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18.01.2026 - Siva Six launches 20 year anniversary video ’20 Years Siva Six – fraters and sorors edition’

Greek dark electro / industrial duo Siva Six are marking two decades of activity with...
Source: Side Line
18.01.2026 - FAIRIES WITH FANGS: Where Are You Now?

Die FAIRIES WITH FANGS melden sich mit ihrem zweiten Album „Where Are You Now?“ zurück. Und da frage ich mich: Ja wo wart IHR denn in der Zwischenzeit?! – sind doch über vier Jahre seit dem Debüt „Thanks For The Fangs!“ vergangen. Aber ich will nicht undankbar klingen, denn „Where Are You Now?“ ist ein tolles Album geworden und knüpft erfreulicherweise nahtlos am Erstling an: dunkel-rockende Nummern, zwischen Punk, Rock und Sludge mit metallischem Biss ergeben auf auf dem Zweitling eine ausgewogene Mischung an ungewöhnlichen Songs.
An der Besetzung des Trios hat sich nichts geändert, Markus Pleuger an den Drums spielt nach vorne nach vorn heraus, dennoch verspielt und mit hörbar Erfahrung, Franco Vuono am sechssaitigen Bass nutzt Raum und Möglichkeiten seines Instruments kreativ aber songdienlich und Steve S. prägt durch seinen Gesang mit schönem warmen aber rauchigen Timbre und seinem ebensolchen Gitarrensound das Klangbild. Und obwohl die Songs auch auf das Erstling gepasst hätten, klingt der Sound auf „Where Are You Now?“ ausgewogener und breiter als auf dem Erstling und so gibt es auch immer wieder etwas Neues zwischen den Textzeilen zu entdecken.
FAIRIES WITH FANGS verbinden große Melodien und Melancholie mit einer angenehmen Sperrigkeit
Auch auf „Where Are You Now?“ schaffen es FAIRIES WITH FANGS, große Melodien zu schreiben, ohne in Trivialitäten abzurutschen. Das ist für mich eine der größten Stärken der Band: Sie schaffen es, ihrem stimmigen Grundsound durch eine eigenständige Gesangs- und Melodieführung ihren Stempel aufzudrücken und verleihen so den Songs bei aller Melancholie und Melodik eine gewisse Sperrigkeit, die sie dauerhaft interessant hält.
So passt es auch gut, dass sich mit „Through The Garden“ ein vertracktes Intrumental auf dem Album findet und auf dem super intensiven „Falling Apart“ eine zusätzliche weibliche Gesangsstimme für Gänsehaut sorgt.
Und so schließe ich ähnlich wie beim letzten Review: Ich freue ich mich jetzt schon auf die nächste Veröffentlichung oder den nächsten Auftritt in einem Club! Denn dort machen die FAIRIES WITH FANGS tatsächlich Spaß, wie ich neulich im Kulturbunker in Stuttgart sehen und hören konnte. Und interessant bleibt es mit Sicherheit, was die FAIRIES in Zukunft noch machen werden.
Eigenproduktion
VÖ: 10. Oktober 2024Spielzeit: 46:16
Facebook: facebook.com/fairieswithfangsbandBandcamp: fairieswithfangs.bandcamp.comSpotify: open.spotify.com/artist/2WBGseejSVH9UrInU4a436
Line-Up:Steve S. (Gitarre, Gesang)Franco Vuono (Bass)Markus Pleuger (Schlagzeug)
FAIRIES WITH FANGS – Where Are You Now? – Tracklist:
After Dark50ft WomanThey Come AgainSilent RainThrough the GardenLay DownTemples On FireFalling ApartGet Up AgainFairy Moon / She’s Got FangsFill Me Up
FAIRIES WITH FANGS – Konzertbilder – Kulturbunker Stuttgart
2026
Bilder
FAIRIES WITH FANGS – Kulturbunker, Stuttgart – 10.01.2026 – Konzertfotos
FAIRIES WITH FANGS
stoner rock
punk rock
rock n roll
vonMarkus10. Januar 2026
Source: Vampster
18.01.2026 - News: Consolers showcases hook-heavy take on alternative rock with announcement of debut album
Belfast-based act Consolers has announced the release of a debut album, titled Deep Breaths, featuring 12 guitar-driven alt. rock tracks. Since the release of the “Inhale” single in April of 2025, the five-piece band has earned a reputation for energetic performances, leading to invitations to support well-known Irish alternative acts [..]
Source: RE:GEN Mag
18.01.2026 - JACK HARLON & THE DEAD CROWS: neues Album „Inexorable Opposites“ – weitere Single „Seer“
„Inexorable Opposites“ ist der Titel des neuen Albums aus dem Hause JACK HARLON & THE DEAD CROWS. Das vierte Studioalbum erscheint am 6. Februar 2026 via Magnetic Eye Records. Produziert hat die Scheibe Frontmann Tim Coutts-Smith.
Schon jetzt gibt es neben dem Lyric-Video zur ersten Single „Dave Is Done“ und dem Clip zu „Venomous“ eine weitere Auskopplung: „Seer“ bei YouTube.
JACK HARLON & THE DEAD CROWS „Inexorable Opposites“ Tracklist
1. Moss
2. Venomous (Video bei YouTube)
3. Mt. Macedon
4. Dave Is Done (Lyric-Video bei YouTube)
5. Junior Fiction
6. Seer (Visualizer bei YouTube)
7. On the Overwhelm
8. To Die
JACK HARLON & THE DEAD CROWS Line-up 2025
Tim Coutts-Smith – vocals, guitar
Jordan Richardson – guitar
Brayden Becher – drums
Liam Barry – bass
Source: Vampster
18.01.2026 - „David Bowie war für mich immer am prägendsten und einflussreichsten“ ! – Interview mit VOYNA

