dann doch – gut so! Das hier ist so überraschend wie eingängig, ein großer Spaß und doch irgendwie tiefgründig.

HAVUKRUUNU: Tavastland

Ich bleibe dabei: Dieses Album hätte einen anderen Sound verdient. Er ist zu dünn. Denn die Songs sind allesamt unglaublich fett. Und geil. Und überhaupt: Eulen!

FER DE LANCE: Fires On The Mountainside

Noch so ein fettes Album. FER DE LANCE sind eine dieser sympathischen Epic-Metal-Bands, die man als Nerd einfach lieb haben muss. Ein ganz starkes zweites Album, Feuer aufm Berg und dicke Hose. Wundervoll.

GATES OF DAWN: III

Moment, Black Metal und Psychedelic Rock aus den 70ern? Man möchte Reißaus nehmen, aber die Türen der Morgendämmerung sind einfach zu schön und einladend, also tritt man hindurch und hat den Salat: Ein Mann in Schlaghose und Corpse Paint tanzt und krächzt zu Disco Beats, daneben steht ein weiterer und haut einfach mal ein schmissiges 10minütiges Gitarrensolo raus. Die Welt ist voller Wunder.

GREET: I Know How To Die

Aus der Asche der Anarcho-Black-Metal-Band DAWN RAY’D sind zwei Projekte entstanden, die mit Metal mal so gar nichts zu tun haben: Simon Barr lebt mit ANCIENT HOSTILITY seine Liebe für Harmony Singing aus, und Matthew Broadley hat mit GREET eine gemütliche Mischung aus Harmonium-Drones und mittelalterlich anmutender Folklore parat. Diese hat eine ungemein beruhigende, aber irgendwie auch belebende Wirkung, und das Artwork ist einfach nur fantastisch, oder?

TREST: Energumen

Wiederum total finster besorgen es uns TREST, und das ist ja auch hin und wieder vonnöten. Ein ganz starkes, ungemein atmosphärisches Black-Metal-Werk (mit einem ebenso genialen Cover!), deren musikalische Versatzstücke man meint, irgendwoher zu kennen, so aber dann halt noch nie gehört hat.

RAGANA & DROWSE: Ash Souvenir

Das queere anarchistische Duo RAGANA hat sich mit einem Ambient-Künstler namens DROWSE zusammengetan für ein Konzeptalbum über Verlust und Erinnerung. Es kann Krach ebenso wie Doom und Americana und ist ein weiteres schönes Beispiel für fruchtbare Kollaborationen zwischen spannenden Projekten.

SUTRATMA: Adrift

Oh Mann, Funeral Doom kann auch so schön sein: Bei SUTRATMA handelt es sich um Veteranen des Genres, hier nun mit neuem Sänger, und der kann nicht nur exzellent grunzen, sondern auch ganz passabel singen. Dass die Gitarren etwas zu leise und die Keys etwas zu laut sind: geschenkt, wenn man erstmal in der traurigschönen Atmosphäre, die „Adrift“ vermittelt, versunken ist.

Es war nicht alles Album dieses Jahr
Wer meine bisherigen Jahresrückblicke kennt, weiß, dass ich mich eigentlich immer nur auf Alben konzentriert habe. Ich liebe das Format einfach und kann Lieder außerhalb von Alben überhaupt nur in Ausnahmefällen hören. Die EP als „kleines Album“ habe ich immer belächelt, dabei ist sie, wenn man eh schon wenig Zeit hat zum Musikhören, eigentlich die perfekte Wahl, hat man damit doch ein in sich abgeschlossenes Werk, das aber eben recht kurz ist. Wie kurz ist denn nun aber eine EP? Ich würde sagen, alles unter 30 Minuten ist eine solche – oder aber eine Veröffentlichung, die offiziell oder zumindest bei Metal Archives als solche gekennzeichnet ist.

