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20.01.2026 - Das letzte Lager

„WürgeEngel“, das Debut Album des Oberer Totpunkt Gitarristen verspricht heftige Doom and Death Einwürfe. Zum Antesten haben die Jungs ein paar Clips aufgenommen. Das Album ist am 17.6. erschienen und verspricht ein kurzweiliges Hörerlebnis für Freunde des brachialen Metals.
Source: Danse Macabre News
20.01.2026 - Bruno Kramm (Das Ich) about early Computer Music

On the way to Southern Germany, Simon Kowalewski talked with Bruno (Das Ich) about early computer music, C64 computers, FM Synthesis and the times of SMPTE timecodes on taperecorders. Unfortunately the soundquality is not perfect as the camera was sticking in the aircondition. Leave a Like!
Source: Danse Macabre News
20.01.2026 - A-X-Amun returns

After his debut Album Khalid (A-X-Amun) worked hard to achieve a more minimalistic and danceable approach. „Re-Terminate“ fulfills all promises a successful development could give and offers darkest EBM elements with harsh vocals and arabic sound samples. Also Hocico recently created a remix for A-X-Amun which had been featured exclusive on Sonic Seducers last CD compilation. Of course Khalid has[…..]
Source: Danse Macabre News
20.01.2026 - Solina Tuuli – Lost

Elektronische Musik steht immer auch im Spannungsverhältnis zu neuen technologischen Revolutionen. New Wave und Synthpop hätten nie den Siegeszug ohne die ersten erschwinglichen Computer angetreten, Industrial und Hiphop wären ohne Sampling kaum so stilprägend gewesen. Künstliche Intelligenz ist somit nur ein neues Betätigungsfeld für moderne elektronische Musiker, zumal die gesellschaftlichen Umwälzungen, welche von dieser Technologie zu erwarten sind, kaum abzuschätzen[…..]
Source: Danse Macabre News
19.01.2026 - CROWEN: zweite Single von neuer Melodic Death Metal EP „Through the Dying Mist“

Die Melodic Death Metal-Band CROWEN hat mit „The Unwritten End“ eine zweite Single ihrer kommenden EP „Through the Dying Mist“ veröffentlicht.
„The Unwritten End“ erzählt eine Geschichte, in der jeder Schritt sowohl ein Anfang als auch ein Ende ist. Der Song beschreibt die Traumwelt als einen Ort, der dunkel und doch wunderschön ist. Sein Protagonist schreitet auf das Unbekannte zu, getragen von Unsicherheit und der Unausweichlichkeit des Schicksals, und strebt danach, einer Welt ohne Ausweg zu entkommen.
Es ist die dritte EP der Finnen rund um Bandgründer Esa Uusimaa (RAIN OF ACID), der diesmal auch von Tuomas Saukkonen (WOLFHEART, BEFORE THE DAWN, DAWN OF SOLACE) am Bass unterstützt wurde.
„Through the Dying Mist“ wurde von Ville Hautaluoma (u.a. für CELESTY tätig) gemastert und mit einem Cover-Artwork von Jussi Virtanen ausgestattet. Release-Termin ist der 20. Februar 2026 via Inverse Records. Vorab gibt es zum Opener „Ember Wraith“ einen Video-Clip. Der Song erzählt die Geschichte eines geisterhaften Wesens, das aus Asche geboren wurde und im Höllenfeuer lebt. Es ist ein Schatten der Vergangenheit, der immer wiederkehrt, um uns an Schmerz und Verlust zu erinnern.
CROWEN Line-Up:
Esa Uusimaa – vocals, guitars, keyboards
Sami Sandberg – guitars, lead guitar
Tuomas Saukkonen – bass
CROWEN „Through the Dying Mist“ Tracklist
01. Ember Wraith (Video bei YouTube)
02. Line of Silence
03. I Am The Sorrow
04. The Unwritten End (Video bei YouTube)
Source: Vampster
19.01.2026 - VORAGO: debütieren mit neuer Black Metal EP „Morulus“

Die Black Metal-Band VORAGO hat mit „Morulus“ eine neue EP angekündigt. Es ist der erste Release der internationalen Band aus Mexiko und Deutschland. Release-Termin ist der 20. Februar 2026 via Amor Fati Productions. Vorab gibt es den Track „Impetous to Burn“ zu hören.
VORAGO „Morulus“ Tracklist
1. Torquemada
2. Rädern
3. Impetous to Burn (Audio bei YouTube)
4. Negative Response
5. Darkhammer
6. As Gazes Back
7. Blutkelch
8. Morulus
Source: Vampster
19.01.2026 - ROTGUT: Opener von neuer Black / Thrash Metal EP „8 oz Cantrip“ als Lyric-Video

Die Black / Thrash Metal-Band ROTGUT hat ein Lyric-Video zum Opener „Slash and Burn“ ihrer aktuellen EP „8 oz Cantrip“ veröffentlicht. Es ist nach „24 oz Cantrip“ (2025) die zweite EP der US-Amerikaner aus Seattle. Erschienen ist die Scheibe am 16. Januar 2026.
ROTGUT Line-Up:
FD – Guitar and Vocals
C19 – Guitar and Vocals
AX – Bass and Vocals
El CC – Drums
ROTGUT „8 oz Cantrip“ Tracklist
01 Slash and Burn (Lyric-Video bei YouTube)
02 Disgraced
03 Ye Intrepid
04 Gods and Masters
Source: Vampster
19.01.2026 - MASHEENA: kündigen neues Hard Rock Album „Let The Spiders In“ an

Die Hard Rock-Band MASHEENA hat mit „Let The Spiders In“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „West Coast Hard Rock“ das zweite Album der Norweger aus Bergen und wurde von Eugene „Machine“ Freeman produziert. Release-Termin ist der 10. April 2026 via Ripple Music und Majestic Mountain Records. Vorab gibt es nach dem Opener „Been Waiting“ auch den Song „Sara Lost Her Way“ zu hören.
MASHEENA Line-Up:
Luis-Alberto Salomon — Guitars
Tarjei A Heggernes — Bass
Bård Heavy Nordvik — Drums and percussion
Luis-Alberto Salomon — Vocals
MASHEENA „Let The Spiders In“ Tracklist
1. Been Waiting (Lyric-Video bei YouTube)
2. Going To The Mountain
3. One Eye
4. A Game You Don’t Want To Lose
5. Life Is But A Sin
6. Sara Lost Her Way (Lyric-Video bei YouTube)
7. In Her Eyes
8. Don’t Tell Her
9. Riffy
10. You Owe Me
Source: Vampster
19.01.2026 - SERPENT GATES: zweiter Track vom neuen Heavy Metal Debütalbum „The Veil of Darkness“

Die Heavy Metal-Band SERPENT GATES hat nach „Metamorphosis“ mit „Down The Cross“ eine zweite Single ihres kommenden Albums „The Veil of Darkness“ veröffentlicht. Es ist der erste Release der Finnen rund um Bandgründer und Komponist Juho Hakalax.
„The Veil of Darkness“ wurde von Session-Sänger Antony Parviainen (RASKASTA JOULUA, PSYCHEWORK, Ex-MACHINE MEN) eingesungen und wird am 20. Februar 2026 erscheinen.
SERPENT GATES Line-Up:
Antony Parviainen – Vocals (session member)
Juho Hakalax – Drums
Tuomas Västilä – Guitar
Sami Tapola – Bass
SERPENT GATES „Metamorphosis“ (Audio bei Bandcamp)
SERPENT GATES „Down The Cross“ (Audio bei YouTube)
Source: Vampster
19.01.2026 - MONSTERNAUT: kündigen neues Stoner Rock Album „Approaching Doom“ an

Die Stoner Rock-Band MONSTERNAUT hat mit „Approaching Doom“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „Monsternaut“ (2016) und „Enter the Storm“ (2018) das dritte Album der Finnen und wurde von Anssi Kippo produziert. Release-Termin ist der 27. März 2026 via Heavy Psych Sounds. Vorab gibt es den Titeltrack zu hören.
MONSTERNAUT Line-Up:
Tuomas Heiskanen – Guitars / Vocals
Perttu Härkönen – Bass
Patrik Kuitunen – Drums
MONSTERNAUT „Approaching Doom“ Tracklist
1. Cold
2. Evicted
3. Approaching Doom (Audio bei YouTube)
4. Drain
5. Black Blizzard
6. New Order Of Bliss
7. Humana Stew
8. Demon Strikes
9. Heavy Monday
10. Final Pain
Source: Vampster
19.01.2026 - DEATH OF YOUTH: Titeltrack vom neuen Melodic Hardcore / Emocore Album „Nothing Is The Same Anymore“ als Video

Die Melodic Hardcore / Emocore-Band DEATH OF YOUTH hat einen Video-Clip zum Titeltrack ihres kommenden Albums „Nothing Is The Same Anymore“ veröffentlicht.
„Der Song hat einen etwas bittersüßen Charakter, da er sich mit der Nichtlinearität befasst, die aus Trauer entsteht, und mit dem Weg, den man zurücklegen muss, um an einen Punkt zu gelangen, an dem man damit umgehen kann. Es ist kein Song über vollständige Heilung, sondern darüber, zu akzeptieren, wo man gerade steht, und anzuerkennen, wie weit man seit Beginn des Prozesses gekommen ist“, erklärt die Band.
Es ist das erste Album der 2018 gegründeten Band aus London und wurde von Michael Kew und Rob Parnell in den Rogue Recording Studios produziert.
„Nothing Is The Same Anymore“ wird am 16. Februar 2026 via Engineer Records und Dancing Rabbit Records erscheinen. Vorab gibt es auch zu „Fix Your Heart or Die“ einen Video-Clip. Der Song setzt sich für die Rechte von Transgender-Personen ein.
DEATH OF YOUTH Line-Up:
Rob David – Vocals
Joe Arnold – Guitar
Carlos Zelaya – Bass
William Page – Drums
DEATH OF YOUTH „Nothing Is The Same Anymore“ Tracklist
1. Desensitised
2. Rumination
3. Fix Your Heart or Die (Video bei YouTube)
4. Bystander
5. The Inverse of Patriotism
6. Invertebrate
7. Performance Art
8. Castle Rock
9. Nothing Is The Same Anymore (Video bei YouTube)
Source: Vampster
19.01.2026 - HUMANKIND: neue Modern Metalcore Single „Desire to Die“ mitsamt Video-Clip

Die Alternative Metal / Modern Metalcore-Band HUMANKIND hat nach „Black Sands“ mit „Desire to Die“ eine weitere neue Single geteilt:
„“Desire to Die“ ist eine Hymne für alle, die unvorstellbare Kämpfe, Enttäuschungen und Misserfolge erdulden mussten“, erklärt die Band. „Manchmal fühlt sich unser Leben wie ein riesiger Ozean an, in dem wir nur darum kämpfen, uns über Wasser zu halten. Der Drang, den Widerstand aufzugeben und sich einfach treiben zu lassen, kann so stark werden, dass wir uns mit dem Risiko des Ertrinkens abfinden, ein Gefühl, über das in unserer Gesellschaft selten gesprochen wird. Der Song möchte dieses Schweigen brechen und das Bewusstsein dafür schärfen, dass für manche Menschen das Ertrinken manchmal akzeptabler ist als sich einer Welle nach der anderen zu stellen. Wir sehen dies als Ausgangspunkt, um dieses Thema zu enttabuisieren, in der Hoffnung, dass das Reden darüber uns helfen wird, gemeinsam dunkle Zeiten zu überwinden und zu heilen.“
Zuvor gab es mit „Lovely“ ein Cover des gleichnamigen BILLIE EILISH-Songs. Der Track ist eine Kollaboration mit ENEMY INSIDE-Sängerin Nastassja Giulia.
Zuletzt präsentierte man zudem die Single „Humans„.
„Der Song reflektiert kritisch unsere Rolle als Menschheit auf dem Planeten Erde und wie wir es immer wieder schaffen, einander und unsere Umwelt zu schädigen, bis eines Tages nichts mehr übrig sein wird. Es stellt zwei zentrale Fragen: Wohin wird uns das führen? Wer wird uns retten?“, erklärt die Band.
Davor hat die Band mit „The Darkness I Own“ eine weitere Nummer mitsamt Video-Clip veröffentlicht.
Zuvor erschien im Dezember 2024 der Track „Fed Up„.
„Dieser Song wurde aus einem tiefen Zustand heraus geschrieben, in dem wir die gleiche Folter und Hilflosigkeit nicht immer wieder ertragen wollten“, kommentiert die Band. „Es ist entscheidend, den Kreislauf genau dann zu durchbrechen, wenn wir beschlossen haben, neue Wege zu gehen und das nächste Kapitel zu schreiben, um die Person zu werden, die wir sein sollten.“
Die Songs folgen auf das 2023er-Debütalbum „An End, Once and for All“ und wurden von Christoph Wieczorek (ANNISOKAY) bei Sawdust Recordings produziert.
HUMANKIND Line-Up:
Samuel Scholz – Vocals
Maria Kimberly Huehn – Guitars
Pascal Loré – Guitars
Dominik Stotzem – Bass
Silas Schue – Drums
HUMANKIND „Fed Up“ (Video bei YouTube)
HUMANKIND „Humans“ (Audio als Stream)
HUMANKIND „Desire to Die“ (Video bei YouTube)
Source: Vampster
19.01.2026 - AEON GODS: zweite Single vom neuen Symphonic Power Metal Album „Reborn to Light“