Hi Peer, vielen Dank für den neuen Tonträger, ich habe mich am WE durch die starke neue CD „Monsters“ gehört und mir die Tracks durch die Gehörgänge klingen lassen und bin dadurch wieder so richtig im „Post Punk und Wavefieber“ angekommen. Die famos arangierten und atmosphärischen Tracks zünden bei mir absolut, nach dem Album „The Cinvat Bridge“ vor 4 Jahren mal wieder eine grandiose Platte von VOYNA, da ist das Jahr doch noch gerettet.Und für alle da draußen, die VOYNA noch nicht oder nicht mehr kennen, sei gesagt :
Wer auf einen Mix aus Bands wie The Sound, Editors, Golden Apes, The Chameleons, Ikon, Interpol, Love like Blood, The Convent, In My Rosary, Actors, Ash Code, Dead Guitars und anderen geschmeidigen Künstlern aus dem Bereich elegischer Dark Wave/Postpunk mit 80/90ties Touch steht, ist hier genau richtig und sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren. Die Fulltimeplatte klingt für mich absolut professionell, man merkt eben, dass hier ein motivierter und erfahrener Musiker des Geschäfts am Start ist.
Meine ganz persönliche Meinung nach mehrmaligem Hören der famosen Wave Songs ist auf jeden Fall, das man einfach hört, das VOYNA wieder mal ganz viel Herzblut in sein Projekt gesteckt hat. Zudem wurden im coolen Video „Wrong Face“ wunderbare elegische und kreative Aufnahmen mit umgesetzt.
Die guitarlastigen, melodiösen Sounds und wavig, dynamischen, dunklen Klanglandschaften, sowie die tragende Goth Rock Stimme kommen sehr Authentisch, düsterrockig und emotional rüber und machen einfach richtig Spaß. Auch die Themen der Tracks sind sehr spannend und interessant, generell eine rundherum gelungene Veröffentlichung also.
? Daher vielleicht zuerst mal die Information für die Black Leser, wie es dazu kam die neue Platte nach 4 Jahren Abstinenz (ok eine EP kam noch in 2023) einzuspielen ?
Wie es dazu kam? Hm. Mit dem VOYNA-Projekt war es von Anfang an so, dass ich mich nie dem Druck aussetzen wollte Musik oder generell irgendwelchen Output machen zu müssen. Das Ganze war immer nur als Rückzugsort gedacht, als Kokon, in dem ich sein kann wann immer will, wann immer mir danach ist. Ohne Verpflichtung, ohne Stress. Ich mag es nicht Musik nach Zeitplan zu machen, sondern nach Zuständen. Und darüber hinaus war und ist es auch immer eine Frage der Prioritäten. Es war mir immer wichtig nicht den Aktivitäten mit den Apes in irgendeiner Art und Weise im Weg zu stehen, sondern immer auf die Ruhe und Stille zu warten, die hinter sich geschlossene Tür im Kopf. Und darum kann es manchmal ein wenig dauern bis alle Parameter stimmen. Und offenbar haben sie dies im vergangenen Jahr getan. Ich hatte da zur Mitte diese Handvoll Musik vor mir und dachte mir: Das fühlt sich gut an!
? Welche Songs der Platte sind, so Deine Lieblinge (meine „Calcium Well“ und „Wrong Face“ ) und auf deutsche Texte wird generell verzichtet ?
Ganz ehrlich? Das mit den Lieblingsstücken ist immer so ein Tageszeiten-/meteorologisches Ding. Sehr wandelbar und unbeständig. Es gibt Songs, die aufgrund der narrativen Ebene immer einen sehr persönlichen Bezug in sich bergen und gesondert abgeheftet werden, was aber nicht zwingend heißen muss, dass es meine Lieblingslieder sind. Und es gibt Songs bei denen ich sofort den Ort und die Umstände schmecke an denen sie entstanden sind. Aber auch das kann schön oder ungünstig sein. Zurückgelehnt und abgekoppelt von der Persona des Verfassers mag ich „Milk“ und „Mountains“ sehr gerne hören. Jetzt. Bei unerwartetem Sonnenschein da draußen…
Das mit der Sprache ist tatsächlich so etwas wie ein Schatten, den man partout nicht loswerden kann. Ich pack jetzt schon so lange Worte in Melodien (oder andersherum), dass sich die englische Sprache für mich, meinen Kopf und meine Gedanken nicht mehr als fremdes Medium anfühlt, sondern als vertraut und legitim benutzbar. Ich mag die Sprache sehr und abgesehen von der phonetischen Wärme und Weichheit, ist sie für mich auch unglaublich visuell. Das mag daran liegen, dass ich vorrangig auf Englisch lese, auf Englisch schreibe…und vielleicht sogar manchmal denke. Von daher ist es für mich das passendste Werkzeug, um die Bilder in meinem Kopf zu beschreiben, zu verstehen, zu hinterfragen.
Ich habe nie gesagt, dass ich auf die deutsche Sprache in irgendeiner Form verzichte und ja, es gab und gibt tatsächlich immer mal wieder Momente, an denen der Schatten an der Wand auftaucht und ich überlege (wortwörtlich), aber bis dato hat sich mir der kreative Nutzen noch nicht erschlossen….
? Bitte erklär den Lesern einmal das Konzept (Texte, Grundaussagen!) des neuen Albums – welche Ideen stecken dahinter und wieviel Arbeitszeit hast Du in die Produktion investiert und wie lief der Arbeitsprozess ab, hat sich der Sound zu den vorherigen EPs/Alben verändert ?
Tatsächlich ist „Monsters“ alles andere als ein Konzeptalbum, von daher gibt es nicht die eine, allumfassende Thematik. Dafür wäre auch die Zweitspanne, in der die einzelnen Stücke entstanden sind zu groß. „Milk“ zum Beispiel entstand aus einem Demotrack, den ich bereits 2020 aufgenommen habe, als es das Projekt also noch nicht mal gab. „Wrong Face“ hingegen ist der vermutlich neueste Song auf dem Album, geschrieben irgendwann zu Beginn dieses Jahres. Und 5 Jahre sind tatsächlich ziemlich lang, um sich nur mit einem Thema zu befassen. Dafür passiert da draußen einfach zu viel! Im Grunde ist das Album wie Haufen einzelner Seiten aus einem Tagebuch, die vor einem auf dem Tisch liegen. Ohne Reihenfolge und mit nur einem roten Faden – mich selbst. Und wie in so ziemlich jeder Form kreativen Outputs ist jedes Wort, jede Farbe, jeder Ton Folge einer persönlichen Empfindung, denn was gibt es Persönlicheres als die eigenen Gedanken! Von daher ist es immer kompliziert persönliche Empfindungen verständlich zu erklären, Sinn und Bedeutung von Dingen offen zu legen…immer unter der Voraussetzung, dass man sie dafür ja auch selbst verstanden und begriffen haben muss. Und es werfe der den ersten Stein, der behauptet dies von all den Dingen, die im eigenen Kopf passieren zu tun! Ich habe mich nie als Geschichtenerzähler gesehen, noch als jemand der eine Moral oder eine Botschaft transportieren sollte. Zumindest nicht offensichtlich und plakativ. Am Ende des Tages geht um Empfindungen, um das, was jene neurologischen und biochemischen Prozesse zwischen den Schläfen bewirken und wodurch sie getriggert werden. Trauer, Freude, Kummer, Schmerz, Sehnsucht…all die Reaktionen, die jeder von uns kennt und versteht, halt nur unterschiedlich beschreibt…
Wie oben erwähnt lässt sich die Arbeitszeit (auch wenn ich diesen Begriff für den Prozess des Musikmachens eher ungünstig finde) so genau gar nicht definieren. Die Songs sind größtenteils hier und da im verlauf der letzten zwei Jahre entstanden und mit dem Feinschliff für das, was dann letztendlich ein Album werden sollte, habe ich im Winter vergangenen Jahres begonnen. Im Frühjahr und Sommer gab es dann zwei Mixing- und Mastering-Sessions mit Thommy in den Thommy Hein-Studios und jetzt bin ich froh und glücklich, dass im September Release ist.
Was den Sound und die Klangfarbe der Songs betrifft denke ich schon, dass es etwas anderes/neues ist, schon allein aufgrund der Tatsache, dass mich Max und Christian (siehe Golden Apes) soundtechnisch mit Gitarre und Bass unterstützt haben. Klar waren Gitarren auch schon auf älteren Releases zu hören, aber diesmal waren sie im Vorfeld konzipiert und hatten so erheblichen Einfluss auf den Klang und die Stimmung der Songs. Waren vorherige Voyna-Produktionen mitunter eine sehr einsame und alleinige Angelegenheit, haben wir diesmal im Vorfeld die Songs zusammen im Raum besprochen, gespielt, geprobt – ein Umstand, der sich meines Erachtens positiv spürbar auf die Atmosphäre und Dynamik der Musik ausgewirkt hat…
? Wer macht das Coverartwork bei Dir für die CD/ Platten Veröffentlichungen und woher kommt Dein kreativer Projektname?
Wie es sich für ein Solo-Projekt gehört, zeichne ich mich auch für sämtliches Artwork und Design verantwortlich… #Phoeniques Arts.
Das mit dem Projektnamen ist tatsächlich eines jener Dinge, bei dem Umstände und Gegebenheiten von der Geschichte überholt werden. Als ich damals, irgendwann 2020 über einen Namen nachdachte konnte ich wirklich nicht ahnen, dass sich der Kontext ganz bald so verschieben würde…
Ich hatte immer schon eine tiefe Bindung zu Osteuropa. Ich mag die Kultur, die Kunst…Sprache, Musik, Literatur…die Atmosphäre, die geschichts-/religiöse Patina auf Folklore und Architektur. Ich mag die Melancholie, die auf Mauern, in Wäldern und in den Herzen wohnt. Ob das mit dem Land zusammenhängt, in dem ich aufgewachsen bin – keine Ahnung, aber ich habe im Laufe der Jahre auch viele besondere Menschen aus diesem Teil der Welt kennengerlernt und begriffen, dass es da eine Art affektiver Verbindung zu geben scheint.
Voyna als Begriff ist eine phonetische Abwandlung des alten slawischen Wortes für Krieg, das so heute noch im Polnischen, Serbischen, Bulgarischen, Russischen u.a. zu finden ist und ich mochte den Gegensatz zwischen dem weichen, fast schon fragilen Klang des Wortes und seiner diametralen Bedeutung. Obwohl ich dabei nie Panzer und Raketen im Sinn hatte, sondern eher jene Kriege, die wir alle führen, jeden Tag, mit uns selbst, mit unseren Gedanken, mit dem großen mächtigen Leben da draußen und hier drinnen.
Und ja, natürlich verzerrten Bedeutungseben im Februar 2022 urplötzlich und ich befand mich auf einmal in einem moralischen Dilemma, begriff aber, dass die eigentliche und ursprüngliche Bedeutung zu sehr und tief mit der Musik verbunden war, so dass ich mich entschied den Namen weiterhin zu behalten…hoffend, dass all jene, die meine Musik mögen, clever genug sind, um zu verstehen…
? Hast Du eine musikalische Ausbildung genossen und mit welchen Instrumenten bist Du gestartet, ( ich bin noch ein Fan der analogen Zeiten ) und was steht aktuell bei Dir im Studio, wie sieht also die Produktionsumgebung/ DAW mit Equipment im Studio aus – bei Liveauftritten dann sicher wieder ganz anders ?
Ich glaube das wird jetzt weniger nerdig als vielleicht gehofft! Mein Equipment daheim ist tatsächlich sehr Basic und rudimentär. Ich habe einen Rechner, ich habe ein wenig Software, ein Synthesizer und ein paar Kopfhörer. Mehr brauche ich nicht. Ach ja, und ein Fenster zum Hinausschauen.
Gottseidank weiß ich mit Thommy (Hein) und seinem Studio jemanden an meiner Seite, der diese fehlende produktionstechnische Qualität und Professionalität immer wieder ausgleicht.
Und nein, eine Art musikalischer Ausbildung habe ich nie genossen, was ich manchmal tatsächlich bereue (ich würde mich schon als sehr wissenshungrig bezeichnen müssen), manchmal aber auch sehr zu schätzen weiß, da Autodidaktik einen wesentlich ungefilterter und unbeeinflusster auf Dinge blicken lässt. Es sind nicht Normen und Regeln, die Richtungen vorgeben, sondern einzig und allein die mitunter naive Neugier. Eine Neugier, die ich mir gottseidank bis heute bewahren konnte, seit ich damals mit knapp 13 Jahren das erste Mal hinter einem Keyboard stand….
Und über das Live-Equipment reden wir, wenn es soweit ist…
? Welche musikalischen Einflüsse gibt es bei Dir, gibt es Vorbilder, wie sieht Deine Motivation und Inspiration aus ?
Meine musikalischen Einflüsse sind, wie bei vermutlich jeden anderen auch, jene mit denen ich musik-kulturell sozialisiert wurde. Das fing mit 11-12 mit The Cure an und wuchs von dort in alle logischen und konsequenten Richtungen: von Joy Division, den Psychedelic Furs und Bauhaus, über Cocteau Twins und Dead Can Dance hin zu ein bisschen Sisters, ein bisschen Fields, ein bisschen Type O…später dann noch etwas u-lastiger mit Harold Budd, Brian Eno…
Aber ich glaube am prägendsten und einflussreichsten war immer schon Bowie. Der einzige Künstler, dessen Oeuvre über all die Jahre immer konstant bei und mit mir war…
Und ja, natürlich war die Musik all jener Künstler Motivation selbst Musik zu machen und Inspiration in Bezug auf Vokabular und Topografie…
? Nun wurde die Platte allein eingespielt, gibt es Künstler, mit denen Du aber auch gerne mal zusammen spielen würdest ?
Also ganz alleine war ich diesmal ja nicht. Wie oben schon erwähnt haben mir Christian und Max von den Apes Gesellschaft geleistet und ohne Thommy Hein würde es Voyna in der Form so vermutlich auch nicht geben…
Kollaborationen sind immer eine spannende Sache, egal welcher Art und es gibt da draußen eine Menge spannender und interessanter Künstler, aber ich habe da jetzt keine konkreten Pläne im Kopf.
? Wie sieht es mit Videos aus, ist das für Dich wichtig Clips zu den Tracks für z.b. Youtube und andere Kanäle zu produzieren ?
Ich würde es weniger als „wichtig“ bezeichnen, als vielmehr eine künstlerische Leidenschaft. Ich mag die zusätzliche Bedeutungsebene, die das Visuelle dem Song verleiht, das Spielen mit Symbolen und Metaebenen, mit Hinweisen und mitunter falschen Fährten. Es ist letztendlich zusätzlicher Platz auf der Leinwand und hey, es macht unglaublich Spaß.
? Kurz zu Live: Auf welchen Locations/Festivals oder auch Orten spielst Du am liebsten ?
Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt hatte ich noch nicht den richtigen Zeitpunkt gespürt, um mit Voyna auf einer Bühne zu stehen.
? Gibt es Covertracks die Dich – auch noch – reizen würden ?
Mit Sicherheit! Allerdings hängt so etwas ja auch immer vom Kontext ab. Für ein Live-Set wäre ein Cover-Song zum Beispiel immer eine spannende Option. Also schauen wir mal…
? Da ich ein Fan vom guten alten Vinyl bin, wie stehst Du zur gerade wiederauflebenden Vinylkultur – oder ist die Zukunft wirklich das digitale Streaming, also Bandcamp, Spotify und Co. ?
Ich glaube tatsächlich, dass wir uns in eine Richtung bewegen, in der beides Parallelbestand haben wird, da sich die unterschiedlichen Arten des Konsumierens von Musik gegenseitig beeinflussen und es immer Bedarf für das eine oder andere geben wird. Niemand kann abstreiten, dass die permanente und allgegenwärtige Verfügbarkeit von Musik ein großartiger Luxus ist. An jedem Ort der Welt jedes x-beliebige Lieblingslied greifbar zu haben und hören zu können ist schon ziemlich genial, ohne Worte, aber ja, natürlich beeinflusst das die Wahrnehmung von Musik. Sie wird zu einer Art Gebrauchsmedium, einer Ressource zum Füllen von Hintergründen und Zwischenräumen und es ist jene Selbstverständlichkeit der Verfügbarkeit, die der Kunst die Kunst nimmt, die Töne, Klänge und Worte zu einer Art Generikum werden lässt. Es geht nicht mehr um Qualität, um Innovation, Inhalte und sensitive Erfahrung – es geht um permanente Abrufbarkeit. Jeder, der schon mal mit einem der unzähligen KI-Tools Musik generiert hat versteht was ich meine.
Allerdings wird es auch immer Menschen geben für die Musik das genaue Gegenteil ist, für die das Hören bzw. Machen von Musik eine gänzlich andere Funktion und Aufgabe hat, nämlich die ursprüngliche. Eine subjektive, eine emotionale, eine womöglich spirituelle Erfahrung. Und ich glaube je oberflächlicher und austauschbarer Musik und seine Funktion im Alltäglichen wird, desto größer wird die Sehnsucht nach Tiefe und Bedeutung, nach Sensitivität und Wirkung. Einfach nach Emotion.
? Final Words an die Fans – Was können wir noch von Dir in 2026 erwarten, Konzerte etc. – vielen Dank für die Beantwortung der Fragen ?
Ich spiele tatsächlich mit dem Gedanken im kommenden Jahr Voyna in irgendeiner Form und in angemessenen Rahmen auf eine Bühne zu bringen, aber das ist bis dato noch zu vage für Details.
Mein Fokus gilt im Moment gänzlich der Veröffentlichung des Albums und ich glaube im Anschluss kommen viel spannende Aktivitäten mit den Golden Apes auf mich zu, so dass ich jetzt gerade keinerlei Bedarf nach dem Machen von konkreten Plänen sehe. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht aufhören werde in den richtigen Momenten an neuer Musik zu arbeiten. (S.E.)
Source: BLACK Onlinemagazin
18.01.2026 - MOODRING: neues Album „Death Fetish“ im März 2026
Die Alternative Metal-Band MOODRING hat einen Plattenvertrag mit SharpTone Records abgeschlossen. Gemeinsam mit dem neuen Label hat man im Dezember die Single „Cannibal“ veröffentlicht. Es war der erste Vorbote des neuen Albums „Death Fetish“, das am 27. März 2026 auf CD, Vinyl sowie digital erscheinen wird.
Nun gibt es mit „Masochist Machine“ einen weiteren Preview-Song.
Auch das Stück „Half-Life“ ist als Single verfügbar.
MOODRING „Death Fetish“ Tracklist
Half-Life (Video bei YouTube)
Cannibal (Visualizer bei YouTube)
Masochist Machine (Video bei YouTube)
Gunplay (Suicidal 3way)
Ketamine
Anywhere But Here
STFA
Oxidized
Bleed Enough?
Sickf_ck
Die Slow
coldmetalkiss
Source: Vampster
18.01.2026 - STORY OF THE YEAR: neues Album „A.R.S.O.N.“ – Video zu „Disconnected“
STORY OF THE YEAR haben für 13. Februar 2026 ein neues Album angekündigt: „A.R.S.O.N.“ erscheint auf CD, Vinyl sowie digital via SharpTone Records und enthält insgesamt elf Tracks.
Die erste Single „Gasoline (All Rage Still Only Numb)“ ist vorab auf diversen Streaming-Plattformen verfügbar. Mittlerweile ist der Track auch als Video verfügbar:
Um die Wartezeit bis zum Release zu verkürzen, steht nun mit „Disconnected“ ein weiterer Clip bereit.
Zuvor veröffentlichte die Gruppe das Album „Tear Me To Pieces“ (2023).
STORY OF THE YEAR „A.R.S.O.N.“ Tracklist
Gasoline (All Rage Still Only Numb) (Audio-Stream) (Video bei YouTube)
Disconnected (Video bei YouTube)
See Through
Fall Away
3 am
Into The Dark
My Religion
Halos
Good for Me / Feel so Bad
Better Than High
I Don’t Wanna Feel Like This Anymore
Source: Vampster
18.01.2026 - Umatik – Dear Lonely Devil (Digital EP – Space Factory Records)

Umatik is a French producer and DJ who, in addition to this EP, also released...
Source: Side Line
18.01.2026 - POISON THE WELL: neues Album „Peace In Place“ im März 2026
Die Metalcore-Band POISON THE WELL stellt ihr neues Album „Peace In Place“ mit einem Musikvideo vor: „Thoroughbreds“ gibt es bei YouTube im Stream.
„Peace In Place“ enthält zehn Tracks und erscheint am 20. März 2026 via SharpTone Records auf CD, Vinyl sowie digital.
POISON THE WELL „Peace In Place“ Tracklist
Wax Mask
Primal Bloom
Thoroughbreds (Video bei YouTube)
Everything Hurts
Weeping Tones
A Wake of Vultures
Bad Bodies
Drifting Without End
Melted
Plague Them The Most
Source: Vampster
18.01.2026 - LUX INTERNA – New Wilderness Gospel