2025 habe ich gar nicht bewusst mich dazu entschlossen, mehr EPs zu hören, sie kamen einfach. Und plötzlich muss ich nicht nur eine ausführliche Albenliste, sondern auch eine mit EPs schreiben, denn diesmal ist es sogar so, dass die EPs musikalisch den Alben mindestens das Wasser reichen können. Veröffentlichen Bands mittlerweile einfach häufiger EPs, weil sie genau wissen, dass sie so der Veröffentlichungsflut zumindest ansatzweise ein Schnippchen schlagen könnten? Vielleicht, aber das kann den Anstieg innerhalb nur eines Jahres hier nicht erklären. Ach, ich weiß es nicht, und es ist ja auch völlig egal, hier sind sie, meine 15 Highlights der kurzen Form 2025:

LUNAR AMULET: Lunar Amulet

Wobei sich dieses Werk eines Veteranen der USBM-Szene (Aaron Charles von FALLS OF RAUROS und RHUN), sein neuestes Projekt, anfühlt wie ein vollständiges Album, so abwechslungsreich und in sich geschlossen ist es. Drei Songs, die drei Facetten seines Schaffens zeigen, verbunden mit wunderschönen kleinen Instrumentalstücken – ein großartiges Konzept, das ich gern mindestens doppelt so lang erleben würde. Wie hier verträumt-bombastische, an SUMMONING erinnernde Melodien mit räudigem Punk und depressiver Raserei a la ULTHA und YELLOW EYES verbunden werden, habe ich so noch nicht gehört und möchte dafür das verpönte Wort „genial“ in den Ring werfen. Und dann dieses zauberhafte Artwork! Mehr davon!!

TRHÄ: lact’eben

Das Sommerloch, sofern es denn eines gegeben hat, habe ich dieses Jahr mit TRHÄ gestopft, und das kam so: Als es noch Frühling war, habe ich spontan am Dortmunder Hafen ein kleines Open-Air-Konzert zweier australischer Punk-Bands besucht und bin dort überraschenderweise mit einem Bekannten ins Gespräch gekommen, mit dem ich bisher noch nie ins Gespräch gekommen war. Und der hat mir TRHÄ empfohlen. Der Rest ist Geschichte, mühsame Geschichte, denn wie verschafft man sich bloß einen Überblick über ein Projekt, das binnen fünf Jahren zig Releases rausgehauen hat? Ich habe es irgendwie geschafft und ein paar tolle EPs und Alben gefunden, aber das Beste hat TRHÄ mit „lact’eben“ im Sommer dann praktischerweise frisch veröffentlicht. Was für ein großartiges, hoch emotionales Stück Musik! Auch dies könnte ein Album sein, lang genug ist es, aber es soll wohl eine EP sein, na ja, dann ist das eben so.

PRECENTOR: Eternal Life

Es gibt eine Epic-Doom-Variante, die sich durch eine besonders sakrale Atmosphäre auszeichnet und die ich wahnsinnig liebe, aber als aktuelle Vertreter derer habe ich bisher leider nur FVNERAL FVCK, THE TEMPLE und eben nun PRECENTOR gefunden. Letztere spielen das christliche Game so konsequent aus, dass man meinen könnte, sie meinen es ernst. Na ja, warum auch nicht? Die Musik jedenfalls ist ein einziger Ohrwurm, warm, sanft, tröstlich bis ins Mark. Ein Traum.

NIMBIFER: Vom Gipfel

Fand ich das 2024er-Album „Der böse Geist“ noch überbewertet, konnte mich die diesjährige EP „Vom Gipfel“ sofort komplett abholen. Die Produktion ist etwas weniger kratzig, aber immer noch ganz klar Raw Black Metal, und die Melodien sind reiner Zucker. Da bin ich sehr aufs zweite Album gespannt!

URISK: Oidhche II

Das zweite Demo der aufstrebenden Bonner Band ist etwas mehr klassisch auf Black Metal produziert als das Album und bietet einen höheren keltisch-schottischen Einfluss, was mir sehr zusagt. Die Progressive-Anteile sind trotzdem vorhanden, zum Glück, und die Songs sind weiterhin in erster Linie Songs, und zwar sehr gute.

TRHÄ: di nido jad – ◊untwan law¶ur dëhajt◊ejn – a∫ëtana lín bë

TRHÄ schon wieder!

DUESENJAEGER: Solaire

Zu DUESENJAEGER immer das Gleiche zu schreiben, ist irgendwie auch müßig, aber da sie sich seit 25 Jahren jeder wie auch immer gearteten Weiterentwicklung konsequent verweigern, schreibe ich einfach: Es ist immer wieder wie Nach-Hause-kommen. Bleibt festzuhalten, dass hier mit „Solar“ ihr vielleicht bester Song überhaupt drauf und „Kantholz“, hehe, echt ein schöner Titel ist:

KACKSCHLACHT: 2025

Boah, sieben Jahre haben diese Penner für gerade mal 20 Minuten Ranzpunk-Musik gebraucht. Es ist eine Frechheit. Auch, wie geil die Musik geworden ist. Richtig stabiler Klang, gute Texte, schönes Cover, ihr habt sie doch nicht mehr alle.

