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10.02.2026 - MONSTROSITY: neues Album „Screams from Beneath the Surface“

Am 13. März 2026 veröffentlichen MONSTROSITY nach sieben Jahren ein neues Album: „Screams from Beneath the Surface“ erscheint via Metal Blade Records.

Mit einem Video zu „The Colossal Rage“ stellt die Death Metal Band nun den ersten Track des kommenden Albums vor.

Zur aktuellen Besetzung von MONSTROSITY gehören Drummer und Bandgründer Lee Harrison, Gitarrist Matt Barnes (seit 2020 dabei), Bassist Mark Van Erp (MONSTROSITY-Member von 1900 bis 1995, seit 2022 wieder dabei) und Sänger Ed Webb (ex-MASSACRE, seit 2021 dabei).

Die Drum- und Bassaufnahmen sowie der Mix sind aus dem Audiohammer Studio, Produzent war Jason Suecof.  Gesangs- und Gitarrenaufnahmen und das Mastering entstanden im Morrisound Studio mit Jim Morris. Das Cover-Artwork ist von Timbul Cahyono.

MONSTROSITY sind ab April auf Europa-Tour
Kurz nach der Veröffentlichung von „Screams Beneath The Surface“ kommen MONSTROSITY nach Europa und gehen knapp vier Wochen auf Tour, mit dabei sind BIO CANCER, REJECT THE SICKNESS und DEADWOOD. In Deutschland gibt es Konzerte in Jena und in Essen.

Screams Across Europe Tour 2026: MONSTROSITY, BIO CANCER, REJECT THE SICKNESS und DEADWOOD
April 18, 2026 SWITZERLAND Luzern – Metalstorm Festival
April 19, 2026 AUSTRIA Salzburg – Rockhouse
April 21, 2026 CROATIA Zagreb – Vintage Industrial Bar
April 22, 2026 ITALY Bologna – Alchemica Music Club
April 23, 2026 SWITZERLAND Geneva – L’Usine
April 25, 2026 FRANCE Saint Omer – Brutal Swamp
April 28, 2026 BELGIUM Kotrijk – DVG
April 29, 2026 HOLLAND Tilburg – Hall of Fame
April 30, 2026 HOLLAND Amersfoort – Fluor
May 01, 2026 GERMANY Essen – Turock
May 02, 2026 GERMANY Jena – F Haus
May 03, 2026 POLAND Swidnica – Bolko
May 05, 2026 POLAND Krakow – Zaścianek
May 06, 2026 POLAND Bielsko Biala – Rude Boy
May 07, 2026 SLOVAKIA Bratislava – Pink Whale
May 08, 2026 CZECH REPUBLIC Jablunkov – Rock Cafe
May 09, 2026 SLOVAKIA Kosice – Collosseum
May 10, 2026 POLAND Lublin – Fabryka Kultury Zgrzyt

 

MONSTROSITY „Screams From Beneath The Surface“ Tracklist & Cover
1. Banished To The Skies
2. The Colossal Rage (Video bei YouTube)
3. The Atrophied
4. Spiral
5. Fortunes Engraved In Blood
6. Vapors
7. The Thorns
8. Blood Works
9. The Dark Aura
10. Veil Of Disillusion

MONSTROSITY Line-up:
Ed Webb – vocals
Matt Barnes – guitars
Mark Van Erp – bass
Lee Harrison – drums

Source: Vampster

10.02.2026 - THRONEHAMMER kündigen neues Album „Slay Kill Erase“ an & sind im Herbst 2026 auf Tour

THRONEHAMMER haben erste Details über den Nachfolger des „Kingslayer“-Albums von 2023 verraten: Die neue Platte trägt den Titel  „Slay Kill Erase“ und soll in diesem Jahr veröffentlicht werden.

Die Band um Sängerin Kat Shevil Gilham ist im Oktober 2026 auf Tour, angekündigt sind bislang acht Clubshows sowie ein Auftritt beim KEEP IT LOW Festival.

THRONEHAMMER Tourdates 2026

01.10.2026 Berlin – Neue Zukunft
02.10.2026 Hamburg – Bambi Galore
03.10.2026 Oldenburg – MTS Records
04.10.2026 Dresden – Chemiefabrik
05.10.2026 Leipzig – Werk 2
06.10.2026 Hannover – Cafe Glocksee
07.10.2026 Kassel – Goldgrube
08.10.2026 Bochum – Trompete
09.10.2026 München – KEEP IT LOW Festival

Source: Vampster

10.02.2026 - ASHBRINGER: Subglacial

Ja, was soll ich sagen, ich hab da wohl was nachzuholen. Denn ASHBRINGER zeigen mit „Subglacial“  eine Band in der Blüte ihres Schaffens und trotzdem wild und unberechenbar: Musiker, die zwar wissen und zeigen, wie man Atmosphäre und Naturromantik musikalisch darstellt, die aber weitaus mehr zu sagen haben und vor allem ihr Vorhaben auch umsetzen können.

Und so fühlt sich „Subglacial“ an, als würdest du morgens in deiner gemütlichen Waldhütte aufwachen, die Eiskristalle am Fenster im Blick, wie die Sonne sie erstrahlen lässt. Nach dem Spaziergang in der kristallklaren Winterluft gibst du dir trotzdem erstmal die Nachrichten, und die zeigen dir nicht nur, dass dein Refugium bedroht ist, sondern auch, dass der Krieg, auch der Bürgerkrieg, immer näher rückt:

Enraptured in the cruel embrace of silence once more
Waltzing with the bastard child of dread, inaction
While the spectre seizes ground
I hear it call me, I feel it beckoning
Tightening its grip on my neck

Aber du gibst nicht auf, du bist mehr als dein Trauma, mehr als deine Angst und Wut:

When the sun shines bright
And defeats the night
I’ll feel humble, at peace
When the lake is still
And the waters are clear
I’ll know I’ve found safe passage
I can feel life’s embrace
Unearthing light I’ve been craving

Die Musik dazu – der Titeltrack – ist hymnisch, verspielt und einfach wunderschön, und es ist eine wahre Wonne, die direkt dem Punk und Hardcore entlehnten Shouts da drüber zu vernehmen. Ja, ASHBRINGER spielen „False Minneapolis Black Metal“, mithin eine Musik, die im Grunde gar nichts mit dem Black Metal aus Nordeuropa zu tun hat, dafür aber sehr viel mit tiefem, authentischem Gefühlsausdruck, und ich bin sehr froh, dass ich nach dreißig Jahren Metal-Begeisterung endlich so richtig Zugang dazu gefunden habe.

False Minneapolis Black Metal! Oder?
Denn Weltflucht und Naturverklärung gut und schön, aber wenn jemand voller Inbrunst „I’m more than my trauma!“ brüllt, über einem Fundament aus perfekt komponierter und dargebotener Musik, gibt mir das inzwischen doch ein bisschen mehr, ganz zu schweigen davon, dass wir es hier offenbar mit einer Gruppe sympathischer Nerds zu tun haben, die sich nicht zu schade dafür sind, ein Musikvideo zu drehen, in dem sie mit nicht eingesteckten E-Gitarren im Schnee stehen, was – seien wir mal ehrlich – dann doch wieder ganz schön trve ist, oder?

Trotzdem hören wir erstaunlich viel Dur auf diesem Album: ASHBRINGER wollen Kraft geben, die Sonne in ihr Leben lassen, und das hört man. Und da sie auch rhythmisch eine Menge Abwechslung in ihrer Musik haben und der Mix nicht nur erfrischend leise, sondern auch sehr warm und organisch klingt – ja, hier muss ich es auch mal schreiben: Es ist, als ob die Band direkt vor dir spielt -, wird „Subglacial“ niemals langweilig, sondern bewegt und bestärkt uns über die komplette Spielzeit hinweg: Atmosphäre wird nicht bis zum Gehtnichtmehr ausgewalzt, sondern immer wieder gebrochen.

Traumabewältigung durch Konfrontation und Leidenschaft
Exemplarisch für dieses Vorgehen steht der Song „Fleeing Into Portals“: Zunächst mag man denken, die Band wolle Bands wie SKAGOS imitieren mit einem langsamen, melancholischen Aufbau, aber dann kommt plötzlich ein klassischer Black-Metal-Part, Tremolo-Riffing über Blast Beats, eine schöne Akkordverschiebung drin, die auch textlich passend interpretiert wird: „My past – my future – my trauma“. Und dann der Bruch mit dem Schlagzeug: Ich liebe den Tom-Sound auf diesem Album und auch das Spiel mit der Lautstärke der einzelnen Instrumente, die sinnvoll variiert zwischendurch. Ganz stark!

Apropos Trauma: Das ist oft Thema hier, das ganze Album wirkt wie (erfolgreiche) Traumabewältigung durch Konfrontation und Leidenschaft, und damit schaffen ASHBRINGER es, die Stilelemente von Hardcore und Black Metal tatsächlich sinnvoll zu vereinen und emotional zum Schwingen zu bringen. „Send Him To The Lake“ ist das zweite perfekte Beispiel dafür, die experimentelle Passage in der Mitte ein Traum – wieder dieses fantastische Getrommel auf den Toms, dazu ein zutiefst emotionaler Text -, gefolgt vom wütenden Höhepunkt: „I REMEMBER IT ALL!!“, „SEND HIM TO THE LAKE!!!“, und doch bleiben wir mit einem tröstlichen Gefühl zurück, das in „Vessels“ schließlich noch genial aufgefangen wird (hallo, Akustik-Gitarren über Blast Beats? Ja, bitte!).

Ja, ich bin gespannt, ob ASHBRINGER auf ihren letzten beiden Alben auch schon dieses Niveau erreicht hatten. „Subglacial“ jedenfalls berührt mich erstaunlich tief und kommt zur richtigen Zeit, wenn man weiß, was gerade so in Minneapolis abgeht. Unterstützt ASHBRINGER, unterstützt ihr kleines Label, das Bölverk Collective, sie haben es verdient.

Spielzeit: 39:57 Min.

Veröffentlichungsdatum: 13.02.2026

Label: Bölverk Collective

https://ashbringermusic.bandcamp.com/album/subglacial

Tracklist – ASHBRINGER – „Subglacial“
1. My Flesh Shows Its Weakness
2. Waning Conviction
3. Subglacial (Video auf YouTube)
4. Fleeing Into Portals
5. Send Him To The Lake
6. Vessels (Video auf YouTube)

Source: Vampster

10.02.2026 - Jahresrückblick 2025 von Daniel [agony&ecstasy]

Wieder ist ein Jahr um und auch, wenn sich eigentlich bis auf die letzte Ziffer beim Datum wenig ändert, nutze ich die Gelegenheit gerne, um einmal zurück zu blicken auf die vergangenen zwölf Monate und andere Leute mit meinen Erkenntnissen zu langweilen.

In erster Linie soll es hier natürlich wieder um Musik und alles drumherum gehen, schließlich ist vampster ein Musik-Zine. Andererseits möchte ich wie immer auch privat und gesellschaftlich/politisch zurückblicken, auch wenn gerade letzteres heutzutage ganz schön an den Nerven zerren kann. Aber keine Angst, den außermusikalischen Kram packe ich wie immer ans Ende, dann könnt ihr rechtzeitig aussteigen.

 

 

Ein Freund von mir formulierte es wie folgt: „Es kam eine Menge gutes, aber nur wenig wirklich überragendes raus dieses Jahr”. Ich bin geneigt dem zuzustimmen. Insgesamt kam schon eine Menge wirklich toller Kram aus allen möglichen Sub-Genres unserer geliebten harten Stromgitarrenmusik heraus.

Am Ende waren es allerdings drei, allesamt in der ersten Jahreshälfte erschienenen Alben, die für die Top Position in Frage kamen. Und da ich mich bis jetzt noch nicht so recht entscheiden kann, muss ich dieses Mal zwei Alben des Jahre küren.