Bereits im September ist dieses nunmehr fünfte Album von Lux Interna erschienen, welches laut Kathryn und Joshua Ian auf verschiedene Art und Weise ein Gospel für das Anthrozän ist. Seine Geschichten entfalten sich in einer Welt sich überlappender Krisen, die sich existentiell, ökologisch und spirituell zeigen und allesamt ideologisch aufgeladen sind. Viele der Stücke auf dieser Platte wurden an Orten geschrieben, wo auf Road Trips die Anwesenheit der Menschen unübersehbar war. Für viele andere Lieder hat man aber auch die andere Seite besucht: Die tiefen Wälder, die Wüsten, die Orte wo die Natur noch weitestgehend das Zepter führen darf. Man sei dankbar diese Umgebung und Ökosysteme in der Nähe (Kings Mountain in Kalifornien) zu haben. „Ihr Geist spricht durch die Musik und in den Räumen zwischen den Noten“, hieß es im Juni auf der Facebookseite von Lux Interna und die Ians haben nicht zu viel versprochen.
Ein kleiner ruhiger Einstieg am dunklen Feuer, der aber durch die urplötzlich donnernden Schläge der Bassdrum bei „Revelator“ Fahrt aufnimmt, eröffnet den Gospel, der begrifflich ja eigentlich gute Nachrichten impliziert. Kathryn und Joshua machen als Gesangsduett aber von Anfang an klar, dass dieser Weg durch die neue Wildnis kein leichter Spaziergang wird. War der Vorgänger, “There Is Light In The Body, There Is Blood In The Sun”, welcher bereits vor 12!!! Jahren erschien, durch das Auftreten als ganze Band schon rockiger und entfernter vom Neofolk mit dem man damals noch als Duo bei Eis & Licht seinen Einstand gab, gehen Lux Interna diesen Weg nun weiter. Rituelle Rhythmen, untermauert mit Geigen, Banjos, Harfen oder Celli begleiten den Gesang der Ians, der mit ordentlich Hall oft wie aus weiter Ferne kommend zu hören ist. „Over The Timberlines“ nimmt sich instrumental zurück und könnte auch an einem Feuerchen erklingen (Nur eben mit einen Dieselaggregat im Hintergrund, um die Gitarren mit Strom zu versorgen.). „Brittle“ geht dann anfangs gänzlich zur Akustikgitarre zurück und Joshuas Gesang erinnert hier sehr stark an Nick Cave, wenn er die Lyrics schnell und mit nur wenig Tonnuancen fast zu sich selbst sprechend aber anklagend auf den Weg bringt, bevor sich das Lied dann seinen Vorgängern lautstark anschließt. „Like Wolves“ mit Geige im Vordergrund und wieder mit Joshuas Stimme verstärkt die Parallele zu Warren Ellis und Nick Cave, bewahrt sich aber einen eigenen Charakter, der es nicht zu einem Abklatsch werden lässt. Zumal bisher, entgegen dem Albumtitel und sehr zu meiner Freude auf Gospelelemente verzichtet wurde. „Into Night“ passt wirklich zu einer Nachtwanderung mit einem schwermütigen Takt, der einen abseits leichter Schritte tiefer in die Wildnis holt. „No Arrow“ lädt durch Kathryns entrückten und verträumten Gesang zum Ausruhen ein, während der „Old Blood Blues“ die Schwermut auf den Höhepunkt treibt. Das Lied ist laut Aussage der Musiker in Teilen eine Konversation mit Geistern. Sowohl mit denen, die die Landschaft heimsuchen als auch mit denen, die in unseren eigenen Herzen hausen. Die Akustikgitarre in „Her Wilderness“ wird dann wieder flotter von der Bassdrum begleitet. Man kann dabei den Echos des Wildnis oder ihrer Wesen lauschen und ist in einer ähnlichen Klangwelt unterwegs wie zum Beginn des Albums. „Selva Oscura“ hält als letztes Lied noch einige Überraschungen bereit, bevor es seine Umarmung löst und einen dann schneller als erwartet und abrupt aus der Wildnis entlässt.
Lux Interna ist mit dieser Platte ein stimmungsvoller und musikalisch hochwertiger Wurf gelungen. Mal sehen, wie es sich live anhören wird, denn 2026 sind Konzerte in Europa angekündigt und man bittet um Kontaktaufnahme, sollte man Booker oder Spielorte organisieren können.
Nachteil der Doppelvinylausgabe ist, dass man quasi immer nach zwei Liedern zum Spieler laufen muss, um die Seite zu wechseln. Das stört den Fluss und das Eintauchen in die Reise, welche Lux Interna hier ganz wunderbar beschreiben. Leider sind auch die Zeiten der Beigabe von Download-Codes vorbei. Auch gibt es kein Lyric-Sheet als Beilage. Das Gatefold-Cover und die, in meinem Falle, blauen Platten sehen schon schick aus aber vielleicht sollte man mit Blick auf den Preis doch eher zum 2CD-Hardcover-Book mit 72 Seiten inklusive einer Novelle, Lyrics, Fotos und einer Bonus-CD (10 Lieder) greifen, die Prophecy wie auch schon bei anderen hauseigenen Künstlern, in limitierter Auflage anbietet. Da bekommt man mehr für weniger Geld. (M.W.)
Source: BLACK Onlinemagazin
18.01.2026 - THE BUTCHER SISTERS: „Dieses Album spaltet die Menschen – mit einer Axt“

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, mit mir über euer neues Album zu quatschen. „Das Schwarze Album“ erscheint am 23. Januar und ich habe natürlich schon mal reingehört.
Auf dem letzten THE BUTCHER SISTERS-Album ging es um Themen wie Bauchtaschen, Nudeln und Sonnenbrillen. Dieses Mal um White Monster und Gassi gehen. Wie kommt ihr eigentlich auf diese Texte? Und wie viel aus eurem Alltag verpackt ihr in eure Musik?
STROPPO: Die Inspiration liegt auf der Straße. Alles, was es gibt, braucht auch ein Lied.
ALEX: Ja, man muss nur die Augen aufmachen. Und manchmal sind es die kleinen Dinge. Also ich rege mich beim Gassi gehen ganz oft auf. Und dann denkt man irgendwann: „Eigentlich müssten wir jetzt mal ein Lied drüber schreiben.“ Und wir trinken alle gerne White Monster.
STROPPO: Was niemand weiß: Alex geht eigentlich mit mir Gassi. Wir haben das nur mit so ’ner Hundegeschichte verpackt. Ich hab’s manchmal ein bisschen schwer und dann muss er mir da halt helfen. Es tut mir leid. Bei mir ist es nicht so einfach. Aber Alex ist da sehr verständnisvoll.
Geht ihr eigentlich mit vorbereiteten Ideen ins Studio oder improvisiert ihr viel? Und wie viel spontaner Unsinn, der euch da so eingefallen ist, hat es aufs Album geschafft?
ALEX: Ich glaube, es ist nix spontan. Ich glaube wirklich, es gibt immer irgendeinen Aufhänger: irgendeinen Running Gag, irgendeinen Spruch. Und darum wird dann gebaut. Jeder bringt seine Inputs rein und dann trifft man sich.
STROPPO: Ich muss dazu sagen: Wir chillen nicht. Wir sind keine Freunde, wie sich das alle so vorstellen. Wir wohnen weit voneinander weg. Es gibt keine Zeit zum Chillen. Wenn wir sagen: „Hey, lass mal ein Lied über dies und das schreiben“, dann treffen wir uns genau dafür. Vorher machen sich alle Gedanken, kommen mit Sachen ins Studio und dann tauscht man sich aus. Manche Sachen sind dann auch schon fertig. Alex hat für dieses Hundelied zum Beispiel die Hook schon fertig gehabt. Man kommt mit verschiedenen Teilen ins Studio und trägt die dann zusammen.
Also wie bei einer D&D-Runde wo nichts feststeht und alle dann spontan losschießen?
STROPPO: Nee. Manu ist ja unser Produzent, der macht immer die Vorarbeit. Der macht die Tracks fertig und hat dann auch schon eine Idee. Da kommen natürlich beim Produzieren auch Worte und Melodien dazu. Meistens gibt es schon so eine halbfertige Demo, und da hüpfen wir dann alle drauf.
ALEX: Ich weiß noch: Bei dem Detlef-D.-Soost-Ding hat Manu dann gemeint: „Hey, ich hab die Hook geträumt.“ Nee – Bierdurst! Bierdurst hat er geträumt. Mit diesem „Ich habe Bierdurst seit meiner Geburt“.
STROPPO: Und manchmal träumen wir sogar ähnliche Sachen. Wir sind connected.
Ihr habt ja mehrere Features auf dem Album, zum Beispiel mit Hämatom, DORO oder auch CALLEJON. Warum habt ihr euch ausgerechnet für diese Features entschieden? Und wann gibt es endlich ein Feature mit Alexander Marcus oder H.P. Baxxter?
STROPPO: Boah, wenn die Bock haben. Wenn die uns mal entblockieren. Die haben uns alle blockiert. Ja, ich weiß nicht, das war eher spontan. Und es gibt einfach nicht viele auf dem Markt, mit denen man gerade featuren kann. Ist irgendwie doch ein spezielles Genre. Wir gucken halt immer: Wer hat so ’nen Querschnitt von den Hörern?
ALEX: Der Zauber von dem DORO-Feature ist ja, dass wir so weit voneinander entfernt sind musikalisch, dass es dann irgendwie wieder cool ist. Hämatom haben ja auch ihre Partysongs, da passt es natürlich auch. Und klar, man hat natürlich so seine ein, zwei Künstler, mit denen man gern noch was machen würde. Aber es muss ja auch erst mal einen Moment geben, wo man sich über den Weg läuft.
Gibt es jemanden, den ihr euch absolut wünscht für ein Feature?
STROPPO: DJ Ötzi.
ALEX: Jeanette Biedermann.
STROPPO: Jetzt mal im Ernst: Ich fänd Ikkimel voll geil oder auch Finch. Das wäre einfach so ’ne geile Mischung, die viel Spaß machen könnte.
Hat H.P. Baxxter eigentlich auf „Cityroller“ reagiert?
STROPPO: Wir haben so ein kleines Video gemacht, wo wir die Frage wieder aufgreifen, wie viel jetzt der Fisch kostet und so, damit wir eben auf dieses Lied verweisen können. Und er wurde scheinbar übers Management gefragt, ob er dazu ein ganz kleines Video macht und die Antwort sagt. Er hat aber keine Lust, weil du nach vierzig Jahren halt wirklich auch einfach keinen Bock mehr auf diese Scheißfrage hast. Aber es sei ihm gegönnt. Wer so lange Gas gibt, ist ja auch gut irgendwann. Ich kann jetzt schon mein eigenes Gesicht nicht mehr sehen. Es ist also nicht schlimm, wenn der keinen Bock hat.
Die 90er und 2000er-Jahre sind auf „Das Schwarze Album“ allgegenwärtig. Was ist denn für euch ein Trend aus dieser Zeit, der unbedingt mal zurückkommen muss – und über den ihr dann vielleicht auch mal ein Lied schreibt?
ALEX: Das ist jetzt mein persönliches Ding, aber ich hasse Streaming. Ich will, dass die Leute wieder MP3-Player benutzen. Das fänd ich toll. Und Lavalampen.
STROPPO: Ich wünsch mir meine Gefühle zurück. Ich würd gern mal wieder so viel fühlen wie früher.
Wenn ich daran denke: Meine Myspace-Gefühle möchte ich ja nicht zurück…
STROPPO: Oh, ich will Myspace zurück. Myspace war so geil. Du hattest so einen Musikplayer auf deiner Seite und jeder hat irgendwie eine cool gestaltete Seite gehabt – und nicht alles immer dasselbe. War schon cool.
ALEX: Das Schlimmste war das Dach. (^^) Dach am Ende. Hinter jeder Nachricht.
STROPPO: Oh, ich will, dass das zurückkommt. Das Dach. Ohne Scheiß, lasst es wieder machen.
Stroppo (links) und Gitarrist David beim Wisdom Tooth Festival 2025 in Bissingen (Bayern).
Vom Dach zur New York Times. Stellt euch vor, die New York Times, der Guardian oder auch die FAZ würden eine Schlagzeile über „Das Schwarze Album“ veröffentlichen. Wie sollte die aussehen?
ALEX: Wir mussten in der elften Klasse einen Artikel für die FAZ schreiben. Ich habe nichts abgegeben, deshalb ist das schwierig.
STROPPO: „Dieses Album spaltet die Menschen“.
Spaltet die die Menschen oder spaltet die Menschheit?
STROPPO: Spaltet die Menschen – mit einer Axt. Wir spalten wirklich Menschen, so viel kann man verraten, auf unserer Tour. Kleine Schleichwerbung: Ich habe eine Maschine gebaut und da wird auch gespalten. Also da werden die Menschen und die Ärsche gespalten. Wirklich, wir werden alles auseinandernehmen. Das wird so krass. Das ist keine falsche Versprechung. Es wird Wahnsinn.
Worauf darf man sich denn sonst noch freuen?
STROPPO: Ey, das dürft ihr nicht verpassen. Mir wurde bewusst, dass es wirklich das krasseste Event meines Lebens ist. Der Moment, auf den ich ja lange hingearbeitet habe – und wo ich jetzt alles drüber ergieße. Ich habe schon coole Sachen erlebt und so, aber das ist wirklich das, worauf ich mich jemals am meisten gefreut habe, weil es auch so durchdacht und megageil und groß wird. Das ist keine Spielerei mehr. Das ist Wahnsinn.
ALEX: Mein bester Freund Stroppo hat eine geniale Sache für uns gemacht. Und zwar hat er einfach die komplette Show – mit Ansagen, mit den Songs, mit allem, was passiert – als Audio-Wurst quasi für uns aufgenommen. Ich hör das momentan auf Dauerschleife. Und dann wird mir jedes Mal bewusster, wie krass diese Tour wird. Ohne Witz: Das ist keine Übertreibung. Allein das Intro – ich kriege sogar auf der Bühne Gänsehaut bei diesem Intro.
STROPPO: Wir machen es mystisch. Es wird eine Traumreise für alle Sinne.
ALEX: Es wird einfach nur zauberhaft. Und es ist nicht ohne Grund die Rock-, Rap- und Zaubershow.
Auf welchen der neuen Songs freut ihr euch auf der kommenden Tour am meisten? Und welcher Song hat für euch die größte Abrissgarantie?
STROPPO: Boah, „Bierosaufus EX“ ist schon arschgeil. Den kennen die Leute auch schon ein bisschen länger. Der macht mir auch noch am meisten Spaß, weil er neu ist. Der ist noch heiß und da knallt’s immer richtig.
ALEX: Für mich auf jeden Fall „Cityroller“.
Eine spezielle Frage zum Thema White Monster. Auf Instagram und TikTok gab es ja gerade den Hype, mit Monster Energy zu kochen, zu backen und alles Mögliche zu machen – Kuchen, Brötchen, irgendwelche Cocktails. Was haltet ihr davon? Und habt ihr Geheimrezepte?
STROPPO: Wir haben mit Monster ein Rührei gemacht. Wir haben uns das in den Arsch geleert. Wir haben alle möglichen Sachen mit Monster gemacht.
ALEX: Ohne Witz: Wir haben einen Einlauf gemacht. Nee, nee, haben wir nicht gemacht. Aber durch die Nase gezogen.
STROPPO: Also ohne Scheiß, das Rührei hat mir sehr gut geschmeckt. Alex ist da empfindlich, aber ich liebe so ein bisschen kulinarische Experimente. Du machst ja auch Zucker oder so in Speisen oder Banane machst du ja auch in salzigen Reis. Süße ist ja wichtig für Mahlzeiten, für Umami und Geschmack und Monster ist halt süß. Die Kohlensäure verpufft beim Anbraten und das Rührei schmeckte tropisch. Hat sehr gut funktioniert. Ich war zwei Tage wach.
Keine TBS-Show ohne Bauchtaschen! Hier charmant von Alex (links) und Stroppo in Szene gesetzt.
Erzählt doch mal mehr über eure limitierte Pipi-Kaka-Edition. Wie seid ihr darauf gekommen? Könnt ihr ein paar Geheimnisse verraten?
STROPPO: Da sind so Snippets drauf. Wir gehen halt immer, wenn wir im Studio sind, zusammen scheißen. Wir haben im Studio ein ganz großes Klo. Also nicht mehrere – ein großes. Da sitzen wir alle auf der Brille am Rand nebeneinander und wir scheißen dann zusammen. Und dann sagen wir: „Lass uns das mal aufnehmen.“ Und was da halt sonst noch so gesprochen wird, ist auch auf diesem Album drauf. Diese Acht-Meter-Klobrille, die schweißt auch zusammen. Also dafür, dass wir uns so selten sehen, sind wir trotzdem ganz, ganz innig.
ALEX: Wenn ich jetzt TBS voll geil finden würde und ich wär Fan, dann hätte ich diese Pipi-Kaka-Edition in meinen Händen. Allein weil dieses Mysterium darum gestrickt wurde. Ich glaube, man ist sehr glücklich, wenn man es sich anhört.
STROPPO: Mir wär auch der Arsch geplatzt, weil das ist halt so geheim und besonders – und nur du bist einer von hundert Leuten, der das besitzt. Boah, das ist wie so ’ne goldene Pokémon-Karte.
Ihr sammelt Pokémon-Karten?
STROPPO: Alex. Der Mann ist verrückt. Er ist der größte Nerd, den ich kenne. Er ist Profi. (Alex präsentiert die Sammelkarten-Ordner aus seiner Kindheit.) Ich habe auch mal eine geile Karte gezogen und ich wurde direkt vorm Laden bestohlen – von so ’nem Dorfgauner, den alle kannten. Es war dieser Zauberaffe… Simsa Bimsa oder so. Keine Ahnung.
ALEX: Ich muss dazu sagen, wir spielen damit halt auch. Also Magic, nicht Pokémon. Aber dazu komme ich jetzt mittlerweile auch nicht mehr wirklich.
Über welche Themen außer Pokémon-Karten würdet ihr persönlich gerne mal einen Song machen? Und welche Getränke werden nach Bier, Aperol und Monster White als Nächstes besungen?
ALEX: Ich habe schon lange das Thema Kanten. Das habe ich bestimmt schon zehn Jahre im Kopf, aber ich kriege es irgendwie nicht auf Papier gebracht. Nicht Kanten am Körper definiert, sondern gegen die man rennt. Weil ich renne an alles. Ich hatte letztes Jahr einen ganz, ganz schlimmen Fuß deswegen.
STROPPO: Ein Lied über Spargel will ich noch machen. Spargelpipi finde ich interessant. Also das Lied geht darum, dass man Spargelpipi gut findet.
ALEX: Wir gucken halt immer auch, was irgendwie im Trend ist oder gerade aktuell angesagt ist. Bei Detlef D. Soost war auch ganz klar, dass da ein Song kommen wird, weil der gerade wieder ein bisschen aufpoppt. Und die Idee zu „Klettergerüst“ kam von David. Er wollte immer einen Country-Song und dann war klar, dass wir jetzt darüber ein Lied schreiben werden.
STROPPO: Vor allen Dingen diesen Spruch mit „Sag mal Klettergerüst“ mussten wir uns drei Jahre lang im Bus anhören.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich bei eurem Konzert in Köln für Überraschungen erwarten.
STROPPO: Sei gespannt. Wir werden dich auf jeden Fall enttäuschen. Und wir spritzen eimerweise Spargelpipi ins Publikum. Das wird richtig eskalieren.
THE BUTCHER SISTERS sind ab dem 22. Januar 2026 mit CALLEJON und MITTEL ALTA auf Tour.
Source: Vampster
18.01.2026 - Happy Birthday CARL McCOY