LISA O’NEILL: The Wind Doesn’t Blow This Far Right

Man kann darüber streiten, ob die tiefe Schwere, die LISA O’NEILL mit dieser EP transportiert, gerade noch klar geht und der Welt angemessen ist oder einfach üblen Kitsch darstellt. Das Lied über Obdachlosigkeit in Dublin kriegt die Kurve so gerade noch durch den eingebauten O-Ton, „The Bleak Midwinter“ ist wunderschön, mit „Mother Jones“ würdigt sie eine alte Heldin der Arbeiterbewegung – ja, LISA O’NEILL ist und bleibt eine der Größten der alternativen Folk-Szene.

FLUISTERAARS: De Kronieken Van Het Verdwenen Kasteel – III – Grunsfoort

Nachdem mich die ersten beiden Teile der Alte-Schlösser-Serie von FLUISTERAARS leider noch nicht hatten begeistern können, war der dritte Teil eine willkommene Überraschung: Hier spielen sie ihre Stärken wieder konsequent aus, das Urwüchsige, Rohe, ohne dabei Melodie und Atmosphäre zu vernachlässigen.

LIFE: …and still it flutters

Damian Anton Ojeda liebt und kann nicht nur Black Metal (TRHÄ) und Blackgaze (SADNESS), sondern auch guten alten Screamo bzw. „Skramz“, und diese Liebe hat er 2025 mit seinem Projekt LIFE wiederbelebt, indem er einfach mal mehr als zehn Demos und EPs und ein Album damit aufgenommen und veröffentlicht hat (ja, ich verstehe auch nicht, wie er das macht). Mir ist dabei überhaupt nicht klar, nach welchen Kriterien er Musik als „Demo“ klassifiziert, aber „…and still it flutters“ ist offenbar keins, und es ist die Veröffentlichung, die mir bislang am besten gefällt. Hab aber auch noch längst nicht alle gehört…

THE BLOOD MOUNTAIN BLACK METAL CHOIR: Folklore

Mit seinem Blackgaze-Projekt ISLEPTONTHEMOON hat dieser Mensch mich leider enttäuscht, aber sein BLOOD MOUNTAIN BLACK METAL CHOIR hat nicht nur einen brillianten Namen, sondern auch sehr starken – nun ja – Black Metal mit interessantem politischen Hintergrund zu bieten.

PANOPTICON: The Poppies Bloom For No King

Austin Lunn hat 2025 zwar zwei Alben veröffentlicht, beide haben mich jedoch enttäuscht (eines ist lahmer Americana, das andere unnötige Resteverwertung). Nicht so diese EP – der Titeltrack ist ein mitreißender Black-Metal-/Crust-Bastard mit starker politischer Botschaft zu Immigration in den USA inklusive emotionalem Spoken-Word-Sample eines Betroffenen, und die Erlöse gehen direkt an eine entsprechende Organisation.

DRUDENSTEIN: Der Bergristall im Tannenhain (Uraufführung 1925)

Okay, musikalisch geht im Black Metal eigentlich mehr, aber bitte schaut euch Cover, Album- und Songtitel an, dann wisst ihr, warum das Teil hier steht. Außerdem bietet es wundersamerweise die Gelegenheit, einen alten Helden der 90er-Black-Metal-Szene, Jorge von DRAUTRAN, mal wieder kreischen zu hören!

OLD NICK: Where Poison Apples Grow

Diese Zusammenstellung der Halloween-Singles von OLD NICK alias Abysmal Specter kam schon am 2. Januar 2025 raus, und ich hatte mich das ganze Jahr über darauf gefreut, sie an Halloween zu hören. Dann war plötzlich Weihnachten. Na ja, ist ja auch gruselig (und, ach ja: Das phänomenale „The Kloven Hoof Of Krampus“ gibt’s auch noch)! Jedenfalls musikalisch ist das hier nicht weniger als fantastisch: komisch, grotesk, catchy as hell und deutlich besser als die aktuelle CURTA’N-WALL-EP „Georgie And The Dragon“, die mich leider enttäuscht hat.