 

MESSA und PAGAN ALTAR kann man beide ja so grob in die Richtung Doom Metal einsortieren. Trotzdem unterscheidet sich der Sound beider Bands doch arg. Auf der einen Seite, der warme, old schoolige, NWOBHM beeinflusste Sound der Briten von PAGAN ALTAR auf der anderen Seite die modernen, unterkühlten MESSA. Zu “Never Quite Dead” hab ich mich bereits in meiner Rezension ausführlich ausgelassen. “The Spin” ist mein erstes Album von MESSA und die Italiener um Frontfrau Sara Bianchi haben mich vom ersten Moment an verzaubert. Es waren die großartigen Videoclips zu “At Races” und vor allem “The Dress” mit seiner wunderbaren Noir Ästhetik, welche mich sofort begeisterten. Und dann dieser Sound! Dieses verruchte, düstere, Eben wie der Soundtrack zu einem Film Noir.

Gegen diese beiden Alben knapp den kürzeren gezogen haben SEVEN SISTERS mit “Shadows Of A Fallen Star Pt. 2”, dem zweiten Teil ihrer Science Fiction Konzept Saga. Teil 1 hatte es 2021 nur in meine erweiterte Top-Liste des Jahres geschafft – im Nachhinein hätte ich das Album wohl höher eingestuft. Die Fortsetzung hält das Niveau des ersten Teiles mindestens und nimmt uns erneut auf eine Reise in ferne Welten. Ausufernd, episch, leicht progressiv ist dieses Album ein perfektes Album für eine listening Session unterm Kopfhörer – am besten direkt zusammen mit Teil 1.

 

Der Rest der Top 20 in alphabetischer Reihenfolge:
ANIMALIZE: Verminateur

 

Auf ihrem zweiten Album reihen die Franzosen Hit an Hit und zeigen, wie man melodischen Heavy Metal heute frisch, wild, hungrig und kitschfrei spielen kann.

 

COLTAINE: Brandung

 

“Forgotten Ways” hat mich 2024 kalt, wenn auch etwas spät erwischt. Umso mehr habe ich mich gefreut, als 2025 schon das nächste Album der Band aus Karlsruhe anstand. Die hypnotische und intensive Mischung aus Doom, Sludge und Post Rock hat mich direkt gepackt, auch wenn das eigentlich gar nicht so sehr meine Baustelle ist. Zweimal habe ich die Band nun schon live verpasst,hoffentlich wird das dieses Jahr endlich mal was…

 

HEXECUTOR: …Where Spirit Withers in its Flesh Constraint

HEXECUTOR hatte ich bisher als grundsolide Black Thrash-Band auf dem Radar. Mit ihrem dritten Album setzen HEXECUTOR wie auch ANIMALIZE vermehrt auf französische Texte, was ich sehr befürworte! Auch die Wendung hin zu mehr klassischen Metal und ausufernden, verspielten Kompositionen hat dem Sound der Band gut getan.

 

IMHA TARIKAT: Confessing Darkness

Mit IMHA TARIKAT hatte ich erst so meine Startschwierigkeiten. Mein Erstkontakt, das 2020er Album “Sternenberster” wollte sich mir nicht so recht entschließen. Doch manchmal kann ich ja stur sein und somit habe ich mir den Nachfolger “Hearts Unchained – At War with a Passionless World” einfach mal gekauft und siehe da – es hat geklickt. Inzwischen stehen alle Alben im Regal, das neue sogar in der fetten Artbook-Edition, die wirklich jeden cent wert ist. Musikalisch ist “Confessing Darkness” erneut, intensiv as fuck, wagt aber auch deutlich mehr Melodie als seine Vorgänger. Mit ULTHA momentan das beste, was es im deutschen Black Metal gibt.

 

LORD VIGO: Walk The Shadows

Nach dem koloassalen “We Shall Overcome” gönnen sich LORD VIGO eine kurze Pause von Ihrer “Wir interpretieren “2112” von RUSH neu”-Trilogie und veröffentlichen mit “Walk The Shadows” ein Album mit Musik, die ursprünglich mal für ihre Wave-Band THE BEAUTIFUL DEAD geplant war. Weniger Metal, deutlich mehr Wave und Goth straight from the eighties. Ich finde den musikalischen Bruch, wenn man die Entwicklung der Band über die letzten Alben in Betracht zieht gar nicht soooo groß. So oder so ein weiteres, tolles Album der Pfälzer.

 

MOTORJESUS: Streets Of Fire

The same procedure as every few years. MOTORJESUS veröffentlichen ne neue Platte, das Ding landet in meiner Top 10. Was auch sonst? Die Band drückt bei mir einfach alle richtigen Knöpfe und auf “Streets Of Fire” gleich ein Dutzend neue Hymnen vor.

 

MORAST: Fentanyl

Eines der ersten Alben, die ich 2025 gekauft habe und definitiv der finsterste Brocken des Jahres. Mit ihrem pechschwarzen, klaustrophobischen und höllisch intensiven Bastard aus Doom und Black Metal lassen MORAST wenig Raum für Optimismus. Manchmal braucht es genau solche Alben – man kann ja nicht andauernd gut gelaunt sein.

 

MOUNTAIN THRONE: The Silver Light

MOUNTAIN THRONE hatte ich nach ihrem tollen Debt “Stormcoven” total vergessen. Die Band hat sich allerdings auch alle Mühe gegeben, unterm Radar zu bleiben, für das Zweitwerk “The Silver Light” hat man sich immerhin schlanke elf Jahre Zeit gelassen. Dafür ist das Teil aber auch ein richtig geiles Heavy Metal-Album gewesen, über das 2025 leider viel zu wenig gesprochen wurde.

 

PHANTOM CORPORATION: Time And Tide

Zwei Jahre nach ihrem Debüt “Fallout” hauen PHANTOM CORPORATION kurz vor Jahresende noch einen echten Knaller raus. Kein Stück weniger angepisst, dafür musikalisch ein Stück abwechslungsreicher liefern die Kerle mit “Time & Tide” hier die Definition des Wortes Abriss.

 

SANHEDRIN: Heat Lightning

SANHEDRIN sind auch so ne Band, die bei mir nichts falsch machen kann. Vier Alben hat die Band bisher veröffentlicht und alle sind bockstark. Ehrliche, unprätentiöse und authentische Musik ohne Schnick Schnack.

 

SÖLICITÖR: Enemy In Mirrors

Fünf Jahre nach ihrem starken Debüt “Spectral Devastation” hauen SÖLICITÖR mit “Enemy In Mirrors” ein weitere US Power / Speed Metal Highlight raus. Abwechslungsreicher und insgesamt nochmal besser als das Debüt.

 

SWEEPING DEATH: Devotion To The Absurd Night

Über die Band habe ich über das Jahr verteilt immer mal wieder was im Netz gelesen, bin aber nie dazu gekommen, mal rein zu hören. Erst sehr spät im Jahr habe ich die Chance dann endlich genutzt und direkt im Anschluss “Devotion To The Absurd Night” bestellt. Eine geile Mischung aus vertracktem Heavy Metal, Thrash und Prog mit starkem Klargesang.

 

THEM: Psychedelic Enigma

THEM sind für mich spätestens seit dem zweiten Album eine sichere Bank, was fett produzierten und spielerisch hochwertigen Power Thrash angeht. Nach dem verspielten Vorgänger “Fear City” hauen uns THEM hier fast durchgehend mit Vollgas auf die Glocke.

 

VIOLATOR: Unholy Retribution

VIOLATOR haben sich lange Zeit gelassen mit ihrem dritten Album, dafür aber dann gleich das für mich beste old school Thrash Album des Jahres raus gehauen.

 

WINGS OF STEEL: Winds Of Time

Manch einem wirken WINGS OF STEEL irgendwie zu gekünstelt, zu konstruiert, die Songs zu schematisch. Kann ich theoretisch alles bis zu eiben gewissen Grad verstehen, ändert aber nichts an der hohen Klasse der Songs, welche das Duo plus hired guns hier zusammen geschustert hat. Als US Metal Maniac kommt man an “Winds Of Time” nur schwerlich vorbei.

 

WUCAN: Axioms

Boah, was haben WUCAN meine Freunde und mich 2023 auf dem ROCK HARD FESTIVAL überrascht und komplett weggehauen. Mit “Axioms” präsentieren die Dresdner*innen uns eine wilde Mischung, jenseits von musikalischen Schubladen.

 

WYTCH HAZEL: V: Lamentations

Man könnte kritisieren, dass es auf “V: Lamentations”, dem vierten Album der Jesus-Ultras um Collin Hendra, lediglich mehr vom Gleichen gibt. Man kann sich auch einfach über ein weiteres Album voller wunderschöner Hard Rock und Heavy Metal-Songs freuen. Ich habe mich für letzteres entschieden. Bei WYTCH HAZEL reicht Dienst nach Vorschrift halt immer noch für die Bestenliste.

 

Zwanzig weitere, hörenswerte Alben:
BEHÖLDER: In The Temple Of The Tyrant
BLACK SWORD THUNDER ATTACK: Black Sword Thunder Attack
CASTRATOR: Coronation of the Grotesque
CEA SERIN: The Word Outside
CHEMICIDE: Violence Prevails
DARKLON: Mind Reaper
DESASTER: Kill All Idols
FESSUS: Subcutaneous Tomb
THE HAUNTED: Songs Of The Last Resort
HIRAX: Faster Than Death
LADY BEAST: The Inner Alchemist
MEAN MISTREATER: Do Or Die
METALLUS: We´re All Doomed
NIGHTMÄRR: Fire In The Sky
OWLBEAR: Of Feather And Claw
PHRENELITH: Ashen Womb
SCALPTURE: Landkrieg
SIGH: I Saw The World’s End – Hangmans Hymn MMXXV
TEITANBLOOD: From The Visceral Abyss
UNDER RUINS: Age Of The Void

Kurz und knackig:
BITTER PRICE. The Orwohaus Tapes
NINKHARSAG: The Black Swords Of Winter

Newcomer des Jahres:
BITTER PRICE
OWLBEAR
UNDER RUINS

Flop des Jahres:

DARK ANGEL: Extinction Level Event

Völlig generische Songs ohne Wiedererkennungswert und Durchschlagskraft, dazu ein Cover, welches man in einem Lexikon unter den Begriff “AI Slop” abbilden sollte. Vielleicht eines der traurigsten Comebacks seit langer Zeit, Donald Trump mal außen vor gelassen.

 

 

 

 

Ganz so viele Konzerte waren es dieses Jahr leider nicht, dafür aber ein paar echte Highlights.

ZERRE/MEAN MISTREATER am 05.04.2025 im Vortex Surfer Club. Siegen

Hauptsächlich wegen MEAN MISTREATER sind wir an diesem Samstag Anfang April nach Siegen gefahren. Und die haben nach einer unnötigen Vorband, deren Namen ich schon wieder vergessen habe auch so richtig abgeliefert und boten eine schweißtreibende Show mit starkem US Metal. Danach haben ZERRE den Laden mit einer Demonstration in Sachen Thrash Metal abgerissen.

 

 

BLOOD INCANTATION & MINAMI DEUTSCH am 01.05.2025 im Carlswerk Victoria, Köln

Ich war gespannt, wie BLOOD INCANTATION ihr Meisterwerk “Absolute Elsewhere” live umsetzen würden. Es gelang der Band im, mit ungefähr 1.600 Leuten restlos ausverkauften, Carlswerk Victoria tadellos. BLOOD INCANTATION spielten “Absolute Elsewhere” komplett am Stück und es wahr ein großartiger Trip. Ebenfalls großartig waren die japanischen Krautrocker MINAMI DEUTSCH im Vorprogramm, die mich mit ihrem hypnotischen Sound doch tatsächlich zum ekstatischen Tanzen gebracht haben. Hat hoffentlich keiner gesehen.

 

ROCK HARD DESTIVAL 2025

Wie jedes Jahr stand an Pfingsten der Besuch im zweiten Wohnzimmer, dem Amphitheater Gelsenkirchen, an. Das neue Campinggelände war klasse, das Wetter eher nicht so. Es hat wirklich vier Tage am Stück immer wieder geregnet, dazu Wind und kalte Temperaturen. Das war wirklich unerfreulich.