Today Carl McCoy(Fields of the Nephilim) celebrates his 62nd birthday. We wish him all the best! Did you know?– Carl McCoy grew up with his religious mother, who was a Jehovah’s Witness.– This later provided a perfect subject for his band Fields of the Nephilim, so that he dealt critically with the faith in numerous […]
Source: Orkus
18.01.2026 - Orkus! playlist tip: “Industrial Rock/Industrial Metal”

Do you already know our “Industrial Rock/Industrial Metal” playlist on Spotify? Including Rammstein, Rob Zombie, Nine Inch Nails, Ministry, Marilyn Manson, Linkin Park, Skold and many more.
Source: Orkus
18.01.2026 - WILDERNESSES: kündigen neues Post-Rock / Dreampop Album „Growth“ an

Die Post-Rock / Dreampop-Band WILDERNESSES hat einen Labeldeal bei Floodlit Recordings unterschrieben. Im Zuge dessen werden die Briten am 27. März 2026 ihr Debütalbum „Growth“ veröffentlichen. Mit dem Video-Clip zu „Maintenance“ gibt es zudem nun auch die dritte Vorab-Single.
„‚Maintenance‘ lebt von den kleinen, sich wiederholenden Gewohnheiten des Alltags – den seltsamen Dingen, die man tut, um sich wohlzufühlen. Der Text ist ironisch und selbstbewusst, und diese Unbehaglichkeit spiegelt sich auch im Artwork und im Video wider, mit Collagenmasken und ‚augenlosen‘ Gesichtern, die die verzerrte Perspektive des Songs widerspiegeln“, sagt Sänger Phillip Morris.
Bereits im Sommer ist mit „English Darkness“ eine weitere Single vom Album erschienen. Der Song thematisiert die Arbeit von Frontmann Phillip Morris als vom britischen Gesundheitsdienst NHS zugelassener Fachmann für psychische Gesundheit (AMHP), der eine psychiatrische Einweisung aus beiden Perspektiven beobachtet. Der Track stellt die Krise einer jungen Frau den fragwürdigen Bewältigungsstrategien des Erzählers gegenüber.
Einen weiteren Höreindruck kann man sich auch mit dem Video-Clip zur Single „Four Hour Drive“ verschaffen.
WILDERNESSES Line-Up:
Phillip Morris – vocals, guitar
Sam Howe – guitar
Mark Portnoi – bass
Ryan Browne – drums
WILDERNESSES „Growth“ Tracklist
01 Sleepless
02 Happy Hollow
03 [dread.]
04 English Darkness (Video bei YouTube)
05 Terrible Bloom
06 Maintenance (Video bei YouTube)
07 Cassino
08 Four Hour Drive (Video bei YouTube)
09 Summertime, 1917
Source: Vampster
18.01.2026 - DRAWN INTO DESCENT: erster Track vom neuen Atmospheric Black Metal Album „Onrust“ aus Belgien