Es gibt aber ja auch noch andere Formate, z.B. das Split- und das Live-Album, und beide habe ich 2025 ausgiebiger gewürdigt als sonst. Irre (gut):

SADNESS/LUX: Dusk Garden

Oh, so viel Gefühl. So unglaublich viel Gefühl! Ist es nicht schön, etwas fühlen zu können? Wir sollten alle mehr fühlen, wenn wir mit dem Denken fertig sind, es kann nicht schaden. „Midnight Rain“ von SADNESS ist hier drauf, ein Epos, das nur aus Gefühl besteht, es ist fast zu schön, um wahr zu sein.

OCCULT BLOOD/CARRION BLOOM: Battle Cries Of Endless Night

Fucking Hell. Wer traditionellen, großartig und fett produzierten Black Metal mit Punk-Kante braucht, ist hier richtig. OCCULT BLOOD galoppieren auf dämonischen Rössern vorneweg, CARRION BLOOM reißen hymnisch und leidenschaftlich alles ab.

SADNESS/ABRICTION: That Lasts Forever

ABRICTION ist quasi SADNESS in weiblich und mit mehr Groove und die Songs hier drauf sind so stark und verträumt und schön, dass auch sie im Sommer ein paar Durchläufe spendiert bekommen haben bei mir.

GOBLIN BAND: A Loaf Of Wax (Live from MOTH Club)

GOBLIN BAND ist eine queere Trad-Folk-Band aus Süd-London, die schöne Kostüme und besetzte Häuser mag und das mit dem Folk auch noch richtig gut macht. Die Entscheidung, als erste große Veröffentlichung ein Live-Album zu wählen, wird damit begründet, dass die Band nur live richtig erfahren werden kann. Das mag sein, aber auch die Aufnahme ist großartig: Der Klang ist spitze und definitiv eines Studioalbums ebenbürtig, die Songs machen Spaß, besonders instrumental (u.a. hat man eine klassisch ausgebildete Violinistin dabei), und sie haben einen coolen politischen Biss, der in den Ansagen immer mal wieder aufblitzt.

MEWITHOUTYOU: Live Vol. II

Die großartigen MEWITHOUTYOU verabschieden sich posthum aktuell mit einer Reihe fantastischer Live-Alben (sie bitten übrigens darum, den Titel wie das Verb „to live“ auszusprechen), die ich als mittelalter Fan dieser einzigartigen Post-Hardcore-Band hier nicht unerwähnt lassen kann.

Viel besser als jedes Live-Album ist aber natürlich ein echtes Konzert. Was habe ich mich auf SUN WORSHIP beim Culthe-Fest in Münster gefreut, und dann sagen sie einen Tag vorher ab! Na ja, der Besuch hat sich trotzdem gelohnt (u.a. wegen ALKERDEEL und TAKH), und sie kommen 2026 ja dann hoffentlich wirklich. Alles in allem ist es jedenfalls großartig, ein Festival mit einem derart sympathischen Konzept (genreübergreifende Bands aus dem dunklen Spektrum, aber bitte antifaschistisch) direkt um die Ecke zu haben.

Weiterhin habe ich mir, wegen musikalischer Großartigkeit, das Duo BIG SPECIAL in Köln angesehen. Mit 250 Leuten war das MTC zum Bersten gefüllt, erstaunlich viele Menschen älteren Semesters waren da, um sich die beiden proletarischen Post-Punk-Poeten aus Birmingham anzuschauen, und es war schon großartig zu sehen, wie gerührt die beiden von ihrem Erfolg waren und wie erleichtert, dass sie nicht mehr irgendwelche Scheißjobs am unteren Ende der Nahrungskette machen müssen, um über die Runden zu kommen. Ihr 2024er-Album (und die dazugehörigen Videos!!) empfehle ich uneingeschränkt, das 2025er habe ich eher als Schnellschuss empfunden, aber vielleicht liegt es einfach daran, dass es direkter und weniger poppig ist und mir das einfach nicht so gut gefällt.

Kurz darauf habe ich dann auch noch einen Abstecher zu AFSKY, MYRDAL und AMIMIA in Oberhausen gemacht. War spitze, auch wenn der Live-Sound von AFSKY (alles eher leise und sehr wenig Bass, um es mal vorsichtig auszudrücken) leider gewöhnungsbedürftig ist. Aber die Energie der Band kam sehr gut rüber, und MYRDAL und AMIMIA waren echte Entdeckungen.