Die Symphonic Power Metal-Band AEON GODS hat mit dem Video-Clip zu „Soldiers Of Re“ eine zweite Single ihres kommenden Albums „Reborn to Light“ veröffentlicht. Es ist nach „King of Gods“ (2024) das zweite Album der Deutschen aus Lübeck und folgt dem dramatischen nächtlichen Abstieg des Sonnengottes Re in die Unterwelt.
„Reborn to Light“ wurde von Simone Mularoni im Domination Studio gemixt und gemastert, während das Cover-Artwork aus der Feder Peter Sallai stammt. Release-Termin ist der 20. Februar 2026 via Scarlet Records.
Vorab gibt es zum Opener „Birth Of Light“ ein Lyric-Video. Der Song bezieht sich auf den altägyptischen Schöpfungsmythos von Hermopolis. Zu Beginn der Existenz, als die Welt noch in den stillen Wassern von Nun lag, entstand das kosmische Ei – ein Gefäß voller Potenzial, geschützt von den urzeitlichen Ogdoaden. Aus diesem heiligen Ursprung entsprang das erste Strahlenlicht: der neugeborene Sonnengott Re, der die ewige Dunkelheit durchbrach und die Schöpfung in Gang setzte.
AEON GODS Line-Up:
Alex ʹSol’Ra-tuʹ Hunzinger – voice of the Gods (vocals)
Anja ʹSu’en -Chelʹ Hunzinger – harmony of the Gods (keyboards)
Robert ʹAbzu’Keanʹ Altenbach – power of the Gods (guitar)
Pat ʹUr’Athtarʹ Hesse – steel of the Gods (guitar)
Elias ʹIš’Taruʹ Knorr – thunder of the Gods (drums)
AEON GODS „Reborn to Light“ Tracklist
01 Birth Of Light (Lyric-Video bei YouTube)
02 Flames Of Ember Dawn
03 Barque Of Millions (Amduat pt. I)
04 The Sacred Union (Amduat pt. II)
05 Soldiers Of Re (Amduat pt. III) (Video bei YouTube)
06 Reborn To Light (Amduat pt. IV)
07 Feather Or Heart
08 Rebellion (Re’s Dying Reign pt. I)
09 Blood And Sand (Re’s Dying Reign pt. II)
10 Farewell (Re’s Dying Reign pt. III)
Source: Vampster
19.01.2026 - BLACK OAK COUNTY: kündigen neues Hard Rock Album „Misprint“ und Tour im April 2026 an

Die Hard Rock-Band BLACK OAK COUNTY hat mit „Misprint“ ein neues Album angekündigt. Es ist das vierte Album der Dänen und wurde erneut von NICKLAS SONNE produziert. Erscheinen wird das Album am 10. April 2026 via Mighty Music.
Der Titel des Albums spiegle ein zentrales Gefühl wider, das sich durch die gesamte Platte zieht: das Gefühl, fehl am Platz zu sein, falsch zu sein oder nicht dazuzugehören, und den Schaden, der entsteht, wenn diese Gefühle unausgesprochen bleiben. Obwohl ein Großteil von „Misprint“ eine düstere emotionale Schwere hat, wird dies durch Momente der Entschlossenheit, Liebe, Trotz und Befreiung ausgeglichen. Dies ist keine Platte, die sich mit Selbstmitleid beschäftigt, sondern mit Konfrontation.
BLACK OAK COUNTY Line-Up:
Niels Beier – guitar, vocals
René Kristensen – bass, vocals
Jack Svendsen – guitars
Mike Svendsen – drums
BLACK OAK COUNTY „Misprint“ Tracklist
1. Kill the Pain
2. Rock’n Roll
3. Vertigo
4. Around the Sun
5. Starlight
6. Kiss & Tell
7. Fade
8. Energy
9. Sick and Tired
10. Before I Break
11. Landmine
12. The Shadow
BLACK OAK COUNTY Tourdaten 2026
11.04 – Walthers Musikcafé, Skanderborg, DK
12.04 – Privat Club, Berlin, DE
13.04 – Backstage Club, Munich, DE
14.04 – Goldmarks, Stuttgart, DE
16.04 – MTC, Cologne, DE
17.04 – Rockpalast, Bochum, DE
18.04 – Monkeys Music Club, Hamburg, DE
24.04 – Vesterbro 10, Viborg, DK
25.04 – Generator, Ringkøbing, DK
01.05 – Tobakken, Esbjerg, DK
02.05 – Banehuset, Sommersted, DK
07.05 – Skråen, Aalborg, DK
08.05 – Bygningen, Vejle, DK
09.05 – Musikhuset Elværket, Holbæk, DK
23.05 – Korsør Rock Inferno, Korsør, DK
Source: Vampster
19.01.2026 - UNVERKALT: zweite Single vom neuen Avantgarde Post-Black Metal Album „Héréditaire“

Die Avant-Garde Post-Black Metal-Band UNVERKALT hat einen Labeldeal bei Season of Mist unterschrieben. Im Zuge dessen wird am 27. Februar 2026 mit „Héréditaire“ ein neues Album der ursprünglich aus Griechenland stammenden Band, die inzwischen in Berlin beheimatetet ist, erscheinen.
„Dieses Album ist eine Klage über etwas, das weit älter ist als unsere Existenz“, sagt Gitarrist und Komponist Themis Ioannou (Foray Between Ocean), der auch für das Cover-Artwork verantwortlich zeichnet. „Es handelt von etwas, das sich durch Generationen zieht, auf der Suche nach einer Antwort auf eine allgegenwärtige Frage: Was tragen wir mit uns, das nie uns gehörte?“
Mit dem Video-Clip zu „Oath Ov Prometheus“ gibt es nun eine zweite Vorab-Single.
„Dieser Song reflektiert die Illusion von Größe, wie die Menschheit sich selbst zum Gott krönt, um ihren Platz um jeden Preis zu bewahren“, sagt die Band.
„Héréditaire“ wurde von Joshua Barber gemixt und von Lasse Lammert gemastert. Davor hat die 2017 gegründete Band mit „L’Origine du Monde“ (2020) und „A Lump of Death: A Chaos of Dead Lovers“ (2023) zwei Alben veröffentlicht. Vorab gibt es auch zum Opener „Die Auslöschung“ einen Video-Clip.
UNVERKALT Line-Up
Dimitra Kalavrezou – Vocals
Themis Ioannou – Guitars, Keys
Eli Mavrychev – Guitars, Vocals
Joscha Hoyer – Bass
Christian Eggers – Drums
UNVERKALT „Héréditaire“ Tracklist
1. Die Auslöschung (6:06) (Video bei YouTube)
2. Oath Ov Prometheus (5:40) (Video bei YouTube)
3. Ænæ Lithi (5:34)
4. A Lullaby for the Descent (5:11)
5. Penumbrian Lament (6:02)
6. Introjects (5:25)
7. I, The Deceit (feat. Sakis Tolis) (5:47)
8. Death is Forever (4:50)
9. Maladie de l’Esprit (5:34)
Source: Vampster
19.01.2026 - MATTEO MANCUSO: kündigt neues Instrumental Jazz Rock Album „Route 96“ und Tour 2026 an

MATTEO MANCUSO hat mit „Route 96“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „The Rara Avis“ (2023) das zweite Album des italienischen Gitarristen, der sich bei den Aufnahmen von Riccardo Oliva (Bass) und Gianluca Pellerito (Schlagzeug) unterstützen ließ.
„Route 96“ wurde von Vincenzo Mancuso produziert und wird am 24. April 2026 via Music Theories Recordings erscheinen. Vorab gibt es zu „Isla Feliz“ – mit Antoine Boyer – einen Video-Clip.
MATTEO MANCUSO „Route 96“ Tracklist
1. Solar Wind (feat Steve Vai)
2. Fire And Harmony
3. Isla Feliz (feat. Antoine Boyer) (Video bei YouTube)
4. L.A. Blues One
5. The Great Wall
6. Warm Sunset
7. Black Centurion
8. In The Morning Light
9. The Chicken (feat. Valeriy Stepanov) (Bonus Track)
MATTEO MANCUSO Tourdaten 2026
4/09 – Catania, Italy – Zo Centro
4/12 – Palermo, Italy – Teatro Politeama
4/13 – Rende (CS) – Auditorium Unical
4/14 – Bari, Italy – Teatro Forma
4/15 – Grassina, Italy – Viper Club
4/16 Torino, Italy – Hiroshima Mon Amour
4/17 – Milan, Italy – Alcatraz
4/19 – Padova, Italy – Hall
4/20 – Bologna, Italy – Locomotiv Club
4/21 – Roma, Italy – Auditorium Parco della Musica
4/23 – Berlin, Germany – Lido
4/24 – Hamburg, Germany – Fabrik
4/25 – Frankfurt, Germany – Zoom Frankfurt
4/28 – Munich, Germany – Ampere
4/30 – Amsterdam, Netherlands – Paradiso
5/01 – Nilmegan, Netherlands – Doornroosje
5/03 – Esch-sur-Alzette – Rockhal
5/05 – Paris, France – Alhambra
5/06 – Barcelona, Spain – Sala Apolo
5/07 – Madrid, Spain – Sala Villanos
5/09 – Stockholm, Sweden – Debaser Hornstulls Strand
5/10 – Göteborg, Sweden – Pustervik
5/11 – Helsingor, Denmark – The Culture Yard
5/13 – Glasgow, UK – Oran Mor
5/14 – London, UK – Islington Assembly Hall
5/16 – Athina, Greece – Gagarin 205
Source: Vampster
19.01.2026 - SOUL OF ANUBIS: Video-Clip vom neuen Sludge / Thrash Metal Album „Ritual“

Die Sludge / Thrash Metal-Band SOUL OF ANUBIS hat mit „Mind Crusher“ – mit Keijo Niinimaa (ROTTEN SOUND) als Gast – einen Video-Clip ihres kommenden Albums „Ritual“ veröffentlicht.
„“Mind Crusher“ steht für die Herausforderung, psychische Probleme zu überwinden. Es ist die Geschichte eines alten Mannes, der sich der Widrigkeiten bewusst wurde, denen sein Geist sein ganzes Leben lang ausgesetzt war, und der versuchte, seine Geschichte in Blöcken zusammenzufassen“, sagt die Band.
Es ist nach „The Monster Among Us“ (2016) und „The Last Journey“ (2019) das dritte Album der Portugiesen und wird am 20. Februar 2026 via Time To Kill Records erscheinen.
„Ritual“ stehe für den Übergang vom Leben zum Tod und die Wiedergeburt in einen neuen Zyklus. Vorab gibt es zu „Incarnation“ auch ein Lyric-Video.
„‚Incarnation‘ steht für die Wiedergeburt in einen neuen Zyklus, um nach den Konflikten und Kämpfen im Leben den Weg des Friedens zu beschreiten“, erklärt die Band. „Es ist die Geschichte eines Mannes, der nach seinem Tod auf ein Boot steigt, um sich auf den Weg in die perfekte Welt zu machen, und der während der Überfahrt mit schwierigen Kämpfen konfrontiert wird. Auf seinem Weg muss er Unterdrückung, Hunger, Schmerz und Gedanken hinter sich lassen, was ihn zur Unsterblichkeit führt.“
SOUL OF ANUBIS Line-Up:
Hugo Ferrão – Guitar, Vocals
Rui Silva – Drums
SOUL OF ANUBIS „Ritual“ Tracklist
1. Ritual
2. Mind Crusher (feat Keijo Niinimaa from ROTTEN SOUND) (Video bei YouTube)
3. Incarnation (Lyric-Video bei YouTube)
4. Vermin
5. Dead Cult
6. God’s Burial
7. Human Torch
8. Unholy Tomb
Source: Vampster
19.01.2026 - FROZEN OCEAN: neues Depressive Ambient / Atmospheric Black Metal Album „Askdrömmar“