Gott sei Dank hielt das, auf dem Papier schon ziemlich starke Billing, was es versprach und bot mit unter anderem MUNICIPAL WASTE, GEOFF TATE, THE NIGHT ETERNAL, CRIMSON GLORY und DISMEMBER so einige Highlights. Dazu das übliche Treffen mit vielen Freunden und Bekannten und wilde Nächte im Party Zelt. Wenn es draußen regnet, muss man halt drinnen weiterfeiern, und irgendwann ist es dann halt vier Uhr morgens. Es gibt keinen Ort, an dem ich an Pfingsten lieber wäre.

 

SAVATAGE am 14.06.2025 in der Turbinenhalle, Oberhausen

Zehn Jahre nach dem grandiosen SAVATAGE/TRANS SIBERIAN ORCHESTRA-Konzert in WACKEN kommt meine Lieblingsband tatsächlich nochmal auf Tour. Ich hatte nicht mehr damit gerechnet. Ok, Jon konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein aber trotzdem war die Vorfreude gigantisch. Und nachdem wir in der unfassbar stickigen, heißen und randvollen Halle die Kaspertruppe INDUCTION überstanden hatten, erlebte Oberhausen einen Triumphzug! Eine bestens aufgelegte Band, eine ausgewogene Setlist und ein völlig ekstatisches Publikum. Spätestens bei “Believe”, welches mit einem Video von Jon Oliva eingeleitet wurde und in dessen Verlauf Bilder von Criss über die Leinwand liegen, brachen alle Dämme. Was für ein Abend! Das Konzert des Jahres! Mindestens! Und ich bin so glücklich, dass SAVATAGE dieses Jahr erneut auf Tour kommen, diesmal mit NEVERMORE als Support. Die Karte für Bonn hängt schon seit geraumer Zeit an meiner Wand.

 

PRIPJAT & ERADICATOR auf dem HORNS UP VOL 2 am 27.12.2025 im JUZ Live Club, Andernach

Der perfekte Jahresabschluss! Relativ spontan hatte ich mich dazu entschlossen, zum HORNS UP Vol 2 zu fahren, da sich drei gute Freunde angeschlossen haben und ich vor Ort diverse weitere liebe Menschen getroffen habe, wurde der Abend umso besser. Nach dem soliden Opener haben ERADICATOR und PRIPJAT, wegen denen ich hauptsächlich da war, überragende Auftritte abgeliefert. Es war wie immer ein Fest mit diesen zwei Bands, die zur Creme de la Creme der Thrash-Szene zählen. Da passte einfach alles. Danach lieferten PYRACANDA und BONDED ebenfalls starke Auftritte ab, an meine beiden Herzensbands kam für mich an diesem Abend aber nichts ran. Danke, dass es euch gibt!

 

 

 

R.I.P. Ozzy. Es war ja klar, dass das irgendwann passieren musste. Gesundheitlich war Ozzy schon lange angeschlagen. Um so schöner, dass er zusammen mit BLACK SABBATH noch mal einen würdigen Abschied von der Bühne feiern konnte. Keine zwei Wochen später trat er dann schon seine letzte Reise an, was wohl niemanden mehr überrascht hat, der ihn in Birmingham gesehen hat. Er hat es wohl auch kommen sehen. Ein weiterer Charakterkopf, eine weitere überlebensgroße Legende ist abgetreten. Seine Musik ist unsterblich!

Nachdem ich letztes Jahr dank Ernährungsumstellung und Sport schon 25kg abgenommen habe, kamen dieses Jahr weitere 5 dazu. Mit dem Laufen habe ich auch noch angefangen und irgendwie hat es mich dann so richtig gepackt, so dass ich im Oktober beim Köln Marathon den Halbmarathon gelaufen bin. Die Zeit von 2 Stunden und 5 Minuten plane ich dieses Jahr zu toppen. Insgesamt bin ich 2025 über 1.200 Kilometer gelaufen. Ever onwards!

Bei Schneegestöber mit PAYSAGE D’HIVER in den Ohren um den See joggen war auch eine ziemlich geile Erfahrung.

Und dann war da noch mein Dienstjubiläum bei vampster. Zwanzig Jahre – das ist schon der Wahnsinn und fast die Hälfte meines Lebens. Dass es dann auch noch mit dem neuen DESASTER-Album zeitlich perfekt gepasst hat, war ein schönes Detail. Ich schaffe leider lange nicht mehr so viel wie früher, bin aber immer noch froh und stolz ein Teil dieses tollen Teams mit wunderbaren Menschen und hervorragenden Schreiber*innen zu sein.

 

Vorfreude auf und Hoffnungen für 2026:
Trummer zieht sich beim KODEX live zurück und Ulle übernimmt, damit die Band zukünftig mehr live spielen kann. Auf der einen Seite ist es ein komisches Gefühl, sich den KODEX ohne Trummer vorzustellen, andererseits… MEHR KODEX-Konzerte!

MEGA COLOSSUS veröffentlichen im März ein neues Album und der erste Song klingt natürlich wieder fantastisch! Dazu kommt die Band pünktlich zum Release auch noch auf Tour. Ich freue mich so, die Jungs wiederzusehen!

Nachdem die Single “Discretion For the Wicked” nun schon über ein Jahr raus ist, darf so langsam mal das nächste SONJA-Album kommen. Aber irgendwie ist es um die Band seit dem Wechsel zu CENTURY MEDIA RECORDS verdächtig ruhig. Ich hoffe sehr, da kommt noch mehr.

Ich hatte kurzfristig um den Jahreswechsel gehofft, dass 2026 weltpolitisch und gesellschaftlich nicht ein so großes Shitfest wird wie 2025 und dann haben die USA Madurro gediktatornapped und Trumps Gestappo-Truppen eine unschuldige Mutter erschossen. Da war der Januar noch nicht halb rum. Währenddessen schießen die Union und ihr Vorfeld mal eben die Arbeitnehmerrechte sturmreif. Nevermind, wir sind echt im Arsch…

Und zum Schluss, mehr Wunsch als Hoffnung, dass die Ereignisse der letzten Tage und Wochen in den USA zu einer Art George Floyd Moment werden und die Stimmung endgültig kippt, dass auch die letzten, die geistig noch zu retten sind, verstehen, dass man diesen Präsidenten und seine Schergen zum Teufel jagen muss, mit allen Mitteln, die einem demokratischen Land und Volk zur Verfügung stehen.

 

 

Source: Vampster

10.02.2026 - WOLVERINE: Anomalies

Im Kern haben sich WOLVERINE als leicht introvertierte Progressive Rock Band etabliert und eine ganze Reihe ordentlicher Alben veröffentlicht. Mit „Anomalies“ bleibt das Quintett sich selbst treu. Im Vergleich zu anderen Genre-Kollegen streuen die Schweden inzwischen gerne mal ein paar flotte, fast schon poppige Rhythmen ein. Bezeichnenderweise erinnert dabei der Gesang von Stefan Zell öfters an Morten Harket von A-HA. Aber keine Sorge, dank elegischer Songstrukturen und sorgfältig dosierten Metal-Gitarren umschiffen WOLVERINE die Klippen des Mainstreams.

Die Musik verströmt eine gewisse Leichtigkeit und Zufriedenheit. Dramatische Epen und verkopfte Frickeleien sucht man auf „Anomalies“ vergeblich. Die Lieder fließen entspannt dahin mit reichlich Dynamik und geschmackvollen Arrangements, die viel Luft zum Atmen lassen. Diese Luft nutzt der Gesang, um den Songs selbstbewusst und strahlend seinen Stempel aufzudrücken. Natürlich darf auch das Schlagzeug zwischendurch lockere Fills einwerfen und von Zeit zu Zeit das 4/4-Korsett verlassen. Wobei sein Fehlen bei „Automaton“ im ersten Moment dann kaum auffällt.

WOLVERINE ecken nicht an, sondern locken mit luftigen und zugleich eindringlichen Stimmungen.

Über weite Strecken klingt das Album sehr bekömmlich. Fans von MARILLION dürfen hier gerne zugreifen. Bei „Circuits“ und „Nightfall“ gibt es zwischendurch zwei lebhaftere Stücke, die das Gesamtbild aber nicht stören, sondern abrunden. Ähnlich wie bei IQ liefert ansonsten der Gesang die nötige Eigenständigkeit, die der instrumentalen Seite alleine fehlt. Die Musik entfaltet so eine teils besinnliche, teils berührende Stimmung. Neben der soliden kompositorischen Qualität lebt die Musik von WOLVERINE letztlich vom Gesamteindruck der fünf Mitglieder, die immer songdienlich agieren und auf sehr hohem Niveau unterwegs sind.

Wer nörgeln will, kann die fehlende Heaviness und die spärlichen Hooklines beklagen. Aber hier handelt es sich ja nicht um DREAM THEATER und auch nicht um SPOCK’S BEARD. Man bekommt eine Mischung aus nordischer Melancholie und trendfreiem Optimismus zu hören, die sich nicht aufdrängt, bei näherem Hinhören jedoch eine herbe Schönheit entfaltet, deren Schlichtheit über die zugrundeliegende Musikalität hinwegtäuscht. Wie es sich für ein ordentliches Progressive-Rock-Album gehört, entdeckt man so beim wiederholten Hören immer wieder neue Nuancen.

Alles in allem ist „Anomalies“ ein hochwertiges Album, dessen Sperrigkeit sich leicht überwinden lässt. Dann tragen einen die Klangwellen von Liedern wie „A Perfect Alignment“ aus dem Alltag in eine eigene Sphäre des intensiven Wohlklangs.

Veröffentlichungsdatum: 06.02.2026

Spielzeit: 52:27

Line-Up:
Stefan Zell: Gesang
Jonas Jonsson: Gitarre
Thomas Jansson: Bass
Marcus Losbjer: Schlagzeug
Per Henriksson: Keyboards

Label: Music Theories Recordings

Homepage: http://www.wolverine-overdose.com

WOLVERINE „Anomalies“ Tracklist:

Scarlet Tide (7:24)

A Sudden Demise (5:55)

My Solitary Foe (6:09)

Circuits (3:25)

Nightfall (5:54)

This World and All Its Dazzling Lights (5:25) (Video auf YouTube)

Automaton (4:53)

A Perfect Alignment (6:21) (Video auf YouTube)

Losing Game (6:57)

Source: Vampster

10.02.2026 - CONVERGE: Love Is Not Enough

Wenn Liebe nicht ausreicht, ist dann nicht alles verloren? Es mögen düstere Zeiten sein, in denen wir leben, aber die Liebe, ist sie nicht die eine Konstante, an der man sich festhalten kann, ja, muss? In der Realität kann das durchaus anders sein. Denken wir an Beziehungen, die nicht mehr funktionieren, obwohl sich die Partner*innen noch lieben, oder eben auch Bands, die in Sackgassen stecken. Nun gut, CONVERGE steckten kreativ bisher nie so wirklich in einer solchen. Zwar sind nicht alle Alben so legendär – und der Verfasser meint L-E-G-E-N-F-U-C-K-I-N-G-D-Ä-R – wie „Jane Doe“, „You Fail Me“ und „Axe To Fall“, aber so richtig enttäuscht haben CONVERGE bisher noch nie.

Die gute Nachricht ist, das trifft auch für „Love Is Not Enough“ zu. Und das, obwohl die Bostoner in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenig aktiv waren. „Bloodmoon: I“, die sensationelle Kollaboration mit CHELSEA WOLFE ist über vier Jahre her, das letzte reguläre CONVERGE-Album „The Dusk Is Us“ sogar über acht Jahre. Steckt die Band um Gitarrist Kurt Ballou und Sänger Jacob Bannon also aktuell in einer kreativen Krise? Ehrlich gesagt, dass „Love Is Not Enough“ ein sehr dichtes, kompaktes Album ist, das kaum Experimente wagt, lässt im ersten Moment darauf schließen. Zum Glück täuscht dieser Eindruck, wie CONVERGE mit Verve verdeutlichen.