Das Cover des Jahres – furchteinflößend bis ins Mark auf gleich mehreren Ebenen und ein Marketing-Schachzug so genial, dass ihn sich kein Social-Media-Team der Welt hätte ausdenken können. Musikalisch bietet das Debüt-Album von DRAUGVEIL indes nur Mittelmaß, und wenn wir dann noch über die spannenden Themen „KI“ und „Kommerz“ nachdenken, kommen wir ins Teufels Küche, wo… aber Moment mal, wer klopft denn da so penetrant an die Falltür?!

Das KELLERMÄNNLEIN ist’s! Es möchte dringend mitreden beim Thema „Cover des Jahres“! Verständlich. Nächstes Mal meldet es sich bitte etwas früher bei mir und hat noch einen Tacken bessere Songs dabei, dann taucht es vielleicht auch in den Top 25 auf.

Das war’s (fast). Wie viele Releases habe ich jetzt hier erwähnt? Fast 50 dürften es sein, das ist Rekord, dabei jammere ich ja jedem, der nicht bei drei auf dem Baum ist, davon vor, zu wenig Zeit zum Musikhören zu haben. Ist ja auch so, habe alle davon viel zu wenig gehört! Und was beim Hören neuer Releases dann halt auf jeden Fall auf der Strecke bleibt, ist das Hören alter Klassiker – Fluch des Alters und des großen Interesses, aber so ist das eben. (Ich bin nämlich der „So-ist-das-eben“-Mann, enger Vertrauter des „So-einfach-ist-das“-Manns aus der Titanic, die – apropos – dringend Abos braucht!!) Immerhin: Seit ich mit dem Shanling M5 Ultra einen beeindruckend guten mobilen Player und mit dem Meze Neo 99 fast einen High-End-Kopfhörer mein Eigen nenne, kann ich eben auch und gerade unterwegs richtig viel gute Musik richtig gut genießen (wobei der Meze eigentlich zum Spazierengehen nicht taugt, weil Bügel und Kabel zu dolle Geräusche machen beim Gehen, aber bei Metal hört man die natürlich eher weniger…).

Ach ja, Reviews schreiben ging auch irgendwie, und ich bin wie immer sehr dankbar, dass ich es hier (so frei) machen darf. Ein paar mehr als letztes Jahr waren es, schön, aber ich wünsche mir natürlich, dass es noch mehr werden. Problem: Ich will dabei kreativ und witzig und ausführlich sein, und manche Alben verweigern mir das einfach konsequent. Und dann gibt es eben noch Alltag, Arbeit und Familie und die eigene Band, die gibt es auch (neun Konzerte gespielt, davon zwei akustisch und eins endlich mal in der Oetinger Villa, dazu ein echt unglaublicher Jahresabschluss im legendären AZ Mülheim, hach, es ist schon toll!)…

2026 wirft seine Schatten nun voraus bzw. wir sind schon mittendrin, und wer diese Schatten ebenso beängstigend findet wie ich, der muss einen Vorboten eines 2026 erscheinenden Albums anschauen und anhören, und zwar mindestens einmal täglich. Es handelt sich um das Musikvideo zu dem Stück „Scales Will Fall“ des nordenglischen Künstlerkollektivs HEN OGGLED; noch nie habe ich ein derart lebensfrohes und gleichzeitig wehmütiges und wütendes Stück Musik und Film erlebt, und ja, ich liebe Superlative, aber der hier stimmt einfach. Gottes Segen und Rot Front, Genossinnen und Genossen, genießt es einfach:

 

Source: Vampster

30.12.2025 - Gesundheit vor Verstärker: ‘KMFDM’ verschieben Europa-Tour

Manchmal zwingt einen selbst der Ultra Heavy Beat in den Leerlauf – und genau das ist jetzt passiert. Während sich der europäische Winter aktuelle ohnehin...

