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25.12.2025 - LOCUS NOIR: erste Single vom neuen Gothic Rock Album „Shadow Sun“ von Benjamin Nominet (Ex-SYBREED)

LOCUS NOIR haben einen Labeldeal bei Listenable Records unterschrieben. Dieser Deal sieht den Release des Albums „Shadow Sun“ vor, welches am 27. Februar 2026 erscheinen wird. Es wird das erste Album des neuen Gothic Rock Solo-Projekts von Benjamin Nominet (LUCIFER ASCENDING, Ex-SYBREED) sein. Mit „Cemetery Youth“ – mit Gast-Vocals von Ben Christo (THE SISTERS OF MERCY) – gibt es nun den ersten Vorab-Track.

LOCUS NOIR Line-Up:
Ben DMN – Vocals
Claire Genoud – Guitar
Ales – Bass
Ben Marmier – Drums

LOCUS NOIR „Shadow Sun“ Tracklist
1. Walpurgisnacht 1996
2. Shadow Sun
3. Cemetery Youth (Audio bei YouTube)
4. A Dismal Romance
5. She Haunts the Night
6. Thicker Than Darkness Itself
7. In Despair We Trust
8. Death, That Elusive Mistress
9. Hollow
10. Full Moon Theri­anthropy
11. Reburial
Bonus tracks:
12. Marry the Night (LADY GAGA cover)
13. How Harsh is the Light of Dawn

Source: Vampster

25.12.2025 - NIGHTWRAITH: neue Melodic Death Metal Single „The Candlelight“ und neue Keyboarderin

Die Melodic Death Metal-Band NIGHTWRAITH hat mit „The Candlelight“ eine neue Stand-Alone-Single veröffentlicht. Der Song folgt auf das 2024er-Album „Divergence“ nach und ist der erste Release mit der neuen Keyboarderin Lauren Vieira (DREADNOUGHT).

NIGHTWRAITH Line-Up:
Benjamin Pitts – Vocals/Guitar
Lauren Vieira – Keyboard/Synth
Jacob St. Amand – Bass
Igor Panasewicz – Guitar
Isidro “Spy” Soto – Drums

NIGHTWRAITH „The Candlelight“ (Audio bei YouTube)

Source: Vampster

25.12.2025 - INVICTUS: zweiter Track vom neuen Death Metal Album „Nocturnal Visions“ aus Japan

Die Death Metal-Band INVICTUS hat nach „Abyssal Earth Eradicates“ mit „Wandering Ashdream“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Nocturnal Visions“ veröffentlicht. Es ist nach „The Catacombs of Fear“ (2020) das zweite Album der Japaner und wurde mit einem Cover-Artwork von Juanjo Castellano ausgestattet. Release-Termin ist der 26. Januar 2026 via Memento Mori (CD) und Me Saco Un Ojo (Vinyl).

INVICTUS Line-Up:
Toshihiro Seki – Bass
Haruki Tokutake – Drums
Takehitopsy Seki – Guitars, Vocals

INVICTUS „Nocturnal Visions“ Tracklist
1. Intro
2. Abyssal Earth Eradicates (Audio bei YouTube)
3. Altar of Devoted Slaughter Visions
4. Lucid Dream Trauma
5. Persecution Madness
6. Dragged Beneath the Grave
7. Wandering Ashdream (Audio bei NoCleanSinging)
8. Frozen Tomb
9. Nocturnal Visions

Source: Vampster

25.12.2025 - BITTERNESS: kündigen neues Thrash Metal Album „Hallowed Be The Game“ an

Die Thrash Metal-Band BITTERNESS hat mit „Hallowed Be The Game“ ein neues Album angekündigt. Es ist das achte Album der Deutschen aus Baden-Württemberg und wurde von Christoph Brandes in den Iguana Studios in Freiburg produziert. Release-Termin ist der 6. Februar 2026 via G.U.C.. Das Cover-Artwork stammt von Andrei Bouzikov.

BITTERNESS Line-Up:
Andreas Kiechle – Drums
Frank Urschler – Vocals, Guitars
Marcel Konz – Bass

BITTERNESS „Hallowed Be The Game“ Tracklist
01. WWH8
02. AMOK : KOMA
03. Hypochristian
04. High Sobriety
05. Win-Windustry
06. Hallowed Be The Game
07. Losing
08. Magnum Innominandum (Instrumental)
09. Scream! (Misfits Cover)

Source: Vampster

25.12.2025 - PYTHONIC: Decomposition [EP] [Eigenproduktion]

PYTHONIC nähern sich schön langsam einem ersten full-length-Release an. Nach einer ersten EP im Vorjahr folgt mit „Decomposition“ nun die zweite EP und das neue Material zeigt der Band Möglichkeiten auf, sich auch einmal an einem ganzen Album anzunähern. Schließlich bringen die Kanadier einen gewissen Genre-Abwechslungsreichtum in ihre Kompositionen. Geht der Opener „Guiltfeeder“ recht geradlinig und gut ins Thrash / Death Metal-Ohr, drosseln „Conceit“ und „Liturgy“ das Tempo ein wenig und machen mehr vom Hardcore Gebrauch. „Pills“ und „Collateral“ warten schließlich mit beiden Tempo-Welten auf, wobei die flotteren Passagen eine nette Punk- und gesanglich eine Grindcore-Note einbringen.

Grundsätzlich machen die flotteren Songs auf „Decomposition“ mehr Spaß und gehen besser ins Ohr. Die ganz feine Klinge mag in den Kompositionen zwar nicht ausfindig gemacht werden, doch die Abwechslung macht´s, dass die Scheibe an Reiz gewinnt. Denn auch gesanglich durchmischen PYTHONIC (recht gelungene) Death Metal-Growls mit Hardcore-Shouts und punktuellem Gekreische.

Veröffentlichungstermin: 19.12.2025

Spielzeit: 18:53 Min.

Line-Up:
Morgan Warriner – Lead Vocals
Ryan Hunter – Lead Guitar
Vincent Kohut – Rhythm Guitar and Backing Vocals
Max Hiske – Bass
Jayden Warriner – Drums

Produziert von Reid Paraszczynec
Label: Eigenproduktion

Mehr im Netz: https://pythonic.bandcamp.com/
Mehr im Netz: https://www.facebook.com/pythonicband

PYTHONIC „Decomposition“ Tracklist
1. Guiltfeeder (4:23) (Audio bei YouTube)
2. Conceit (4:00)
3. Pills (3:09)
4. Liturgy (3:42) (Audio bei YouTube)
5. Collateral (3:38)

Source: Vampster

25.12.2025 - Orkus! playlist tip: “Dark Metal Duets”

Do you already know our new “Dark Metal Duets” playlist on Spotify? It contains unforgettable duets from the scene such as Nightwish, Lacuna Coil, Within Temptation, Epica, Theatre of Tragedy, Moonspell, Paradise Lost and many more. Have a listen:

Source: Orkus

25.12.2025 - Happy Birthday TUOMAS HOLOPAINEN

We wish Nightwish mastermind Tuomas Holopainen all the best for his 47th birthday! Did you know?– Tuomas Holopainen learned to play the piano at the age of eight and added the clarinet the following year. Tenor saxophone was added later.– In addition to Nightwish, he is also active in Darkwood’s My Betrothed, For My Pain... […]

Source: Orkus

24.12.2025 - MATT MILLER: Titeltrack vom neuen Technical Death Metal Album „Fiber Tormentum“ als Playthrough-Vid

Die Technical Death Metal-Band von MATT MILLER hat einen Labeldeal bei Exitus Stratagem Records unterschrieben. Im Zuge dessen hat die Band rund um den namensgebenden Bandgründer ihr neues Album „Fiber Tormentum“ veröffentlicht. Es ist das sechste Album der US-Amerikaner.

„Fiber Tormentum“ entstand als loses Konzeptalbum, in dem es darum geht, dass Aliens unseren Planeten übernehmen wollen, und dieses Mal verändern sie die menschliche DNA, um die Menschheit zu versklaven. Release-Termin war der 12. September 2025. Das Cover-Artwork stammt noch vom Ende 2024 verstorbenen Joshua Nassaru Ward (Ex-RAPHEUMETS WELL, Ex-XAEL, Ex-VORAATH). Nach „Effectively Neutralized“ und „Summoned“ gibt es zum Titeltrack nun ein weiteres Video.

Davor hat die Band mit „Descent into Violence“ den Opener des Albums als Guitar-Playthrough-Video veröffentlicht.