Die Atmospheric Black Metal-Band DRAWN INTO DESCENT hat mit „Ogen“ einen ersten Track ihres kommenden Albums „Onrust“ veröffentlicht. Es ist nach „Drawn into Descent“ (2015) und „The Endless Endeavour“ (2019) das dritte Album der Belgier aus Mechelen. Produziert wurde das Album, welches am 27. Februar 2026 via Immortal Frost Productions erscheinen wird, von Chiaran Verheyden (u.a. für PSYCHONAUT tätig). Das Cover-Artwork stammt von Bahrull Marta.
DRAWN INTO DESCENT Line-Up:
G. – Bass
V. – Drums, Lyrics
J. – Guitars (lead)
B. – Vocals, Guitars (rhythm)
DRAWN INTO DESCENT „Onrust“ Tracklist
01. Teloorgang
02. Drenkeling
03. Onrust
04. Ogen (Audio bei YouTube)
Source: Vampster
18.01.2026 - KALANDRA: kündigen neues Alternative Pop / Rock / Folk Live-Album „Live in London“ an
Die Alternative Pop / Rock / Folk-Band KALANDRA hat mit „Live in London“ ein neues Live-Album angekündigt Es ist das erste Live-Album der Norweger und wurde im Herbst 2024 im Lafayette in London aufgenommen. Erscheinen wird die Scheibe am 27. Februar 2026, wobei erste Kopien auch beim 15-Jahre-Jubiläum-Konzert im Rockefeller in Oslo am 18. Februar 2026 erhältlich sein werden. Mit „Segla“ gibt es vorab ein Live-Video.
KALANDRA „Live in London“ Tracklist
01. Intro
02. I Am
03. The Waiting Game
04. The State of the World
05. Slow Motion
06. Naive
07. Borders
08. Segla (Live-Video bei YouTube)
09. Virkelighetens Etterklang
10. Ram
11. Ensom
12. Are You Ready
13. It Gets Easier
14. Helvegen
15. Brave New World
16. Bardaginn
Source: Vampster
18.01.2026 - CIRCULAR RUIN: zweiter Track vom neuen Black Metal Album „A Sermon in Tongues“ aus Schweden
Mit „A Sermon in Tongues“ wird am 30. Januar 2026 via Vendetta Records das neue Album der Black Metal-Band CIRCULAR RUIN erscheinen. Es ist nach der 2023er-EP „Future Graves“ das erste Album der Schweden rund um Sänger Oscar Tornborg (WORMWOOD, WITHERSHIN). Nach „The Altering Altar“ gibt es mit „Perisher“ nun den zweiten Vorab-Track zu hören.
CIRCULAR RUIN Line-Up
Christian Thunarf — Drums
Daniel Johansson — Guitars
Henrik Löfgren — Guitars
Mathias Rask-Andersen — Bass
Oscar Tornborg — Vocals
CIRCULAR RUIN „A Sermon in Tongues“ Tracklist
01 No Solace (Intro)
02 The Altering Altar (Audio bei Bandcamp)
03 Perisher (Audio bei Bandcamp)
04 The Storm I Keep Within
05 Ropes to Salvation
06 Nocturnum
07 A Dream of Thirst
Source: Vampster
18.01.2026 - KREATOR: Krushers Of The World
KREATOR waren und sind eine meiner Lieblingsbands und ich habe so ziemlich jedes Album der Essener Thrash-Institution. Lediglich das letzte Album “Hate Über Alles” hat bis heute weder den Weg in meine Sammlung gefunden, noch habe ich es mal gehört. So richtig erklären kann ich das nicht, irgendwie war meine Begeisterung für die Band zu der Zeit abgekühlt, obwohl ich den Vorgänger “Gods Of Violence” noch ziemlich gut fand. Auch vom neuen Album habe ich nicht wirklich was mitbekommen, wir haben vor einer Weile im Redaktionschat noch über den Albumtitel “Krushers Of The World” geschmunzelt, das war es aber auch. Aber eine Woche vor Release siegte dann doch die Neugier (und eine Anfrage der Chefin) und ich habe dem sechzehnten Werk von Mille und co eine Chance gegeben.
Das Artwork erinnert an die gute alte Zeit – musikalisch ist “Krushers Of The World” aber klar im Hier und Jetzt verortet
Als erstes fällt das großartige Artwork von Zbigniew M. Bielak auf, welches wie eine Variante eines klassischen KREATOR Shirt Motivs aus der guten alten Zeit erinnert. Musikalisch würde es indes sicher nicht zurück in die Vergangenheit gehen, das sollte jedem, der sich ein neues KREATOR-Album zulegt, klar sein. Zurückgeblickt hat diese Band nie. Stattdessen geht Mille den Weg der letzten Alben weiter, in dem noch mehr Melodie, noch mehr klassischer Heavy Metal und Melodic Death Metal in den Sound der Band Einzug erhält und sich mit dem klassischen Thrash Metal, den KREATOR seit “Violent Revolution” wieder entdeckt haben, ergänzen.
Thrash Metal trifft Melodic Death Metal trifft Bombast – KREATOR schaffen es, daraus schlüssige Songs zu schreiben
Los geht es mit “Seven Serpents”, einem recht typischen Opener für die neueren KREATOR. Thrash meets Melo Death-Riffs, dazu einen schönen, klassischen Moshpart im Mittelteil gefolgt von einem super melodischen Solo, welches dann in den bombastischen Schlussteil samt Chören übergeht. Klingt alles etwas too much? KREATOR kriegen das aber zu einem stimmigen, richtig starken Song zusammen gedengelt. Ein richtig dickes Ding! Des Weiteren lässt sich feststellen, dass Milles Geschrei ziemlich gut klingt. Das klang definitiv schon angestrengter. Lediglich das verdächtig nach AI Slop aussehende Video zum Song ist arg peinlich. “Satanic Anarchy” überrascht nach dem sehr rabiaten Beginn mit einem extrem melodischen Refrain und geht als knackiger, straigther Melo Thrasher in dreieinhalb Minuten über die Ziellinie. Noch ein Volltreffer und diesmal sogar mit einem ganz coolen, an die “Hellraiser” Filme angelehnten Videoclip.
Im Zusammenhang mit KREATOR hört man immer mal wieder den Begriff Stadion Thrash, meist natürlich despektierlich gemeint, ihr wisst schon – Anbiederung, sellout, WACKEN und so… Das ist so natürlich schon etwas albern, trotzdem ist der Begriff irgendwie nicht vollkommen unpassend. Mit ihrem melodischeren Sound, der zwar immer noch im Thrash verwurzelt ist, aber eben auch klassischen Metal und Melo Death Raum gibt, sind KREATOR inzwischen größer als je zuvor und fahren Touren mit richtig großer Produktion.
Vom Schrebergarten Altenessen in die Stadien dieser Welt? KREATOR sind 2026 größer denn je
“Don´t let it happen. It depends on you” – dieses Zitat aus George Orwells inzwischen viel zu real gewordener Dystopie “1984” steht zu Beginn des Videos zum Titelsong. Ja Leute, der orwellsche Horror kommt inzwischen mit Vehemenz aus den USA und seine Apologeten in der alten Welt stehen Gewehr bei Fuß. Der brachial mahlende Stampfer hat mit Thrash Metal tatsächlich überhaupt nichts zu tun, erinnert in seiner Wuchtigkeit eher an AMON AMARTH. Anfangs fand ich das Stück noch richtig nichtssagend, mit der Zeit ist es zwar gewachsen, zählt für mich aber weiterhin eher zu den schwächeren Stücken des Albums. Live wird das aber sicherlich funktionieren.
Deutlich spannender wird es da beim folgenden “Tränenpalast” bei dem sich Mille ein Brüllduett mit Britta Görtz (HIRAES, ex-CRIPPER) liefert. Musikalisch gibt es auch hier wieder eher Melo Death Metal, auch wenn Mille den Song als musikalischen Tribut an GOBLIN sieht. Was weiß ich, kenne die Band lediglich vom Namen. Das Video wiederum soll ein Tribut an Dario Argentos “Susperia” sein, was dann auch den Refrain erklären würde. Alles in allem ein gelungenes Experiment und deutlich besser als der vorangegangene Titelsong.
Neben viel klassischem Metal vergessen KREATOR auf “Krushers Of The World” nicht, dass sie eine Thrash Metal-Band sind
Mit “Barbarian” wird endlich wieder das Gaspedal durchgetreten. Ein weiterer straigther Thrasher mit einem Schuss Melodie, bei dem Milles partner in crime und einziges, neben Herrn Petrozza verbliebenes Gründungsmitglied, Ventor zeigt, dass er es trotz seiner bald 60 Jahre noch drauf hat. Ihr wollt es noch schneller? Bitte schön, mit “Blood Of Our Blood” lassen KREATOR es nochmal richtig krachen, Von wegen KREATOR spielen keinen Thrash mehr und so.. fuck off! “Combatants” schielt eher in Richtung Power Thrash mit Betonung auf ersteres. Ein weiterer wuchtiger Stampfer und ebenfalls deutlich besser als der Titelsong, alleine schon, weil hier musikalisch deutlich mehr passiert und der Song mehr Drive hat. Mille kann klassischen Metal, wenn er will!
Ob Mille beim Titel “Psychotic Imperator” an jemanden gedacht hat? Genügend Kandidaten stehen aktuell ja zur Auswahl. Musikalisch wird auch hier wieder einiges geboten, von viel flottem Thrash über den melodischen Mittelteil bis zur geschmackvollen Deko mit Orchester und Chören. Und wieder fügt sich das alles bestens zusammen. “Death Scream” ist da deutlich simpler gestrickt, knapp vier Minuten schreit Mille seinen Frust über die schöne neue Welt raus. Ein kompromissloser Death Thrash-Abriss.
Kurz vor Schluss gibts Cringe-Alarm – Der Rausschmeißer “Loyal To The Grave” strapaziert des Old School KREATOR-Fans Nerven
Und dann, ja dann… kommt das große Finale. Und anscheinend hatte Mille noch nicht genug Bombast und Heavy Metal und schöpft bei “Loyal To The Grave” in dieser Hinsicht nochmal aus dem Vollen. Das Ergebnis liegt irgendwo zwischen ganz ok und cringe, je nachdem, wie strapazierunfähig man halt so ist. Der Song an sich ist schon nicht übel, episches Intro, nette MAIDEN-Harmonien und lecker Kartoffelstampf in den Strophen. Musikalisch ist das schon ziemlich gut gemacht, allerdings auch gnadenlos auf Eingängigkeit getrimmt, vor allem dieser Mitsing-Refrain. Puh… Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das wirklich von KREATOR brauche oder möchte. Unser Führungsduo Andrea und Markus, beide überzeugte KREATOR-Fans, hassen den Song übrigens. Nun ja, so schlimm ist es bei mir nicht.
Stadion Thrash hin, Mitsing-Refrains her – insgesamt überwiegt auf “Krushers Of The World” die hohe musikalische Klasse von KREATOR
Quo vadis, KREATOR 2026? Letztendlich geht Mille den Weg, den man spätestens mit “Gods Of Violence” beschritten hat, konsequent weiter. Dass man damit einen Teil der old school-Fans irritiert, mag sein, ist aber sicherlich eingepreist. Wäre ja nicht das erste Mal bei KREATOR und Mille macht Gott sei Dank, was er will und beschränkt sich nicht auf Fan-Service. Der Erfolg gibt ihm recht, denn mit ihrem neuen Sound haben KREATOR sicherlich deutlich mehr Fans hinzu gewonnen als vergrault. Aber auch ich, als jemand, der ebenfalls die alten Alben liebt, für den vor allem “Coma Of Souls” ein ganz wichtiges Album ist, finde “Krushers Of The World” insgesamt ziemlich stark. Nicht jeden Song aber eben doch den größten Teil. Und die Highlights kicken halt so richtig. Mille ist halt schon ein verdammt guter Songwriter und hat einen Haufen hervorragende Musiker an seiner Seite. Somit mag “Krushers Of The World” kein Diskoghraphie-Highlight sein, ein starkes Spätwerk ist es aber allemal.
Veröffentlichungsdatum: 16.01.2026
Spielzeit: 46:10
Line-Up:
Mille Petrozza – vocals, guitars
Sami Yli-Sirniö – guitars
Frédéric Leclercq – bass
Ventor- drums
Label: Nuclear Blast Records
Bandhomepage: https://www.kreator-terrorzone.de
Bandcamp: https://kreator.bandcamp.com
Facebook: https://www.facebook.com/KreatorOfficial
Instagram: https://www.instagram.com/kreatorofficial
KREATOR „Krushers Of The World“ Tracklist
01 Seven Serpents (Video bei YouTube)
02 Satanic Anarchy (Video bei YouTube)
03 Krushers Of The World (Video bei YouTube)
04 Tränenpalast (Video bei YouTube)
05 Barbarian
06 Blood Of Our Blood
07 Combatants
08 Psychotic Imperator
09 Deathscream
10 Loyal To The Grave
Source: Vampster
18.01.2026 - DUST ORCHARD: neue Progressive Metal Single „Hours in the Void“ mitsamt Lyric-Video
Die Progressive Metal-Band DUST ORCHARD hat mit „Hours in the Void“ eine neue Single veröffentlicht. Der Song erzählt die Geschichte eines verzweifelten Kampfes ums Überleben in einer apokalyptischen Zukunft und ist der erster Release der Finnen seit ihrer Debüt-EP im Jahr 2022. Gemixt und gemastert wurde der Track von Saku Moilanen.
DUST ORCHARD Line-Up:
Tommy Olenius – vocals
Petri Siikander – guitar
Marko Hanski – guitar
Vegard Lillevoll – violin
Niko Salo – bass
DUST ORCHARD „Hours in the Void“ (Lyric-Video bei YouTube)
Source: Vampster
18.01.2026 - GRIDFAILURE: weiteres Video vom neuen Industrial / Noise Album „Sixth Mass-Extinction Skulduggery III“
Das Industrial / Noise-Project GRIDFAILURE hat nach den Videos zu „This Was More Than Just Killing… It Was Art„, „Species Deconstructivist“ und „Hybrid Warfare In Defense Of One’s Habitat“ mit „Drunk On The Blood Of My Neighbor“ einen weiteren Video-Clip ihres neuen Albums „Sixth Mass-Extinction Skulduggery III“ veröffentlicht.
Es ist der dritte Teil einer fünfteiligen Album-Reihe. Die ersten drei Alben umspannen den gegenwärtigen Zerfall der Gesellschaft, die sich des Anthropozäns, in das wir eingetaucht sind, nicht bewusst ist.
„Die gewalttätigen Kapitel dieses Triptychons verkörpern einen Vorboten und prophezeien die postapokalyptischen Schrecken, die in den bevorstehenden Schlusskapiteln der Albumreihe – „Teeth Collection“ und „Drought Stick“ – erzählt werden“, heißt es von Seiten des von David Brenner geführten Projekts.
„Sixth Mass-Extinction Skulduggery III“ ist am 3. Oktober 2025 via Nefarious Industries erschienen. Vorab gab es auch zu „Extermination Level Eventuality“ ein Video.
GRIDFAILURE „Sixth Mass-Extinction Skulduggery III“ Tracklist
1. Subdividing The Survivors
2. Extermination Level Eventuality (Video bei YouTube)
3. Hybrid Warfare In Defense Of One’s Habitat (Video bei YouTube)
4. Anthropophagiae Nationis
5. Drunk On The Blood Of My Neighbor (Video bei YouTube)
6. Vestiges
7. Ration Distribution/Processed For Storage
8. Communal Taxidermy
9. This Was More Than Just Killing… It Was Art (Video bei YouTube)
10. Sixth Mass-Extinction Skulduggery III: Acquiring A Taste
11. Maria
12. Necrotizing Fasciitis
13. End In Sight
14. Species Deconstructivist (Video bei YouTube)
15. Transmissions Cease
Source: Vampster
18.01.2026 - MOONCHAPEL: Labeldeal für neues Black / Death Metal Album „Three Faced Trinity for a Two-Faced World“
Die Black / Death Metal-Band MOONCHAPEL hat einen Labeldeal bei Horror Pain Gore Death Productions unterschrieben. Im Zuge dessen wird das US-amerikanische Solo-Projekt von Kyle Shuman (EMBERS OF OUROBOROS) sein neues Album „Three Faced Trinity for a Two-Faced World“ veröffentlichen. Es ist das dritte Album der Band und wird am 13. Februar 2026 erscheinen. Vorab gibt es den Track „Dispersed And Stone Still“ zu hören.
MOONCHAPEL „Three Faced Trinity for a Two-Faced World“ Tracklist
1. Ominous And Omniscient
2. Beyond Death Is A Parched Paradise
3. Burden Of Shadows, This Harrowing
4. Dispersed And Stone Still (Audio bei YouTube)
5. Demonic Froth Behind The Frontal Lobe
6. Union Of Opposites
7. Eskhatos
8. Three Faced Trinity For A Two-Faced Existence
Source: Vampster
18.01.2026 - EIHWAR: Opener vom neuen Nordic Folk / Electro-Industrial Album „Hugrheim“ als Video-Clip

Die Nordic Folk / Electro-Industrial-Band EIHWAR hat mit „Nauðiz“ den Opener ihres kommenden Nordic Folk / Electro-Industrial Albums „Hugrheim“ veröffentlicht. Als Tor zu „Hugrheim“ gibt „Nauðiz“ den Ton für das Album vor, das sich mit Erinnerung, Geist und den unsichtbaren Kräften beschäftigt, die das Bewusstsein prägen. Release-Termin ist der 13. März 2026 via Season of Mist.
Schon im Vorjahr hat die Band mit „Hugrheim“ den Titeltrack mitsamt Video-Clip veröffentlicht. Der Begriff „Hugrheim“, der aus altnordischen Wurzeln stammt, könnte als „Reich des Geistes“, der Erinnerung oder des Bewusstseins verstanden werden.
„In den letzten Jahren haben unsere Seelen nach und nach die Körper zweier menschlicher Musiker übernommen. Durch die Inkarnation haben wir einen Großteil unserer Erinnerungen verloren. Alles, was uns geblieben ist, sind Bilder, Emotionen und Fragmente aus unserem früheren Leben, vermischt mit den Gedanken und Erinnerungen unserer menschlichen Wirte. In diesem neuen Lied beschwören wir die Erinnerungen herauf, die allmählich zu uns zurückkehren: Erinnerungen an Hugrheim, die zehnte Welt von Yggdrasil, die den Menschen verborgen und unbekannt ist. Diese Welt wird von den Hugr, den Geistern, geprägt. In diesem Reich wohnen die unsichtbaren Kräfte der Seele und des Bewusstseins. Wenn unsere Gefäße hier vergehen und unsere Inkarnation endet, werden wir nach Hugrheim zurückkehren. Dennoch hoffen wir, dieses Mal so lange wie möglich hier zu bleiben, denn heutzutage ist das Bier verdammt gut, das Rockstar-Leben ist ziemlich cool und es gibt tatsächlich Zahnbetäubung“, sagt die Band.
EIHWAR Line-Up:
Asrunn — Vocals, Shamanic Drums
Mark — Vocals, War Drums, Folk Guitar, Tagelharpa, Percussion & Programming
EIHWAR „Hugrheim“ Tracklist
1. Nauðiz (04:28) (Video bei YouTube)
2. Freyja’s Calling (03:41)
3. Ein (03:42)
4. Skuggaríki (04:01)
5. Hugrheim (03:19) (Video bei YouTube)
6. Ljósgarðr (03:27)
7. Heill Óðinn (03:36)
8. The Lake of the Dead (03:39)
9. Omenotharena (Warrior’s Training) (05:41)
10. Berserkr (Tim’s Memorial Version) (04:26)
Source: Vampster
18.01.2026 - ABRAMS: kündigen neues Heavy Rock / Grunge / Post-Hardcore Album „Loon“ an