CONVERGE präsentieren sich auf „Love Is Not Enough“ sehr pur: In den zehn Songs gibt es kaum Experimente, dafür die ungebremste Wut der Verzweiflung.
Zehn Songs in etwas mehr als dreißig Minuten, das bietet kaum Raum für die etwas experimentelleren Songs, die CONVERGE auf ihren Alben ansonsten stehen haben. Es gibt keine Longtracks, keine Kollaborationen. Als würden sich die Musiker ausschließlich auf sich selbst beziehen, ist „Love Is Not Enough“ so etwas wie die pure Version ihrer selbst. Und das bereits in den ersten Minuten ziemlich erfrischend. Der Titeltrack drischt mit Verzweiflung und Wut unvermittelt los, mit starkem Metalcore-Einfluss und Blast Beats. Zudem klingt Jacob Bannon wieder aggressiver und energiegeladener, so als wäre die Abnutzung seine Stimme wieder ein wenig erholt, nachdem sie in den letzten Jahren doch recht abgenutzt war. Mit „Bad Faith“, „Distract And Divide“ und „To Feel Something“ bleiben CONVERGE am Anfang voller Furor. Keine zehn Minuten dauert es, bis mit dem düsteren Interlude „Beyond Repair“ ein bisschen das Gas rausgenommen wird und zum ersten und einzigen Mal vom traditionellen Songwriting zurückgetreten wird.

„Love Is Not Enough“ gelingt das Kunststück in dem verknappten Rahmen so ziemlich alles zu zeigen, was CONVERGE ausmacht: Kompakte Songs mit Hardcore Punk-Wildheit, thrashige Momente („Force Meets Presence“), stumpfe Refrains zum Mitbrüllen („We Were Never The Same“), komplexes Chaos („Distract And Divide“), melodiöse Momente („Make Me Forget You“), zu Herzen gehende Leadgitarren und düster-repetitive Heaviness („Gilded Cage“). Hierbei tappt die Band nicht in die Falle, dass jedes dieser Elemente nur ein oder zweimal vorkommt, einfach um es abzuhaken, weil es in den CONVERGE-Katalog gehört. Die Songs sind schlau angeordnet, und CONVERGE steigern sich von Song zu Song, bis am Ende drei Stücke mit über vier Minuten stehen und zum intensivsten gehören, was auf diesem Album zu finden ist. Dass die Band ihre Arrangements dahingehend anpassen, kommt dem Gesamteindruck ihres („Bloodmoon: I“ nicht eingerechnet) zehnten Albums sehr entgegen.

„Love Is Not Enough“ hat eine stimmige Dramaturgie und ist durchgehend äußerst intensiv: CONVERGE halten den Fokus und schaffen auf diese Weise ein gutes Spätwerk.
Von der Wildheit von „Distract And Divide“ hin zum dunkel groovenden „Gilded Cage“ mit seinem starken Bassriff und verzweifelten Sprechgesang ist es ein ziemlich weiter weg, den CONVERGE logisch nachzeichnen. Die Dramaturgie stimmt, ebenso das Songwriting an sich. CONVERGE zeigen, dass sie noch viel zu sagen haben, selbst wenn es keine besonderen und innovativen Momente zu hören gibt. Dafür ist mit „Make Me Forget You“ ein Song dabei, der ähnliche Qualitäten wie „Aimless Arrow“ besitzt und so dem Album einen kleinen Hit beschert. „We Were Never The Same“ ist dann die passende Conclusio für „Love Is Not Enough“: Die verschiedensten Elemente des Albums fließen ineinander, bevor als Album abrupt und sehr direkt endet.

Die Jahre, in denen CONVERGE das Genre des metallischen Hardcore geprägt haben, wie keine andere, sind vorbei. Ein Album, das weniger verspielt ist, als „The Dusk Is Us“, aber auch mehr Songs hat, die live funktionieren. Schnickschnack und Füllmaterial findet sich nicht auf „Love Is Not Enough“ – OK, über „Beyond Repair“ lässt sich streiten. Instrumental wie üblich groß – siehe Ben Kollers Drumming – und stimmlich überzeugender als auf den letzten Alben, ist „Love Is Not Enough“ ein ordentliches Alterswerk geworden. Keins, das im Œuvre von CONVERGE große Akzente setzen kann, aber das doch sehr solide und sauber umgesetzt wurde. Die Wahrheit ist, wer noch den Erstkontakt zu CONVERGE sucht, springt besser 20 bis 25 Jahre in die Vergangenheit. Das ist aber kein Grund zum Verzagen. Denn wahre Liebe bleibt, sie vergeht nicht. Bestehende Fans der Band greifen natürlich zu und sollten, wenn sie realistische Maßstäbe ansetzen, auch nicht enttäuscht sein. Die Liebe zur Musik, die Liebe zu einer Band wie CONVERGE, manchmal reicht das alles eben doch einfach aus.

Wertung: 7 von 10 Pralinen zum Valentinstag

VÖ: 13. Februar 2026

Spielzeit: 31:10

Line-Up:
Jacob Bannon – Vocals
Kurt Ballou – Guitar, Backing Vocals
Nate Newton – Bass, Backing Vocals
Ben Koller – Drums

Label: Epitaph

CONVERGE „Love Is Not Enough“ Tracklist
1. Love Is Not Enough (Official Video bei Youtube) 
2. Bad Faith
3. Distract And Divide
4. To Feel Something
5. Beyond Repair
6. Amon Amok
7. Force Meets Presence
8. Gilded Cage
9. Make Me Forget You
10. We Were Never The Same (Official Visualizer bei Youtube) 

Mehr im Netz:
https://www.convergecult.com
https://convergecult.bandcamp.com/
https://www.youtube.com/@ConvergeOfficial
https://www.facebook.com/converge/
https://www.instagram.com/converge/
https://x.com/Convergecult

Source: Vampster

10.02.2026 - A.S. FANNING – “Take Me Back to Nowhere”

Orkus! special tip of the monthDark synth rockA.S. FANNING“Take Me Back to Nowhere”Album (K&F Records) Futuristic, deeply melancholic, whitewashed in energetic synth rock, “Take Me Back to Nowhere” presents itself. It is less a place of lamentation than a call to fight against the darkness. – As black as the scraps of thought may be, […]

Source: Orkus

10.02.2026 - Long Distance Calling: Neue Video-Single „A Secret Place“ + Album „The Phantom Void“

Mit "A Secret Place" haben Long Distance Calling die erste Single von ihrem neuen Album "The Phantom Void" ausgekoppelt. Mehr Infos und den Video-Clip hier bei uns!

Source: Sonic Seducer

09.02.2026 - GURKHAS suchen einen neuen Drummer

Die französischen Death Metal-Band GURKHAS und Schlagzeuger Nicolas Hamond haben sich getrennt. Die Band sucht einen Nachfolger, bewerben kann man sich per Mail unter
gurkkhas666(at)gmail.com.

Source: Vampster

09.02.2026 - POWERRAGE veröffentlichen ihr Debut Album „Beast“ via High Roller Records

POWERRAGE, die neue Band um Gitarrist John Ricci und Sänger Jacques Bélanger (beide ex-EXCITER) bringt am 24. April 2026 ihr Album „Beast“ raus. Rinhören kann man in die erste Single „Dark Wings“, zu der es auch ein Lyrics-Video gibt:

 

Um Mix und Mastering von „Beast“ kümmerte sich Dan Swano im Unisound Studio, das Cover Artwork ist von Mario Lopez.

Ricci betont, dass POWERRAGE eine eigenständige Band sind:

„Diese Band hat wenig mit EXCITER zu tun. Es war Zeit, weiterzumachen. Auch wenn EXCITER von meinem Gitarrenstil definiert sind, wollte ich ganz von vorne anfangen. So ein Neubeginn ohne sich auf vergangene Erfolge zu stützen, ist  eine sehr schwierige Aufgabe, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffen kann.

POWERRAGE „Beast“ Tracklist & Cover
1. Dark Wings (Lyrics-Video bei YouTube)
2. Cremation Damnation
3. Dragon Man
4. Haunted Hell
5. I Torture I Kill
6. The Devil is Screaming
7. Damned and Cursed
8. The Black Mass

POWERRAGE Line-up:
Jacques Bélanger – Vocals
John Ricci – Guitars
Todd Pilon – Bass (ex-WITCHKILLER)
Lucas Dery – Drums

Source: Vampster

09.02.2026 - KANT: neue Single „Qualm“

„Qualm“ heißt die neue Single von KANT, „Qualm ist allgegenwärtig. Ob auf der Straße, in einer Bar oder im eigenen Kopf“, beschreibt die  Psychedelic-Band aus Aschaffenburg die Idee hinter dem Song. Anhören kann man ihn unter anderem bei YouTube:

„Qualm“ erscheint auch als 7-Inch-Vinylsingle via Sound of Liberation Records. Auf der B-Seite findet sich der Track „Vicious Circle“, der bisher ausschließlich online verfügbar war.

KANT Line-up:
Marius Seidel – Gitarre, Gesang
Nicolas Jordan – Gitarre, Gesang
Elena Strähle – Bass
Bryan Göbel – Schlagzeug

 

KANT Konzerte 2026
13.02.2026 (DE) Frankfurt – Engelsburg
14.02.2026 (DE) Bielefeld – Blues Bar

Source: Vampster

09.02.2026 - EVA UNDER FIRE: neuer Song „Murder Scene“

Die Alternative Rock-Band EVA UNDER FIRE kehrt mit einer neuen Single zurück: „Murder Scene“ folgt auf den Track „Awakening„, welcher wiederum die erste neue Veröffentlichung seit rund zwei Jahren war.

Nähere Details zu einem potenziell folgenden Album haben die US-Amerikaner noch nicht verraten.

Source: Vampster

09.02.2026 - DIRKSCHNEIDER & THE OLD GANG: Video zu „Better The Power“

DIRKSCHNEIDER & THE OLD GANG haben mit „Better The Power“ ein weiteres Video veröffentlicht. Es folgt auf „Propaganda„, „Blindfold“ sowie „Beyond The End Of Time„. Der vorherige Track „Babylon„stammt vom gleichnamigen Album „Babylon“, das am 3. Oktober 2025 veröffentlicht wurde. Ebenfalls verfügbar ist daraus die Single „Dead Man’s Hand„.

Zuvor teilte das Projekt ein Video zu „Strangers In Paradise„:

Als ersten neuen Song stellte die Band „It Takes Two To Tango“ vor, als zweiten „Time To Listen“ und daraufhin „Hellbreaker„.

Zur Besetzung des Projektes gehören: Udo Dirkschneider, langjähriger ACCEPT-Frontmann sowie Gründer von U.D.O. und DIRKSCHNEIDER. Begleitet wird er von Peter Baltes (Bass, Gesang; ACCEPT, DIRKSCHNEIDER), Stefan Kaufmann (Gitarre; ACCEPT, U.D.O.), Mathias Dieth (Gitarre; SINNER, U.D.O.), Udos Sohn Sven Dirkschneider (Schlagzeug; U.D.O., Dirkschneider) und Sängerin Manuela Bibert.

Zwischen Sommer 2020 und Herbst 2021 hat das Projekt drei Singles (‚Where The Angels Fly‘, ‚Face Of A Stranger‘ und ‚Every Heart Is Burning‘) aufgenommen und als Charity-EP ‚Arising‘ zugunsten von Künstler veröffentlicht, die vom Corona-Lockdown betroffen waren.