Mit „Askdrömmar“ wird am 13. Februar 2026 via Apocalyptic Witchcraft Recordings das neue Album der Depressive Ambient / Atmospheric Black Metal-Band FROZEN OCEAN erscheinen. Es ist das zwölfte Album des Solo-Projekts von Mikhail „Vaarwel“ Savelyev, der sich für das Album vom schwedischen Autor John Ajvide Lindqvist inspirieren ließ. Vorab gibt es den Track „Jag sover“ zu hören.
FROZEN OCEAN „Askdrömmar“ Tracklist
1. Mångata
2. Bortkastade dödsrunor
3. Andas in neonregn
4. Gristimmar
5. Jag sover (Audio bei Bandcamp)
6. I lyktornas sken
7. Köttkvarn
8. Långt lopp genom mörkret
9. Brunkebergstunneln
Source: Vampster
19.01.2026 - INSECT INSIDE: zweiter Track vom neuen Slam / Brutal Death Metal Album „Reborn in Blight“

Die Slam / Brutal Death Metal-Band INSECT INSIDE hat nach „Hiveborn Abomination“ mit „Carnal Ruins“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Reborn in Blight“ veröffentlicht. Es ist nach „The First Shining of New Genus“ (2021) das zweite Album der Russen und wurde von Alexander Borovykh gemixt und mit einem Cover-Artwork von John Zig ausgestattet. Release-Termin ist der 6. März 2026 via Gore House Productions.
INSECT INSIDE Line-Up:
Daniel Sementsov – Drums
Bogdan Pisavnin – Bass
Pavel Pleshkov – Guitar
Ivan Tyulkin – Vocals
INSECT INSIDE „Reborn in Blight“ Tracklist
1. Echoes Of The Swallowed Sinners – 3:31
2. Abhorrent Landscape (feat. CEPHALOTRIPSY) – 2:54
3. Fragments – 2:18
4. Putrid Lament – 3:35
5. Hiveborn Abomination (feat. DEFEATED SANITY) – 2:51 (Audio bei YouTube)
6. Flesh Cathedral – 3:00
7. Obscuration Worship – 1:20
8. Carnal Ruins – 2:45 (Audio bei YouTube)
9. Parasite Messiah (feat. PESTILECTOMY) – 3:29
10. Reborn In Blight – 5:22
Source: Vampster
19.01.2026 - LILI REFRAIN: kündigt neues Pagan Folk Metal / Psychedelic Rock / Dark Ambient Album „Nagalite“ an

Die Avantgarde-Künstlerin LILI REFRAIN hat mit „Nagalite“ ein neues Album angekündigt. Das sechste Album der italienischen Solo-Musikerin folgt dem 2022er-Album „Mana“ nach und ist eine Suite in vier Sätzen. Vier alchemistische Zustände einer imaginären schlangenartigen Metamorphose, eine Praxis der Transformation, die den Körper, die Erinnerung und die historische Zeit, in der wir leben, durchdringt.
„“Nagalite“ ist eine Einladung, sich daran zu erinnern. Sich zu verwandeln, nicht nur um uns selbst zu retten, sondern um den Faden der Liebe wiederzuentdecken, der uns mit allem, was existiert, verbindet“, sagt Lili Refrain.
„Nagalite“ wurde von Stefano Morabito im 16th Cellar Studio in Rom produziert und wird am 27. März 2026 via Subsound Records erscheinen. Vorab gibt es zu „Nagal“ einen Video-Clip.
„“Nagal“ ist inspiriert vom alten Sanskrit-Wort Naga, einer heiligen Schlange, die tiefe Weisheit und Verwandlung symbolisiert. Dieses visuelle Werk erforscht Licht und Schatten durch symbolische Bilder und führt eine Urgestalt von der Entstehung und Erkenntnis zur Reinigung und Vereinigung mit den tieferen Geheimnissen des Lebens“, sagt die Solo-Künstlerin.
LILI REFRAIN „Nagalite“ Tracklist
1. Exuvia
2. Nagal (Video bei YouTube)
3. Coil
4. Lithos
Source: Vampster
19.01.2026 - BONG-RA: neues Album „Esoterik“ im März 2026

BONG-RA haben Detals zum Nachfolger des 2025er Album „Black Noise“ verraten: „Esoterik“ erscheint am 20. März 2026.
Reinhören kann man in den Song „Pleasures of the Flesh“:
BONG-RA Mastermind Jason Köhnen hat „Esoterik“ geschrieben, produziert, aufgenommen und auch Mix und Mastering übernommen. Als Gäste sind Botond Fogl beim Song ‚Duality Of One‘ und Colin Webster zu hören.
Köhnen fasst zusammen, was „Esoterik“ ausmacht:
Die Songs auf „Esoterik“ sind zum Teil Adaptionen von Songs aus den Alben „Antediluvian“ und „Meditations“. Diese beiden Alben vertieften den Doomjazz-Sound mit einem Saxophon. Mit „Esoterik“ habe ich versucht, den Kreis der Album „Black Noise“, „Antediluvian“ und „Meditations“ zu schließen. Harter dystopischer Industrial trifft auf basslastigem Doomjazz. Das Comeback-Album „Black Noise“ war mein start in die BONG-RA 2.0-Ära , und inzwischen habe sogar schon Skizzen für das nächste, dritte Album angelegt.
BONG-RA“Esoterik“ Tracklist
01. Harmony Cloak
02. Pleasures of the Flesh (Video bei YouTube)
03. Serpentine Helix
04. Duality Of One
05. Machine Halo
Im Frühjahr 2026 planen BONG-RA eine Europatour mit THY CATAFALQUE, Details dazu sollen in Kürze bekannt gegeben werden.
Source: Vampster
19.01.2026 - BLOODSTAIN: neue Single „Conspiracy“

Die Thrash Metal-Band BLOODSTAIN präsentiert mit „Conspiracy“ eine neue Single als Stream.
2026 haben die Schweden noch viel vor: Später in diesem Jahr soll das Debütalbum der Band veröffentlicht werden, die ersten Festivalauftritte sind außerdem bestätigt.
BLOODSTAIN Konzerte 2026:
2026-01-15 – Kaliber Room, Uppsala, Sweden
2026-01-16 – Kaf’e 44, Stockholm, Sweden
2026-06-21 – Hellfest, France
2026-07-06 – Time To Rock Festival, Knislinge, Sweden
2026-08-29 – Månegarm Open Air, Norrtälje, Sweden
Source: Vampster
19.01.2026 - HUMANITY’S LAST BREATH: neue Single & Tour mit LORNA SHORE

Mit der Single „Godhood“ stimmen HUMANITY’S LAST BREATH auf ihre anstehenden Konzerte ein, die Band ist in den kommenden Wochen mit LORNA SHORE, WHITECHAPEL und SHADOW OF INTENT unterwegs.
In Deutschland sind fünf Konzerte angekündigt, in der Schweiz und Österreich je eines.
LORNA SHORE, WHITECHAPEL, SHADOW OF INTENT & HUMANITY’S LAST BREATH: Tour 2026
23.01.26 Frankfurt, DE Jahrhunderthalle
24.01.26 Leipzig, DE Haus Auensee
25.01.26 Prague, CZ O2 Universum
27.01.26 Warsaw, PL COS Torwar
29.01.26 Budapest, HU Arena
30.01.26 Wiener Neustadt, AT Arena Nova
31.01.26 Munich, DE Zenith
01.02.26 Padova, IT Kioene Arena
03.02.26 Zürich, CH Samsung Hall
04.02.26 Lyon, FR Halle Tony Garnier
05.02.26 Paris, FR Zenith
06.02.26 Brussels, BE Forest National
08.02.26 London, UK Alexandra Palace
09.02.26 Birmingham, UK O2 Academy 1
10.02.26 Manchester, UK O2 Victoria Warehouse
12.02.26 Amsterdam, NL AFAS Live
13.02.26 Düsseldorf, DE Mitsubishi Electric Halle
14.02.26 Hamburg, DE Inselpark Arena
15.02.26 Copenhagen, DK K.B. Hallen
17.02.26 Gothenburg, SE Partille Arena
18.02.26 Oslo, NO Sentrum Scene
19.02.26 Stockholm, SE Hovet Ice Hall
21.02.26 Helsinki, FI Ice Hall
22.02.26 Turku, FI Logomo
Source: Vampster
19.01.2026 - ORSO: Caffé?

Klein, stark, schwarz – was auf einen guten Espresso zutrifft, lässt sich zusammenfassend auch über „Caffé?“ der schweizerischen Post Metal Band ORSO sagen. Die vier Songs des Quintetts aus Lausanne fließen intensiv, dicht und zäh aus dem Siebträger, wie ein guter Espresso, hinein in die vorgewärmte Tasse der LP. „Dicht“ deshalb, weil drei Gitarristen für massive Gitarrenwände sorgen. Und „dicht“ auch deshalb, weil lange, sich entwickelnde Instrumentalstrukturen eine entsprechende Atmosphäre aufbauen. „Zäh“, weil Wechsel aus massivem, bassigen Sound, sich streckenden Schlagzeug-Arrangements und cleanen, effektbeladenen Gitarren mit einzelnen, gut eingebundenen Gitarrensolopassagen, für eine dunkelzähe Atmosphäre sorgen. Kein Wort zum Gesang soweit? Den gibt es bei ORSO auch nicht. Und er fehlt auf „Caffé“ auch zu keinem Zeitpunkt: Die Dramaturgie aus Druming, Bassfundament und den drei Gitarren ist so packend und dicht, dass eine Gesangsstimme die Atmosphäre fast schon zerstören würde. Ein bisschen ungewohnt ist es schon, so verliere zumindest ich hin und wieder den Überblick, an welcher Stelle ich mich auf dem Album mit seinen vier Tracks über 37 Minuten gerade befinde – aber im Grunde spielt das auch überhaupt keine Rolle. Auf Spotify-3:30-Hit-Taufglichkeit ist dieses Album mit Sicherheit nicht ausgelegt. So heißt es am besten: Augen schließen, zurücklehnen und sich vom Koffeinschock überwältigen lassen.
ORSO liefern mit „Caffé“ zähen, atmosphärischen Instrumental Post Metal
Musikalisch befindet man sich irgendwo zwischen instrumentalem Post Metal und Sludge, ORSO selbst nennen CULT OF LUNA, RUSSIAN CIRCLES, NEUROSIS, TERRA TENEBROSA als Einflüsse. Fein! Apropos fein: Wieso die 4 Songs die Namen von vier Kaffeespezialitäten tragen, erschließt sich mir noch nicht so ganz. Mehr als ein Marketing-Gag? ORSO selbst versteht „Caffé?“ als konsequente Fortsetzung ihrer kulinarischen Linie: Nach „Primi Piatti“ (also dem ersten Gang, 2016) und „Paninoteca“ (das ist die Bezeichnung für eine Art Sandwich-Bar, 2019) fungiert „Caffé“ wohl als Abschluss des Menüs, wobei die vier Stücke jeweils eine Kaffeevariante von Ristretto bis Affogato musikalisch übersetzen. Okay, originell, Culinaric Metal also als neues Sub Genre? Musikalisch herauszuhören ist das allerdings nicht, dafür fehlt zumindest das Blubbern und Röcheln der Kaffeeautomaten, und ich erkenne auch keinen musikalischen Unterschied zwischen einem Espresso und einem Americano – oder meine Geschmacksnerven sind einfach schon zu abgestumpft.
Label: No Sun Records
Veröffentlichung: 22.11.2024
Formate: LP / CD / Digital
Spielzeit: 37 Minuten
Tracklist ORSO: Caffé?
Ristretto (08:43)
Espresso (09:32)
Americano (08:03)
Affogato (10:18)
Line-up ORSO:
Thomas Target – Drums
Blaise Brechbuehl – Bass
Raul Bortolotti – Gitarre
Sébastien Pittet – Gitarre
Etienne Marguerat – Gitarre
ORSO im Web:
ORSO bei Bandcamp
Source: Vampster
19.01.2026 - TO THE MAX!: Debütalbum erscheint im Frühjahr 2026