„Der Track erforscht Themen wie Verzweiflung und Überleben und malt das Bild einer Seele, die am Rande des Abgrunds steht und in einer Welt, die gegen sie gestapelt ist, ums Überleben kämpft. Es ist ein Schrei aus der Tiefe, der die Kämpfe widerspiegelt, mit denen viele konfrontiert sind, die aber nur wenige artikulieren können“, sagt die Band.

MATT MILLER Line-Up:
Justice Robinett (Bass)
Jordan Kelso (Drums, Synth)
Matt Miller (Guitars, Synth)
Biko Wright (Vocals)

MATT MILLER „Fiber Tormentum“ Tracklist
1. Descent into Violence (5:04) (Audio bei YouTube) (Guitar Playthrough-Video bei YouTube)
2. Summoned (3:33) (Playthrough-Video Bei YouTube)
3. Effectively Neutralized (4:53) (Video bei YouTube)
4. Blight and Disfigurement (3:23)
5. Maimed Paralyzed Dead (3:12)
6. Horror Beyond Comprehension (3:15)
7. Fiber Tormentum (Instrumental) (3:31) (Playthrough-Video bei YouTube)
8. Abiotic Origin (3:14)

Source: Vampster

24.12.2025 - STALWART: zweite Single vom neuen Death / Thrash Metal Album „Tempvs Edax Rervm“

Die Death / Thrash Metal-Band STALWART hat einen Labeldeal bei WormholeDeath Records unterschrieben. Im Zuge dessen werden die Russen ihr neues Album „Tempvs Edax Rervm“ veröffentlichen. Es ist das siebte Album der Band aus St. Petersburg und reflektiert darüber, wie alles mit der Zeit verblasst.

„Tempvs Edax Rervm“ wird am 23. Januar 2026 erscheinen. Vorab gibt es nach dem Lyric-Video zu „Pandora“ mit „Through the Dead Eyes“ nun eine zweite Vorab-Single.

STALWART Line-Up:
Pavel Kozhukhovsky – vocals
Anton Sofronov – guitars
Leonid Verman – guitars, keyboards
Dmitry Ivanov – bass, back vocals
Alexey Timanov – drums

STALWART „Tempvs Edax Rervm“ Tracklist
1. Ingressvs
2. Fear And Hate
3. Instead Of You
4. Through The Dead Eyes (Audio bei YouTube)
5. Sacrifice
6. Tempvs Edax Rervm
7. Fenrir
8. Pandora (Lyric-Video bei YouTube)
9. Smoke Of Temptation
10. The Master
11. Come And See

Source: Vampster

24.12.2025 - INSECT INSIDE: kündigen neues Slam / Brutal Death Metal Album „Reborn in Blight“ an

Die Slam / Brutal Death Metal-Band INSECT INSIDE hat mit „Reborn in Blight“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „The First Shining of New Genus“ (2021) das zweite Album der Russen und wurde von Alexander Borovykh gemixt und mit einem Cover-Artwork von John Zig ausgestattet. Release-Termin ist der 6. März 2026 via Gore House Productions. Vorab gibt es den Track „Hiveborn Abomination“ zu hören.

INSECT INSIDE Line-Up:
Daniel Sementsov – Drums
Bogdan Pisavnin – Bass
Pavel Pleshkov – Guitar
Ivan Tyulkin – Vocals

INSECT INSIDE „Reborn in Blight“ Tracklist
1. Echoes Of The Swallowed Sinners – 3:31
2. Abhorrent Landscape (feat. CEPHALOTRIPSY) – 2:54
3. Fragments – 2:18
4. Putrid Lament – 3:35
5. Hiveborn Abomination (feat. DEFEATED SANITY) – 2:51 (Audio bei YouTube)
6. Flesh Cathedral – 3:00
7. Obscuration Worship – 1:20
8. Carnal Ruins – 2:45
9. Parasite Messiah (feat. PESTILECTOMY) – 3:29
10. Reborn In Blight – 5:22

Source: Vampster

24.12.2025 - KRATEROS: zweiter Track von neuer Progressive Thrash Metal EP „Lost in Translation“

Die Progressive Thrash Metal-Band KRATEROS hat mit „Uticensis“ einen zweiten Track ihrer kommenden EP „Lost in Translation“ veröffentlicht. Es ist der erste Release des Trios aus Finnland und wird am 30. Januar 2026 via Inverse Records erscheinen. Vorab gibt es auch den Track „Linguicide“ zu hören.

„Als Produkt unserer Zeit befasst sich „Linguicide“ mit der „Cancel Culture“ und dem Tod des unabhängigen Denkens, sei es durch Selbstzensur oder durch Druck von außen“, sagt die Band.

KRATEROS Line-up:
Saku Rekonen – Vocals & Guitar
Roni Helminen – Bass & Backing vocals
Touko Kaihola – Drums

KRATEROS „Lost in Translation“ Tracklist
1. Tomb Service
2. Linguicide (Audio bei YouTube)
3. The Performer
4. Uticensis (Audio bei YouTube)
5. Comatose Waltz

Source: Vampster

24.12.2025 - WITCHCRAFT: kündigen neue Proto Doom Metal / Heavy Rock EP „A Sinner’s Child“ an

Die Proto Doom Metal / Heavy Rock-Band WITCHCRAFT hat mit „A Sinner’s Child“ eine neue EP angekündigt. Die Scheibe folgt auf das 2025er-Album „Idag“ – im Übrigen das siebte Album des von Magnus Pelander geleiteten Projekts – nach und wird am 13. März 2026 via Heavy Psych Sounds Records erscheinen. Vorab gibt es den Titeltrack zu hören.

WITCHCRAFT „A Sinner’s Child“ Tracklist
1. Drömmen Om Död Och Förruttnelse
2. Sinner’s Child (Audio bei YouTube)
3. Even Darker Days
4. Själen Reser Sig
5. Sinner’s Clear Confusion

Source: Vampster

24.12.2025 - ORCHID THRONE: zweite Single vom neuen Melodic Doom Metal Album „Buried in Black“

Die Melodic Doom Metal-Band ORCHID THRONE hat nach dem Opener „Dreamworld“ mit dem Lyric-Video zu „Moonlight Revelry“ eine zweite Single ihres kommenden Albums „Buried in Black“ veröffentlicht. Es ist der erste Release des Solo-Projekts von Nicholas Bonsanto (EMPRESS, LÖR) und wird am 9. Januar 2026 erscheinen.

ORCHID THRONE „Buried in Black“ Tracklist
1. Dreamworld (Audio bei Bandcamp)
2. Ephemerality
3. What Defines us
4. Moonlight Revelry (Lyric-Video bei YouTube)
5. Guilt
6. Breath of Autumn
7. With Promise

Source: Vampster

24.12.2025 - KARMIAN: kündigen neues Melodic Death Metal Album „Horror vacui“ über italienische Mörder an

Die Melodic Death Metal-Band KARMIAN hat mit „Horror vacui“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „Surgere et Cadere“ (2018) das zweite Album der Italiener aus Modena und ist eine Sammlung von neun Songs, die jeweils von einem anderen italienischen Mörder inspiriert sind und zeigen, wie psychologische Leere, sozialer Zerfall und spirituelles Vakuum zu Gewalt mutieren. Anstatt Verbrechen zu verherrlichen, untersuche das Album die Wurzeln des menschlichen Zusammenbruchs – den inneren Abgrund, der Empathie, Identität und Sinn zerfrisst.

„Horror vacui“ wurde von Luca Cocconi (THE MODERN AGE SLAVERY) und Simone Sighinolfi im Audiocore Studio produziert, während das Cover-Artwork aus der Feder von Sheila Franco stammt. Release-Termin ist der 20. März 2026 via Rockshots Records. Vorab gibt es den Track „Beastmaster of the Void“ zu hören. Der Song nimmt Bezug zu den realen Verbrechen im Zusammenhang mit dem Fall „Bestie di Satana“, wobei der Song jugendliche Entfremdung, Besessenheit und spirituelle Verzerrung in einen gewaltsamen Abstieg durch die existenzielle Leere verwandle.