DIRKSCHNEIDER & THE OLD GANG „Babylon“ Tracklist

It Takes Two To Tango (Audio-Stream)
Babylon (Video bei YouTube)
Hellbreaker (Video bei YouTube)
Time To Listen (Video bei YouTube)
Strangers In Paradise (Video bei YouTube)
Dead Man’s Head (Video bei YouTube)
The Law Of A Madman
Metal Sons
Propaganda (Video bei YouTube)
Blindfold (Video bei YouTube)
Batter The Power (Video bei YouTube)
Beyond The End Of Time (Video bei YouTube)

Source: Vampster

09.02.2026 - AMARANTHE: neue Single „Chaos Theory“

AMARANTHE teilen mit „Chaos Theory“ einen neuen Song, zu dem es auch einen Videoclip gibt:

AMARANTHE – TonHalle, München – 09.03.2024 – Konzertfotos

Source: Vampster

09.02.2026 - BLENDING BORDERS: Progressive Rock aus Österreich

Die Wiener Progressive Rock-Band BLENDING BORDERS veröffentlicht am 7. März 2026 ihr zweites Album „A Quiet World“.

Reinhören kann man in die Single „Into The Unknown“ bei YouTube:

BLENDING BORDERS Line-up:

Oliver Pichler: Main Vocals, Guitar
David Kabicher: Guitar
Kevin J. Indinger: Bass, Backing Vocals
Julian Dultinger: Drums

Source: Vampster

09.02.2026 - EGREGORE: neues Album „It Echoes In The Wild“

Die Kanadier EGREGORE veröffentlichen ihr zweites Album: „It Echoes In The Wild“  erscheint am 20. März 2026 via 20 Buck Spin.

Mit einem Video zu „Stair Into the Vortex“ präsentiert die Black/Death/Gore-Band die erste Single:

Arthur Rizk hat das Album gemischt und gemastert, das Artwork kommt von Luciana Lupe Vasconcelos.

EGREGORE  „It Echoes In The Wild“ Tracklist
01. Cast Adrift
02. Voice on The West Wind
03. Stair Into the Vortex (Video bei YouTube)
04. Craven Acts of Desperate Men
05. From the Yawning Crevasse Shrieks a Transmorphic Gale
06. Corsairs of the Daath Gulf
07. Nightmare Cartographer
08. Six Doors Guard the Original Knowledges
09. Servants of The Second Death
10. It Echoes in The Wild

EGREGORE Line-up:
Shawn Haché aka Essentia Collapse: Drums, Vocals, Acoustic Guitars
Sebastian Montesi aka Catastrophe Saturna: Lead Guitars, Acoustic Guitars, Vocals, Synth
Phil Fiess aka Helios Thread: Bass, Vocals

Featured Guests:
Dylan Atkinson aka Exodus To Unukalhai: Additional Lead Guitar
Cuillen Sander aka Axis i Arcana: Vocals
Lillian Liu aka Jaded Castigator of the Baleful Communion: Lead Synth
Mashruk Huq aka Voice of the Dweller: Spoken Word on „Corsairs of the Daath Gulf“
Brayden Turenne aka Oracular Phantasm: Electronics & Ambient Interludes

Source: Vampster

09.02.2026 - CROWN LANDS: neues Album „Apocalypse“

Progressive Rock aus Kanada: CROWN LANDS bringen am 15. Mai 2026 ihr neues Album „Apocalypse“ raus.

Den 19-minütigen Titeltrack kann man sich schon jetzt anhören:

CROWN LANDS „Apocalypse“ Tracklist & Cover
1. Proclamation I 1:22
2. Foot Soldiers of the Syndicate 4:20
3. Through the Looking Glass 3:45
4. Blackstar 4:00
5. The Fall 4:31
6. The Revenants I 5:29
7. Apocalypse. 19:01 (Audio bei YouTube)

 

Source: Vampster

09.02.2026 - METAL CHURCH: neues Album „Dead to Rights“

„Wer klassischen Metal Church liebt, wird dieses Album lieben“, verspricht METAL CHURCH-Gitarrist Kurdt Vanderhoof. Er spricht vom 13. Studioalbum der Band, es heißt  „Dead To Rights“ und erscheint am 10. April 2026 via Reaper Entertainment.  „Dead To Rights“  ist die erste Veröffentlichung der neuen Bandbesetzung, bestehend aus Gründungs-Gitarrist Kurdt Vanderhoof, dem langjährigen Gitarristen Rick Van Zandt, Bassist David Ellefson, Schlagzeuger Ken Mary und Sänger Brian Allen.

Kurdt Vanderhoof erklärt:

„Dieses  Album ist etwas Besonders für mich: Die Band war am Ende, ich habe nicht damit gerechnet, dass sie wiederbelebt wird. Aber irgendwie hat sie sich selbst zurück ins Leben geholt. Ich bin unglaublich stolz auf die neuen Songs; sie sind einfach mitreißend. Brian Allen bringt den klassischen Metal-Church-Sound in die Vocals ein, und die Rhythmussektion mit Musikern wie Dave Ellefson und Ken Mary macht das Ganze zu einer Macht. Wer klassischen Metal Church liebt, wird dieses Album lieben.“

Die erste Single des Albums, „F.A.F.O.“, haben METAL CHURCH bereits schon im vergangenen November veröffentlicht:

 

 

METAL CHURCH „Dead To Rights“ Tracklist
1. Brainwash Game
2. F.A.F.O. (Video bei YouTube)
3. Dead To Rights
4. Deep Cover Shakedown
5. Feet To The Fire
6. The Show
7. Heaven Knows (Slip Away)
8. No Memory
9. Wasted Time
10. My Wrath

Metal Church planen dieses Jahr eine ausgedehnte Tour im Rahmen der Dead To Rights Tour 2026. Einige Termine wurden bereits bekanntgegeben, weitere folgen. Alle Informationen zu den Tourplänen und Ticketlinks findet ihr unter: metalchurchofficial.com

METAL CHURCH Dead To Rights Tour 2026
So, 17. Mai – San Luis Potosí, Mexiko – San Luis Metal Fest
Do, 30. Juli – Kopenhagen, Dänemark – Pumpehuset (mit Armored Saint)
Fr, 31. Juli – Östergötland, Schweden – Skogsröjet Festival
Sa, 1. Aug – Göteborg, Schweden – Pustervik (mit Testament & Armored Saint)
So, 2. Aug – Lund, Schweden – Mejeriet (mit Testament & Armored Saint)
Di, 4. Aug – Kiel, Deutschland – Die Pumpe (mit TESTAMENT & ARMORED SAINT)
Mi, 5. Aug – Josefov, Tschechien – Brutal Assault Festival
Fr, 8. Aug – Köln, Deutschland – Essigfabrik (mit TESTAMENT & ARMORED SAINT)
Sa, 8. Aug – Kortrijk, Belgien – Alcatraz Festival
So, 9. Aug – Geiselwind, Deutschland – KEEP IT TRUE FESTIVAL
Di, 11. Aug – Karlsruhe, Deutschland – Substage (mit TESTAMENT & DEATH ANGEL)
Mi, 12. Aug – Obertraubling, Deutschland – Eventhall Airport (mit TESTAMENT & DEATH ANGEL)
Do, 13. Aug – Krakau, Polen – Klub Studio (mit Testament & Armored Saint)
Fr, 14. Aug – Leipzig, Deutschland – Parkbühne (mit BLACK LABEL SOCIETY)
Fr, 18. Sept – Westland, MI, USA – The Token Lounge
Sa, 19. Sept – Madison, WI, USA – Blades of Steel Metal Festival

Line-Up:

Kurdt Vanderhoof – Gitarre
Rick Van Zandt – Gitarre
David Ellefson – Bass
Ken Mary – Schlagzeug
Brian Allen – Gesang

Source: Vampster

09.02.2026 - MAMMON’S THRONE: neues Doom-Album „My Body to the Worms“

Die australische Doom Death Metal-Band MAMMON’S THRONE hat einen Plattenvertrag bei Hammerheart Records unterschrieben. Erste Veröffentlichung auf dem neuen Label ist das Album „My Body to the Worms“, es erscheint am 13. März 2026.Nun hat die Bnad auch ein Video zu „Departed“ geteilt:

Wie das neue Material klingt, verrät außerdem die erste Auskopplung „Elixir„.

Die Band kommentiert:

„Wir sind sehr stolz, für unser neues Albums mit Hammerheart zusammenzuarbeiten. Das Label teilt unsere Vision und Leidenschaft für dieses Album, wir freuen uns darauf, euch die Platte zu präsentieren. Es ist wirklich aufregend für uns, mit einem Label zusammenzuarbeiten, das auf  großartige Veröffentlichungen zurückblicken kann und viele Bands und Musiker vertritt, zu denen wir auf unserem eigenen Weg immer aufgeschaut haben.“

MAMMON’S THRONE „My Body To The Worms“ Artwork

MAMMON’S THRONE „My Body To The Worms“ Tracklist
1. Senseless Death
2. Clandestine Unholy Rites
3. Elixir (Video bei YouTube)
4. Every Day More Sickened
5. At the Threshold of Eternity
6. An Angel’s Grace
7. Departed (Video bei YouTube)

Source: Vampster

09.02.2026 - ARROGANZ stellen ein neues Album in Aussicht & gehen auf Tour

Ihr siebtes Album veröffentlichen ARROGANZ über ein neues Label: das Trio aus Cottbus hat einen Vertrag bei Testimony Records unterschrieben.

Wann der Nachfolger des „Quintessenz“-Albums aus dem Jahr 2024 erscheint, ist noch nicht bekannt.

ARROGANZ  Line-up
-K- – vocals, bass, guitars (studio)
-T- – drums
-B- – guitars

ARROGANZ sind im Frühjahr auf Tour, mit dabei sind  DEHUMAN REIGN

DEATH DOOM PUNK’S NOT DEAD Tour Germany 2026: ARROGANZ & DEHUMAN REIGN
11 APR 2026 Cottbus (DE) Gladhouse
09 MAY 2026 Wismar (DE) Fellfresse (without Dehuman Reign) +Zeit
16 MAY 2026 Wittstock (DE) Metal Power Open Air
21 MAY 2026 Kassel (DE) Goldgrube
22 MAY 2026 Kiel (DE) Schaubude
23 MAY 2026 Hamburg (DE) Bambi Galore
24 MAY 2026 Chemnitz (DE) Kulturbahnhof
29 MAY 2026 Frankfurt (DE) Ponyhof
23 MAY 2026 Bamberg (DE) Live Club

Source: Vampster

09.02.2026 - HIGH FIGHTER hören auf

Die Sludge Metal-Band HIGH FIGHTER machen nicht mehr weiter – auf Facebook haben die Berliner bekannt gegeben, dass sie sich trennen.

„Diese Nachricht wollten wir nie schreiben, aber es ist ein ehrliches und längst überfälliges Posting. Nach vielen Gesprächen und langem Nachdenken haben wir beschlossen, HIGH FIGHTER zu beenden.

Nach der Pandemie und dem Ausstieg von Shi haben sich unsere persönlichen und musikalischen Wege langsam auseinanderentwickelt, obwohl wir versucht haben, HIGH FIGHTER am Leben zu erhalten und an neuer Musik zu arbeiten. Irgendwann haben wir den Spirit verloren, der uns einst ausgemacht hat. Wir sind nicht verbittert, wir sind immer noch enge Freunde. Wir fühlen uns wie eine Familie, das wird auch so bleiben.

Wir sind dankbar für mehr als zehn Jahre voller Musik, unzähliger Touren, Festivalauftritte, Erfahrungen, Freundschaften und Erinnerungen, die wir immer in Ehren halten werden.

An alle, die uns auf diesem wilden Ritt begleitet und unterstützt haben: Danke. Ohne euch wäre all das nicht möglich gewesen! Aber vorerst ist das Kapitel HIGH FIGHTER abgeschlossen. Wer weiß, was die Zukunft bringt … vielleicht kreuzen sich unsere musikalischen Wege eines Tages wieder.

Constantin, Ingwer, Mona & Thomas“

Source: Vampster

09.02.2026 - NORMAHL – Löwensaal, Nürnberg – 08.02.2026 – Konzertfotos

Am 13. März 2026 veröffentlichen MONSTROSITY nach sieben Jahren ein neues Album: „Screams from Beneath the Surface“ erscheint via Metal Blade Records.