Die Heavy Rock / Grunge / Post-Hardcore-Band ABRAMS hat mit „Loon“ ein neues Album angekündigt. Es ist das sechste Album der US-Amerikaner aus Denver und wird am 17. April 2026 via Blues Funeral Recordings erscheinen. Vorab gibt es zu „Glass House“ einen Video-Clip.
ABRAMS Line-Up:
Zachary Amster – guitar, vocals
Taylor Iversen – bass, vocals
Ryan DeWitt – drums
Graham Zander – guitar
ABRAMS „Loon“ Tracklist
1. Glass House (Video bei YouTube)
2. White Walls
3. Last Nail
4. Said & Done
5. Waves
6. How Did I Lose My Mind?
7. A State of Mind
8. Home
9. Remains
10. Sirens
Source: Vampster
18.01.2026 - WEEDPECKER: zweiter Track vom neuen Psychedelic Heavy Rock Album „V“ aus Polen

Die Psychedelic Heavy Rock-Band WEEDPECKER hat mit „Ash“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „V“ veröffentlicht. Das fünfte Album der Polen wird am 27. Februar 2026 via Heavy Psych Sounds Records erscheinen. Vorab gibt es auch den Track „Fading Whispers“ zu hören.
„Ich habe Anfang 2023 angefangen, die Songs für „V“ zu schreiben. Während ich dieses Material schuf, kam mir immer wieder ein Gedanke: Alles, was wir für selbstverständlich halten, ist in Wirklichkeit unglaublich zerbrechlich. Nichts hält ewig, und das Gefühl, dass Dinge verloren gehen, kann viel früher eintreten, als wir erwarten. Ich habe versucht, diese Gefühle in Klang umzusetzen“, sagt Frontmann Piotr Dobry.
WEEDPECKER Line-Up:
Piotr Dobry — Guitars / Vocals / Synths
Zbigniew Promiński — Drums
Piotr Kuks — Bass
Piotr Sadza — Synths
Tomasz Walczak — Synths
WEEDPECKER „V“ Tracklist
1. Intro
2. Fading Whispers (Audio bei YouTube)
3. Ash (Audio bei YouTube)
4. In the Dark We Shine
5. Mirrors
6. The Last Summer of Youth
Source: Vampster
18.01.2026 - SOUL GRINDER: Titeltrack vom neuen Death Metal Album „Frozen Halls“ als Video-Clip

Death Metal aus Norddeutschland: SOUL GRINDER veröffentlichten am 16. Oktober 2025 ihr neues Album „Frozen Hall“. Thematisch geht es auf „Frozen Hall“ um Horrorgeschichten wie die von H.P Lovecraft und gesellschaftliche Themen wie Selbstreflexion oder die Grausamkeit der menschlichen Natur. Zum Titeltrack gibt es nun auch einen Video-Clip. Auch beim Song „Malevolent Reality„, zu welche die Band nun auch einen Video-Clip veröffentlicht hat, ist ASENBLUT-Sänger Tetzel als Gast zu hören.
SOUL GRINDER „Frozen Halls“ Tracklist & Cover
1. Cursed Covenant
2. Frozen Halls (Video bei YouTube)
3. Malevolent Reality (Video bei YouTube)
4. Into the Nightmare
5. Dreaded Fate
6. Amorphous Blight
7. Cosmic Scourge
8. The Lurking Death
9. Ominous Retribution
10. Towards a silent Grave
SOUL GRINDER Tourdaten 2026
24.01. Bremen – Zollkantine
14.02. Heidesee – Frostfeuernächte
mit FLESHCRAWL, SLAUGHTERDAY, DISCREATION
20.02. Oldenburg, MTS Records
21.02. Dresden, t.b.a.
27.02. Weiher, Live Music Hall
28.02. Aalen, Rock It
14.03. Neukirchen Vörden – Kulturbahnhof
21.03. Heidelberg – Heidelberg Deathfest
28.03. Salzgitter – Forellenhof
30.05. Wuppertal – Eventground
10./11.10. ZOFF, Berlin, ORWOhaus
Source: Vampster
18.01.2026 - RAVENMOCKER: debütieren mit neuer Melodic Death Metal Single „Infallible“
Die Melodic Death Metal-Band RAVENMOCKER hat mit „Infallible“ eine neue Single mitsamt Video-Clip veröffentlicht. Es ist der erste Release der US-Amerikaner aus Kalifornien und erzählt die Geschichte eines Mannes, der zu lange in der Dunkelheit gelebt und alles für eine Instanz gegeben hat, die ihm nie etwas zurückgegeben hat. Der Track fängt den Moment ein, in dem er sich endlich davon löst und Wachstum, Klarheit und Selbstbestimmung dem Chaos vorzieht.
RAVENMOCKER Line-Up:
Tom Tierney (vocals, guitar)
George Patmas (guitar)
Dylan Suierveld (drums)
Will Buckley (bass)
RAVENMOCKER „Infallible“ (Video bei YouTube)
Source: Vampster
18.01.2026 - MASTER’S ASHES: Labeldeal für neues Crust / Proto-Industrial Album „How The Mighty Have Fallen“
Die Crust / Proto-Industrial-Bnad MASTER’S ASHES hat einen Labeldeal bei Time To Kill Records unterschrieben. Im Zuge dessen wird die Band rund um Sänger Eric Forrest (E-FORCE, Ex-VOIVOD) mit „How The Mighty Have Fallen“ ein neues und erstes Album veröffentlichen.
„How The Mighty Have Fallen“, dessen Release-Termin noch aussteht, sei vernichtender Kommentar zum aktuellen politischen Klima und ein gnadenloser Schlag ins Gesicht für alle, die ein „Weiter wie bisher“ erwarten.
MASTER’S ASHES Line-Up:
Eric Forrest: Vocals
Afzaal Deen: Guitars
Dan Kaufman: Guitars
Fred Waring : Drums
Jeff Golden: Bass Guitar
Katie Crimson: Keys
Source: Vampster
18.01.2026 - BLACKWATER DROWNING: Opener vom neuen Melodic Death Metal / Metalcore Album „Obscure Sorrows“ als Video-Clip

Die Melodic Death Metal / Metalcore-Band BLACKWATER DROWNING hat mit „The Sixth Omen“ einen Video-Clip zum Opener ihres kommenden Albums „Obscure Sorrows“ veröffentlicht.
„Dieses Song ist hauptsächlich von der Volkssage von „La Llorona“ inspiriert, einer betrogenen Frau, die in einem Anfall von Wut und Verzweiflung abscheuliche Taten begeht, für die sie auf ewig büßen muss. Es erzählt die Geschichte von Herzschmerz, Wut, Reue und Verzweiflung und letztendlich von der bitteren Akzeptanz dessen, was geschehen ist“, erklärt Sängerin Morgan Riley.
Es ist nach „Sonder // Satori“ (2022) das zweite Album der US-Amerikaner aus North Carolina und wurde von Christian Donaldson (CRYPTOPSY) gemixt und gemastert.
„Obscure Sorrows“ wird am 27. Februar 2026 via Bleeding Art Collective und Blood Blast Distribution erscheinen. Vorab gibt es zu „Eye Of The Storm“ einen Video-Clip.
„In diesem Song geht es darum, alles komplett zu zerstören“, sagt Sängerin Morgan Riley. „Es geht um eine unaufhaltsame Kraft, die alles in ihrem Weg vernichtet. Als ich den Text dafür geschrieben habe, habe ich mir einfach einen epischen Bosskampf im Anime-Stil vorgestellt und die Worte geschrieben, die dieses Gefühl in meinem Kopf hervorgerufen haben.“
BLACKWATER DROWNING Line-Up:
Jeremy Bennett – guitar
Morgan Riley – vocals
Aamon Dalton – drums
Aria Novi – bass
Ron Dalton Jr. – guitar
BLACKWATER DROWNING „Obscure Sorrows“ Tracklist
1. The 6th Omen (Video bei YouTube)
2. Devour
3. Eye Of The Storm (Video bei YouTube)
4. Incubus (Feat. guest solo by Yo Onityan)
5. Heir Of The Witch
6. Washed Out, Washed Away
7. Where Men Fear To Tread
8. Death By 1000 Cuts
9. Teeth And Claws
10. Chains Of Ages (Feat. guest solo by Greg Burgess – ALLEGAEON)
Source: Vampster
18.01.2026 - MERCULISTARYA: kündigen neues Black Metal Album „Áradó fájdalom a tűnődés medrében“ an
Die Black Metal-Band MERCULISTARYA hat mit „Áradó fájdalom a tűnődés medrében“ ein neues Album angekündigt. Es ist das erste Album des ungarischen Solo-Projekts von Árpád Szenti (AHRIMAN, ATHAME, DAMNATION).
„“Áradó fájdalom a tűnődés medrében“ ist ein Konzeptalbum, bei dem alle Songs miteinander verbunden sind, sich ihre Bedeutungen überschneiden und eine einzige fesselnde Erzählung bilden. Es folgt einem dornigen Weg voller Kampf, Angst, Enttäuschung, Wahnsinn, Resignation und Tod, der im Kontrast zur Weite der Natur, ihrer elementaren Kraft, ihrer Mystik und den unsichtbaren Dimensionen steht, die unter der Realität pulsieren“, erklärt Árpád Szenti.
„Áradó fájdalom a tűnődés medrében“, das mit einem Cover-Artwork von Attila Petheo ausgestattet wurde, wird am 20. Februar 2026 via Pest Records und Metal Ör Die Records erscheinen. Vorab gibt es den Track „Rémálomköd“ – mit Gast-Sängerin Ivett Dudás (TALES OF EVENING) zu hören.
MERCULISTARYA „Áradó fájdalom a tűnődés medrében“ Tracklist
1. Merengő
2. A haldoklás csalogat
3. Kitörve süllyedés
4. Rémálomköd (Audio bei YouTube)
5. Pusztuló kor
6. Álomország
7. Sóhaj
Source: Vampster
18.01.2026 - PHENDRANA: zweiter Track vom neuen Atmospheric / Progressive Post-Black Metal Album „Cathexis“
Die Atmospheric / Progressive Post-Black Metal-Band PHENDRANA hat mit „Sentience“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Cathexis“ veröffentlicht. Es ist nach „Sanctum: Sic Transit Gloria Mundi“ (2018) das zweite Album des mexikanischen Solo-Projekts von Anuar Salum, der mit seinem vorherigen Solo-Projekt PAKISTUF ebenfalls zwei Alben veröffentlicht hatte.
Der Musiker liefere dabei Lyrics, die von einem tiefgründigen Existentialismus inspiriert sind, der aus der reflexiven Verzweiflung von Autoren wie Albert Camus und der hoffnungsvollen Analyse des existentialistischen Leidens durch Schriftsteller wie Fjodor Dostojewski stammt.
„Cathexis“ wurde gemeinsam mit Alonso Huerta produziert und von Jens Siefert (u.a. für AHAB tätig) im Rama Studio in Mannheim gemixt und gemastert. Das Cover-Artwork stammt von Neyha Sofat. Release-Termin ist der 6. Februar 2026. Vorab gibt es auch einen Video-Clip zum Titeltrack. Als Gast-Sängerin ist dabei Ana Bitrán – ebenso wie Adrián Terrazas an Flöte und Saxophon – zu hören.
PHENDRANA „Cathexis“ Tracklist
1. Lamento
2. Cathexis (Video bei YouTube)
3. Sentience (Audio bei Bandcamp)
4. The Effigy & The Titan
Source: Vampster
18.01.2026 - MANUEL: Labeldeal für neue Progressive Metal EP „Parasite“
Die Progressive Metal-Band MANUEL hat einen Labeldeal bei Wormholedeath Records unterschrieben. Im Zuge dessen werden die US-Amerikaner aus Portland, Maine ihre neue EP „Parasite“ veröffentlichen.
„Wir lehnen die Idee von Herrschern oder Herren ab. Stattdessen dient diese EP als Aufruf, sich gegen die wahren Feinde zu vereinen – die korrupten Systeme und Individuen, die uns ausbeuten. Es ist ein Aufruf, unseren Fokus darauf zu richten, ihre Kontrolle zu zerschlagen und eine Zukunft aufzubauen, die auf echten Veränderungen basiert“, erklärt Band-Grüner Manuel Urgiles. „“Parasite“ ist mehr als nur ein Titel; es ist ein Spiegelbild der parasitären Kräfte, die in unserer Gesellschaft am Werk sind.“
„Parasite“ wird am 27. Februar 2026 erscheinen. Vorab gibt es zu „Ladrón“ ein Lyric-Video.
MANUEL Line-Up:
Manuel Urgiles – Lead/Rhythm Guitar
Jason Ingalls – Drums
Thomas Hiscock – Bass Guitar
Ryan Cummings – Rhythm Guitar
DJKTF – Keys/Percussion
MANUEL „Parasite“ Tracklist
1. 25% Gone
2. Native Temple Feat. Ryan Reeves
3. Sonido Robado: Crowns of Deception Feat. Ryan Raes
4. Sueños y Necesidades
5. Ladrón Feat. Patrice Elizabeth Vigeant (Lyric-Video bei YouTube)
6. Greed’s Exodus
Source: Vampster
18.01.2026 - TRASH PILLOW: zweite Single von neuer Fuzz Punk EP „Raw“ aus Berlin