KARMIAN Line-Up:
Andrea Bertolazzi: Vocals
Andrea Baraldi: Guitars
Michele Perla: Guitars
Luca Marmi: Bass
Nicholas Badiali: Drums

KARMIAN „Horror vacui“ Tracklist
01. One Thousand Shining Bubbles – 06:38
02. Beastmaster of the Void – 03:21 (Audio bei YouTube)
03. Gott Mit Uns Nicht – 04:38
04. The Call of the Abyssal Bell – 06:17
05. Black Magical Soap Opera – 03:54
06. Temple of the Fleshless Goddess – 03:23
07. Libido et Mors – 03:40
08. Beyond the Dream Gate of Fear – 04:16
09. Maker of Angels – 04:43

Source: Vampster

24.12.2025 - VOID MONUMENTS: zweiter Track vom neuen Death Metal Album „Posthumous Imprecation“ aus St. Petersburg

Die Death Metal-Band VOID MONUMENTS hat nach „Epitome Of Fear“ mit „The Sign of Blasphemy“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Posthumous Imprecation“ veröffentlicht. Es ist das erste Album der Russen aus St. Petersburg und wird am 16. Januar 2026 via Blood Harvest Records erscheinen.

VOID MONUMENTS Line-Up:
K. Svart – guitar / vocals
Ivan – bass
Bestial Barlog – drums
P. Doom – guitar

VOID MONUMENTS „Posthumous Imprecation“ Tracklist
1. Intro
2. Epitome Of Fear (Audio bei Bandcamp)
3. Devilish Prophecies
4. Decapitate The Saints
5. Ascent to the Crucifixion
6. Invocation
7. The Sign of Blasphemy (Audio bei NoCleanSinging)
8. Father Of Sin

Source: Vampster

24.12.2025 - ARCHED FIRE: neue Heavy / Speed Metal Single „So Far“ mitsamt Lyirc-Video

Die Heavy / Speed Metal-Band ARCHED FIRE hat mit „So Far“ eine weitere neue Single mitsamt Lyric-Video veröffentlicht.

„Der Song handelt von den Schwierigkeiten in der Kommunikation. Er bezieht sich auf den falschen Konsens-Effekt, Individualismus, Konformismus und Neurodiversität“, sagt Sänger Kristian Herkman.

Im Sommer ist mit „Demolition“ eine andere Single mitsamt Lyric-Video erschienen.

„Es geht um den Umgang mit der Armut in den Städten. In einigen Fällen wird eine abweisende und feindselige Architektur zusammen mit Segregation benutzt, um Menschen zu kontrollieren. Die Beseitigung des Slums beseitigt nicht die Ursachen des Slums“, sagt Sänger Kristian Herkman.

„Northbound Train“ eine neue Single mitsamt Lyric-Video veröffentlicht. Die Songs könnten die letzten Releases der finnischen Band gewesen sein.

„Die Dinge werden sich ändern“, sagt Gitarrist Ari Väntänen. „Es könnte sein, dass „Northbound Train“ die allerletzte Veröffentlichung in dieser ARCHED FIRE-Besetzung ist. Wer weiß, was die Zukunft bringt, aber im Moment ist es, was es ist. Als Song ist es ein passender Abschluss für diese Ära in der Geschichte der Band. Er handelt von der Reise, die wir in den 2020er Jahren mit zwei Alben gemacht haben.“

ARCHED FIRE Line-Up:
Kristian Herkman: vocals
Ari Väntänen: guitar
Mika Rytilahti: bass
Miika Niemelä: Keyboards
Fabio Alessandrini: drums

ARCHED FIRE „Northbound Train“ (Lyric-Video bei YouTube)

ARCHED FIRE „Demolition“ (Lyric-Video bei YouTube)

ARCHED FIRE „So Far“ (Lyric-Video bei YouTube)

Source: Vampster

24.12.2025 - DVM SPIRO: erste Single vom neuen Doom Metal Album „MMXXV – Grave“ aus Italien

Die Doom Metal-Band DVM SPIRO haben mit dem Video zu „Dissentimento“ eine erste Single ihres kommenden Albums „MMXXV – Grave“ veröffentlicht. Es ist nach „MMXIX – In Frigidvm Lectvm“ (2019) das zweite Album des italienischen Trios aus Turin, das auch bei NIHILI LOCUS aktiv ist. Erscheinen wird das neue Album am 16. Januar 2026 via My Kingdom Music.

DVM SPIRO Line-Up:
Massimo Currò – Bass
Roberto Ripollino – Guitars, Drums, Programming & Editing, Vocals (growl)
Valeria De Benedectis – Guitars, Keyboards, Vocals

DVM SPIRO „MMXXV – Grave“ Tracklist
1. Preludio
2. Indistinta Morte
3. Dissentimento (Video bei YouTube)
4. Troppo Lente Scendono Le Tue Lacrime
5. Insoluto D’Anima
6. Alla Fine

Source: Vampster

24.12.2025 - MIRZADEH: covern „You’re My Heart, You’re My Soul“ von MODERN TALKING

Die Dark Metal-Band MIRZADEH hat mit „You’re My Heart, You’re My Soul“ einen Song von MODERN TALKING gecovert und ein Video davon veröffentlicht. Zuletzt ist mit „Sauna“ (2021) eine EP von der Finnen erschienen. Die seit gut 25 Jahren bestehende Band hat bislang drei Alben veröffentlicht.

MIRZADEH „You’re My Heart, You’re My Soul“ (MODERN TALKING Cover) (Video bei YouTube)

Source: Vampster

24.12.2025 - NUCLEAR DUDES: Video-Clip vom neuen Synth-Powerviolence / Industrial Album „Skeletal Blasphemy“

Die Synth-Powerviolence / Industrial-Band NUCLEAR DUDES hat mit „Antisax“ einen Video-Clip ihres neuen Albums „Skeletal Blasphemy“ veröffentlicht. Es ist der vierte Release des Projekts von Bandgründer Matsermind Jon Weisnewski (SANDRIDER), der diesmal mit Coady Willis (HIGH ON FIRE, BIG BUSINESS, Ex-MELVINS) zusammenarbeitete.

„Skeletal Blasphemy“ wurde von Matt Bayles gemixt und von Ed Brooks gemastert. Release-Termin war der 14. November 2025 via The Ghost Is Clear Records.

NUCLEAR DUDES „Skeletal Blasphemy“ Tracklist
1. Skeletal Blasphemy (Audio bei Bandcamp)
2. Fully Clothed And Still Afraid
3. Antisax (Video bei YouTube)
4. Victory Pants
5. Tastes Like Medicine (Audio bei Bandcamp)
6. Bat Body
7. These Machines
8. The Octopus

Source: Vampster

24.12.2025 - AEON GODS: kündigen neues Symphonic Power Metal Album „Reborn to Light“ an

Die Symphonic Power Metal-Band AEON GODS hat mit „Reborn to Light“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „King of Gods“ (2024) das zweite Album der Deutschen aus Lübeck und folgt dem dramatischen nächtlichen Abstieg des Sonnengottes Re in die Unterwelt.

„Reborn to Light“ wurde von Simone Mularoni im Domination Studio gemixt und gemastert, während das Cover-Artwork aus der Feder Peter Sallai stammt. Release-Termin ist der 20. Februar 2026 via Scarlet Records.

Vorab gibt es zum Opener „Birth Of Light“ ein Lyric-Video. Der Song bezieht sich auf den altägyptischen Schöpfungsmythos von Hermopolis. Zu Beginn der Existenz, als die Welt noch in den stillen Wassern von Nun lag, entstand das kosmische Ei – ein Gefäß voller Potenzial, geschützt von den urzeitlichen Ogdoaden. Aus diesem heiligen Ursprung entsprang das erste Strahlenlicht: der neugeborene Sonnengott Re, der die ewige Dunkelheit durchbrach und die Schöpfung in Gang setzte.