Action Rock aus Italien: TO THE MAX! veröffentlichen am 13. März das Album „Two The Max!“, einen Trailer kann man hier ansehen:
TO THE MAX! „To The Max!“ Tracklist & Cover
1. On ‚N‘ On
2. Who
3. Apple Bite
4. C’mon (Move It)
5. Dying Inside
6. Sharp Breath
7. Running
8. Sunday Nite
9. Enjoy The Ride
10. Cancel
Line-up:
Ale drums, vocals
Nico guitars, vocals
FRH bass, backing vocals
Source: Vampster
19.01.2026 - AS EVERYTHING UNFOLDS: neues Album „Did You Ask To Be Set Free?“

Am 10. April 2026 veröffentlichen AS EVERYTHING UNFOLDS ihr neues Album Did You Ask To Be Set Free?“ via Century Media.
Mit „Gasoline“ stellt die Alternative Metal-Band nun den ersten Song daraus vor:
AS EVERYTHING UNFOLDS „Did You Ask To Be Set Free?“ Tracklist & Cover
1) Denial2) Gasoline (Video bei YouTube)3) Point Of View4) Find Another Way5) Cut The Lies6) Break It Away7) Set In Flow8) What You Wanted9) Idols10) Reverie11) Edge Of Forever12) Setting Sun
As Everything Unfolds Line-up:Charlie Rolfe – VocalsAdam Kerr – GuitarGeorge Hunt – BassJon Cassidy – Synths/Programming
AS EVERYTHING UNFOLDS – Impericon Festival, Leipzig – 28.06.2025 – Konzertfotos
Source: Vampster
19.01.2026 - SELF DECEPTION: neues Album „One Of Us“ im Mai 2025

Die schwedische Modern Rock-Band SELF DECEPTION stellt ihren neuen Track „One Of Us“ mit einem Video bei YouTube vor.
Zuvor gab es bereits den Track „Time’s Up“ im Stream. Die Formation erklärt zum Stück:
„In diesen Tagen brodelt so viel Wut, dass sich dieser Song fast von selbst geschrieben hat. Die Menschen finden Einheit in der Rebellion, und genau darum geht es in diesem Track. Keine Diskussionen mehr, kein Warten mehr. Tick Tock, Time’s Up.“
Alle Singles stammen vom Album „One Of Us“, das am 15. Mai 2026 via Napalm Records auf CD, Vinyl sowie digital erscheinen wird.
SELF DECEPTION „One Of Us“ Tracklist
ONE OF US (Video bei YouTube)
TIME’S UP (Video bei YouTube)
WAKE UP
DON’T B E L O N G
DEATH OF ME
BREAK!
THE WEDDING
KETAMINE COWBOY
BLAME
ENTERTAINED
GODDAMN ME
SELF DECEPTION Line-up 2025
Andreas Clark – Vocals
Ronny Westphal – Guitar
Patrik Carlberg Hallgren – Bass
Erik Ingels Graham – Drums
Source: Vampster
19.01.2026 - POPPY: Europatour im März 2026

Alternative-Sängerin POPPY hat für März 2026 eine Headline-Tour angekündigt. Dabei gibt die Musikerin auch Konzerte in Köln, Zürich (CH), München, Wien (A), Berlin, Frankfurt sowie Hamburg.
Im Vorprogramm sind die Nu Metal-Acts OCEAN GROVE sowie FOX LAKE zu sehen.
POPPY, OCEAN GROVE, FOX LAKE Tourdaten 2026
MARCH 13 Eindhoven, NL (Headbangers Parade Fest)
MARCH 14 Köln, DE
MARCH 15 Paris, FR
MARCH 17 Zürich, CH
MARCH 18 Milan, IT
MARCH 19 München, DE
MARCH 21 Wien, AT
MARCH 22 Budapest, HU
MARCH 24 Prague, CZ
MARCH 25 Berlin, DE
MARCH 27 Warsaw, PL
MARCH 29 Frankfurt, DE
MARCH 30 Brussels, BE
APRIL 1 Luxembourg, LU
APRIL 4 Hamburg, DE
APRIL 5 Copenhagen, DK
APRIL 7 Oslo, NO
APRIL 8 Stockholm, SE
APRIL 10 Helsinki, FI
Source: Vampster
19.01.2026 - DEPRESSIVE AGE nehmen im Frühjahr neue Songs auf

DEPRESSIVE AGE gehen im April 2026 ins Studio, um ein neues Album aufzunehmen, das gab Gitarrist Jochen Klemp bekannt. Veröffentlicht wird die neue Platte voraussichtlich 2027, sie erscheint via Fireflash Records. Die Band hat vor kurzem einen Plattenvertrag bei dem Label unterschrieben.
Noch vor dem neuen Album soll der Backkatalog von DEPRESSIVE AGE erstmals digital sowie als physische Re-Releases neu aufgelegt werden.
Das Label Fireflash Records wagt nach der Zusammenarbeit mit Reigning Phoenix Music einen Neuanfang und agiert künftig unabhängig. Labelchef ist nach wie vor Markus Wosgien.
Source: Vampster
19.01.2026 - HOLY MOSES: Livealbum mit einem Mitschnitt der Abschiedsshow in Hamburg

Am 27. Dezember 2023 gaben HOLY MOSES ihr Abschiedskonzert in der Hamburger Markthalle. Ein Mitschnitt des Auftritts soll nun als Live-Album veröffentlicht werden. Details wie Albumtitel oder der Veröffentlichungstermin sind noch nicht bekannt.
Erscheinen wird das Livealbum via Fireflash Records. Das Label wagt nach der Zusammenarbeit mit Reigning Phoenix Music einen Neuanfang und agiert künftig unabhängig. Labelchef ist nach wie vor Markus Wosgien.
Source: Vampster
19.01.2026 - STAINLESS: neues Album „Lady of Lust & Steel“ via High Roller Records

Mit „(Don’t Cross Me) Fool“ stellen STAINLESS einen ersten Song vom kommenden Album „Lady of Lust & Steel“ vor. Die neue Platte der Heavy Metal-Band aus Portland/Oregon erscheint am 20. März 2026.
Aufgenommen haben STAINLESS die neuen Songs im Red Lantern Studio in Portland.
STAINLESS „Lady of Lust & Steel“ Tracklist
1. Restless An‘ Ready
2. Whorefrost
3. (Don’t Cross Me) Fool (Audio bei YouTube)
4. Lady Of Lust & Steel
5. Danger In The Night
6. Take A Listen Mama
7. Vitamin Tease
8. Rough Justice
Source: Vampster
19.01.2026 - DER SCHWARZE KEILER: Metal Kultur Verein übernimmt Betrieb

Der Stuttgarter Metalclub Schwarzer Keiler wird ab März 2026 vom neu gegründeten „Metal Kultur Verein „Schwarzer Keiler“ Baden-Württemberg e.V.“ betrieben. Partys, Konzerte und Veranstaltungen wie Lesungen, Quiz- und Spieleabende finden auch weiterhin wie gewohnt statt. Für Besucherinnen und Besucher des Schwarzen Keilers ändert sich durch die Vereinsgründung nichts: „Der Schwarze Keiler bleibt offen für alle, eine Vereinsmitgliedschaft ist für den Besuch von Veranstaltungen nicht erforderlich“, sagt Club-Betreiber Jürgen Hess.
Die Gründer des Clubs, Jürgen Hess und Simone Heinold, bleiben dabei und sind als 1. bzw. 2. Vorsitzende des Vereins gewählt. Unterstützt werden Sie nun von weiteren Vereinsmitgliedern und einem Ausschuss. „In der Vergangenheit haben immer wieder Besucherinnen und Besucher gefragt, ‚soll ich hier kurz beim Abbau oder was tragen helfen?‘ Oder auch unser Konzertcatering wurde immer von befreundeten Metalheads organisiert“, erklärt Jürgen Hess. Dieses langjährige ehrenamtliche Engagement aus der Szene erhält mit der Vereinsgründung nun eine offizielle Struktur.
Mitmachen beim Schwarzen Keiler: Du bist die Road Crew!
Wer mehr tun und den Club und die Stuttgarter Metal- Szene unterstützen will, kann sich eben in der Keiler Road Crew einbringen oder direkt an den Verein spenden. Die „Keiler Road Crew“ ist ein ehrenamtliches Team, das unter anderem bei Veranstaltungen, Technik, Garderobe, Promotion und Instandhaltung des Clubs mitwirkt. „Natürlich erhalten die Leute in der Road Crew auch so manches Goodie“, erklärt Simone Heinold.
Ziel des Vereins ist es, die Stuttgarter und baden-württembergische Metalszene nachhaltig zu fördern und noch stärker einzubinden. „Es ist wirklich so, dass unter Metalheads einfach die Freude daran besteht, selbst Dinge auf die Beine zu stellen oder einfach direkt mit anzupacken, wenn andere etwas starten. Ich meine, das war schließlich genau die Art, wie damals der Schwarze Keiler entstanden ist! Und so können wir zukünftig auch das ein oder andere mehr organisieren“, führt Simone Heinold aus. „Deswegen haben wir auch WE ARE HUNGRY FOR METAL als Motto des Vereins gewählt“, ergänzt Syska Fehlau, 3. Vorsitzende und Schatzmeisterin.
Weitere Informationen zum Metal Kultur Verein „Schwarzer Keiler“ Baden-Württemberg e.V. gibt es auf keiler-metal-verein.de/
Source: Vampster
18.01.2026 - KALANDRA: kündigen neues Alternative Pop / Rock / Folk Live-Album „Live in London“ an

Die Alternative Pop / Rock / Folk-Band KALANDRA hat mit „Live in London“ ein neues Live-Album angekündigt Es ist das erste Live-Album der Norweger und wurde im Herbst 2024 im Lafayette in London aufgenommen. Erscheinen wird die Scheibe am 27. Februar 2026, wobei erste Kopien auch beim 15-Jahre-Jubiläum-Konzert im Rockefeller in Oslo am 18. Februar 2026 erhältlich sein werden. Mit „Segla“ gibt es vorab ein Live-Video.
KALANDRA „Live in London“ Tracklist
01. Intro
02. I Am
03. The Waiting Game
04. The State of the World
05. Slow Motion
06. Naive
07. Borders
08. Segla (Live-Video bei YouTube)
09. Virkelighetens Etterklang
10. Ram
11. Ensom
12. Are You Ready
13. It Gets Easier
14. Helvegen
15. Brave New World
16. Bardaginn
Source: Vampster
18.01.2026 - DRAWN INTO DESCENT: erster Track vom neuen Atmospheric Black Metal Album „Onrust“ aus Belgien

Die Atmospheric Black Metal-Band DRAWN INTO DESCENT hat mit „Ogen“ einen ersten Track ihres kommenden Albums „Onrust“ veröffentlicht. Es ist nach „Drawn into Descent“ (2015) und „The Endless Endeavour“ (2019) das dritte Album der Belgier aus Mechelen. Produziert wurde das Album, welches am 27. Februar 2026 via Immortal Frost Productions erscheinen wird, von Chiaran Verheyden (u.a. für PSYCHONAUT tätig). Das Cover-Artwork stammt von Bahrull Marta.
DRAWN INTO DESCENT Line-Up:
G. – Bass
V. – Drums, Lyrics
J. – Guitars (lead)
B. – Vocals, Guitars (rhythm)
DRAWN INTO DESCENT „Onrust“ Tracklist
01. Teloorgang
02. Drenkeling
03. Onrust
04. Ogen (Audio bei YouTube)
Source: Vampster
18.01.2026 - WILDERNESSES: kündigen neues Post-Rock / Dreampop Album „Growth“ an

Die Post-Rock / Dreampop-Band WILDERNESSES hat einen Labeldeal bei Floodlit Recordings unterschrieben. Im Zuge dessen werden die Briten am 27. März 2026 ihr Debütalbum „Growth“ veröffentlichen. Mit dem Video-Clip zu „Maintenance“ gibt es zudem nun auch die dritte Vorab-Single.
„‚Maintenance‘ lebt von den kleinen, sich wiederholenden Gewohnheiten des Alltags – den seltsamen Dingen, die man tut, um sich wohlzufühlen. Der Text ist ironisch und selbstbewusst, und diese Unbehaglichkeit spiegelt sich auch im Artwork und im Video wider, mit Collagenmasken und ‚augenlosen‘ Gesichtern, die die verzerrte Perspektive des Songs widerspiegeln“, sagt Sänger Phillip Morris.
Bereits im Sommer ist mit „English Darkness“ eine weitere Single vom Album erschienen. Der Song thematisiert die Arbeit von Frontmann Phillip Morris als vom britischen Gesundheitsdienst NHS zugelassener Fachmann für psychische Gesundheit (AMHP), der eine psychiatrische Einweisung aus beiden Perspektiven beobachtet. Der Track stellt die Krise einer jungen Frau den fragwürdigen Bewältigungsstrategien des Erzählers gegenüber.
Einen weiteren Höreindruck kann man sich auch mit dem Video-Clip zur Single „Four Hour Drive“ verschaffen.
WILDERNESSES Line-Up:
Phillip Morris – vocals, guitar
Sam Howe – guitar
Mark Portnoi – bass
Ryan Browne – drums
WILDERNESSES „Growth“ Tracklist
01 Sleepless
02 Happy Hollow
03 [dread.]
04 English Darkness (Video bei YouTube)
05 Terrible Bloom
06 Maintenance (Video bei YouTube)
07 Cassino
08 Four Hour Drive (Video bei YouTube)
09 Summertime, 1917
Source: Vampster
18.01.2026 - FAIRIES WITH FANGS: Where Are You Now?

