News
04.05.2026 - Foto-Galerie: Hell Boulevard & Dust Of Apollon live in Köln (Helios37, 30.04.2026)

Aktuell sind Hell Boulevard auf Tour zu ihrem aktuellen Album "Made In Hell". Wir haben Bilder vom Tour-Auftakt in Köln für Euch vom Headliner sowie dem Opener Dust Of Apollon.
Source: Sonic Seducer
04.05.2026 - Felix - Don't You Want Me
Es gibt diese Abende, an denen man nichts sucht – und genau deshalb alles findet. Einer dieser Abende begann heute damit, dass ich meine alte CD-Sammlung durchging....
Source: MedienKonverter
04.05.2026 - Depeche Mode Party 2026 – Samstag, 9.5. im EXIL Göttingen
Im Mai 2026 startet endlich die diesjährige Göttinger Depeche-Mode-Zeit: Freut Euch Euch auf die Klassiker der legendären Briten, ihre besten Songs, intensive Liveversionen, top B-Seiten [...]
Source: KlangWelt
04.05.2026 - HEL „The Serpents Call“ (Black Metal)

HEL
„The Serpents Call“
(Black Metal)
Wertung: Sehr gut
VÖ: 15.04.2026
Label: Blutmondsphaeren
Webseite: Bandcamp / Facebook
Mit “The Serpents Call” von HEL habe ich grad ein absolutes Schmankerl vorliegen, das ich besprechen soll. Die Band hat 2013 die Demo „Into The Abyss“ und 2015 die EP „Tempter“ veröffentlicht. Beides wurde bisher nicht auf Vinyl veröffentlicht und jetzt gibt es die beiden Veröffentlichungen zusammen auf einer 12“, großartig.
Die Band war mir persönlich vorher nicht bekannt, aber das sich zum Glück jetzt geändert.
Die Zusammenarbeit mit Blutmondssphaeren 11 Jahre nach der EP, ohne das eine Veröffentlichung vorher mit Blutmondsphären oder dem Mutterlabel Schattenkult Produktionen etwas zu tun hatte, kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass Schlagzeuger N. bei Thromos aktiv ist, die auf beiden Labels veröffentlichen. Ich gehe zumindest davon aus.
Die 180g Heavy Vinyl kommt in einer matten Hülle, die auch innen schwarz ist und zudem mit einem großen Inlet bestückt ist, welches ein paar Infos zu den beiden Veröffentlichungen aufwartet.
Auf dem schwarzen Cover sind lediglich Schriftzug der Band und der Titel der Veröffentlichung abgebildet.
Die Songs von „Into The Abyss“ gefallen mir sehr gut, wobei ich „Circle Of Chaos“ hervorheben möchte, dessen Strophe mich positiv an Watain erinnert. Geiler Track! Soundtechnisch ist die Aufnahme schön räudig geraten und passt zur Musik.
Im direkten Vergleich dazu gefällt mir der Sound auf Seite B dann doch noch besser. Vor allem beim Titeltrack von „Tempter“ zündet das gut. Und bei „Necromatic Nightmare“ fällt mir die Snare in den „langsameren“ Parts sehr positiv auf. Auch das Solo im gleichen Track geht gut in mein Ohr!
Ich bin Blutmondsphaeren wirklich dankbar, dass mir dieses schöne Stück Vinyl zur Verfügung gestellt wurde. Mir gefällt die Platte wirklich sehr gut und ich habe das Gefühl ein kleines Stück deutscher Black Metal Underground Geschichte in der Hand zu halten! (hendrik)
Source: Amboss-Mag.de
04.05.2026 - THRONE OF EVIL „La Noche Más Oscura“ (Black Metal)