AEON GODS Line-Up:
Alex ʹSol’Ra-tuʹ Hunzinger – voice of the Gods (vocals)
Anja ʹSu’en -Chelʹ Hunzinger – harmony of the Gods (keyboards)
Robert ʹAbzu’Keanʹ Altenbach – power of the Gods (guitar)
Pat ʹUr’Athtarʹ Hesse – steel of the Gods (guitar)
Elias ʹIš’Taruʹ Knorr – thunder of the Gods (drums)

AEON GODS „Reborn to Light“ Tracklist
01 Birth Of Light (Lyric-Video bei YouTube)
02 Flames Of Ember Dawn
03 Barque Of Millions (Amduat pt. I)
04 The Sacred Union (Amduat pt. II)
05 Soldiers Of Re (Amduat pt. III)
06 Reborn To Light (Amduat pt. IV)
07 Feather Or Heart
08 Rebellion (Re’s Dying Reign pt. I)
09 Blood And Sand (Re’s Dying Reign pt. II)
10 Farewell (Re’s Dying Reign pt. III)

Source: Vampster

24.12.2025 - BERNWARD BÜKER BANDE – Zeit E.P

Eines meiner letzten Konzerte in diesem Jahr war vor kurzem die kultige BERNWARD BÜKER BANDE aus Berlin, die in Hannover live zu sehen waren. Dazu gab es noch die die nicht minderwertigen TOTEN ÄRZTE aus Hamburg,  also eine TOTEN HOSEN / DIE ÄRZTE Tribute Show, was sich als ein herrlicher Punk Rock Mix an diesem Abend darstellte. BERNWARD BÜKER hatte ich vor ca. 3 Jahren live in Emden gesehen. Er gründete Anfang der 80er die Band, zu der Zeit noch beim legendären  Weltrekord / EMI Electrola ( Fehlfarben usw. ) und mit seiner crazy, so ganz eigenen Mischung aus Rock, Pop, Punk machte sich BÜKER schnell einen Namen. Immer aufmüpfig, unangepaßt, aber authentisch und BERNWARD blieb sich diesem Credo bis heute treu, er macht halt einfach das, worauf er Bock hat. Dann zog er mit 17 Jahren von Münster nach Hannover, besuchte dort die Schauspielschule und gründete 1980 die BB BANDE, die straighten Deutschrock im Stile der NDW a la EXTRABREIT und Co. spielten und veröffentlichte eine EP „Herzlichen Glückwunsch zur Psychose“  und das Album „Des Satans Satelit“, heutzutage 2 absolute Klassiker. Ab 1983 hat es BERNWARD dann nach Berlin gezogen und er hatte dort sogar u.a. eine Rolle in manchen TV Serien wie z.b. bei „Praxis Bülowbogen“ und als Punkmusiker im Film „Die Senkrechtstarter“. Seinen größten Karriere und Radio Hit aber hatte er mit einem eher popartigen Stück und zwar in 1986 mit dem Song „Wilde Abenteuer“, womit er u.a. auch bei DIETER THOMAS HECK in der ZDF Hitparade aufgetreten ist und auf vielen Samplern vertreten war, zudem hat BERNWARD den Track mit DIANA BURGER neu eingesungen und in diesem Jahr mit STEREOACT auch live performt. In 1996 kam noch die Best of CD „Mit Herz und Knochen“ raus und ab 2000 trat Bernward dann mit seiner Piratenshow „Störtebüker“ auf und veröffentlicht 2005 dazu die CD „Störtebüker“, zudem hat er eine eigene Veranstaltungsagentur Namens „Planet Entertainia“. Und nun endlich neuer Power Stoff vom „Punk Rock Rebellen“, die neue kraftvolle ungeschliffene EP „Zeit “ mit einem futuristisch, modernen Cover und 6 dynamischen Tracks wie „Lass mich nicht allein“, „Zeit“ oder “ Jugend von Heute“, „Sinn“ und „Was Du Liebe nennst“ sowie „Zu Gut“ und das Ganze geht wieder richtig fett in Richtung der alten Songs der BB BANDE. Auch die rockig, tragende Stimme von BERNWARD tut ihr übriges dazu. Die neuen Songs sind äußerst intensiv, pur rockig und punkig erfrischend, gänzlich unpoliert und orientieren sich nicht an der Vergangenheit, aber die alten Zeiten werden hier auch nicht verleugnet und die Texte, die teils mitten ins Gesicht gehen und einem den Spiegel vorhalten und zudem genau reflektieren, was die Menschen im Alltag und in diesen Zeiten wirklich beschäftigt. Das hatte man auch beim Gig gemerkt, da auf der Bühne so richtig „Rock Punk Party“ pur statt gefunden hatte, mit der gut gelaunten „Frontsau“ BERNWARD und seiner Band – HIGHKO STROM – Gitarre und – KIKI KABEL – am Bass und STEVE MACHINE im Fussballtrikot an den Drums. Tipp : Laßt Euch die Livekonzerte der Truppe nicht entgehen.

(S.Erichsen)

Source: BLACK Onlinemagazin

24.12.2025 - Orkus! wishes you a Merry Christmas!

Orkus! wishes you a Merry Christmas and happy holidays. May you spend it the way you want to: with your family, friends, pets or on your own. You can find the perfect soundtrack in our “Dark Christmas” playlist on Spotify:

Source: Orkus

23.12.2025 - SUPRALUNAR: dritte Single vom neuen Hard Rock Album „Dead Come To Dance“ aus Stockholm

Die Hard Rock-Band SUPRALUNAR hat mit „Whispers In The Wind​“ eine dritte Single ihres kommenden Albums „Dead Come To Dance“ veröffentlicht. Das Album folgt auf die EP-Trilogie „Lost & Found“ und ist das dritte Album der Schweden aus Stockholm. Release-Termin ist der 6. Februar 2026.

Zuvor hat die Band nach dem Video-Clip zu „Bit By The Bug“ – der Song ist im Übrigen der erste mit der neuen Drummerin Akane Delle Fave, die erst vor zwei Jahren von Japan nach Schweden gezogen ist – mit dem Video-Clip zu „Picture In Your Head“ eine zweite Vorab-Single des Albums veröffentlicht. Der Song beschäftigt sich mit dem Thema des persönlichen Wachstums durch Empathie.

SUPRALUNAR Line-Up
Petri Tuulik: Vocals & Guitar
Georgios „Jojje“ Vamvatsicos: Bass
Akane Delle Fave: Drums

SUPRALUNAR „Dead Come To Dance“ Tracklist
01 Bit By The Bug​ (Video bei YouTube)
02 Dead Come To Dance​
03 Whispers In The Wind​ (Audio bei YouTube)
04 Leviathan (Power To Reason)
05 Maybe Tomorrow​
06 Picture In Your Head​ (Video bei YouTube)
07 Straight Into The Sun​
08 Ashes​
09 So Long​
10 Heavens Gate​
11 Justice Be Done

Source: Vampster

23.12.2025 - FUATH: neues Atmospheric Black Metal Album „III“ von Andy Marshall (SAOR)

Mit „III“ wird am 2. Januar 2026 via Northern Silence Productions​ das neue Album der Atmospheric Black Metal-Band FUATH erscheinen. Es ist nach „I“ (2016) und „II“ (2021) das dritte Album des schottischen Solo-Projekts von Andy Marshall (SAOR). Vorab gibt es den Opener „The Cailleach“ zu hören.

FUATH „III“ Tracklist
1 The Cailleach (Audio bei YouTube)
2 Embers of the Fading Age
3 Possessed by Starlight
4 The Sluagh

Source: Vampster

23.12.2025 - PONTE DEL DIAVOLO: Video-Clip vom neuen Blackened Post-Punk Album „De Venom Natura“

Die Blackened Post-Punk-Band PONTE DEL DIAVOLO hat mit dem Video-Clip zu „Il Veleno della Natura“ eine zweite Single ihres kommenden Albums „De Venom Natura“ veröffentlicht. Der Track destilliert das Kernthema des Albums: die Natur als Quelle sowohl der Schöpfung als auch der Verderbnis, in der Gift eher zu einer lebenswichtigen Kraft als zu einer Bedrohung wird.

Es ist nach „Fire Blades From the Tomb“ (2024) das zweite Album der Italiener aus Turin und wurde von Danilo Battocchio produziert und von Magnus Lindberg gemastert.

„De Venom Natura“ wird am 13. Februar 2026 via Season of Mist erscheinen. Vorab gibt es einen Video-Clip zu „Spirit, Blood, Poison, Ferment!„. Der Track destilliere die giftige Essenz des Albums zu einem Ritual der Besessenheit und Metamorphose; einer Beschwörung, in der Verfall, Begierde und Transzendenz zusammenfließen, heißt es vom Label.

PONTE DEL DIAVOLO Line-Up:
Erba del Diavolo — Vocals
Khrura Abro — Bass
Kratom — Bass
Nerium — Guitar
Segale Cornuta — Drums

PONTE DEL DIAVOLO „De Venom Natura“ Tracklist
1. Every Tongue Has Its Thorns (6:25)
2. Lunga vita alla necrosi (4:01)
3. Spirit, Blood, Poison, Ferment! (4:36) (Video bei YouTube)
4. Il veleno della Natura (4:58) (Video bei YouTube)
5. Delta-9 (161) (8:52)
6. Silence Walk With Me (6:17)
7. In the Flat Field (4:54)

Source: Vampster

23.12.2025 - DEATH DIES: kündigen neues Black Metal Album „Maledicti In Aeternvm“ an

Die Black Metal-Band DEATH DIES hat mit „Maledicti In Aeternvm“ ein neues Album angekündigt. Es ist das sechste Album der Italiener aus Padua und wird am 3. April 2026 via My Kingdom Music erscheinen.