Die FAIRIES WITH FANGS melden sich mit ihrem zweiten Album „Where Are You Now?“ zurück. Und da frage ich mich: Ja wo wart IHR denn in der Zwischenzeit?! – sind doch über vier Jahre seit dem Debüt „Thanks For The Fangs!“ vergangen. Aber ich will nicht undankbar klingen, denn „Where Are You Now?“ ist ein tolles Album geworden und knüpft erfreulicherweise nahtlos am Erstling an: dunkel-rockende Nummern, zwischen Punk, Rock und Sludge mit metallischem Biss ergeben auf auf dem Zweitling eine ausgewogene Mischung an ungewöhnlichen Songs.
An der Besetzung des Trios hat sich nichts geändert, Markus Pleuger an den Drums spielt nach vorne nach vorn heraus, dennoch verspielt und mit hörbar Erfahrung, Franco Vuono am sechssaitigen Bass nutzt Raum und Möglichkeiten seines Instruments kreativ aber songdienlich und Steve S. prägt durch seinen Gesang mit schönem warmen aber rauchigen Timbre und seinem ebensolchen Gitarrensound das Klangbild. Und obwohl die Songs auch auf das Erstling gepasst hätten, klingt der Sound auf „Where Are You Now?“ ausgewogener und breiter als auf dem Erstling und so gibt es auch immer wieder etwas Neues zwischen den Textzeilen zu entdecken.
FAIRIES WITH FANGS verbinden große Melodien und Melancholie mit einer angenehmen Sperrigkeit
Auch auf „Where Are You Now?“ schaffen es FAIRIES WITH FANGS, große Melodien zu schreiben, ohne in Trivialitäten abzurutschen. Das ist für mich eine der größten Stärken der Band: Sie schaffen es, ihrem stimmigen Grundsound durch eine eigenständige Gesangs- und Melodieführung ihren Stempel aufzudrücken und verleihen so den Songs bei aller Melancholie und Melodik eine gewisse Sperrigkeit, die sie dauerhaft interessant hält.
So passt es auch gut, dass sich mit „Through The Garden“ ein vertracktes Intrumental auf dem Album findet und auf dem super intensiven „Falling Apart“ eine zusätzliche weibliche Gesangsstimme für Gänsehaut sorgt.
Und so schließe ich ähnlich wie beim letzten Review: Ich freue ich mich jetzt schon auf die nächste Veröffentlichung oder den nächsten Auftritt in einem Club! Denn dort machen die FAIRIES WITH FANGS tatsächlich Spaß, wie ich neulich im Kulturbunker in Stuttgart sehen und hören konnte. Und interessant bleibt es mit Sicherheit, was die FAIRIES in Zukunft noch machen werden.
Eigenproduktion
VÖ: 10. Oktober 2024Spielzeit: 46:16
Facebook: facebook.com/fairieswithfangsbandBandcamp: fairieswithfangs.bandcamp.comSpotify: open.spotify.com/artist/2WBGseejSVH9UrInU4a436
Line-Up:Steve S. (Gitarre, Gesang)Franco Vuono (Bass)Markus Pleuger (Schlagzeug)
FAIRIES WITH FANGS – Where Are You Now? – Tracklist:
After Dark50ft WomanThey Come AgainSilent RainThrough the GardenLay DownTemples On FireFalling ApartGet Up AgainFairy Moon / She’s Got FangsFill Me Up
FAIRIES WITH FANGS – Konzertbilder – Kulturbunker Stuttgart
2026
Bilder
FAIRIES WITH FANGS – Kulturbunker, Stuttgart – 10.01.2026 – Konzertfotos
FAIRIES WITH FANGS
stoner rock
punk rock
rock n roll
vonMarkus10. Januar 2026
Source: Vampster
18.01.2026 - THE BUTCHER SISTERS: „Dieses Album spaltet die Menschen – mit einer Axt“