Mit einem Video zu „The Colossal Rage“ stellt die Death Metal Band nun den ersten Track des kommenden Albums vor.

Zur aktuellen Besetzung von MONSTROSITY gehören Drummer und Bandgründer Lee Harrison, Gitarrist Matt Barnes (seit 2020 dabei), Bassist Mark Van Erp (MONSTROSITY-Member von 1900 bis 1995, seit 2022 wieder dabei) und Sänger Ed Webb (ex-MASSACRE, seit 2021 dabei).

Die Drum- und Bassaufnahmen sowie der Mix sind aus dem Audiohammer Studio, Produzent war Jason Suecof.  Gesangs- und Gitarrenaufnahmen und das Mastering entstanden im Morrisound Studio mit Jim Morris. Das Cover-Artwork ist von Timbul Cahyono.

MONSTROSITY sind ab April auf Europa-Tour
Kurz nach der Veröffentlichung von „Screams Beneath The Surface“ kommen MONSTROSITY nach Europa und gehen knapp vier Wochen auf Tour, mit dabei sind BIO CANCER, REJECT THE SICKNESS und DEADWOOD. In Deutschland gibt es Konzerte in Jena und in Essen.

Screams Across Europe Tour 2026: MONSTROSITY, BIO CANCER, REJECT THE SICKNESS und DEADWOOD
April 18, 2026 SWITZERLAND Luzern – Metalstorm Festival
April 19, 2026 AUSTRIA Salzburg – Rockhouse
April 21, 2026 CROATIA Zagreb – Vintage Industrial Bar
April 22, 2026 ITALY Bologna – Alchemica Music Club
April 23, 2026 SWITZERLAND Geneva – L’Usine
April 25, 2026 FRANCE Saint Omer – Brutal Swamp
April 28, 2026 BELGIUM Kotrijk – DVG
April 29, 2026 HOLLAND Tilburg – Hall of Fame
April 30, 2026 HOLLAND Amersfoort – Fluor
May 01, 2026 GERMANY Essen – Turock
May 02, 2026 GERMANY Jena – F Haus
May 03, 2026 POLAND Swidnica – Bolko
May 05, 2026 POLAND Krakow – Zaścianek
May 06, 2026 POLAND Bielsko Biala – Rude Boy
May 07, 2026 SLOVAKIA Bratislava – Pink Whale
May 08, 2026 CZECH REPUBLIC Jablunkov – Rock Cafe
May 09, 2026 SLOVAKIA Kosice – Collosseum
May 10, 2026 POLAND Lublin – Fabryka Kultury Zgrzyt

 

MONSTROSITY „Screams From Beneath The Surface“ Tracklist & Cover
1. Banished To The Skies
2. The Colossal Rage (Video bei YouTube)
3. The Atrophied
4. Spiral
5. Fortunes Engraved In Blood
6. Vapors
7. The Thorns
8. Blood Works
9. The Dark Aura
10. Veil Of Disillusion

MONSTROSITY Line-up:
Ed Webb – vocals
Matt Barnes – guitars
Mark Van Erp – bass
Lee Harrison – drums

Source: Vampster

09.02.2026 - WIZO – Löwensaal, Nürnberg – 08.02.2026 – Konzertfotos 

Am 13. März 2026 veröffentlichen MONSTROSITY nach sieben Jahren ein neues Album: „Screams from Beneath the Surface“ erscheint via Metal Blade Records.

Mit einem Video zu „The Colossal Rage“ stellt die Death Metal Band nun den ersten Track des kommenden Albums vor.

Zur aktuellen Besetzung von MONSTROSITY gehören Drummer und Bandgründer Lee Harrison, Gitarrist Matt Barnes (seit 2020 dabei), Bassist Mark Van Erp (MONSTROSITY-Member von 1900 bis 1995, seit 2022 wieder dabei) und Sänger Ed Webb (ex-MASSACRE, seit 2021 dabei).

Die Drum- und Bassaufnahmen sowie der Mix sind aus dem Audiohammer Studio, Produzent war Jason Suecof.  Gesangs- und Gitarrenaufnahmen und das Mastering entstanden im Morrisound Studio mit Jim Morris. Das Cover-Artwork ist von Timbul Cahyono.

MONSTROSITY sind ab April auf Europa-Tour
Kurz nach der Veröffentlichung von „Screams Beneath The Surface“ kommen MONSTROSITY nach Europa und gehen knapp vier Wochen auf Tour, mit dabei sind BIO CANCER, REJECT THE SICKNESS und DEADWOOD. In Deutschland gibt es Konzerte in Jena und in Essen.

Screams Across Europe Tour 2026: MONSTROSITY, BIO CANCER, REJECT THE SICKNESS und DEADWOOD
April 18, 2026 SWITZERLAND Luzern – Metalstorm Festival
April 19, 2026 AUSTRIA Salzburg – Rockhouse
April 21, 2026 CROATIA Zagreb – Vintage Industrial Bar
April 22, 2026 ITALY Bologna – Alchemica Music Club
April 23, 2026 SWITZERLAND Geneva – L’Usine
April 25, 2026 FRANCE Saint Omer – Brutal Swamp
April 28, 2026 BELGIUM Kotrijk – DVG
April 29, 2026 HOLLAND Tilburg – Hall of Fame
April 30, 2026 HOLLAND Amersfoort – Fluor
May 01, 2026 GERMANY Essen – Turock
May 02, 2026 GERMANY Jena – F Haus
May 03, 2026 POLAND Swidnica – Bolko
May 05, 2026 POLAND Krakow – Zaścianek
May 06, 2026 POLAND Bielsko Biala – Rude Boy
May 07, 2026 SLOVAKIA Bratislava – Pink Whale
May 08, 2026 CZECH REPUBLIC Jablunkov – Rock Cafe
May 09, 2026 SLOVAKIA Kosice – Collosseum
May 10, 2026 POLAND Lublin – Fabryka Kultury Zgrzyt

 

MONSTROSITY „Screams From Beneath The Surface“ Tracklist & Cover
1. Banished To The Skies
2. The Colossal Rage (Video bei YouTube)
3. The Atrophied
4. Spiral
5. Fortunes Engraved In Blood
6. Vapors
7. The Thorns
8. Blood Works
9. The Dark Aura
10. Veil Of Disillusion

MONSTROSITY Line-up:
Ed Webb – vocals
Matt Barnes – guitars
Mark Van Erp – bass
Lee Harrison – drums

Source: Vampster

09.02.2026 - SKYMNING :: Reissue des 1999er Debüts „Stormchoirs“

Die schwedische Melodic Death Metal Band SKYMNING hat die Wiederveröffentlichung ihres Debütalbums „Stormchoirs“ aus dem Jahr 1999 über Hammerheart Records angekündigt. Die Wiederveröffentlichung, die erstmals auch auf Vinyl erscheinen wird, ist für den 10. April 2026 über das Label geplant.

Preorder: https://skymning.lnk.to/stormchoirs

Info:
Skymning, ein Juwel aus dem Roster von Invasion Records, eroberte die schwedische Melodic-Death-Metal-Szene mit einem Sound, der stark auf die „melodische“ Seite der Gleichung setzte. Im Kern schrieben sie Songs im Power-Metal-Stil und überlagerten diese mit den harten, growlenden Vocals, die man von ihren Kollegen erwarten würde. Sicher, Bands wie Dark Tranquillity oder In Flames haben schon immer traditionelle melodische Metal-Elemente verwendet, aber auf ihrem Debütalbum treibt Skymning diesen Ansatz noch weiter voran.

 

Source: Amboss-Mag.de

09.02.2026 - “Joy is Resistance” — South American Post-Punks Pilgrims Share Video for “Blissing Hour”

I don’t wanna hear more nonsense now

I am and so every day is war

But nights are mine

And of my desires 

Night becomes a small act of resistance. When the day has been parceled, priced, and exhausted, darkness offers back the self unmetered. In the hours without bosses or ledgers, desire regains its pulse. Escape is a refusal to let every breath be productive. To choose the night is to claim the preservation of one’s inner life, briefly sovereign, fleetingly whole.

South American post-punks PILGRIMS step forward with Blissing Hour, the third single from their forthcoming album Gemini, arriving like a pressure release timed to collective exhaustion. The song tempers post-punk severity with a swell of euphoria, letting tension breathe as the rhythm nudges bodies out of paralysis and into movement. Sung in both English and Spanish, it treats the night as common ground; a place where urgency slackens, instincts sharpen, and connection feels immediate rather than mediated.

That instinct animates the song’s center. Dance floors become temporary sanctuaries, sensation a shared language. Nighttime here is a claimed space, alive with agency, where pleasure carries purpose and delight signals survival.

“Joy can be a form of resistance,” explains vocalist Juls Garat. “This is true for everyone, but especially for marginalized groups. If we’re not hustling, we’re supposed to be doom scrolling and getting depressed and enraged by watching the news and fighting with strangers on social media. But we can always choose stepping into the real world. We can choose community and hope and joy and art and fun. And sometimes that’s the rebellion we need.”

Directed by Stephanie Houten, the performance video captures the band’s onstage presence in a darkened club, weaving it together with moments of ritualistic dance and blissful reverie.

Watch them break the chains of love below:

Based in Boston, PILGRIMS began in 2018 as Pilgrims of Yearning, founded by Chilean vocalist Juls Garat and Colombian musician Claudio Marcio after meeting in Chile and emigrating together to the U.S. Their sound has been described as “your soundtrack to introspection, lament, and disdain,” and as an eclectic mix of post-punk, coldwave, and Latin American influences. They have previously shared stages with She Past Away, Kaelan Mikla and Vision Video.

Early releases, including 2022’s Hadal EP and the single La Mar, paired rigid rhythms with airy guitars and synths, nodding toward post-punk lineage while asserting a clear emotional center. Now joined by bassist Sean Woodbury, the band reintroduces itself with a sharpened name and focus.

“The name PILGRIMS reflects not only our spiritual journey, but our living experience as immigrants, our pilgrimage,” Marcio explains. “The new album is touched by our experience as immigrants existing in this moment and place in history. We feel a lot of people can relate to the archetype of the traveler, the wanderer.” On Blissing Hour, that motion is felt in every step forward.

Gemini will be released on February 13th. Pre-order the new album here.

Gemini by PILGRIMS

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Source: Post-Punk.com

09.02.2026 - YEARS OF SHAME – Primary

Knapp 35 Minuten minimal, simpler und eingängig elektronischer Post Punk aus Paris. Mal sanfter, dann Goth-affin etwas gequälter Gesang zwischen Rozz Williams, Trent Reznor und D. Bowie. Eher selten schleppend, meist flott und poppig im Groove, bleibt alles fein melodisch im überschaubaren Radius. Elektronische Drums, alles angenehm dunkel, immer mit einem Hauch alternativ, moderner Sidekicks hantierend, wird kein Freund dunkler Indie/Dark Wave/Post Punk Sounds an dieser Veröffentlichung auf dem Qualitätsniveau-Label Ich Cold Records viel negativen Anstoss nehmen wollen. „Primary“ ist kein Hit, keine Neuerfindung, aber die NIN-Vibes, die hier auf minimal-elektronische Post Punk Stilistika treffen, machen Laune dieses Album immer wieder aufzulegen. Coole Bass-Läufe, ein Hauch Industrial-Pop und der grundsätzlich kühle Atem dieser Platte geben „Primary“ einen doch eigenen Stand innerhalb der Genre-Grenzen. Alles ist einfach und auf den Punkt komponiert, schön tanzbar und angenehm düster melancholisch, ohne die großen Schmerzpunkte zu offerieren. Mit ‚Faces‘ und ‚Heat‘ steigt man sanft vernebelt und atmosphärisch ein, taucht dabei sogar richtig schön in die Tiefe. Kleine Mini-Hits wie ‚Trust‘ oder ‚Primary Choice‘ werden ihre Hörer finden. Das seltsam psychedelische Uptempo-Statement ‚Echoes‘ erinnert mich mehr als nur ein wenig an die verschobenen Dismantled, ohne deren deutlicheren Dark Electro-Bezug. Die Vocals sind hier schon frappierend nah dran an diesen geilen Amis und erinnert mich daran, deren Klassiker wieder mal Gehör zu schenken. ‚Lights‘ hat ähnlich verfremdete Filter auf den Vocals, ist durchgehend elektronisch und gibt ordentlich Dampf auf die Sohlen – will erneut mit zwar nur 2.30min als kleiner Bruder von Dismantled erkannt werden. ‚Terror‘ beendet mit über 6 Minuten sehr atmosphärisch, catchy und düster den Floor. Ein schnell zu erfassendes Dark Wave/Electro/Post Punk Statement aus Frankreich, welches doch trotz der genannten Einflüsse seine eigenen Moves offeriert und Spass macht.