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23.12.2025 - HYPERION: dritte Single vom neuen Heavy Metal Album „Cybergenesis“ mit dunkler Science-Fiction Story

Die Heavy Metal-Band HYPERION hat nach dem Opener „Deafening“ und dem Lyric-Video zu „Rewire, Rebuild“ mit „Yet We Still Fight“ eine dritte Single ihres kommenden Albums „Cybergenesis“ veröffentlicht. Es ist nach „Dangerous Days“ (2017) und „Into the Maelstrom“ (2020) das dritte Album der Italiener aus Bologna und das erste mit dem neuen Sänger Max Morelli (SIGNUM DRACONIS).

Das Konzept des Albums hat folgenden Inhalt: Eine gewagte Expedition in einen Raum-Zeit-Riss endet in einer Katastrophe, weckt den „Chor“, einen uralten außerirdischen Schwarmgeist aus einer alternativen Dimension, und stürzt die Menschheit in einen verzweifelten Krieg ums Überleben. Auf einer Erde, die von der Cyborg-Armee des „Chors“ versklavt wurde, wird ein ehemaliger Kommandant als Rhizome Rider wiedergeboren, der eine Rebellion von innen heraus anführt und sich opfert, um die Menschheit zu befreien.

„Cybergenesis“ wurde von Gitarrist ud Bandgründer Davide Cotti produziert und mit einem Cover-Artwork von Ryan T. Hancock ausgestattet. Release-Termin ist der 15. Januar 2026 via Fighter Records.

HYPERION Line-Up:
Davide Cotti – Guitars
Francesco Madonna – Drums
Max Morelli – Vocals
Simone “Nega” Cauli – Bass
Francis Dipasquale – Guitars

HYPERION „Cybergenesis“ Tracklist
1. Deafening (Audio bei YouTube)
2. Rewire, Rebuild (Lyric-Video bei YouTube)
3. Yet We Still Fight (Visualizer bei YouTube)
4. The Shackles of Chronitus
5. Blood Over Chrome
6. Grain of Sand
7. Rhizome Rider
8. The Whole of Time

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23.12.2025 - RUGGED BUTCHER: debütieren mit weiterer Heavy Rock / Metal Single „Lobotomy“

Die Heavy Rock / Metal-Band RUGGED BUTCHER hat mit „Lobotomy“ eine weitere neue Single veröffentlicht. Das Song folgt auf „Payback“ nach. Letzt genannter Song handelt von einer Person, die genug hat von den Menschen um sie herum, von Mobbing und Verfolgung, und nun ist es Zeit, die Rechnung zu begleichen.

Es sind die ersten Releases des finnischen Duos, welches aus Mikko Aittola und Timo Vilén besteht, und wurde von Teemu Aalto gemixt und von Tony Lindgren gemastert.

RUGGED BUTCHER „Payback“ (Audio als Stream)

RUGGED BUTCHER „Lobotomy“ (Audio als Stream)

Source: Vampster

23.12.2025 - MALIGNANT AURA: zweiter Track vom neuen Death-Doom Metal Album „Where All of Worth Comes to Wither“

Die Death-Doom Metal-Band MALIGNANT AURA hat nach „The Pathetic Festival“ mit „Beneath a Crown of Anguish“ einen zweiten Track ihres kommenden Albums „Where All of Worth Comes to Wither“ veröffentlicht. Es ist nach „Abysmal Misfortune Is Draped upon Me“ (2022) das zweite Album der Australier und wird am 26. Januar 2026 via Memento Mori erscheinen. Das Cover-Artwork stammt von Paolo Girardi.

MALIGNANT AURA Line-Up
Pete Robertson – Drums
Chris Clark – Guitars
Tim Smith – Vocals
Jonathan Ennis – Bass
Dalton Quade Wilson – Guitars

MALIGNANT AURA „Where All of Worth Comes to Wither“ Tracklist
01 Where all of Worth Comes to Wither (intro) (3:27)
02 The Pathetic Festival (6:56) (Audio bei YouTube)
03 Languishing in the Perpetual Mire (13:00)
04 Beneath a Crown of Anguish (10:05) (Audio bei YouTube)
05 An Abhorrent Path to Providence (12:08)

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23.12.2025 - GLORIOUS BANKROBBERS: kündigen neues Rock ’n’ Roll Album „Intruder“ an

Die Rock ’n’ Roll-Band GLORIOUS BANKROBBERS hat mit „Intruder“ ein neues Album angekündigt. Das neue Album der seit über 40 Jahren existierenden Band wurde von Robert Pehrsson gemixt und wird am 27. Februar 2026 via Wild Kingdom Records erscheinen. Vorab gibt es zum eröffnenden Titeltrack einen Video-Clip.

GLORIOUS BANKROBBERS Line-Up:
Olle Hillborg – Lead Vocals & Harmonica
Jonas Petersson – Guitars & Vocals
Jojje Vamvatsicos – Bass & Vocals
Bentan – Drums & Vocals

GLORIOUS BANKROBBERS „Intruder“ Tracklist
01. Intruder (Video bei YouTube)
02. We Can Go Higher
03. Rollin‘ In Hollywood
04. Rabbit Hole
05. Come Rain Come Shine
06. Black Jonas
07. Ready For The Good Times
08. Down
09. Vampire
10. You Let The Devil In
11. Jane
12. Starstriped Western Boots

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23.12.2025 - THE RETICENT: weiteres Video vom neuen Progressive Metal Album „please“ über psychische Erkrankungen

Die Progressive Metal-Band THE RETICENT hat nach dem Lyric-Video zu „The Scorn (Those Who Don’t Understand)“ mit „The Bed of Wasps (Those Consumed with Panic)“ ein weiteres Video ihres neuen Albums „please“ veröffentlicht. Es ist das fünfte Album der US-Amerikaner aus North Carolina rund um Chris Hathcock (XAEL) und behandelt in einer Story psychische Erkrankungen, Selbstmord und Überleben.

„please“ wurde von Jamie King gemixt und gemastert und mit einem Cover-Artwork von Joscelyne Hauserman ausgestattet. Release-Termin war der 13. November 2025. Vorab gab es auch zu „The Concealment (Those Who Don’t Want To Wake)“ einen Video-Clip.

„„The Concealment“ könnte man als Leitgedanken des neuen Albums bezeichnen. Der Song versucht zu beschreiben, wie es ist, sein Leben weiterzuführen, während man mit der erdrückenden Last einer psychischen Erkrankung zu kämpfen hat. Bei der Arbeit, in der Familie, in der Schule, überall müssen wir Masken aufsetzen und so tun, als ginge es uns „gut“, obwohl wir innerlich vielleicht am liebsten einschlafen und nie wieder aufwachen würden“, erklärt Chris Hathcock.

THE RETICENT Line-Up:
Chris Hathcock – Vocals, Guitar
James Nelson – Lead Guitar, Backing Vocals
Paul McBride – Bass, Backing Vocals

THE RETICENT „please“ Tracklist
1. Intake – 1:45
2. The Concealment (Those Who Don’t Want To Wake) – 6:06 (Video bei YouTube)
3. The Night River (Those Who Can’t Rest) – 6:55
4. Diagnosis 1 – 2:18
5. The Bed of Wasps (Those Consumed With Panic) – 5:47 (Video bei YouTube)
6. The Scorn (Those Who Don’t Understand) – 8:12 (Lyric-Video bei YouTube)
7. Diagnosis 2 – 2:39
8. The Riptide (Those Without Hope) – 6:09
9. The Chance (Those Who Let Go) – 6:52
10. Discharge – 2:56

Source: Vampster

23.12.2025 - EVIL DAMN: kündigen neue Death Metal EP „Eons of Horror“ aus Peru an

Die peruanische Death Metal-Band EVIL DAMN hat mit „Eons of Horror“ eine neue EP angekündigt. Die Scheibe folgt auf das 2021er-Debütalbum „Necronomicon“ nach und wird am 30. Januar 2026 via Hells Headbangers erscheinen. Vorab gibt es den Track „God of Chaos“ zu hören.

EVIL DAMN „Eons of Horror“ Tracklist
1. Eons Of Horror
2. God of Chaos (Audio bei YouTube)
3. Summon Thy Presence
4. Evil Dwells Out There
5. Guerreros de Satan

Source: Vampster

23.12.2025 - DAIDALOS: zweite Single vom neuen Symphonic Dark Metal Album „Dante“

Die Symphonic Dark Metal-Band DAIDALOS hat nach „Inferno“ mit dem Lyric-Video zu „Dis“ eine zweite Single ihres kommenden Albums „Dante“ veröffentlicht. Es ist nach „The Expedition“ (2022) das zweite Album des deutschen Solo-Projekts von Tobias Püschner (Ex-REVOLT, Ex-SARIEL) und beinhaltet eine Neu-Interpretation von „Die göttliche Komödie“.