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30.12.2025 - WALDGEFLÜSTER: Knochengesänge

Man stirbt zweimal, sagt man. Einmal, wenn man aufhört zu atmen, und das zweite Mal, wenn jemand deinen Namen zum letzten Mal erwähnt. Es ist ein bisschen ironisch, dass dieses Zitat gleich einer ganzen Reihe von Personen der Menschheitsgeschichte zugeschrieben wird, verdeutlicht aber auch, wie essentiell dieser Gedanke für unser Dasein ist. Was bleibt, wenn wir nicht mehr hier sind? Können wir der eigenen Vergänglichkeit beruhigten Gewissens ins Auge sehen, sofern wir uns unseres Vermächtnisses sicher sind?

Diese Fragen stellen auch WALDGEFLÜSTER, deren passend betiteltes „Knochengesänge“ zum Innehalten einlädt. Ist unser Schaffen zum Vergessen verdammt? Verklingen unsere Lieder nicht irgendwann ohnehin im Wind? Lebt zumindest ein Teil von uns in der nächsten Generation weiter? Die definitiven Antworten hat Mastermind Winterherz natürlich nicht, doch entdeckt der Sänger im Hadern mit der eigenen Existenz durchaus auch Quellen, aus denen man Kraft schöpfen kann.

Was WALDGEFLÜSTER auszeichnet, sind ihre melancholischen Soundkulissen
Wobei „Krähenpsalme“ zunächst ein pessimistisches Bild zeichnet, vom Verlust der Lebensfreude, der Ziellosigkeit des eigenen Daseins, die musikalisch in gewohnter Manier umgesetzt wurde. Was WALDGEFLÜSTER auszeichnet, sind die Soundkulissen ihres atmosphärischen Black Metals, wo Akustikgitarren dezent die rabiaten Passagen bereichern und uns wundervolle Melodiebögen in Nachdenklichkeit versinken lassen. Das gelingt der Formation auch hier mittels eines melancholischen Finales, das mit fatalistischer Perspektive die Arme nach oben reißt.

Generell zeichnet die Lyrik auf „Knochengesänge“ bittersüße Bilder, deren Metaphern hier und da durchaus Raum für Interpretation lassen. Die einzige Ausnahme ist das sehr schnörkellos formulierte „Bamberg, 20. Juni“, wo Winterherz einen intimen Einblick in einen persönlichen Verlust gibt. Hier ist besonders zu spüren, wie nahe dem Frontmann die inhaltliche Seite des Albums geht, obgleich gerade hier die emotionale Bindung für Außenstehende aufgrund der direkten Adressierung an einen verstorbenen Gefährten womöglich schwerer zu überbrücken ist.

„Knochengesänge“ hat berührende Momente, lässt aber auch ein Muster erkennen
Universeller ist natürlich die eingangs diskutierte Thematik, die gesondert im Titeltrack zum Tragen kommt. Die melancholische Note des Stücks erinnert dabei an das PANOPTICON-Cover „The Pit“ der Vorgänger-EP „Unter Bronzenen Kronen“ (2023), wobei die Eigenkomposition natürlich öfter auf klassisches Black-Metal-Vokabular zurückgreift.

Frostig und rabiat zeigt sich außerdem „Von Hypnos und Thanatos“, das – und hier zeichnet sich durchaus ein Muster ab – für das große Finale ebenso auf getragenen Klargesang setzt wie das rührende „Der kleinste König und sein Architekt“. Immerhin hat hier die süßliche Note des Höhepunkts durchaus Konzept, indem der titelgebende Architekt seinem Spross einige herzerfüllte Worte mit auf den Lebensweg gibt.

Insgesamt ist „Knochengesänge“ ist stimmiges, homogen konzipiertes Album
Mit dem traditionellen „The Parting Glass“ schließlich folgt zum Ende hin eine unerwartete Zäsur, fällt das Stück trotz schwarzmetallischer Instrumentierung doch etwas aus dem Rahmen. Wüssten wir es nicht besser, hätten wir den Closer eher als Bonus-Dreingabe verortet. Es ist nur ein kleines, doch kaum schlimmes Kuriosum in einem sonst homogen konzipierten Album, das die Stärken WALDGEFLÜSTERs routiniert zur Schau stellt, aber in puncto Facettenreichtum dem insgesamt stimmigeren „Dahoam“ (2021) nicht das Wasser reichen kann.

Nichtsdestotrotz dürfen Winterherz und seine Mitstreiter vorerst ruhig und gelassen aufatmen: Denn selbst wenn wir letzten Endes zum Vergessen verdammt sein sollten, werden die „Knochengesänge“ zumindest in unseren beschaulichen vier Wänden noch eine ganze Weile durch den Äther hallen.