(Rajko Bärs)

 

Source: BLACK Onlinemagazin

09.02.2026 - SILUETT – Visitors

Schwedischer Post Punk, was kann da schief gehen? Ja tatsächlich, auch SILUETT machen da keine negative Ausnahme und begeistern mit starken Songs zwischen White Lies, The Danse Society, Strip Music und A Projection. Eingängig, treibend und hymnisch sitzt eigentlich jeder Song perfekt in seinem Anzug, obwohl natürlich noch kleine Fenster mit Luft nach oben für die Zukunft da sind. Nichtsdestotrotz macht das leidenschaftliche „Visitors“ richtig Laune, die Melodien packen an und frisch und frei stürmt man durch’s Album und nimmt definitiv keine Gefangenen. ‚Under The Marquee‘, was ein Ohrwurm, schwer 80’s Wave-lastig mit viel Euphorie und Energie um sich werfend. ‚Blindside‘ feiert den typischen New Wave-Groove mit latenten funky Bass-Move, also geniesst einfach diesen alten Geist der frühen Post Punk/80’s Ära. Dramatisch und emotional macht man weiter in ‚Prayers‘, schiebt mit drängenden Bass, vielen melodiösen Synths und leidenschaftlichen Melodien/Vocals. Ich muss oft an die kommerziellen Underdogs von The Danse Society denken, die in den frühen 80’s genau diese liebevolle Schnittmenge aus New Wave/Synth Pop und treibendem Post Punk so perfekt beherrschten. ‚Apart To Start‘  hat mit seinen treibenden Gitarren Pop vorsichtige Indie-Elemente intus – etwas The Smiths addiert sich hier zu den Synths-Sound klammheimlich. Provozierend hymnische Gitarrenakkorde in ‚Shadows‘ oder ‚Notes‘ lassen mich sofort an die frühen Sachen der Chameleons denken und all diese Gimmicks machen in jedem Fall Wiedersehensfreude. ‚Eternal‘ beginnt schleppend und kommt dann mit ordentlich Schub ins Hymnenhafte – ein feiner Hit, definitiv! Mit ‚Neon Delusion‘ gibt es am Ende nochmal einen richtig intensiven Rausschmeisser samt toller Dynamik-Steigerung. SILUETT sind für Freunde des modernen Post Punk a’la frühe White Lies genauso griffig und empfehlenswert wie für die Oldschool-Fraktion zwischen Chameleons und The Danse Society. Zupackende, angenehm hymnische und emotionale Musik aus Schweden – was soll ich sagen, ich wurde bisher selten enttäuscht und auch hier fühle ich mich richtig gut aufgehoben.

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin

09.02.2026 - VOWWS – I’ll Fill Your House With An Army

Diese Amis haben ihren ganz eigenen Vibe seit Jahren, mixen alternativen Pop-Charme mit hypnotischen Cold Wave, Post Punk und viel hypnotischer Elektronik. Alles dick aufgetragen in Szene gesetzt, immer einen Hauch Apokalypse in der Grundenergie, auf den Punkt in kurzen Songs gespielt. Ich mag die Art wie die Songs mit dichten Rhythmus, schleifenden Noise-Pop und viel Hall das alternative von NIN mit der Kühle des dunklen Wave kreuzen. Alles schön tanzbar und harmonische Male/Female Vocals im mehrstimmigen Chorus gibt’s jederzeit obendrauf. ‚Re-Animator‘ braucht keine 3 Minuten, catcht schwer und fegt mit einer Lässigkeit über den apokalyptischen Dancefloor. Ich muss hier an die frühen, sehr starken Ashbury Heights denken, die diesen lässigen Wave meets Dark Electro ebenso on Point zelebrierten, dabei Pop und Düsternis mit einem Lächeln zusammenhielten.  Etwas dunkler Shoegaze-Input definiert ‚Harder To Pretend‘ und die ätherischen Female-Vocals zaubern etwas Magie in den Strophen, die dann mit mehrstimmiger Unterstützung im Refrain den üblichen Vibe der Band findet. ‚I Never Left‘ ist kraftvoll, schleppend und mit majestätischen Melodie-Bögen gesegnet, während ‚One Short‘ akustische Gitarren ins Spiel bringt. Mit spezieller Video-Show dürfte ich die Amis bereits beim WGT erleben, das hatte Hand und Fuss und brachte Audio und Visuelles in perfekter Harmonie zusammen. VOWWS sind catchy, düster, abgründig und das alles mit aufreizender Pop-Affinität, absolut im Hier und Jetzt verankert. Für mich kommt das Album zwar nicht an die frühen Werke heran, auf den Punkt kommt es trotzdem. Lasziv, dystopisch und schmissig sitzt am Ende auch hier fast jeder Song.

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin

09.02.2026 - VIKOWSKI – Consistency

Den Vorgänger kenne ich nicht um Vergleiche zu ziehen, aber diese 30 Minuten italienischen Post Punk kommen richtig gut auf den Punkt. Melodisches Mid Tempo, immer etwas getragener, aber nie langsam oder statisch. Alles ist wundervoll melancholisch, alles ist schön grau in grau. Wie an einem stillen, verregneten Herbsttag duellieren typische Bass-Läufe, nörgelige Post Punk Akkorde und ein müder Gesang um die Wette. Der schneidende Klang der Gitarren ist herrlich oldschool, die Melodien trist und die acht eher kurz geratenen Songs werden Genre-Fans Kurzweil und angenehmes in den Tag träumen bereiten. ‚Dedication‘ oder ‚Pollution‘ sind exemplarisch für diese südeuropäische Variante, spielen mit strangen synthetischen Effekten und gelungenem Gitarrenspiel. Fast Death Rock-affine, sehr schneidende Riffs lassen amerikanischen Goth Rock in ‚Dedication‘ mit einfliessen, Joy Division’s Ian Curtis ist hier in den Vocals allenfalls ein liebevolles Echo. Das künstliche Drumming kennt der Szene-Hörer, es passt aber mit seinen stoischen Schlägen perfekt zum tristen, monotonen Sound der Band. Es fehlt der Hit, dafür will kein Song unterm Radar bleiben und es passt schnittig zueinander. Für Freunde des grauen melodischen Post Punk ein unbedingtes reinhören wert.

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin

09.02.2026 - Ladytron: Neue Video-Single „A Death In London“ + Album „Paradises“

Mit "A Death In London" haben Ladytron eine weitere Single vom neuen Album "Paradises" angekündigt. Mehr Infos und das Musikvideo hier bei uns!

Source: Sonic Seducer

09.02.2026 - Colours-Shop: Jetzt bestellen und mit Sonic Seducer-Rabatt sparen!

Sonic Seducer lesen lohnt sich nicht nur wegen der tollen Artikel, spannenden Rezensionen und brandaktuellen News - jetzt im Colours-Shop bestellen und 10% sparen mit unserem Rabatt-Code!

Source: Sonic Seducer

09.02.2026 - Foto-Galerie: The Guilt live in Hannover (Cafe Glocksee, 03.02.2026)

Vergangene Woche waren The Guilt in Hannover zu Gast - seht hier unsere Bildergalerie aus dem Cafe Glocksee!

Source: Sonic Seducer

09.02.2026 - Peter Murphy (Bauhaus) & Boy George (Culture Club): Delerium-Remix von „Let The Flowers Grow“

Der Front Line Assembly-Ableger Delerium hat einen Remix des Duetts "Let The Flowers Grow" von Peter Murphy (Bauhaus) und Boy George (Culture Club) angefertigt. Mehr Infos und den Song im Stream hier!

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09.02.2026 - Schattenmann: Neue Video-Single „Kamikaze“ + Album „Endgegner“ + Tour 2026

Mit "Kamikaze" haben Schattenmann eine weitere Single vom kommenden Album "Endgegner" ausgekoppelt. Mehr Infos und das Musikvideo hier!

Source: Sonic Seducer

09.02.2026 - Lord Of The Lost: Neue Video-Single „I’m A Diamond“ ft. Saltatio Mortis + Album „Opvs Noir Vol. 3“

Mit "I'm A Diamond" ft. Saltatio Mortis haben Lord Of The Lost eine weitere Single von "Opvs Noir Vol. 3" ausgekoppelt. Mehr Infos und das Musikvideo hier bei uns!

Source: Sonic Seducer

09.02.2026 - Karnivool - In Verses

Dreizehn Jahre Wartezeit sind selbst für progressive Rock- und Metal-Verhältnisse eine Ansage. In dieser Zeit lösen sich Bands auf, erfinden sich neu oder werden zur eigenen Tribute-Show....

Source: MedienKonverter

09.02.2026 - Damien Cain - Standarte

Mit 'Standarte' meldet sich Damien Cain nicht einfach mit einem neuen Album zurück – er rammt sinnbildlich etwas in den Boden und sagt: Das hier gilt jetzt....

Source: MedienKonverter

09.02.2026 - Apocryphos & Penumbral Aethyr – The Errosion Of Innocence (Digital/CD Album – Cryo Chamber)

“The Erosion Of Innocence” was released at the end of 2025 and is a collaboration...

Source: Side Line

09.02.2026 - Grenzen, Wut und Strandbier: ‚Deine Nachbarn‘ legen mit Brandstiftung los

Kommt alle nach Berlin. Ernsthaft. ‚Deine Nachbarn‘ feiern den Release ihres Debütalbums Brandstiftung am 13.02.2026 – ausgerechnet an einem Freitag, der schon im Kalender nach Ärger aussieht....

Source: MedienKonverter

09.02.2026 - ‚Boy Witch‘: Warm, fuzzy, dunkel – Berlins Psychedelic-Debüt im April

Es gibt diesen Moment am Abend, wenn der Himmel noch tiefblau ist, aber man weiß: Gleich wird es schwarz. Genau da setzt ‚Boy Witch‘ an. Warm, fuzzy,...

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09.02.2026 - Folk trifft Stromgitarre: ‘Wüstenberg’ kündigen Debüt „The King’s Gambit“ an

Kein lauter Countdown, kein künstlicher Hype – sondern eine klare Ansage. „The King’s Gambit“, das Debütalbum von ‘Wüstenberg’, ist ab sofort vorbestellbar und erscheint am 20. Februar...

Source: MedienKonverter

09.02.2026 - Laut, wütend, unbequem: ‚Dorfterror‘ mit neuem Album „Schreikinder“

Zwischen Dorfidylle, Dauerkrise und dem Gefühl, ständig erklären zu müssen, warum man wütend ist, formt sich neues Material von ‚Dorfterror‘. Mit „Schreikinder“, angekündigt für den 6. März...

Source: MedienKonverter

09.02.2026 - „Fuer Immer Gummistiefel“: ‚Rosa Hoelger‘ feiert das Unperfekte mit Stil

Manchmal braucht es kein großes Konzept, sondern nur den Mut, Dinge beim Namen zu nennen. „Fuer Immer Gummistiefel“, das am 6. Februar 2026 erschienene erste Bandalbum von...