THRONE OF EVIL
„La Noche Más Oscura“
(Black Metal)
Wertung: Sehr gut
VÖ: 03.04.2026
Label: Schattenkult Produktionen
Webseite: Bandcamp / Facebook / Instagram
Auf ihrem dritten Album starten THRONE OF EVIL mit „Gnosis Prohibida“ direkt mit dem mit Abstand längsten Song auf „La Noche Más Oscura“. Gleichzeitig entpuppt sich der Track für mich als absolut abwechslungsreicher Banger. Von flirrenden Gitarren mit keifenden Vocals auf Blastbeats über schöne cleane Gesangspassagen bis hin zu gesprochenen Parts in ruhigen Momenten ist alles vertreten. Der Track ist einfach großartig: Die Melodien packen mich, die Stimmung ist stark, und in den fast elf Minuten kommt keine Sekunde Langeweile auf.
Beim Einstieg in „Return To Nigredo“ muss ich sowohl sound- als auch gesangseffekttechnisch direkt an Under The Sign Of Hell von Gorgoroth denken. Im nächsten Part erinnert mich die Gesangslinie hingegen eher an neuere Borknagar – was für eine Spannweite.
Wie man merkt, setzen sich THRONE OF EVIL innerhalb des Black Metal keine engen Grenzen, was ich absolut positiv sehe. Der Sound ist insgesamt recht räudig gehalten, wirkt im Vergleich zum Vorgänger aber deutlich vielseitiger – das kommt mir sehr entgegen.
Die Chilenen sind zudem auch lyrisch zweisprachig unterwegs. Allerdings sollte man anmerken, dass nur zwei der acht Tracks auf Englisch sind, während der Großteil auf Spanisch vorgetragen wird. Musikalisch bewegt sich das Album durchgehend zwischen melodischen und dissonanten Elementen.
Irgendwie wollen sich THRONE OF EVIL auf nichts festnageln lassen – und genau das macht für mich den Reiz von „La Noche Más Oscura“ aus. Es wird viel geboten, und der Abwechslungsreichtum ist für mich durchweg ein großer Pluspunkt.
Auch die Gestaltung der CD gefällt mir sehr gut. Das Cover von Constanza Abarca ist schlicht, aber stimmungsvoll. Besonders hervorzuheben ist das Bild in der Mitte des Booklets: fünf geisterhafte Skelette mit Hörnern. Bis auf das untere Fünftel, das etwas nach digitaler Bearbeitung aussieht (falls nicht, sorry dafür), ist das ein absolut starkes Motiv. Die Lyrics sind aufgrund der Farbgebung zwar schwer zu lesen, aber darüber kann man hinwegsehen.
Insgesamt: eine rundum tolle Scheibe! (hendrik)
Spanische Übersetzung für die Band:
En su tercer álbum, THRONE OF EVIL arrancan con “Gnosis Prohibida”, directamente el tema más largo de „La Noche Más Oscura“. Además, para mí resulta ser un auténtico bombazo lleno de variedad. Desde guitarras vibrantes con voces desgarradas sobre blastbeats, pasando por bonitas partes de voz limpia, hasta secciones habladas en momentos más tranquilos: hay de todo. El tema es simplemente enorme. Las melodías me atrapan, la atmósfera es genial y en sus casi once minutos no hay ni un solo momento de relleno.
Al comienzo de “Return To Nigredo”, tanto por el sonido como por los efectos en la voz, me recuerda inmediatamente a Under The Sign Of Hell de Gorgoroth. Sin embargo, en la siguiente parte, la línea vocal me hace pensar más bien en los Borknagar actuales. Vaya amplitud de influencias.
Como se puede notar, THRONE OF EVIL no se imponen límites estrictos dentro del black metal, algo que valoro muy positivamente. El sonido es bastante crudo, pero en comparación con el disco anterior es más amplio y variado, lo cual me gusta mucho.
Los chilenos también apuestan por el bilingüismo en las letras. Cabe señalar que solo 2 de los 8 temas están en inglés, mientras que el resto se interpretan en español. A lo largo del álbum, el sonido oscila entre lo melódico y lo disonante.
De algún modo, THRONE OF EVIL no quieren encasillarse en nada concreto, y precisamente eso es lo que hace que „La Noche Más Oscura“ resulte tan atractivo para mí. Ofrece mucho y su variedad es, sin duda, un gran punto a favor.
La presentación del CD también me gusta bastante. El diseño de la portada, a cargo de Constanza Abarca, es sencillo pero atmosférico. En el centro del libreto hay una imagen de cinco esqueletos fantasmales con cuernos. Excepto por el quinto inferior, que parece un poco editado digitalmente (si no es así, disculpas), es una imagen realmente lograda. Las letras son algo difíciles de leer debido a la elección de colores, pero se puede pasar por alto.
En definitiva: ¡un gran disco! (hendrik)
Source: Amboss-Mag.de