Die Fuzz Punk-Band TRASH PILLOW hat nach dem Opener „Bombs Make Her LOL“ mit dem Video-Clip zu „Eyes On Us (It’s The Sound Of A Drone)“ eine zweite Single ihrer kommenden EP „Raw“ veröffentlicht.
Die neue Scheibe der Berliner setzt sich von innen heraus mit dem Thema Krieg auseinander – politisch, persönlich, emotional und absurd.
„Ich komme aus einem vom Krieg zerrütteten Land. Diese Songs sind keine Fiktion – sie sind Erinnerungen, Ängste, Albträume und Echos“, sagt Bassistin Meray. „“Raw“ schien mir der einzig ehrliche Name zu sein. Es ist „War“ rückwärts, denn manchmal ist der einzige Weg, etwas zu verstehen, es umzudrehen und sich erneut damit auseinanderzusetzen.“
„Raw“ wird am 23. Januar 2026 erscheinen.
TRASH PILLOW „Raw“ Tracklist
1. Bombs Make Her LOL (Audio bei Bandcamp)
2. Eyes On Us (It’s The Sound Of A Drone) (Video bei YouTube)
3. Fellow Traveller
4. She’s From A War
Source: Vampster
18.01.2026 - Chicago Post-Punk Outfit Body Shop Uploads an All-Star Cast in Their Video for “Sex Body”

Local drive acceleration
Digitally enhanced hallucination
There’s a moment near midnight—December thinning to its last breath—when rooms loosen, and people forget their facades, gathering briefly as a collective. Chicago’s Body Shop caught that sliver of time with their debut single “Sex Body,” releasing it as the year turned and attention drifted. The track still carries that first-hour energy: loose, knowing, already in motion. It moves with the fluorescent warmth of club corridors and borrowed confidence, the strange intimacy of being watched while pretending you aren’t.
Sex Body moves on a funky bassline that knows how to walk without hurrying, while zippy synths dart and circle like racing thoughts. It’s funny in the way the best club records are funny: aware, loose, and unafraid of the odd angle. There’s a ZE Records wink here, a Suburban Lawns side-eye there, the kind of new-wave/no wave snap that makes movement feel inevitable. You don’t need permission; your body already got the memo.
Lyrically, Sex Body treats desire as something processed through screens and systems, where intimacy gets filtered, compressed, and mislabeled. Lust shows up as an upload and an error message, a human impulse refracted through interfaces until it starts to glitch. The song keeps its gaze steady, cool and curious, tracing how control and consumption slide together, how identity can speed up and fold in on itself when everything becomes measurable.
The video leans into that unease with a madcap sprint across the city: hotels with thin walls, sidewalks that feel watched, rooms where transactions blur into theatre. The cast becomes a rolling parade of personalities and presences: Jack Armondo (Panic Priest), Carlos Azuara, Angelica Drake, Talu Gebara, Marten Katze, Rita Lukea (Pixel Grip), Gretchen Mccloy, Lindsey Nelmar, Brett Rush, Kat Mullally, and Petra X, each drifting through scenes like channel changes you didn’t ask for It’s sleazy and strange, a bad dream with good lighting, like tumbling through an OnlyFans-from-hell fever vision where every door opens onto another version of yourself. Director Drew Angle lets the chaos breathe, stitching movement and mischief into something that feels dangerously playful.
Watch the video for “Sex Body” below:
There’s an instant recognition when Body Shop come on: the snap of high-tension guitars, bass lines charged like live wire, synths wailing somewhere between warning and invitation, drum machines pushing everything forward with intent. This is the Chicago trio of Kit Dee, Sam Crow, and Lou Larsen, working with a simple idea that feels almost radical again: movement as message’ gyration as a form of clarity.
They tip their hat to disco-punk elders without getting stuck in reverence. Body Shop treat the physical self as site and signal, a place where pleasure, friction, and release all collide. The music stays sharp, witty, and alert, built to keep hips loose and minds switched on at the same time. In an age choked by greed and anxious morality, Body Shop answer with humour edged just enough to draw blood. Their songs feel engineered for resilience, less about hiding from the blast radius and more about strengthening what’s already alive. Music here acts like an immune response: something you feel spreading, stitching body to spirit.
Produced by Tyler Ommen (of Pixel Grip) and Doug Malone (Jamdek Studios), with mastering from Mikey Young, Sex Body lands clean and confident, built for bodies in motion and minds half-lost to the moment. It’s post-punk and new-wave with club sense, stripped to essentials, warped just enough to feel current. As a first taste of the EP due this spring, it sets a clear signal: dance now, question later.
Listen to Sex Body below and order the single here.
Sex Body by Body Shop
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Source: Post-Punk.com
18.01.2026 - French Sadwave Duo Years of Shame Surface From the Depths With Their Video for “Violence”

I’m lost at sea,
My body drifts among the wastes that you threw in
Lost alone in the depths
Too late, I’m drowning
French “Sadwave” duo Berne Evol and Brice Delourmel (previously of Giirls and Dead.), aka Years of Shame, surface from the depths with their latest track “Violence,” a single that reads like a letter found at the end of a season: creased, necessary, written without flourish, because flourish would be a lie. The track offers the clearest entry point yet into the world of their forthcoming debut album, Primary. It moves with restraint, stepping forward quietly, carrying the weight of two lives turned back toward themselves—not to admire the view, but to endure what remains.
Conceived between Paris and Rennes, Years Of Shame operate with a careful equilibrium between closeness and removal. This is music—and image—shaped by long familiarity: an old friendship bending into a new form, learning how to move together without collapsing into nostalgia or repetition. The sense of drift that runs through Primary is already present here, deliberate rather than aimless, held in place by trust rather than momentum.
They play with contrast as a method rather than an effect. While the pair wanted to foreground vocal presence—and, to a lesser extent, more melodic structures—they set those elements against instrumentals drawn from colder, more rigid terrain. Evol’s delivery leans toward an intimate, Robert Smith–like directness, while the underlying frameworks recall the pressure and repetition associated with The Soft Moon. These opposing pulls reflect the period in which the material took shape: severe professional exhaustion for one, a winter breakup for the other. Even at the level of a single track, the need for release becomes architectural rather than expressive, which Evol describes simply as “honest and effective.”
Evol leads Violence with wounded restraint, setting an initiatory path through his lyrics—a private reckoning translated into cold, emptied space. The imagery leans toward imagined terrain, a bestiary drawn from glacial ground, while the vocal lines respond to the questions Delourmel poses in sound. Guitars angle inward. Synth lines remain fixed, then shift by degrees. Space is treated as structure rather than absence.
Violence frames abandonment as an oceanic crisis: cast adrift in another’s refuse, submerged in hush, grief, and pressure. Solitude tightens into suffocation as hope ebbs. A final appeal surfaces before surrender hardens. Memory blurs, time stretches, breath thins, and resolve steadily erodes—its emotional gravity channeling Nine Inch Nails, Giirls, Dead., Cold Cave, Kontravoid, HEALTH, SURE, and Depeche Mode. Evol’s voice arrives close and measured, like breath taken after exertion, intent on staying upright. There is weather in it; not theatrical, but settled and internal.
The accompanying visuals mirror this motion with quiet insistence: corridors sliding into escalators, escalators dissolving into halls. The camera follows a solitary figure moving forward, always ahead of us, their face deliberately withheld. We are invited to trail them without context or consent. Doors close. Floors change. The movement continues. There is no reveal, no explanatory turn—only the persistence of forward motion and the tension that builds from not knowing why we’re here, or where this passage is meant to end.
This refusal becomes the video’s central language. By denying us the figure’s identity, the film removes the comfort of motivation. We are not watching a character so much as inhabiting a state: transit without arrival, purpose without disclosure. The spaces feel institutional yet anonymous—places designed for circulation rather than rest—echoing the song’s own controlled momentum. Each cut feels measured, as though the video itself is pacing its breath, unwilling to rush toward resolution.
Watch the video for “Violence” below:
As a producer, Delourmel frames the recording of Primary through limitation:
“I approached the texture work with quite a few constraints. I only used one VST, one synth, and I enjoyed combining these textures, these keyboard ‘riffs,’ with sounds reminiscent of Christ-like choirs. As for the drum machines, I focused more on the sub-bass, drawing heavily on those heard on The Soft Moon’s EXISTER. That is to say, very heavy and compact sounds, with very metallic percussion. It also has that very impactful dancefloor feel. This is thanks to the influence of Martin, aka Welt Motors, who plays in Modern Men and mixed the album. He comes from a techno background, and I find his work on synth bass and drum machines incredibly interesting. I really like this mix of cold music and techno, and that’s what I tried to highlight on this first record.”
Listen to Violence below and order Primary, out February 6, 2026, via Icy Cold Records, here.
Primary by YEARS OF SHAME
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Source: Post-Punk.com
17.01.2026 - Keep this Cold Feeling — Minneapolis Post-Punk Project The Dead Electrics Shares “Sin (Without)”

The cold is the most certain
Without you, I don’t want to go through it
Without everything, I don’t want to live it
Once again, it’s too much
We are creatures stitched together by memory and meaning, drifting on a small planet through a vast and indifferent cosmos. Time moves forward without mercy, yet we endure it only because something anchors us… a presence that gives shape to days and coherence to thought. When that presence disappears, time becomes an empty measurement, and memory a weight. Survival, stripped of connection, loses its evolutionary purpose. In such moments, the universe feels colder… not because it has changed, but because the fragile human bonds that once warmed our passage through it have quietly gone out.
There is a particular kind of gravity that grief introduces into a song, where time seems to slow, language repeats itself, and a constant state of motion becomes serves sa way to stay upright rather than a progression forward. On Sin (Without), Twin Cities darkwave/post-punk project The Dead Electrics frames this profound loss as a physical condition, measured in cold air, fading light, and the quiet arithmetic of survival.
Built on restrained synth lines and industrial weight, the track advances with steady resolve. Rhythm functions less as propulsion than as proof of life, marking time when memory grows difficult to carry. Vocals arrive exposed and deliberate, alternating between English and Spanish as if searching for a frequency capable of holding what one language alone cannot. The repetition is purposeful: loss pared down to essentials: without you, without everything, without a final threshold that brings closure.
The lineage is clear yet unforced. Listeners drawn to Clan of Xymox, Depeche Mode, Nine Inch Nails, Joy Division, She Past Away, Bauhaus, and Gary Numan will recognize familiar gravity points, but the song speaks in its own calibrated voice. Industrial textures remain close, supportive, allowing the song’s intimacy to take hold.
There is a devotional quality in Sin (Without), though it is stripped of certainty. The song feels like a private ritual conducted in the dark, where movement replaces answers and persistence becomes its own form of meaning. Industrial textures hover close, supportive rather than overpowering, allowing intimacy to remain intact.
Listen below:
As the project’s first track to blend languages, Sin (Without) signals an expansion in emotional and expressive range. Rooted in goth and post-punk lineage yet unbound by nostalgia, The Dead Electrics offer a piece that understands grief as atmosphere; something you breathe, endure, and learn to move within.
Listen to Sin (Without) below and order the single here.
Sin (Without) by The Dead Electrics
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Source: Post-Punk.com
17.01.2026 - Lifelover - Sjukdom ab 9,98 €
-> >;Bs Vermächtnis und der extremste Schwanengesang des Jahres 2011-> >;
-> >;
Lifelovers viertes und letztes Album "Sjukdom" (deutsch: Krankheit) ist ein düsteres und herausforderndes Album. Nach ihrem gefeierten Werk von 2008, dem kathartischen "Konkurs", schlagen die schwer fassbaren und geheimnisvollen Misanthropen mit "Sjukdom" einen noch gewagteren Pfad ein, auf dem die Extreme des typisch eigenwilligen Stils der Gruppe bis an die äußersten Grenzen ausgereizt werden: Die bittersüßen Melodien klingen noch schöner, die pulsierende, pechschwarze Härte tönt noch hässlicher. Nach dem tragischen Tod von B im September 2011 wird dies das letzte Studioalbum Lifelovers bleiben.
Source: Prophecy
17.01.2026 - Los Angeles Trio Mask Appeal Gather for a Ritual in the Woods in Their Video for “Ancestors”