Source: MedienKonverter

09.02.2026 - Happy Birthday ALEA

We wish Saltatio Mortis singer Alea (Jörg Roth) all the best for his 46th birthday! Did you know?– Alea is the frontman of Saltatio Mortis, sings, plays guitar, bagpipes, bouzouki and flutes.– Saltatio Mortis was founded in 2000.– Since then, twelve albums have been released, the last one called “Für immer frei” (“Forever Free”) in […]

Source: Orkus

09.02.2026 - Happy Birthday CHRIS POHL

We wish Blutengel mastermind Chris Pohl all the best for his 52nd birthday! Did you know?– Chris Pohl launched his musical career with Terminal Choice (1993-2011).– Since then, he has been involved in numerous musical projects: Seelenkrank (1996-1997), Tumor (1998-2005), Pain in Progress (2002), Miss Construction (2008-2013) and Waldgeist (1999-2000).– He has been working with […]

Source: Orkus

09.02.2026 - Advertisement: “Villains” by Jamie Mahons

British photographer Jamie Mahon shows just how sexy villains – especially female ones – can be in his new photo book “Villains”. His best fetish works from the early days to the present are compiled here. – Many of them have never been published before and are sure to send a shiver down your spine, […]

Source: Orkus

06.02.2026 - Forever Eclipsed — Los Angeles Duo Siren Section Share Glitch-laden Video for “Flinch”

We’ll forever eclipse 

Inside the deafening sound 

FLINCH, the bombastic new single from Los Angeles Siren Section (James Cumberland and John Dowling), arrives with the kind of manic energy that knocks down doors and levels walls, dragging its boots across the floor and asking if you’re coming along or planning to stand there.

FLINCH functions like a pressure valve, and pressure is the operative word here: the kind that builds behind your eyes and in your shoulders. This track carries the posture of a necessary detour, a willful sidestep from an album otherwise steeped in density and inward pull.

Siren Section’s self-coined “glitchgaze” aesthetic shows up here, sharpened and deliberate. Buzzy guitar lines hover like exposed wiring; glitch-heavy reverb smears the edges, warped textures swelling and receding. It carries the same uneasy electricity that once made industrial club music feel dangerous.

The beat barrels forward with club intent: industrial in its insistence, chemical in its glow, while a psychedelic undercurrent keeps bending the floor beneath your feet. There’s a knowing sleaze to it; the ghosts of Nine Inch Nails, PIG, and Front Line Assembly hover nearby as inherited instincts. FLINCH sounds like machines taught to lurch, sequences trained to menace. The track cleanly balances release with restraint…because the rhythm tempts bodies into motion.

That tension keeps the song tethered to the album’s broader tone; a sanctioned moment where the body gets the microphone before the mind drags everything back into theory. Sometimes the most honest response to weight is to answer with velocity; a flash of heat inside a colder framework.

“It was very consciously a ‘fuck art, let’s dance’ moment for a dark, somber concept album,” says the band. “You can’t live entirely inside sadness and abstraction without offering release.”

Listen to FLINCH below and pre-order Separation Team here.

Siren Section’s decades-long practice of merging shoegaze haze with electronic precision and experimental rock has given them economy. They know when to tighten the screws and when to let repetition do its work.

The duo’s new album Separation Team is out February 6th, 2026. Order Here

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Source: Post-Punk.com

05.02.2026 - 4AD to Release Xmal Deutschland’s Complete Peel Sessions on Silver Vinyl for Record Store Day

In celebration of Record Store Day 2026, 4AD focuses on an archival release that brings a crucial chapter of its history into full view. Available exclusively in-store on Saturday, April 18, Xmal Deutschland – The Complete Peel Sessions gathers, for the first time, every BBC Radio session the band recorded for John Peel between 1982 and 1985, presented as a 2×LP silver vinyl set.

For British audiences in the early 80s, Xmal Deutschland occupied a strange and magnetic position: a German band singing mostly in their own language, operating with discipline and distance, yet drawing crowds through sheer presence. Their association with Hamburg’s art-punk underground and the broader Neue Deutsche Welle scene was usually asserted by others rather than claimed by the band themselves. What mattered more was how quickly they were absorbed into the UK underground once they signed to 4AD, touring extensively alongside label contemporaries and finding resonance within a scene already primed for severity, repetition, and restraint.

Between November 1982 and May 1985, Xmal Deutschland recorded four Peel Sessions at the BBC’s Maida Vale Studios, each one capturing a different moment in the band’s rapid evolution. Their first visit came just months before the release of debut album Fetisch, at a point when the group: Anja Huwe, Fiona Sangster, Manuela Rickers, Manuela Zwingmann, and Wolfgang Ellerbrock, were still absorbing the shock of their own momentum. The building itself carried weight: corridors heavy with history, routines shaped by decades of broadcast tradition, and a workforce not always receptive to outsiders.

John Peel, famously, rarely attended the sessions he commissioned. In his absence, the band encountered a production environment that Sangster recalls with biting clarity. “They communicated quite clearly that they didn’t think you were very good, that they didn’t like the music, and would you please hurry up,” she recalls.

By then, Xmal Deutschland were no strangers to adversity. Formed in Hamburg in 1980 – “a tough city,” as Huwe describes it – they rehearsed in inhospitable canal-side rooms, surviving on stubbornness as much as skill.“It was filthy, it was damp, it was cold.”

Zwingmann remembers night drives in an overloaded VW van, swerving toward late ferries, equipment rattling, margins thin. They had also made a decisive choice early on: distance from trends, such as Neue Deutsche Welle, that threatened to flatten their intent. “If we’d stayed in Hamburg and gone down that path, our career would have been over in a year,” Huwe explains. “Because it was a very short-lived movement.”

Their alignment with 4AD followed that same instinct. “We recorded a tape in the rehearsal room and we took it to 4AD,” Sangster recalls. “We didn’t go anywhere else.” “We were like a group on our own,” Huwe adds. “We went to exhibitions, we wrote books, saw films – you know, enjoyed our own company.”

That sense of inward focus shapes these recordings. A Peel Session, as Huwe and Sangster note, was no place for uncertainty, and the selections reflect that clarity. The opening surge of Incubus Succubus arrives with force and precision, while later sessions stretch into broader terrain, closing with Autumn in May 1985, their first song performed in English. Across all sixteen tracks, the band sounds neither tentative nor deferential; instead, they occupy the space fully, pressing their own logic onto a studio that initially resisted them.

The Complete Peel Sessions now presents these recordings as a continuous document, newly remastered at Abbey Road Studios.The set includes fan mainstays Incubus Succubus, Mondlicht, Geheimnis, and Qual, and is housed in packaging featuring new artwork by Timothy O’Donnell, with band photography by Jörg Bohm.

Tracklisting:
A1. Incubus Succubus
A2. Geheimnis
A3. Zinker
A4. Qual
B1. Sehnsucht
B2. In Motion
B3. Reigen
B4. Vito
C1. Mondlicht
C2. Tag für Tag
C3. Augen-blick
C4. Nachtschatten
D1. Polarlicht
D2. Der Wind
D3. Jahr Um Jahr
D4. Autumn

In related news, Anja Huwe will be on tour throughout March 2026, making stops in NYC, Montreal, Chicago, LA, Mexico City, and more! Catch her on the dates below:

North American Tour Dates (2026)

March 18, 2026 — New York, NY — Le Poisson Rouge — Tickets
March 19, 2026 — Montréal, QC — Théâtre Fairmount — Tickets
March 21, 2026 — Chicago, IL — Epiphany Center for the Arts — Tickets
March 22, 2026 — San Francisco, CA — Great American Music Hall — Tickets
March 25, 2026 — Los Angeles, CA — 1720 — Tickets
March 28, 2026 — Mexico City, MX — Mesones72 — Tickets
March 29, 2026 — San José, Costa Rica — Amon Solar — Tickets

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05.02.2026 - “A Jukebox Disco Heart Attack” — Philly Psych-Rock Duo Kewl Haze Share New Single “Stereo Junkie”

Line me up and play me back,I’m like a jukebox disco heart attack.Cocaine cowboy, your secret stash,stereo junkie, don’t burn out too fast. 

Party goodies and inward glances get swallowed together like bad vitamins, which feels about right for Philly psych-rock duo Kewl Haze. Their latest single, Stereo Junkie, aims straight for the adult panic button and leans on it until the room starts spinning. This is music for people who learned too late that fun has consequences but still remain unbothered by them.

Stereo Junkie tears off like a busted jukebox wired to a dance floor heartbeat. Riffs ricochet, harmonies stack high, guitars smear, and the vocal floats through the mess with a dealer’s grin. It plays as a self-aware rush, the listener already itching. The hook knows it. The warning knows it too. Years of watching friends flirt with excess seep through the shine, smudging the grin with experience.

The song revolves around obsession and speed, repeat and desire, fueled by a flawed logic where staying relevant is like survival. Time seems to pause, identities blur, and everything repeats until the system overheats. Pleasure presents itself as connection, while burnout lingers nearby, patient and waiting.

Elements of Sixties colourbleed, Seventies swagger, Madchester mischief, and Nineties oddness are all dumped into the same pot, simmering and stirring together until the eras blur into a single, unruly flavour. Dan Scott Forreal shrugs it off: “A hip-hop drum break, an 1980s analogue synth, a country guitar thing, a CSNY vocal harmony, an acoustic guitar with a swampy electric beneath…that taken all together sounds like us,” he laughs. The DNA points to The Dandy Warhols, Kula Shaker, Eels, and Cornershop, but the fingerprint remains local.

Behind the curtain, Forreal and Derek Sheehan act like basement alchemists with a decent credit score. Multi-instrumentalists, producers, singers, mixers—two guys doing too much and making it count. Four years disappeared into bedrooms and proper studios, raising eyebrows among loved ones while the record took shape. The result feeds fans who like their psych-rock restless, dance-minded, and happily impure.

“We would have a couple of beers before studio sessions, talk about life, and that led to an openness in the studio,” Forreal says. Sheehan follows with the punchline and the bruise: “A lot of life happened in the span of making the record, some hectic and difficult situations, but we laughed our asses off. We took a lighthearted outlook on everything we wrote about.”

Stereo Junkie is a track featured on Kewl Haze’s debut album, Suburban Sherpa, which is set to be released this spring.

Listen to Stereo Junkie below, or here:

 

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05.02.2026 - Atlanta’s Dyskrasia Unveils Haunting Post-Industrial Invocation “Time Doesn’t”

Dyskrasia (Ancient Greek for “bad-mixture”) arrives with a name that reads like a proclamation lifted from a half-burned vellum scroll, and the music carries that same sense of sanctioned imbalance. This Atlanta trio of Gabby, Jessi, and Chuck sounds as if they’ve been sealed in a room stocked to the gills with ancient medicine, flickering candles, dusty tomes of forgotten wisdom, and a stack of broken machines humming in sympathy. Their latest offering, Time Doesn’t, from their upcoming album For Humor, moves with patient menace, minimalist but loaded, every element placed with the care of a ritual rather than a rehearsal.

The interplay between voices feels like an invocation. Male and female lines circle each other in low tones, trading phrases as if reciting fragments of an old rite. There’s disciplined intimacy, whispered through clenched calm, secrets passed through a forbidden gate. The restraint sharpens the effect: nothing spills, everything simmers, and the calm repetitive chant pulls you inward.

Synth figures carry an esoteric flavour, scales that suggest distant deserts and forgotten ceremonies, threading through rigid, Motorik drumming that gives a pulse for the whole spell. Hushed vocals drift across the beat like incense smoke curling through a dim room, steady and unsettling at once.

Dyskrasia echoes the ceremonial poise of Switchblade Symphony, the devotional gravity of Dead Can Dance, the early austerity of Human League, and the clinical curiosity of Cabaret Voltaire, yet it seeks something beyond genre and influences. This song functions as a controlled séance—an opening of space where the room darkens and movement gains meaning. For a few minutes, their “bad mixture” is shaped into a captivating sound—marking the start of a subtle recalibration.

Listen to Time Doesn’t below, out not via Certain Fate Records, and preorder For Humor here.

For Humor by Dyskrasia

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