Veröffentlichungstermin: 07.11.2025

Spielzeit: 58:40

Line-Up
Winterherz – Vocals, Gitarren, Samples, Keyboards
Dominik Frank – Guitars
Markus Frey – Guitars
Martin Schirmann – Bass
Thomas Birkmaier – Drums

Produziert von WALDGEFLÜSTER und Markus Stock (Mix und Mastering)

Label: AOP Records

Homepage: https://www.waldgefluester.com/
Facebook: https://www.facebook.com/BlackMetalWaldgefluester/
Instagram: https://www.instagram.com/waldgefluester_official/
Bandcamp: https://blackmetalwaldgefluester.bandcamp.com

WALDGEFLÜSTER “Knochengesänge” Tracklist
1. Krähenpsalme (Audio bei YouTube)
2. Bamberg, 20. Juni
3. Der kleinste König und sein Architekt
4. Von Hypnos und Thanatos
5. Lethe – Der Fluch des Schaffenden
6. Knochengesang (Video bei YouTube)
7. The Parting Glass

Source: Vampster

30.12.2025 - Gallery: Dark Storm Festival - Chemnitz 2025

Stadthalle, Chemnitz, Germany25th December 2025Dark Storm Festival 2025 with CNVX, Unzucht, Zweite Jugend, Rue Oberkampf, Rosegarden Funeral Party, Orange Sector, CombichristEvery year on the 1st Christmas holiday, Chemnitz turns dark and traditionally welcomes visitors from all over Germany and neighbouring European countries. Over almost three decades, the Dark Storm Festival has evolved into the largest indoor scene gathering and has been able to showcase countless renowned artists.

Source: Reflections of Darkness

30.12.2025 - Zwischen Bühne und Botschaft: „Exile“ ist der nächste Schritt von ‘Mesh’

In diesem Jahr hatten Mesh bereits für Bewegung gesorgt: Die „The Truth Doesn’t Matter“-Tour 2026 wurde schon vor einigen Wochen auf Facebook angekündigt und brachte zahlreiche Termine...

Source: MedienKonverter

30.12.2025 - Who Saw Her Die? - Sacramental

Wenn man Donald Trump zuhört, entsteht mitunter der Eindruck, Amerika befinde sich seit seiner Wiederwahl in einem kollektiven Dauerhoch – wirtschaftlich, moralisch und natürlicha auch geistig auf...

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30.12.2025 - Jesus On Extasy – Between Despair And Disbelief (Digital/Vinyl Album – Metropolis Records)

It has been twenty years since Chai Deveraux founded Jesus On Extasy. Four albums followed...

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30.12.2025 - Paradox Obscur – IKONA (Digital/CD/Vinyl Album – Metropolis Records)

“IKONA” is already the sixth album by Greek duo Paradox Obscur. Kriistal Ann and Toxic...

Source: Side Line

30.12.2025 - Klashtal - Oblivion Dreams

Ich gebe es offen zu: Wenn mir jemand ein Album ankündigt, das mit „Dark Ambient & Neoclassical Dark Wave, inspiriert von tausenden Jahren existenziellen Schmerzes“ beworben wird,...

Source: MedienKonverter

30.12.2025 - Interview with DAMIEN CAIN (1/2)

Damien Cain has realized a wide variety of projects in his more than 30-year musical past. He is back with his latest album “Standarte”. We talk to him about longing, melancholy, working with an idol, his life in Ireland and much more. Drive, longing, melancholy Orkus: Let’s start at the beginning. You started with music […]

Source: Orkus

30.12.2025 - Orkus! recommends: Support animals from animal shelters

Orkus! supports the campaign “Tierheime helfen. Help animal shelters!” campaign of the German Animal Welfare Association. Give animals from animal shelters a chance! After careful consideration, are you looking for an animal companion for life? Why not pop into your local animal shelter and give an animal soul a second chance? Animal shelters and animal […]