Mask Appeal arrived without preamble in the summer of 2024, the sort of band that seems to have been waiting in a back room for the door to open. A jam session turned decisive. The music landed already assembled, as if memory had been jogged rather than invention attempted. Ideas come forward for them with the confidence of those who have been circling the same instincts for decades.
On their hypnotic new single Ancestors, the rhythm section asserts itself immediately. Mike Shelbourn’s drums operate by jungle logic, ceremonial but unbound, pushing the song forward through repetition and pressure rather than propulsion. Dan Graziano’s bass moves beneath with deliberate sinuosity, a line that coils and tightens, occasionally brushing against Death Cult’s ritual cadence before slipping into stranger terrain. Together, they establish a physical order: the body registers before the mind, motion before meaning.
Ancestors functions as the EP’s axis. Its drums roll with patient insistence, compressing time through repetition. The voices feel called forth rather than captured, as if the song has opened a channel instead of constructing a scene. White Aliano’s cries break through with sudden clarity, summoning presences that feel close, unsettled, awake. Dante White Aliano’s guitar enters as a destabilizing force. Notes smear and split, less shaped than released, drawing on damaged elegance and violent abstraction without tipping into reverence. His voice recounts devotion aimed at what cannot be reached. Desire here is not dramatized; it is examined, paced, and allowed to breathe.
What surfaces carries recognizable bloodlines: The Stranglers’ tensile unease, the Contortions’ crooked physicality, the clipped authority of Public Image Ltd., the feral volatility of The Birthday Party, Bow Wow Wow’s percussive bite, Bauhaus’ nocturnal restraint…yet everything arrives spoken in the present tense, alert and unencumbered.
The video for Ancestors unfolds as a ritual rather than a narrative. Faces fracture and reassemble through mirroring and repetition, rendered in blues, purples, and reds that feel closer to bruises than cosmetics. Figures move through a wooded clearing draped in saturated cloth—crimson, violet, black—bound together by rope like a shared inheritance that cannot be shrugged off. The camera treats the human form as something unstable: doubled, inverted, multiplied, occasionally dissolving into abstraction before snapping back into recognition. What emerges is not symbolism to be decoded but atmosphere to be entered, a visual extension of the song’s fixation on lineage, memory, and the uneasy persistence of what precedes us.
Watch the video for Ancestors below:
The EP’s five songs arrive quickly, almost recklessly, yet each carries its own internal order. That coherence extends to the artwork (hand-painted by Gitane Demone), which frames the music as an art form to be revered rather than a product to be commodified. Mask Appeal sounds like a band less concerned with arrival than with recognition. This music knows where it comes from, and it moves forward without explanation, sure of its footing, alert to the body, awake to the past still breathing nearby.
Listen to Ancestors below and order the EP here.
Mask Appeal EP by Mask Appeal
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Source: Post-Punk.com
17.01.2026 - The Trap I Fell Into — London-based Darkwave Project Affet Robot Unveils Video for “Tuzak”

Düşünmeden durmak hiç kolay deÄil
DefettiÄim sesler üşüştü aklÄma
After a silence long enough to gather weather, London’s Affet Robot steps back into view with Tuzak, a song that moves like a thought you cannot set down. It arrives alert, lean, attentive to pressure. The lines are held taut; the pacing keeps a steady gait, never hurrying, never slack. What you hear feels earned, lived-in, alert to consequence.
Sung entirely in Turkish, the track carries an added veil of mystery. Meaning travels through its cadence and tone before any translation ever arrives. “Tuzak” translates to “Trap,” a title that frames the song’s inward pull with plain clarity. Eren Gunsan delivers the vocal as if speaking from inside a room with the lights low and the windows ajar: plainspoken, disciplined, almost severe. That restraint gives the words weight as they circle unease: a mind denied rest, old sounds returning uninvited, a horizon offering little comfort. Faces appear, mercy is asked for, mistakes repeat…the season turns cold. By the end, the trap has closed with quiet finality.
The arrangement works by accumulation. Bass lays down a firm spine; guitars arrive softened and widened by reverb and chorus, less gesture than atmosphere. Everything proceeds in step, as though each element has agreed to a shared pace. The lineage is audible: echoes of Depeche Mode, Clan of Xymox, and Japan, filtered through a contemporary sense of control.
The video for Tuzak, recorded in South London, bears the mark of a city lived in rather than admired. The camcorder video, jittery with zooms and sudden shifts, feels rushed and secretive, as if filmed while being followed. Streets pass quickly; trains zip by; nothing settles. Tuzak reads as a concise statement after absence: error acknowledged, endurance tested, the door already closed.
Watch the video for Tuzak below:
Affet Robot is the musical project of Gunsan Erdem, a producer and multi-instrumentalist originally from Turkey and now based in London. Since its formation, Affet Robot has carved a space in the international darkwave and synth scene with its fusion of cold electronics, melancholic melodies, and Turkish lyricism. The project draws on the legacy of 1980s synthpop and post-punk while carrying the emotional and cultural depth of Erdem’s roots. Each release feels like a transmission from two worlds colliding—the mechanized pulse of the West and the aching soul of the East.
Listen to Tuzak below and order the single here.
Tuzak by Affet Robot
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Source: Post-Punk.com
17.01.2026 - News: Moon Mother navigates grief and trauma while reaching for the light on latest album
Swedish duo Moon Mother is promising a new installment of the self-styled “månrock” approach to dark folk with an upcoming album, titled Meadowlands. This latest work draws inspiration from grief, isolation, addiction, intergenerational trauma [..]
Source: RE:GEN Mag
17.01.2026 - News: Pilgrims of Yearning rebrands as PILGRIMS, releasing second single from forthcoming album reflecting political and spiritual journey of immigrants
Boston darkwave and post-punk outfit PILGRIMS has released the music video for “Alien” as the second single from the forthcoming Gemini album. Driven by the songwriting partnership of Chilean vocalist Juls Garat and Colombian musician Claudio Marcio, the song is a chronicle of the pair’s experiences over the past 10 years in the U.S. [..]
Source: RE:GEN Mag
17.01.2026 - News: Foreword opts for simplicity and emotional lyrical focus with first video from forthcoming EP
Foreword has released the music video for “Intimate Torment” as a precursor to the forthcoming EP, showcasing the group’s blend of furious metalcore weight with electronic atmosphere. “The idea was to introduce a newer color palette for the band while letting the lyrics do the heavy lifting,” the band states [..]
Source: RE:GEN Mag
17.01.2026 - I WANT MY MTV!

MTV ended their transmissions at 6 AM on December 31st 2025, and it is hard not to appreciate or acknowledge the impact MTV had on me growing up.
Source: Side Line
17.01.2026 - PREDATORY VOID: neue EP „Atoned In Metamorphosis“ – weiterer Song „New Moon“
Die Doom / Sludge Metal-Band PREDATORY VOID stellte ihr neue EP „Atoned In Metamorphosis“ mit einem Live-Session-Video zu „Contemplation In Time“ vor. Jetzt hat die Gruppe einen weiteren Track nachgelegt: „New Moon“ bei YouTube.
Erscheinen wird „Atoned In Metamorphosis“ am 6. Februar 2026 via Pelagic Records. Als Produzent fungierte Gilles Demolder.
PREDATORY VOID „Atoned In Metamorphosis“ Tracklist
1. Make Me Whole
2. New Moon (Audio bei YouTube)
3. Peeling Cycle
4. Contemplation In Time (Live-Session bei YouTube)
PREDATORY VOID Line-up 2025
Vocals – Lina R
Guitars – Lennart Bossu
Bass/vocals – Kris Auman
Guitars – Thijs Decloedt
Drums – Vincent Verstrepen
Source: Vampster
17.01.2026 - IOTUNN: Video-Clip vom neuen Live-Album „Waves Over Copenhell“

IOTUNN haben ihren Auftritt beim Copenhell Festival im Jahr 2023 aufgenommen, der Mitschnitt wurde am 9. Januar 2026 veröffentlicht. „Waves Over Copenhell“ erscheint als LP und Digital-Veröffentlichung via Metal Blade Records.
Reinschauen kann man nach dem Video zu „Waves Below“ und dem Clip zu „Access All Worlds “ nun auch in „The Tower of Cosmic Nihility“:
Abgemischt hat das Album IOTUNN-Drummer Bjørn Wind Andersen, das Mastering von „Waves Over Copenhell “ kommt von Jacob Hansen.
IOTUNN sind in Frühjahr 2026 in Europa auf Tour und stellen ihr aktuelles Album „Kinship“ live vor. Als Support spielen IN VAIN (NO) und NEPHYLIM.
IOTUNN „Waves Over Copenhell“ Tracklist & Cover
1. Waves Below (Video bei YouTube)2. The Tower Of Cosmic Nihility (Video bei YouTube)3. Access All Worlds (Video bei YouTube)4. Mistland5. Voyage Of The Garganey I
IOTUNN Line-upJón Aldará – vocalsJens Nicolai Gräs – guitarJesper Gräs – guitarEskil Rask – bassBjørn Wind Andersen – drums
IOTUNN – Backstage Werk, München – 26.09.2025 – Konzertfotos
Source: Vampster
17.01.2026 - VOID: neues Live-Album „Live 1982“
Die Hardcore-Band VOID hat die Veröffentlichung einer neuen Live-Platte für 6. März 2026 angekündigt. Erscheinen wird das Album via Outer Battery Records – es handelt sich dabei um eine Aufnahme aus dem Jahr 1982, bei der der Auftritt im Wilson Center mitgeschnitten wurde. Die B-Seite von „Live 1982“ wiederum enthält eine Aufzeichnung der Show aus dem 9:30 Club in Washington D.C.
VOID „Live 1982“ Tracklist
1. Shades of Grey
2. Ask Them Why
3. Ignorant People
4. Spiral Staircase
5. Who Are You? [Listen]
6. Think
7. Time To Die
8. Bloodlust
9. Explode
10. Let’s Party
11. My Rules
12. Slow Burn
13. Self Defense
14. Organized Sports
Source: Vampster
17.01.2026 - METAL ALLEGIANCE: neuer Song „Black Horizon“
Die Supergroup METAL ALLEGIANCE meldet sich mit einem neuen Track zurück: „Black Horizon“ ist das erste neue Material seit 2018. Mix und Mastering der Nummer übernahm Josh Wilbur.
Zum Projekt gehören Mark Meghi (KING ULTRAMEGA), Alex Skolnick (TESTAMENT), Mike Portnoy (DREAM THEATER) und William DuVall (ALICE IN CHAINS).
METAL ALLEGIANCE Line-up 2026
Alex Skolnick – Gitarre
Mark Menghi – Bass
Mike Portnoy – Drums
William DuVall – Vocals
Source: Vampster
17.01.2026 - MARIANAS REST: The Bereaved
Die Wärme, die MARIANAS REST auf dem Vorgänger „Auer“ (2023) für sich wiederentdeckten, ist keineswegs verloren gegangen. Doch schon der Titel des Nachfolgers lässt durchblicken: Die emotionale Schwere spielt weiterhin eine große Rolle im Schaffen der Finnen. „The Bereaved“ erkundet die Dimensionen der Trauer, den Schmerz der Hinterbliebenen und findet doch erneut immer wieder Augenblicke der Schönheit.
Präsent ist allerdings stets die Verletzlichkeit: „Eine Welt aus Schmerz befindet sich mit uns im Raum.“, erläutert Jaakko Mäntymaa zum Auftakt, bevor er sich mit seinen Kollegen in eine melancholisch-getragene Klanglandschaft stürzt. Die flächigen Synthesizer spielen erneut eine wichtige Rolle für die bedrückende Atmosphäre, während die Gitarren behäbig doch unaufhaltsam nach vorne trotten. Gerade das Riffing ist zu Beginn der Platte tendenziell simpel gehalten, entfaltet nach „Thank You For The Dance“ und „Rat In The Wall“, wo immerhin die Clean-Arrangements berühren, schnell mehr Tiefe.
Nordeuropäische Melancholie trifft auf innere Zerrissenheit: „The Bereaved“ fesselt bis zum Schluss
Das tut dem Werk als Ganzen ausgesprochen gut, so dass „The Bereaved“ letztendlich doch über fast eine Stunde Laufzeit fesseln kann. Ihre Melange aus Melodic Death und Doom Metal reichern MARIANAS REST überdies durch prägnant eingesetzten Klargesang an: Insbesondere „Diamonds In The Rough“ sticht durch Okko Solanteräs (HORIZON IGNITED) Gastbeitrag hervor, welcher dem Stück einen ungemein eingängigen Refrain schenkt.
Die typische nordeuropäische Melancholie sticht wiederum in „Divided“ hervor, wo sich das Sextett sicherlich nicht nur zufällig von den Melodiebögen INSOMNIUMs inspirieren ließ. Auf dieser Grundlage demonstiert Forntmann Mäntymaa eine beispiellose Zerrissenheit, indem er zwischen Growling und keifenden Screams wechselt – all das gebettet auf wehmütige Gitarren- und Keyboard-Arrangements.
MARIANAS REST schenken eine wärmende Umarmung in der Trauer
Auch innerhalb ihrer Komfortzone wissen MARIANAS REST weiterhin die richtigen Hebel in Gang zu setzen: „Again Into The Night“ und das ausladende „The Colour Of You“ zum Albenende vermengen Schwermut mit getragenen Soundscapes, die sich am besten mit Kopfhörern und geschlossenen Augen entfalten. Mit gewisser Gravitas wiederum schleppt sich „Burden“ nach vorne, nur um zur Hälfte in einer kraftvollen Eruption die aufgestauten Emotionen mit einem Schlag zu entfesseln.
Ob nun aber „Pity The Living“ die Doom-Death-Seite der Band ins Zentrum rückt, oder „Goodbyes And Good Intentions“ mit prägnanter Leadgitarre durch den Song führt, von ihrem bewährten Grundsatz weichen MARIANAS REST zu keinem Zeitpunkt ab. Daher fühlt sich auch „The Bereaved“ in der Schnittmenge aus innerer Zerrissenheit und geborgener Melancholie pudelwohl: eine wärmende Umarmung in der Trauer.
Veröffentlichungstermin: 16.01.2026
Spielzeit: 57:06
Line-Up
Vocals Jaakko Mäntymaa
Guitar Nico Mänttäri
Guitar Harri Sunila
Bass Niko Lindman
Keyboard Aapo Koivisto
Drums Nico Heininen
Label: Noble Demon
Homepage: https://www.marianasrest.com/
Facebook: https://www.facebook.com/marianasrestofficial
Instagram: http://instagram.com/marianasrestofficial
Bandcamp: https://marianasrest.bandcamp.com
MARIANAS REST “The Bereaved” Tracklist
Thank You for the Dance
Rat in the Wall
Divided
Again into the Night (Video bei YouTube)
Burden
Diamonds in the Rough (Video bei YouTube)
Pity the Living
Goodbyes and Good Intentions
Tyhjä
The Colour of You (Video bei YouTube)
Source: Vampster
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Source: ElectroWelt.com