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt, mit mir über euer neues Album zu quatschen. „Das Schwarze Album“ erscheint am 23. Januar und ich habe natürlich schon mal reingehört.
Auf dem letzten THE BUTCHER SISTERS-Album ging es um Themen wie Bauchtaschen, Nudeln und Sonnenbrillen. Dieses Mal um White Monster und Gassi gehen. Wie kommt ihr eigentlich auf diese Texte? Und wie viel aus eurem Alltag verpackt ihr in eure Musik?
STROPPO: Die Inspiration liegt auf der Straße. Alles, was es gibt, braucht auch ein Lied.
ALEX: Ja, man muss nur die Augen aufmachen. Und manchmal sind es die kleinen Dinge. Also ich rege mich beim Gassi gehen ganz oft auf. Und dann denkt man irgendwann: „Eigentlich müssten wir jetzt mal ein Lied drüber schreiben.“ Und wir trinken alle gerne White Monster.
STROPPO: Was niemand weiß: Alex geht eigentlich mit mir Gassi. Wir haben das nur mit so ’ner Hundegeschichte verpackt. Ich hab’s manchmal ein bisschen schwer und dann muss er mir da halt helfen. Es tut mir leid. Bei mir ist es nicht so einfach. Aber Alex ist da sehr verständnisvoll.
Geht ihr eigentlich mit vorbereiteten Ideen ins Studio oder improvisiert ihr viel? Und wie viel spontaner Unsinn, der euch da so eingefallen ist, hat es aufs Album geschafft?
ALEX: Ich glaube, es ist nix spontan. Ich glaube wirklich, es gibt immer irgendeinen Aufhänger: irgendeinen Running Gag, irgendeinen Spruch. Und darum wird dann gebaut. Jeder bringt seine Inputs rein und dann trifft man sich.
STROPPO: Ich muss dazu sagen: Wir chillen nicht. Wir sind keine Freunde, wie sich das alle so vorstellen. Wir wohnen weit voneinander weg. Es gibt keine Zeit zum Chillen. Wenn wir sagen: „Hey, lass mal ein Lied über dies und das schreiben“, dann treffen wir uns genau dafür. Vorher machen sich alle Gedanken, kommen mit Sachen ins Studio und dann tauscht man sich aus. Manche Sachen sind dann auch schon fertig. Alex hat für dieses Hundelied zum Beispiel die Hook schon fertig gehabt. Man kommt mit verschiedenen Teilen ins Studio und trägt die dann zusammen.
Also wie bei einer D&D-Runde wo nichts feststeht und alle dann spontan losschießen?
STROPPO: Nee. Manu ist ja unser Produzent, der macht immer die Vorarbeit. Der macht die Tracks fertig und hat dann auch schon eine Idee. Da kommen natürlich beim Produzieren auch Worte und Melodien dazu. Meistens gibt es schon so eine halbfertige Demo, und da hüpfen wir dann alle drauf.
ALEX: Ich weiß noch: Bei dem Detlef-D.-Soost-Ding hat Manu dann gemeint: „Hey, ich hab die Hook geträumt.“ Nee – Bierdurst! Bierdurst hat er geträumt. Mit diesem „Ich habe Bierdurst seit meiner Geburt“.
STROPPO: Und manchmal träumen wir sogar ähnliche Sachen. Wir sind connected.
Ihr habt ja mehrere Features auf dem Album, zum Beispiel mit Hämatom, DORO oder auch CALLEJON. Warum habt ihr euch ausgerechnet für diese Features entschieden? Und wann gibt es endlich ein Feature mit Alexander Marcus oder H.P. Baxxter?
STROPPO: Boah, wenn die Bock haben. Wenn die uns mal entblockieren. Die haben uns alle blockiert. Ja, ich weiß nicht, das war eher spontan. Und es gibt einfach nicht viele auf dem Markt, mit denen man gerade featuren kann. Ist irgendwie doch ein spezielles Genre. Wir gucken halt immer: Wer hat so ’nen Querschnitt von den Hörern?
ALEX: Der Zauber von dem DORO-Feature ist ja, dass wir so weit voneinander entfernt sind musikalisch, dass es dann irgendwie wieder cool ist. Hämatom haben ja auch ihre Partysongs, da passt es natürlich auch. Und klar, man hat natürlich so seine ein, zwei Künstler, mit denen man gern noch was machen würde. Aber es muss ja auch erst mal einen Moment geben, wo man sich über den Weg läuft.
Gibt es jemanden, den ihr euch absolut wünscht für ein Feature?
STROPPO: DJ Ötzi.
ALEX: Jeanette Biedermann.
STROPPO: Jetzt mal im Ernst: Ich fänd Ikkimel voll geil oder auch Finch. Das wäre einfach so ’ne geile Mischung, die viel Spaß machen könnte.
Hat H.P. Baxxter eigentlich auf „Cityroller“ reagiert?
STROPPO: Wir haben so ein kleines Video gemacht, wo wir die Frage wieder aufgreifen, wie viel jetzt der Fisch kostet und so, damit wir eben auf dieses Lied verweisen können. Und er wurde scheinbar übers Management gefragt, ob er dazu ein ganz kleines Video macht und die Antwort sagt. Er hat aber keine Lust, weil du nach vierzig Jahren halt wirklich auch einfach keinen Bock mehr auf diese Scheißfrage hast. Aber es sei ihm gegönnt. Wer so lange Gas gibt, ist ja auch gut irgendwann. Ich kann jetzt schon mein eigenes Gesicht nicht mehr sehen. Es ist also nicht schlimm, wenn der keinen Bock hat.
Die 90er und 2000er-Jahre sind auf „Das Schwarze Album“ allgegenwärtig. Was ist denn für euch ein Trend aus dieser Zeit, der unbedingt mal zurückkommen muss – und über den ihr dann vielleicht auch mal ein Lied schreibt?
ALEX: Das ist jetzt mein persönliches Ding, aber ich hasse Streaming. Ich will, dass die Leute wieder MP3-Player benutzen. Das fänd ich toll. Und Lavalampen.
STROPPO: Ich wünsch mir meine Gefühle zurück. Ich würd gern mal wieder so viel fühlen wie früher.
Wenn ich daran denke: Meine Myspace-Gefühle möchte ich ja nicht zurück…
STROPPO: Oh, ich will Myspace zurück. Myspace war so geil. Du hattest so einen Musikplayer auf deiner Seite und jeder hat irgendwie eine cool gestaltete Seite gehabt – und nicht alles immer dasselbe. War schon cool.
ALEX: Das Schlimmste war das Dach. (^^) Dach am Ende. Hinter jeder Nachricht.
STROPPO: Oh, ich will, dass das zurückkommt. Das Dach. Ohne Scheiß, lasst es wieder machen.
Stroppo (links) und Gitarrist David beim Wisdom Tooth Festival 2025 in Bissingen (Bayern).
Vom Dach zur New York Times. Stellt euch vor, die New York Times, der Guardian oder auch die FAZ würden eine Schlagzeile über „Das Schwarze Album“ veröffentlichen. Wie sollte die aussehen?
ALEX: Wir mussten in der elften Klasse einen Artikel für die FAZ schreiben. Ich habe nichts abgegeben, deshalb ist das schwierig.
STROPPO: „Dieses Album spaltet die Menschen“.
Spaltet die die Menschen oder spaltet die Menschheit?
STROPPO: Spaltet die Menschen – mit einer Axt. Wir spalten wirklich Menschen, so viel kann man verraten, auf unserer Tour. Kleine Schleichwerbung: Ich habe eine Maschine gebaut und da wird auch gespalten. Also da werden die Menschen und die Ärsche gespalten. Wirklich, wir werden alles auseinandernehmen. Das wird so krass. Das ist keine falsche Versprechung. Es wird Wahnsinn.
Worauf darf man sich denn sonst noch freuen?
STROPPO: Ey, das dürft ihr nicht verpassen. Mir wurde bewusst, dass es wirklich das krasseste Event meines Lebens ist. Der Moment, auf den ich ja lange hingearbeitet habe – und wo ich jetzt alles drüber ergieße. Ich habe schon coole Sachen erlebt und so, aber das ist wirklich das, worauf ich mich jemals am meisten gefreut habe, weil es auch so durchdacht und megageil und groß wird. Das ist keine Spielerei mehr. Das ist Wahnsinn.
ALEX: Mein bester Freund Stroppo hat eine geniale Sache für uns gemacht. Und zwar hat er einfach die komplette Show – mit Ansagen, mit den Songs, mit allem, was passiert – als Audio-Wurst quasi für uns aufgenommen. Ich hör das momentan auf Dauerschleife. Und dann wird mir jedes Mal bewusster, wie krass diese Tour wird. Ohne Witz: Das ist keine Übertreibung. Allein das Intro – ich kriege sogar auf der Bühne Gänsehaut bei diesem Intro.
STROPPO: Wir machen es mystisch. Es wird eine Traumreise für alle Sinne.
ALEX: Es wird einfach nur zauberhaft. Und es ist nicht ohne Grund die Rock-, Rap- und Zaubershow.
Auf welchen der neuen Songs freut ihr euch auf der kommenden Tour am meisten? Und welcher Song hat für euch die größte Abrissgarantie?
STROPPO: Boah, „Bierosaufus EX“ ist schon arschgeil. Den kennen die Leute auch schon ein bisschen länger. Der macht mir auch noch am meisten Spaß, weil er neu ist. Der ist noch heiß und da knallt’s immer richtig.
ALEX: Für mich auf jeden Fall „Cityroller“.
Eine spezielle Frage zum Thema White Monster. Auf Instagram und TikTok gab es ja gerade den Hype, mit Monster Energy zu kochen, zu backen und alles Mögliche zu machen – Kuchen, Brötchen, irgendwelche Cocktails. Was haltet ihr davon? Und habt ihr Geheimrezepte?
STROPPO: Wir haben mit Monster ein Rührei gemacht. Wir haben uns das in den Arsch geleert. Wir haben alle möglichen Sachen mit Monster gemacht.
ALEX: Ohne Witz: Wir haben einen Einlauf gemacht. Nee, nee, haben wir nicht gemacht. Aber durch die Nase gezogen.
STROPPO: Also ohne Scheiß, das Rührei hat mir sehr gut geschmeckt. Alex ist da empfindlich, aber ich liebe so ein bisschen kulinarische Experimente. Du machst ja auch Zucker oder so in Speisen oder Banane machst du ja auch in salzigen Reis. Süße ist ja wichtig für Mahlzeiten, für Umami und Geschmack und Monster ist halt süß. Die Kohlensäure verpufft beim Anbraten und das Rührei schmeckte tropisch. Hat sehr gut funktioniert. Ich war zwei Tage wach.
Keine TBS-Show ohne Bauchtaschen! Hier charmant von Alex (links) und Stroppo in Szene gesetzt.
Erzählt doch mal mehr über eure limitierte Pipi-Kaka-Edition. Wie seid ihr darauf gekommen? Könnt ihr ein paar Geheimnisse verraten?
STROPPO: Da sind so Snippets drauf. Wir gehen halt immer, wenn wir im Studio sind, zusammen scheißen. Wir haben im Studio ein ganz großes Klo. Also nicht mehrere – ein großes. Da sitzen wir alle auf der Brille am Rand nebeneinander und wir scheißen dann zusammen. Und dann sagen wir: „Lass uns das mal aufnehmen.“ Und was da halt sonst noch so gesprochen wird, ist auch auf diesem Album drauf. Diese Acht-Meter-Klobrille, die schweißt auch zusammen. Also dafür, dass wir uns so selten sehen, sind wir trotzdem ganz, ganz innig.
ALEX: Wenn ich jetzt TBS voll geil finden würde und ich wär Fan, dann hätte ich diese Pipi-Kaka-Edition in meinen Händen. Allein weil dieses Mysterium darum gestrickt wurde. Ich glaube, man ist sehr glücklich, wenn man es sich anhört.
STROPPO: Mir wär auch der Arsch geplatzt, weil das ist halt so geheim und besonders – und nur du bist einer von hundert Leuten, der das besitzt. Boah, das ist wie so ’ne goldene Pokémon-Karte.
Ihr sammelt Pokémon-Karten?
STROPPO: Alex. Der Mann ist verrückt. Er ist der größte Nerd, den ich kenne. Er ist Profi. (Alex präsentiert die Sammelkarten-Ordner aus seiner Kindheit.) Ich habe auch mal eine geile Karte gezogen und ich wurde direkt vorm Laden bestohlen – von so ’nem Dorfgauner, den alle kannten. Es war dieser Zauberaffe… Simsa Bimsa oder so. Keine Ahnung.
ALEX: Ich muss dazu sagen, wir spielen damit halt auch. Also Magic, nicht Pokémon. Aber dazu komme ich jetzt mittlerweile auch nicht mehr wirklich.
Über welche Themen außer Pokémon-Karten würdet ihr persönlich gerne mal einen Song machen? Und welche Getränke werden nach Bier, Aperol und Monster White als Nächstes besungen?
ALEX: Ich habe schon lange das Thema Kanten. Das habe ich bestimmt schon zehn Jahre im Kopf, aber ich kriege es irgendwie nicht auf Papier gebracht. Nicht Kanten am Körper definiert, sondern gegen die man rennt. Weil ich renne an alles. Ich hatte letztes Jahr einen ganz, ganz schlimmen Fuß deswegen.
STROPPO: Ein Lied über Spargel will ich noch machen. Spargelpipi finde ich interessant. Also das Lied geht darum, dass man Spargelpipi gut findet.
ALEX: Wir gucken halt immer auch, was irgendwie im Trend ist oder gerade aktuell angesagt ist. Bei Detlef D. Soost war auch ganz klar, dass da ein Song kommen wird, weil der gerade wieder ein bisschen aufpoppt. Und die Idee zu „Klettergerüst“ kam von David. Er wollte immer einen Country-Song und dann war klar, dass wir jetzt darüber ein Lied schreiben werden.
STROPPO: Vor allen Dingen diesen Spruch mit „Sag mal Klettergerüst“ mussten wir uns drei Jahre lang im Bus anhören.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich bei eurem Konzert in Köln für Überraschungen erwarten.
STROPPO: Sei gespannt. Wir werden dich auf jeden Fall enttäuschen. Und wir spritzen eimerweise Spargelpipi ins Publikum. Das wird richtig eskalieren.
THE BUTCHER SISTERS sind ab dem 22. Januar 2026 mit CALLEJON und MITTEL ALTA auf Tour.
Source: Vampster
18.01.2026 - STORY OF THE YEAR: neues Album „A.R.S.O.N.“ – Video zu „Disconnected“

STORY OF THE YEAR haben für 13. Februar 2026 ein neues Album angekündigt: „A.R.S.O.N.“ erscheint auf CD, Vinyl sowie digital via SharpTone Records und enthält insgesamt elf Tracks.
Die erste Single „Gasoline (All Rage Still Only Numb)“ ist vorab auf diversen Streaming-Plattformen verfügbar. Mittlerweile ist der Track auch als Video verfügbar:
Um die Wartezeit bis zum Release zu verkürzen, steht nun mit „Disconnected“ ein weiterer Clip bereit.
Zuvor veröffentlichte die Gruppe das Album „Tear Me To Pieces“ (2023).
STORY OF THE YEAR „A.R.S.O.N.“ Tracklist
Gasoline (All Rage Still Only Numb) (Audio-Stream) (Video bei YouTube)
Disconnected (Video bei YouTube)
See Through
Fall Away
3 am
Into The Dark
My Religion
Halos
Good for Me / Feel so Bad
Better Than High
I Don’t Wanna Feel Like This Anymore
Source: Vampster
18.01.2026 - POISON THE WELL: neues Album „Peace In Place“ im März 2026

Die Metalcore-Band POISON THE WELL stellt ihr neues Album „Peace In Place“ mit einem Musikvideo vor: „Thoroughbreds“ gibt es bei YouTube im Stream.
„Peace In Place“ enthält zehn Tracks und erscheint am 20. März 2026 via SharpTone Records auf CD, Vinyl sowie digital.
POISON THE WELL „Peace In Place“ Tracklist
Wax Mask
Primal Bloom
Thoroughbreds (Video bei YouTube)
Everything Hurts
Weeping Tones
A Wake of Vultures
Bad Bodies
Drifting Without End
Melted
Plague Them The Most
Source: Vampster
18.01.2026 - MOODRING: neues Album „Death Fetish“ im März 2026

Die Alternative Metal-Band MOODRING hat einen Plattenvertrag mit SharpTone Records abgeschlossen. Gemeinsam mit dem neuen Label hat man im Dezember die Single „Cannibal“ veröffentlicht. Es war der erste Vorbote des neuen Albums „Death Fetish“, das am 27. März 2026 auf CD, Vinyl sowie digital erscheinen wird.
Nun gibt es mit „Masochist Machine“ einen weiteren Preview-Song.
Auch das Stück „Half-Life“ ist als Single verfügbar.
MOODRING „Death Fetish“ Tracklist
Half-Life (Video bei YouTube)
Cannibal (Visualizer bei YouTube)
Masochist Machine (Video bei YouTube)
Gunplay (Suicidal 3way)
Ketamine
Anywhere But Here
STFA
Oxidized
Bleed Enough?
Sickf_ck
Die Slow
coldmetalkiss
Source: Vampster
18.01.2026 - JACK HARLON & THE DEAD CROWS: neues Album „Inexorable Opposites“ – weitere Single „Seer“

„Inexorable Opposites“ ist der Titel des neuen Albums aus dem Hause JACK HARLON & THE DEAD CROWS. Das vierte Studioalbum erscheint am 6. Februar 2026 via Magnetic Eye Records. Produziert hat die Scheibe Frontmann Tim Coutts-Smith.
Schon jetzt gibt es neben dem Lyric-Video zur ersten Single „Dave Is Done“ und dem Clip zu „Venomous“ eine weitere Auskopplung: „Seer“ bei YouTube.
JACK HARLON & THE DEAD CROWS „Inexorable Opposites“ Tracklist
1. Moss
2. Venomous (Video bei YouTube)
3. Mt. Macedon
4. Dave Is Done (Lyric-Video bei YouTube)
5. Junior Fiction
6. Seer (Visualizer bei YouTube)
7. On the Overwhelm
8. To Die
JACK HARLON & THE DEAD CROWS Line-up 2025
Tim Coutts-Smith – vocals, guitar
Jordan Richardson – guitar
Brayden Becher – drums
Liam Barry – bass
Source: Vampster
18.01.2026 - CHARLOTTE WESSELS: neuer Song „After Us, The Flood“ & Tour 2026