Source: Orkus

30.12.2025 - CONTAMINATED: Celebratory Beheading

Zugegeben, es gab schon bessere Cover-Artworks als dasjenige, welches CONTAMINATED für ihr Album „Celebratory Beheading“ ausgewählt haben. Zwar wurde der Albumtitel damit eingefangen, aber sonst trieft das Artwork nur so von ästhetischen Irrläufern. Beim 2017er-Debütalbum „Final Man“ trafen die Australier weit besser (bestimmt nicht nur) meinen Geschmack. Musikalisch gibt es allerdings keinen Downgrade. Wie schon beim Vorgängeralbum agieren CONTAMINATED rotzig und roh und lassen ihren Death Metal durch Schmutz und Grind waten. Dabei variiert das Tempo von Grindcore-Geböller zu doomig zähflüssiger Lava-Konsistenz („Final Hours“). Diese Varianz und auch die überraschend eintretenden Wendungen lassen den Hörer zunehmend nervös auf die nächste Sekunde warten (wie etwa bei „Feral Demise“ und „An Unnatural End“) – dies verleiht „Celebratory Beheading“ eine durchgehende Spannung. Das fängt bei Prügelorgien wie „Suffer Minutiae“ oder „Beneath Empty Sockets“ an, geht über ein plötzliches Bass-Solo („Cosmic Shit Show“) bis hin zu kompositorisch herausfordernden Tracks wie „Desire For Agony“. Dass die 2013 in Melbourne gegründete Band diesen experimentell-dissonanten Bogen für meine Ohren dann und wann überspannt („…At The End Of A Shank“), soll auch nicht unerwähnt werden.

CONTAMINATED erweisen sich somit ein weiteres Mal als ein recht rohes Juwel, das viel schmutzige Qualität in sich birgt und bei dem man schlussendlich nicht sicher ist, ob es gerade dieser Schmutz ist, der gefällt, oder ob die Band so richtig zu funkeln beginnt, wenn man die Kompositionen säubern und polieren würde.

Veröffentlichungstermin: 09.02.2024

Spielzeit: 40:11 Min.

Line-Up:
Lachy – Guitars
Ralph – Drums
Nick – Bass
Mark – Vocals
Zev – Guitars

Label: Blood Harvest

Mehr im Netz: https://pestilentialdecay.bandcamp.com/
Mehr im Netz: https://www.facebook.com/pestilentialdecay

CONTAMINATED „Celebratory Beheading“ Tracklist
1. Suffer Minutiae (Audio bei MetalBite)
2. Cosmic Shit Show
3. Feral Demise
4. Beneath Empty Sockets
5. An Unnatural End (Audio bei Bandcamp)
6. Final Hours
7. …At The End Of A Shank
8. Apex C.H.U.D.
9. Desire For Agony
10. Junkyard Warfare: Celebratory Beheading

Source: Vampster

30.12.2025 - VISERION: neue Black Metal EP „Fire and Blood“ aus New York City

Mit „Fire and Blood“ wird am 15. Januar 2026 die neue EP der Black Metal-Band VISERION erscheinen. Die Scheibe folgt der Split „The Iron Age Of Kali Yuga“ mit TELOCH VOVIN nach. Davor haben die US-Amerikaner aus New York City mit „Natural Selection“ (2021) ein Album veröffentlicht.

„Fire and Blood“ wurde von Billy Pfister produziert. Für das Cover-Artwork wählte die Band das Gemälde „Fire in Rome“ von Hubert Robert.

VISERION Line-Up:
Benedetto Marvilli -Guitar/Vocals
Matthew Marvilli – Drums
Cris Valentine – Guitar
Tasso Diakov – Bass

VISERION „Fire and Blood“ Tracklist
1. Fire and Blood (Audio bei Bandcamp)
2. Mad King
3. Reign of Fire
4. Blackfyre
5. Harrenhal (Audio bei Bandcamp)

Source: Vampster

17.12.2025 - DVD/CD Review: Depeche Mode - M / Live In Mexico City

Artist: Depeche ModeTitle: M / Live In Mexico CityGenre: New Wave / Electronic RockRelease Date: 5th December 2025Label: Columbia (Sony Music)

Source: Reflections of Darkness

18.07.2022 - We’re Back- Das Rockharz Festival 2022

Seit 1993 findet das Rockharz mittlerweile statt. Es gab zwar Locationänderungen, aber eine Sache ist über die gesamte Zeit konstant geblieben: Hier wird Metal in all seinen Facetten geliebt und gelebt. Das Billing ist jedes Jahr hochkarätig besetzt und da machten die Organisatoren im Jahr 1 nach dem C-Debakel natürlich keine Ausnahme. Dieser Neustart wurde …

Source: Dark News