„Dante“ wurde von Nahuel Lozano (MENTAL CRUELTY) gemixt und gemastert und wird am 20. Februar 2026 via Rockshots Records erscheinen.

DAIDALOS „Dante“ Tracklist
01. Dante – 02:18
02. Inferno – 03:42 (Audio bei YouTube)
03. Ashes – 04:22
04. Storm – 04:05
05. Minos – 00:30
06. King – 04:00
07. Styx – 02:08
08. Gate – 00:20
09. Dis – 04:15 (Lyric-Video bei YouTube)
10. Phlegethon – 01:18
11. Malebolge – 00:40
12. Euphobia – 04:54
13. Ultimatum – 04:19

Source: Vampster

23.12.2025 - SOUL OF ANUBIS: kündigen neues Sludge / Thrash Metal Album „Ritual“ an

Die Sludge / Thrash Metal-Band SOUL OF ANUBIS hat mit „Ritual“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „The Monster Among Us“ (2016) und „The Last Journey“ (2019) das dritte Album der Portugiesen und wird am 20. Februar 2026 via Time To Kill Records erscheinen.

„Ritual“ stehe für den Übergang vom Leben zum Tod und die Wiedergeburt in einen neuen Zyklus. Vorab gibt es zu „Incarnation“ ein Lyric-Video.

„‚Incarnation‘ steht für die Wiedergeburt in einen neuen Zyklus, um nach den Konflikten und Kämpfen im Leben den Weg des Friedens zu beschreiten“, erklärt die Band. „Es ist die Geschichte eines Mannes, der nach seinem Tod auf ein Boot steigt, um sich auf den Weg in die perfekte Welt zu machen, und der während der Überfahrt mit schwierigen Kämpfen konfrontiert wird. Auf seinem Weg muss er Unterdrückung, Hunger, Schmerz und Gedanken hinter sich lassen, was ihn zur Unsterblichkeit führt.“

SOUL OF ANUBIS Line-Up:
Hugo Ferrão – Guitar, Vocals
Rui Silva – Drums

SOUL OF ANUBIS „Ritual“ Tracklist
1. Ritual
2. Mind Crusher (feat Keijo Niinimaa from ROTTEN SOUND)
3. Incarnation (Lyric-Video bei YouTube)
4. Vermin
5. Dead Cult
6. God’s Burial
7. Human Torch
8. Unholy Tomb

Source: Vampster

23.12.2025 - ANTHRODYNIA: Video vom neuen Doom-Death Metal Album „Unspeakable Horrors Emanating From Within“

Die Doom-Death Metal-Band ANTHRODYNIA hat mit „A Rotten Sun“ einen Video-Clip ihres aktuellen Albums „Unspeakable Horrors Emanating From Within“ veröffentlicht.

Vorab hat die Band nach dem Opener „Severed From Mundanity“ auch den Song „Engulfed In Grief“ veröffentlicht.

„Dieser Track ist eine nicht ganz so subtile Hommage an die Band GRIEF, denn wir haben versucht, diesen düsteren Sludge-Sound für die erste Hälfte des Songs zu nutzen. Der Text handelt davon, wie brutal der Trauerprozess sein kann, da er die eigene Motivation komplett aufzehren und zu einer trostlosen Existenz führen kann. Schlechte Bewältigungsmechanismen werden zur Selbstsabotage, besonders im Fall von Drogenmissbrauch. Für mich persönlich war es ein sehr kathartischer Song, den ich geschrieben habe, und er passt zu der Schwere der Musik. Die sich überlagernden Leadgitarren-Harmonien im letzten Teil des Songs lassen die Death/Doom-Einflüsse der frühen 90er Jahre deutlich hervortreten, und mir gefällt das Ergebnis“, erklärt Derek Orthner.

Es ist der erste Release des kanadischen Duos aus Edmonton, welches aus Derek Orthner (BEGRIME EXEMIOUS, AZATH) und Durell Smith (ex-FALSEHOOD, ex-MAHRIA, ex-KUROI JUKAI) besteht.

„Unspeakable Horrors Emanating From Within“ wurde von Derek Orthner germixt und von Brad Boatright gemastert. Das Cover-Artwork stammt von Karmazid. Release-Termin war der 15. August 2025 via Nameless Grave Records.

ANTHRODYNIA Line-Up:
Derek Orthner – guitars, vocals, synth, effects
Durell Smith – drums, bass

ANTHRODYNIA „Unspeakable Horrors Emanating From Within“ Tracklist
1. Severed From Mundanity (Audio bei Bandcamp)
2. Engulfed In Grief (Audio bei Decibel Magazine)
3. Cathartic Dissemination
4. A Rotten Sun (Video bei YouTube)
5. Suffering Pure Light

Source: Vampster

23.12.2025 - BIZARREKULT: kündigen neues Post Black Metal Album „Alt som finnes“ an

Die Post Black Metal-Band BIZARREKULT hat mit „Alt som finnes“ ein neues Album angekündigt. Es ist nach „Vi overlevde“ (2021) und „Den tapte krigen“ (2023) das dritte Album des aus Russland stammenden, aber inzwischen in Norwegen heimischen und von Roman V. geführten Projekts.

„Alt som finnes“ wurde von Miguel Tereso bei Demigod Recordings gemixt und gemastert. Das Cover-Artwrok stammt von Gravestench Art. Release-Termin ist der 20. Februar 2026 via Season of Mist. Vorab gibt es zu „Blikket Hennes“ – mit Gast-Vocals von Yusaf “Vicotnik” Parvez (DØDHEIMSGARD) – einen Video-Clip.

BIZARREKULT Line-Up:
Roman V. — Vocals
Ignat P. — Guitars & Bass
Alexander P. — Drums

BIZARREKULT „Alt som finnes“ Tracklist
1. Hun (02:58)
2. Blikket Hennes (06:18) (Video bei YouTube)
3. Avmakt (06:10)
4. Håp (06:22)
5. Drøm (04:42)
6. Verdens Verste (04:22)
7. Aversjon (05:24)
8. Tomhet (06:27)

Source: Vampster

23.12.2025 - NIPHREDIL: Fractures in the Crystal Vault [Eigenproduktion]

Aus Ecuador gelangte die neue EP von NIPHREDIL zu uns: „Fractures in the Crystal Vault“. Darauf präsentiert das Quartett zwei neue Tracks, welche das Interesse auf einen nach „The Final Star“ (2023) zweiten Longplayer durchaus unterstützen. Grund dafür ist das gefällige Spiel von doomiger und angeschwärzter Atmosphäre sowie melodischer Abwechslung, das in Ansätzen an ETHEREAL BLUE – insbesondere in Bezug auf Riffing und Sound – erinnert. Während „The Masked Seer“ beinahe träge vor sich hinsiecht, aber dank kleinerer Einschübe nicht langweilig wird, trägt „Death by Dreaming“ etwas mehr Tempo in sich. Nur im letzten Drittel fällt der Song vom Tempo und der Qualität etwas ab. Hier hätte die Band mehr Kreativität an den Tag legen können.

Veröffentlichungstermin: 09.09.2025

Spielzeit: 12:42 Min.

Line-Up:
Jose Miguel Santelices – Vocals, Guitars, Synths
Jaime Murgueytio – Guitars
Lucas Serrano – Bass
Danial Devost – Session Drums

Label: Eigenproduktion

Mehr im Netz: https://niphredil.bandcamp.com/
Mehr im Netz: https://www.facebook.com/profile.php?id=100063754862534

NIPHREDIL „Fractures in the Crystal Vault“ Tracklist
01 The Masked Seer
02 Death by Dreaming

Source: Vampster

23.12.2025 - HEALTH: Conflict DLC

Wer auch nur ein wenig im Gaming-Sektor aktiv ist, wird vermutlich mit dem Akronym DLC bestens vertraut sein: „Downloadable Content“ beschreibt in der Regel eine Erweiterung der Grunderfahrung. „Conflict DLC“ als reines Add-on abzutun, würde der Sache jedoch nicht gerecht, denn obwohl HEALTH die Ästhetik von „Rat Wars“ (2023) beibehalten und auch die Nummerierung der Vinyl-Seiten auf dem Cover lückenlos fortführen, steht die neue Platte auf eigenen Beinen.