Sängerin CHARLOTTE WESSELS schlägt mit ihrer Band THE OBSESSION ein neues Kapitel auf: „After Us, The Flood“ ist der Titel der nächsten Single, die es auch als Musikvideo bei YouTube zu sehen gibt. Inhaltlich geht es um den Klimawandel aus Sicht einer Person, die selbigen leugnet.
Derzeit befinden sich CHARLOTTE WESSELS‘ THE OBSESSION im Vorprogramm von AMARANTHE und EPICA auf Europatour.
EPICA + AMARANTHE, CHARLOTTE WESSELS Tourdaten 2026
16.01.26 DE – Köln / Palladium
17.01.26 DE – München / Zenith
18.01.26 BE – Brussels / Vorst Nationaal
20.01.26 UK – Bristol / Beacon
21.01.26 UK – Glasgow / Barrowland
23.01.26 UK – Manchester / O2 Apollo
24.01.26 UK – London / Eventim Apollo
25.01.26 FR – Paris / Zenith
27.01.26 CH – Zürich / Halle 622
28.01.26 IT – Milan / Alcatraz
30.01.26 ES – Barcelona / Razzmatazz
31.01.26 ES – Madrid / Sala La Rivera
01.02.26 PT – Lisbon / Coliseu dos Recreios
03.02.26 FR – Toulouse / Le Bikini
04.02.26 FR – Lyon / Radiant-Bellevue
06.02.26 DE – Ludwigsburg / MHP Arena
07.02.26 NL – Amsterdam / Ziggo Dome
06.03.26 DE – Hamburg / Inselpark Arena
07.03.26 DE – Leipzig / Haus Auensee
08.03.26 DE – Berlin / Columbiahalle
10.03.26 DK – Copenhagen / Poolen
11.03.26 SE – Stockholm / Fallan
13.03.26 FI – Oulu / Tapahtumakeskus Tullisali
14.03.26 FI – Helsinki / Black Box
15.03.26 EE – Tallinn / Helitehas
17.03.26 PL – Warsaw / Arena Torwar
18.03.26 AT – Wien / Gasometer
21.03.26 CZ – Prague / Forum Karlin
22.03.26 DE – Frankfurt / Jahrhunderthalle
Fotogalerie: CHARLOTTE WESSELS – Backstage Halle, München – 15.11.2024
Source: Vampster
16.01.2026 - Steve Hogarth – SPQR

Das ist mal wieder ein Zufall, dass ich gerade gelesen hatte, das die Prog Rocker von MARILLION auf Deutschland Tour kommen und das zum ersten Mal seit mehr als einer Dekade. Auf ihrem Programm wird das Beste aus 47 Jahren und 20 Studioalben stehen und da könnten allein die Konzerte an die 3 Stunden gehen. Und nun entdecke ich im Briefkasten das neue Live-Album vom Sänger und Frontmann von STEVE HOGARTH, dem Frontmann der Band. Diese Künstler hatte ich dereinst noch bei einer Zusammenarbeit mit dem Ex-Musiker der 80er Helden JAPAN, dem grandiosen RICHARD BARBIERI, entdeckt. Auch auf der TREVOR HORN Cover-Platte „Echoes“ stieß ich auf HOGARTH. Dieses Live Album nun ist der Mitschnitt eines Konzertes, das er im Februar 2024 in der Scala Sinopoli mit 1133 Plätzen im alterwürdigen Rom gegeben hatte. STEVE gibt sehr gerne Konzerte an ungewöhnlichen Orten und im kleinen elitären Rahmen, wie etwa in sakralen Kirchen oder auf kleinen schlichten Kunst Bühnen, außerdem mit einer sparsamen Lichtshow! Das ist dann meistens sehr viel intensiver, emotionaler und intimer und man muß HOGARTH schon vorab konstatieren, das die Live Aufnahmen komplett glasklar aus den Boxen strömen. Genauso, als wenn man direkt bei der Aufführung dabei gewesen wäre. Das ist schon mal ganz großes (Ohren + Augen) Kino, man fragt sich auch fast was klarer ist, der Sound der CD oder die Bilder von der DVD. Die Besetzung mit STEVE HOGARTH -Lead Vocals und Piano, MAURIZIO MEO am Double Bass, DANIELE POMO an den Drums und Percussions, MASIMO POMO an den Acoustic Guitars und RICCARDO ROMANO an Keys, Guitars & Celtic Harp harmoniert hervorragend zusammen und wunderbar sind auch Steve’s charmante Ansagen und die zahlreiche Kommunikation – er ist wohl tatsächlich so eine Art humorvoller Geschichtenerzähler! Zudem gesellt sich der großartige Chor „Flowing Chords“ und die italienische Prog Band RANEST RANE noch unterstützend dazu, so das dass künstlerische Gesamtpaket zu einem einzigartigen, atmosphärischen Konzertabend mutierte. Man merkt das an der Stimmung bei den Songs und natürlich am „Brot des Künstlers“, den immer wieder aufbrandenden „Standing Ovations“ des Publikums – die Begeisterung der Fans war mit jedem Song spürbar. Die 16 Tracks wie „Cover my Eyes“, „Man of A Thousend Faces“ oder „Easter“, „The Deep Water“, „Estonia“ stammen natürlich u.a. zu 80 % von MARILLION, werden aber hier natürlich in ganz anderen Fassungen zelebriert und es wurden zudem Stücke gespielt, die man live auch eher bisher kaum wahr genommen hatte. Sehr gelungen ist zudem die Cover-Version von LEONARD COHENs „Famous Blue Raincoat“ und die Cover Version der BEATLES im Song „Three Minute Boy/All you need is Love“ und klar vermisse auch ich den einen oder anderen Wunsch-Track bei diesem Gig, aber man kann halt nicht alles haben. Was noch auffällt ist, das auf dem Plattencover das Hoheitszeichen des römischen Reiches sehr auffällig platziert wurde. Das Konzert, in dem die Fans die reduzierten Klänge im stillen, leisen Raum genießen sollten und das diesmal nicht auf lauten Sound-Wänden und Klängen aufgebaut war, hat jedenfalls bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Magier HOGARTH punktet sowieso generell mit seiner Stimme und seinem Charisma und das Ganze erlebt man auch auf der beiliegenden DVD, die Veröffentlichung ist nicht nur was für MARILLION Fans.
(S. Erichsen)
Source: BLACK Onlinemagazin
16.01.2026 - PALAIS IDEAL – Here And Now

Die Holländer sind im „Hier und Jetzt“! Na nicht ganz, mit mindestens einem Fuss steht man in den frühen 80’s, treibt und tanzt mit schneidenden Post Punk Rhythmen und ebendiesen Gitarren-Sounds. Die Vocals von John Edwards sind absolut Band-tauglich, fügen sich im dichten, eingängigen Fundament des Albums mehr als passend ein, ohne den ganz großen Moment zu kreieren. „Here And Now“ passt gut in die Welt der Chameleons, Wire, frühen Killing Joke, Red Lorry Yellow Lorry, aber auch die jungen wilden der Neuzeit findet man im nach vorne preschenden Sound der Holländer jederzeit wieder. Langsam und atmosphärisch will man nicht so recht, stattdessen wird mit ungezügelter Post Punk Dynamik immerzu in der ersten Reihe gepowert und getanzt. Songs wie ‚The Exploding Universe‘ oder das manische ‚Burn It Down‘ springen Dich unmittelbar an, Du kommst nicht wirklich an den Songs vorbei. Im letzten Track ‚All As One‘ wird es dann noch nochmal atmosphärisch und wavig. Hymnisch und melancholisch wiegt man mit perlenden Gitarren und Synths und dies erinnert mich positiv an den eingängigen Habitus des Slow Readers Club. Der Sound wurde von Pieter Kloos (u.a. Motorpsycho) überwacht und ist absolut on Point. Die detaillierten Gitarren-Akkorde sind voller kleiner Post Punk Splitter und melodischer Finesse, nur will der letzte finale Hit-Moment nicht aufkommen. So bleibt man mit der vierten Rille der beiden Musiker in Sachen treibendem Post Punk in jedem Fall im sicheren Genre-Hafen und wird keine bösen Überraschungen erleben.
(R.Bärs)
Source: BLACK Onlinemagazin
14.01.2026 - Fix8:Sed8 – Octagram

Eigentlich bin ich dem düsteren Industrial/Electro gar nicht mehr so unbedingt zugewandt, aber bei MARTIN SANE und seinem Projekt mit dem kryptisch, futuristischen Namen – der von den psychiatrischen Begriffen fixiert/sediert abgeleitet wurde – macht man mal gerne eine Ausnahme. Denn auch die bisherigen Top 5 Alben des Künstlers aus Wiesbaden konnten absolut überzeugen. Die komplex verschachtelten, teils aber auch flächig, sphärisch angehauchten dunklen Elektro Sound-Landschaften a la DISMANTLED, INTERLACE, FLA, SKINNY PUPPY, YELWORC – teils auch mit „a bissel“ WUMPSCUT und THE RETROSIC, VELVET ACID CHRIST angereichert – mit Sprachsamples und melodischen Einschlag und wirklich sehr „angenehm“ verzerrter Stimme. Da gibts ja auch andere negativ Beispiele, diese hier sind schon so richtig professionell und „fett“ umgesetzt. worden. Solch hochwertig produzierte Platten in dem Genre gibt es leider immer seltener. Die dramaturgisch geschickt in Szene gesetzten 8 Songs mit teils überraschend umgesetzten Wendungen, wie in „Darkness Visible“ von Mastermind MARTIN SANE, präsentieren den geneigten Fans wieder Dark Elektro in Höchstform mit atmosphärischen sowie apokalyptischen Endzeit-Klanglandschaften und komplexen, dichten Arrangements, die sich beim konzentrierten Hören ins Gehirn fräsen. Die meisten der Songs bewegen sich im Midtempobeat und werden auf jeden Fall wieder klassische EBM Elektro Retro Anhänger sowie auch moderne Industrialfreaks ansprechen, MARTIN SANE hat sich natürlich längst seinen Status in der Elekcroszene erspielt und genießt hier große und verdiente Popularität. Das Konzept des Album ist die 8, die für Unendlichkeit steht, also auch 8 Songs mit jeweils 8 Minuten Spielzeit. Die thematischen Inhalte behandeln dann natürlich solch fragile Themen wie Religion, den Tod im Allgemeinen und des Menschen’s größter Wunsch – die Unsterblichkeit. Und schon beim Opener „The Unborn“ und auch in „Lesson in Humility“ glänzen die voluminösen Tracks mit schicken Filmähnlichen Flächen oder man nehme die wabernden Synths in „New Eden“, was es fast zu einem Future Pop Track macht. In „Oathbreaker“ gefallen mir die melodisch geführten „Vocals“ stimmlich sehr gut, haben hier mehr Raum und der Rausschmeißer „An Unquiet Mind“ ist wieder so ein genialer Killer-Track vom Allerfeinsten. Und dabei heißt es immer, das sich solche Bands nicht mehr weiterentwickeln und in dem Bereich wäre alles gesagt. Im Fall von FIX8:SED8 darf man sagen, das der „Bursche“ sich einfach nicht an diese Aussagen hält, da jede neue Veröffentlichung immer wieder nur so vor Kreativität und Einfallsreichtum strotzt – man muß also nicht permanent neue Ausdrucksformen präsentieren, sondern mit den bisherigen Techniken und Elementen nur neue Wege und Entwicklungen suchen.
(S.Erichsen)
Source: BLACK Onlinemagazin
14.01.2026 - DAWN AND DUSK ENTWINED – Remains Of Loss