Ein vollwertiges Album also, das sich stilistisch allerdings kaum aus der Komfortzone wagt. Ihren etablierten Mix aus Alternative, Industrial und Synthesizern stellt das Trio keineswegs in Frage, lässt im Gegenzug aber qualitativ nichts anbrennen. Dass die zwölf neuen Tracks als Gesamtwerk die Klasse des Vorgängers nicht ganz erreichen, liegt somit vorwiegend am verhältnismäßig konservativen Ansatz, der auf große Experimente verzichtet.

„Conflict DLC“ vermittelt einen geschlossenen Eindruck
Dafür stimmt das grundlegende Niveau im Verlauf der 39 Minuten, wo „Ordinary Loss“ zum Auftakt mit bratenden Gitarren und melancholischem Refrain punktet, nur um in Burn The Candles“ den Schwerpunkt auf EBM-Vibes und rastlose Beats zu verschieben. Im weiteren Verlauf vermischen HEALTH mal beide Disziplinen („Vibe Cop“) oder erkunden auf atmosphärischem Synth-Fundament ihre nachdenkliche Seite („Antidote“).

Dass „Conflict DLC“ dabei trotzdem einen geschlossenen Eindruck vermittelt, liegt auch an der Konzeption des Albums: Die einzelnen Stücke führen mitunter nahtlos ineinander, ohne den jeweils individuellen Charakter aufgeben zu müssen. Doch auch sonst zieht sich ein roter Faden durch die Kompositionen, welcher durch den gestiegenen Härtegrad in Erscheinung tritt.

HEALTH beschreiten kaum neues Terrain, gehen qualitativ aber dafür keine Kompromisse ein
Die Gitarren und Industrial-Einflüsse spielen eine prominente Rolle, was das Album im Vergleich zu „Rat Wars“ (2023) tatsächlich auf Anhieb griffiger, wenngleich etwas facettenärmer wirken lässt. Keine Kompromisse gehen HEALTH derweil beim Gesang ein, wo Jake Duzsiks konsternierte Stimme nach wie vor haarscharf an der Resignation vorbeischrammt. Schön zu hören ist das im reduzierten „You Died“ sowie in „Don’t Kill Yourself“, wo Duzsik irgendwo zwischen Frust und Selbstmitleid mit seiner Existenz hadert.

Neues Terrain ist das für die US-Amerikaner freilich nicht, weshalb wir letztlich auch den Albentitel gut verstehen können: In musikalischer Hinsicht ist „Conflict DLC“ – obwohl auf eigenen Beinen stehend – tatsächlich eine Art Erweiterung und Fortführung des zuvor etablierten Stils: ein wenig härter, ein wenig direkter, doch den gleichen Prinzipien folgend. Passenderweise gibt es aber selbst dafür im Gaming-Sektor eine geeignete Klassifizierung: Die „Standalone-Erweiterung“, die uns mehr vom Bewährten gibt, ohne das vorherige Kapitel in irgendeiner Weise vorauszusetzen.

Veröffentlichungstermin: 12.12.2025

Spielzeit: 39:21

Line-Up
Jake Duzsik – Vocals, Gitarre, Synthesizer
John Famiglietti – Programming, Synthesizer, Bass
Benjamin Miller – Schlagzeug

Produziert von Drew Fulk, Lars Stalfors und Stint

Label: Loma Vista

Homepage: https://www.youwillloveeachother.com/
Facebook: https://www.facebook.com/healthnoise
Instagram: https://www.instagram.com/_health_
Bandcamp: https://youwillloveeachother.bandcamp.com/

HEALTH “Conflict DLC” Tracklist

Ordinary Loss (Lyric-Video bei YouTube)
Burn The Candles
Vibe Cop (Video bei YouTube)
Trash Decade
Torture II
Antidote
Darkage
Shred Envy (Video bei YouTube)
You Died
Thought Leader (Lyric-Video bei YouTube)
Don’t Kill Yourself
Wasted Years

Source: Vampster

23.12.2025 - ANGUS McSIX: neues Album „Angus McSix And The All-Seeing Astral Eye“ & Tour 2026

Die Modern Power Metal-Band ANGUS McSIX veröffentlicht am 13. März 2026 ihr neues Album „Angus McSix And The All-Seeing Astral Eye“ via Napalm Records. Eine weitere Hörprobe gibt es nun in Form von „I Am Adam McSix„, wo auch RHAPSODY OF FIRE mit einem Gastfeature zu hören sind.

Außerdem geht die Gruppe im März 2026 erstmalig auf Headline-Tournee. Angesetzt sind Shows in Deutschland sowie den Niederlanden. Begleitet wird die Gruppe von BLOODBOUND sowie BRAINSTORM (Termine s. unten).

Im Oktober meldeten sich ANGUS McSIX außerdem mit einer neuen Single zurück: „The Fire Of Yore“ ist bei YouTube als Clip zu sehen. Auch Schauspieler Uwe Ochsenknecht ist hier in einer Gastrolle zu sehen.

„The Fire Of Yore“ ist zugleich Vorbote des zweiten Studioalbums. Auch den Track „6666“ gibt es als Video bei YouTube.

Mit der neuen Nummer stellten ANGUS McSIX zudem ihre neue Gitarristin Jasmin Pabst (ex-OVERSENSE, ex-ALL FOR METAL) vor.

ANGUS McSIX „Angus McSix And The All-Seeing Astral Eye“ Tracklist

6666 (Video bei YouTube)
The Fire Of Yore (Video bei YouTube)
I Am Adam McSix (feat. Rhapsody Of Fire) (Video bei YouTube)
Dig Down (feat. Van Canto)
Techno Men (feat. Turmion Kätilöt)
Ork Zero
Starlight Stronghold
Aetheriyja
Let The Search Begin
The Power Of Metal (feat. Freedom Call)
Into Battle

ANGUS McSIX, BLOODBOUND, BRAINSTORM Tourdaten 2026

12.03. 🇩🇪DE Hamburg @ Kent Club
13.03. 🇩🇪DE Leipzig @ Hellraiser
14.03. 🇩🇪DE Regensburg @ Eventhall Airport
15.03. 🇩🇪DE München @ Backstage
16.03. 🇩🇪DE Nürnberg @ Hirsch
17.03. 🇩🇪DE Berlin @ Lido
18.03. 🇩🇪DE Saarbrücken @ Garage
19.03. 🇩🇪DE Heidelberg @ Halle 02
20.03. 🇩🇪DE Oberhausen @ Kulttempel
21.03. 🇩🇪DE Andernach @ Live Club
22.03. 🇳🇱NL Eindhoven @ Effenaar

ANGUS McSIX Line-up 2025
Adam McSix (Samuel Nyman) – Vocals
The Dwarf (Jasmin Pabst) – Guitars
Thalestris (Thalia Bellazecca) – Guitars
Archdemon Seebulon (Sebastian “Seeb” Levermann / Rafael Dobbs Roa) – Guitars
Ork Zero (Gerit Lamm) – Drums

Source: Vampster

23.12.2025 - FIDDLER’S GREEN, WÜSTENBERG: Konzertbericht – Backstage Werk, München – 18.12.2025

Wie die Zeit vergeht. Haben FIDDLER’S GREEN nicht gerade erst die drei Jahrzehnte vollgemacht? Nun jedenfalls sind sie schon wieder auf halbem Weg zum nächsten Zwischenziel. 35 Jahre macht die Irish Folk Rock-Band nun schon die Bühnen unsicher und zeigt dabei immer noch kaum Alterserscheinungen. Zugegeben, die Konzerte waren früher vielleicht ein bisschen länger, doch halbe Sachen darf man bei den Erlangern nach wie vor nicht erwarten.

Deshalb gibt es auch zum diesjährigen Jubiläum das typische FIDDLER’S-Versprechen: gute Laune, maximale Spielfreude und eine Setlist, die neben großen Hits und manchem Evergreen sogar den Blick zurück zu den Anfangstagen wagt, wo man – so erklärt es uns Sänger Albi – seinerzeit geflissentlich in Bassist Rainer Schulz‘ Küche geprobt habe.

WÜSTENBERG

Bevor wir allerdings in nostalgischen Erinnerungen schwelgen dürfen, verlangt uns zunächst das Hier und Jetzt: Für das Vorprogramm zeichnet diesmal nämlich ein Newcomer verantwortlich, der allerdings nicht unbedingt grün hinter den Ohren ist. Hinter WÜSTENBERG verbirgt sich nämlich ein alter Bekannter: Bandgründer und Namenspatron Franz Wüstenberg war zuvor lange Jahre bei THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS aktiv, will sich mit seiner neuen Folk-Rock-Truppe allerdings nicht mehr auf die rein irische Sparte beschränken.