Hinter diesem Release lag der Wunsch vom Hauptakteur David S., der „Crossed Paths“-Veröffentlichung aus dem Jahre 2020 und vielen eher nach Demo-Aufnahmen klingenden Songs Abhilfe zu schaffen. Ich kenne diese Aufnahmen nicht um hier Vergleiche herbeizuführen. Für mich passt dieser Release-Termin in seiner Abfolge eher perfekt zu den beiden bereits stimmig-hervorragenden Vorgängern. Dawn And Dusk Entwined, die in den 90’s eher dem traditionellen, angenehm orchestralen Dark Ambient nahestanden, sind nun längst mit ihrer Ausrichtung im melodischen Cold/Dark Wave, also eingängigeren Sounds angekommen. Viele flächige Synths, der stets in Hall getauchte, immer etwas dumpf und düster abgemischte Gesang, hat Charme und irgendwo zwischen alten Kilian Camera, den wavigen Sixth Comm und vor allem den düsteren Synth-Flächen der Italiener von Runes Order findet man sich hier im Kosmos des Franzosen wieder. Der Opener und Titelsong ist ein kleiner, feiner düsterer Wave-Hit mit prägnantem Refrain und schöner Dramaturgie. ‚No Matter What the Pain‘ funktioniert ebenfalls mit schönen Synthie-Sound, wavigen Flächen und düsterem Input. Ruhige Piano-Stücke wie ‚The Shrine‘ bieten Kontraste, dass mit seinen treibenden, schwebend-kosmischen Flächen und Sprechgesang versehene ‚dédales‘ hat diese Nacht-Atmosphäre der benannten Runes Order oder deren Landsleuten von Nightmare Lodge. Das ist minimalster Cold Wave mit viel Atmosphäre, aber man muss mit dem französisch-monotonen Sprechgesang auf Du sein. Mit der wundervollen Ballade ‚entre chien et Coup‘ hat man mich so richtig an den Eiern – was für ein schmerzvoll intimer Track. Eine schluchzende Frauenstimme, trauriges Piano, dunkle Synths und minimale Loops vereinen das schönste von Rise And Fall Of A Decade, In The Nursery, End Of Orgy – aber auch manch stilles Nachtstück der urbanen Popper von M83 fällt mir da ein. Das berührt ungemein und schreit einfach nach mehr. ‚Beyond‘ ist mit seinem schleppend-dumpfen Doom-Wave nah an Lycia, wenn auch gewisse Neo Klassik Sounds diesen Vergleich dann eher hinken lassen. Dieses Projekt schreit mit seiner schwermütigen Aura, den schwerelosen Synth-Flächen immer satt nach Winter, Dunkelheit und heute bin ich nicht mal vor die Tür gekommen – so trist und grau war dieser Tag. Minimal, kalt und schwarz erklingen ‚This is Happening‘ und ‚We Are Next‘ – es groovt stoisch mit kühlen Flächen und müden Vocals und auch hier vibrieren Echos der starken Momente von Runes Order. ‚Crepuscule‘ klingt einsam – schwebender Ambient mit Sprechgesang und atmet die Aura der alten Zeit, wo diese Art elektronisch dunkler Wave mit Bands wie Kirlian Camera, Clair Obscur, That Summer, Twice A Men oder den frühen Frozen Autumn einfach mit berührend-emotionalen Dark Wave auf der regelmässigen Tagesordnung standen und das feine Cover von ‚Every DreamHome a Heartache‘ findet sich hier auch noch am Ende des Albums ein. Ich mag die tristen Stimmungen, das simple und Graue im Sound des Franzosen und „Remains Of Loss“ klingt am Ende ja auch genauso.
(Rajko Bärs)
Source: BLACK Onlinemagazin
14.01.2026 - GODWIN POINT – Less Than Zero

Und noch einmal der Mastermind von Dawn And Dusk Entwined, nur diesmal tatsächlich mit kosmisch-düsterem Dark Ambient. Kompromisslos und kalt, inspiriert von Bret Easton Ellis ‚Unter Null‘ darfst Du dich gerne von der abstrakten Lichtlosigkeit dieser Platte verschlingen lassen. Bist Du sozialisiert mit dem ästhetischen Sound von Cold Meat Industry, Horrorfilm-Soundtracks, Polygon, Nightmare Lodge, Runes Order, Atom Infant Incubator und all den vielen anderen vergessenen, obskuren Projekten der verrückten 90er Jahre? Dürfen melodische Synths, sakrale Atmosphäre und futuristisch kalte Sprach-Samples auf pure Schwärze treffen, dann kannst Du mit Godwin Point nostalgisch schweben. Pulsierende Flächen, wohl temperierte Drum-Fragmente, abweisend kosmisch-leere Szenarien – die aber eher selten bis in den schroffen Death-Industrial vordringen – haben was von einem vergessenen John Carpenter-Soundtrack (‚return at the old house‘). ‚the only true thing left‘ klingt verwaist, spröde und verloren. Stimmen, irgendwie verloren aus dem Jenseits hallend, versuchen mit Dir zu kommunizieren. ‚Who’s In Control?‘ könnte kaum Cold Meat-lastiger klingen mit seinen Desideri Marginis-Flächen sowie In Slaughter Natives Bombast. Atmosphärisch düstere Sound-Schwaden, ambiente, unruhige in Hall getauchte Bombast-Fäden und auch ein Hauch Neoklassik finden spielerisch zusammen und genau diese Mischung macht hier den Nostalgie-Effekt. Soundtrack-lastig, schwebend, isoliert und schwarz und doch mit sanft-ätherischen Melodie-Schnipseln versehen, lädt dies alles zum abendlich entspannten Zuhören ein. Die knappe Dreiviertelstunde ist für diese Art Musik eher überschaubar, gibt dem ganzen aber damit auch eine Fokussierung und Kurzweil. Wer die urbane Kälte, die innere Leere innerhalb der Charaktere eines Bret E.Ellis Romans kennt, findet hier eine musikalische Interpretation eben dieser Welt. Abweisend, kalt, unnahbar ziehen die Sounds ihre Spur aus Tristesse und Monotonie. Für Freunde des Soundtrack-artigen Dark Ambient, des oben genannten skandinavischen Label und der weiteren genannten Künstler ist hier eine lohnenswerte Kulisse geschaffen worden.
(Rajko Bärs)
Source: BLACK Onlinemagazin
11.01.2026 - FEHLFARBEN – 33 Tage in Ketten

Das zweite Album der FEHLFARBEN hatte damals seiner Zeit nach dem großen Erfolg des Debüts „Monarchie und Alltag“ im Zuge der NDW-Welle einen schweren Stand, zumal Sänger Peter Hein noch vor der ersten großen Tour lieber in seinen sicheren Job bei Rank Xerox zurück ging. Die Band machte trotzdem weiter, Gitarristen Thomas Schwebel wurde einfach der Sänger und man spielte mit „33 Jahren in Ketten“ ihr eigentlich bestes Werk ein, was aber erst Jahrzehnte später so richtig realisiert wurde. Im Jahre 2003 wurde das Album dann endlich im CD-Format veröffentlicht und einer kompletten Neubewertung unterzogen. Ich selbst hatte Ende der 80er Jahre in der DDR das Glück, „33 Tage in Ketten“ auf Kassette aufnehmen zu können, als dieses komplett im Jugendradio DT64 gesendet wurde. Damals war mir allerdings überhaupt nicht bewusst, dass hier jemand anderes als noch auf „Monarchie und Alltag“ sang, deren wichtigste Songs wie „Grauschleier“, „Ernstfall“, „Militürk“ und vor allem „Paul ist tot“ wir natürlich auch hinter dem „Eisernen Vorhang“ kannten. „33 Tage in Ketten“ klang allerdings schon etwas anders, war rauer, aggressiver, marschierender und soghafter, was auf mich als jungen Heranwachsenden eine seltsame Faszination ausübte. Insbesondere der coole und leicht gehetzte Gesang von Thomas Schwebel besitzt eine gewisse Dringlichkeit, wie die giftig-scharfen Texte dem des „großen“ Vorgängers in ihrer Bissigkeit überhaupt nicht nachstehen. Dazu flankieren perfekt die hektischen Drums von Uwe Bauer, der unerbittlich stoisch rollende Bass Michael Kemner’s und die spitz-scharfkantigen bis funkigen Gitarren von Uwe Jahnke (und Thomas Schwebel). Das Album funktionierte für mich immer nur als Ganzes und eigentlich sticht kein einziger Song heraus, es fällt aber auch keiner davon ab. Natürlich habe ich mir die CD 2003 sofort gekauft und ein paar Jahre später fiel mir dann auch mal ein guterhaltenes Original-Vinyl von 1981 in die Hände. Ende 2025 wurde nun „33 Tage in Ketten“ in einer auf 1000 Exemplare limitierten Deluxe-Vinyl-Edition neu veröffentlicht, welche wirklich absolut empfehlenswert ist! Die Pressung ist tadellos und der Hälfte der Auflage liegt ein von Thomas Schwebel und Michael Kemner signierter Druck bei. Des weiteren bietet die Doppel-LP im FOC zusätzlich zum regulären Album noch zwei Single-Tracks, den bisher unveröffentlichten Demo-Song „Warten auf“ und ebenso 8 Live-Titel, die 1981 bei Radio Bremen aufgezeichnet wurden. Die „kackbraune“ Farbe der beiden Vinyl-Platten passt zudem sehr homogen zum „Wirtschaftswunder“-Cover-Artwork und illustriert gleichzeitig den bundesdeutschen Mief jener Zeit. „33 Tage in Ketten“ ist ein später, aber inzwischen zeitloser Klassiker, den man jetzt in der aktuellen Deluxe-Version neu entdecken kann. Leider weilt ja Drummer Uwe Bauer schon seit 2023 nicht mehr unter uns und Bassist Michael Kemner folgte ihm nun Anfang Januar, welcher zumindest die Neuauflage des Albums aber noch erleben konnte. R.I.P. Michael und „33 Tage in Ketten“ war Dein Meisterwerk! (Marco Fiebag)
Source: BLACK Onlinemagazin
10.01.2026 - MIKROWELLE – The Dark Side Of The Casio

Rajko Gohlke ist mit seinem Bass ein vielbeschäftigter Musiksöldner und aktuell heißen seine Haupt-Engagements KNORKATOR und die FREUNDE DER ITALIENISCHEN OPER. Des weiteren ist er ebenso noch bei LORNING, DIE ELEKTROHAND GOTTES, MACHINE DE BAUVOIR und TOTL XS CTRL am Bass zu finden, wie seine Vergangenheit u.a. bei den TISHVASINGS, THINK ABOUT MUTATION, KRIEGER und RUMMELSNUFF war. Für sein Solo-Projekt MIKROWELLE bleibt da leider nicht viel Zeit, die sich dann aber Dank Corona ungewollt doch auftat und in der er, nach den beiden Alben „Twang Boom Tschak… Peng“ (2003) und „Rock&Roll Hifigangster“ (2016), endlich mal wieder 4 neue Tracks aufnehmen konnte. Diese sind seit einiger Zeit als Download und auf einer schicken handlichen 10“-Vinyl über seine Bandcamp-Seite erhältlich. Die vier Eigenkompositionen unter dem vielversprechenden wie bedeutungsschwangeren Banner „The Dark Side Of The Casio“ wurden nur mit einem Casio-Keyboard und einer Fender Mustang-Gitarre eingespielt, was jetzt die bisher reduzierteste Arbeit von MIKROWELLE darstellt. Dieser Minimal Elektro Surf-Sound fetzt durchaus ein, macht gute Laune und sorgt für ordentliche Hüftbewegungen. Titelnamen wie „Plaste Blume“ oder „7 böse Jungs“ versprechen dabei nicht zu viel und habt einfach nur Spaß damit! (Marco Fiebag)
Source: BLACK Onlinemagazin
08.01.2026 - ROME – The Tower/The Hierophant

Das Martial Dark Neo Folk-Projekt von Jerome Reuter ist ja seit jeher bekannt für seinen inflationären Tonträgern-Ausstoß, aber das jetzt 2025 bzw. im 20. Jahr von ROME insgesamt gleich 8 Veröffentlichungen erschienen, empfinde ich schon ein bisschen übertrieben. Die Fans sehen das jedoch scheinbar anders und geben Jerome Reuter mit seiner Veröffentlichungs-Politik dahingehend wohl recht. „The Tower“ und „The Hierophant“ gehören jetzt irgendwie als Zwillingspaar zusammen, werden jedoch getrennt veröffentlicht, aber dann von den Fans sowieso zusammen gekauft. Beide Alben sind diesmal sehr minimalistische Werke, welche absolut tiefgründig und fast schon meditativ daher kommen. Auf den ersten Blick ähneln sich „The Tower“ und „The Hierophant“ von der reduzierten Gestaltung, Instrumentierung und musikalischen Ausführung her und man muss schon einige Geduld und Einfühlungsvermögen aufbringen, um hier die Unterschiede heraus zu hören. „The Tower“ geht dabei etwas mehr nach innen und „The Hierophant“ aus sich heraus, es bleibt jedoch immer der reduzierte Ansatz, die organische Stille und eine fast schon sakrale Atmosphäre. Es ist jedem selbst überlassen, was er aus den insgesamt 20 anmutig poetischen und nie pathetisch werdenden Songs für sich persönlich heraushört, die einerseits auf den Spuren eines jungen Leonard Cohen wandeln, andererseits vielleicht auch an den späten Douglas P. erinnern. Auch noch nach 20 Jahren ROME kommt man so kaum an dieser massive Präsenz in der Neo Dark Folk-Szene vorbei, aber eigentlich wäre jetzt mal eine Pause nicht verkehrt, damit man das ganze Material aus diesem Jahr erst einmal richtig genießen und verdauen kann! (Marco Fiebag)
Source: BLACK Onlinemagazin