Insofern ist es keine Überraschung, dass die sieben Musiker:innen nicht nur auf der Bühne fest im Sattel sitzen, sondern darüber hinaus ihre eigene kleine Fangemeinde mitgebracht haben. Dutzende Papierschilder mit dem Bandlogo strecken sich WÜSTENBERG während des Openers „Call Me A Fool“ entgegen, das sodann fleißig mitgesungen werden darf.

Schon bei WÜSTENBERG ist die Stimmung meist ausgelassen

Überhaupt ist die Stimmung im Münchner Backstage am frühen Abend ausgelassen, was wir vor allem dem kurzweiligen und beschwingten Material der Anfangsviertelstunde zuschreiben wollen: „Trading Manners For The Madness“ und die Single „The King’s Gambit“ laden zum Mitklatschen ein, bevor zum Ende des Sets mit „Good People“ sowie dem Rausschmeißer „Revenge Is For The Weak“ die rockigen Klänge inklusive Gitarrensolo ihre Zeit im Rampenlicht bekommen.

Allein im Mittelteil geht WÜSTENBERG zwischen oft gedrosseltem Tempo und zahlreichen Ansagen der Elan flöten. Das gilt mitunter sogar für das lautstark mitgesungene BON JOVI-Cover „Livin‘ On A Prayer“, für welches das reife Publikum natürlich leichte Beute ist, das jedoch andererseits mit Ausnahme des frischen Geigensolos mit angezogener Handbremse interpretiert wird. 

WÜSTENBERG Setlist – ca. 45 Min.
1. Call Me A Fool2. Trading Manners For The Madness3. Paradox Of Love4. Man With No Baggage5. Hold On To6. Livin’ On A Prayer (BON JOVI-Cover)7. Good People8. Happy Birthday9. Revenge Is For The Weak

Fotogalerie: WÜSTENBERG

FIDDLER’S GREEN

Privat schalten wir ja selten das Radio ein, doch was gerade im Backstage durch den Äther dringt, klingt tatsächlich vielversprechend. Bekannte Stücke aus 35 Jahren FIDDLER’S GREEN bringt der Tuner hervor, bis das Intro in München endlich bei „Irish Air“ vom 2007er Werk „Drive Me Mad“ hängenbleibt. Als Auftakt ist das ausgelassene Stück eigentlich ideal geeignet, obgleich das Publikum heute noch ein paar Augenblicke länger zu benötigen scheint.

Mitgeklatscht wird eifrig, doch brechen soll das Eis erst im umjubelt aufgenommenen „Down“, wo die Fans zum Auftakt aus der Hocke springen, um sodann zum Pogotanz überzugehen. Es geht also doch, obwohl in der Vorweihnachtszeit Lebkuchen und Stollen sicherlich hier und da die eigene Trägheit begünstigen. Das Gegenmittel servieren FIDDLER’S GREEN sodann im entschlossen dargebotenen „Mrs McGrath“, wo Stefan Klug zur Bodhrán greift, um den Takt vorzugeben.

Bei FIDDLER’S GREEN regiert auch nach 35 Jahren noch die Spielfreude

So beherzt die Fans hier auf und abspringen, so inbrünstig schreien sie im folgenden „Old Dun Cow“ diesen einen Namen in die Nacht: Die Worte „McIntyre“ dürften Sänger Albi wohl noch bis in die Morgenstunden verfolgen, so ungläubig wie er den Kopf schüttelt. Die Stimmung ist mittlerweile nicht nur vor der Bühne ausgezeichnet, selbst auf den Brettern steht den Musikern das Grinsen ins Gesicht geschrieben.

Zeit für Faxen bleibt selbstverständlich immer, als sich der Frontmann zwischendurch hinter dem seitlichen Vorhang zu verstecken scheint oder man die jüngste Single „Botany Bay“ zusammen mit Franz Wüstenberg zum Besten gibt. Überraschungen wie diese gibt es am laufenden Band, wobei natürlich die eine oder andere Showeinlage schon länger zum Repertoire FIDDLER’S GREENs gehört.

Für FIDDLER’S GREEN-Drummer Frank Jooss wird sogar ein Bierfass zum Percussion-Instrument

So begleiten nicht weniger als drei Fahnenschwinger:innen den Schunkler „Greens And Fellows“ , bevor Geiger Tobis obligatorisches Solo mit Nebel speiender Drehorgel und Bierfass-Percussion angereichert wird. Es soll nicht das einzige Mal sein, dass der flinke Musiker im Zentrum steht: Als nach dem launigen Traditional „The Bog“ in der Arena eine Leiter aufgerichtet wird, wissen langjährige Anhänger:innen bereits, was nun bevorsteht.

Für das tanzbare Jig erklimmt Tobi unerschrocken die Sprossen, um inmitten des Circle Pits die feierwütigen Fans noch weiter anzustacheln. Bei so viel Publikumsnähe kommt schlussendlich auch der Rest der Band nicht aus und versammelt sich für „Raggle Taggle Gypsy“ nun in voller Stärke im Hallenzentrum.

Mit einem kleinen Akustik-Block reisen FIDDLER’S GREEN bis zu ihren Anfangstagen zurück

Dass diese Einlage auch dramaturgisch ein cleverer Schachzug ist, erfahren wir im direkten Anschluss, wo sich die Bühne in der Zwischenzeit in ein heimeliges Pub verwandelt hat. Hinter dem Tresen demonstrieren FIDDLER’S GREEN zu „John Kanaka“ ihre hypnotische Percussion-Choreografie inklusive fliegender Bierbecher, nur um den soeben gestarteten Akustikblock mit ein paar nostalgischen Nummern zu krönen. Dass Sänger Albi für „Creel“ vom Debütalbum extra die Bouzouki abgestaubt hat, wissen wir ebenso zu schätzen wie das traditionelle Medley – ein Novum für die Band, wie wir erfahren -, das aber durchaus ein wenig länger bei den einzelnen Stücken hätte verweilen dürfen.

Dafür gibt es den Klassiker „Rocky Road To Dublin“ in voller Länge, wo sich natürlich auch das Backstage an der „Wall of Folk“ versuchen darf, bei welcher die beiden Seiten nicht nur wildgeworden ineinander krachen, sondern „elegant aneinander vorbeigleiten“ sollen. Diese Koordinationsprobe besteht die bayerische Landeshauptstadt mit Bravour und zeigt sich auch beim ausgelassenen „Perfect Gang“ weiterhin ausdauernd. Die überdimensionalen Luftballons in irischen Nationalfarben überleben den Song zum Großteil zwar nicht, fordern jedoch zumindest auch Bassist Rainer und Geiger Tobi kurzzeitig alle fußballerischen Qualitäten ab, um die wild umherfliegenden Utensilien zurück ins Publikum zu befördern.

Die Zugaben füllen FIDDLER’S GREEN mit Hits und Evergreens

Dass man auf der Zielgeraden die heute schön durchgemischte Setlist durch ein paar Hits und Evergreens ergänzen muss, versteht sich indes von selbst. Vom starken „One Fine Day“ bis zum treibenden Closer „Folk’s Not Dead“, bei dem Gitarrist und Sänger Pat nach überstandener Fingerverletzung ein kleines Solo beisteuern darf, geht es in der Halle mit vollem Elan weiter.

Die künstlich eingeschobenen Zugabenblöcke hätte es unseretwegen zwar nicht gebraucht, die kleine Pause aber wollen wir einer Band im 35. Jahr ihres Bestehens allerdings gerne zustehen. Zumal mit „The Galway Girl“, dem rockigen „Victor And His Demons” und schlussendlich dem wieder ins Set zurückgeholten Rausschmeißer „Blarney Roses“ noch einige Schweißtropfen die Schläfen herabrinnen sollen.

Selbst nach 35 Jahren suchen FIDDLER’S GREEN noch vergeblich nach den „Blarney Roses“

Eine letzte Tradition lassen sich FIDDLER’S GREEN in diesem Zug selbstverständlich nicht nehmen: Für den folkigen Ausklang laden die Erlanger wie gehabt ihre Anhängerinnen auf die Bühne ein, wo das beliebte Traditional genauso freudig zelebriert wird wie vor über dreißig Jahren. Dass nicht einmal FIDDLER’S GREEN von diesen nostalgischen Ritualen genug haben, ist durchaus nachvollziehbar, erinnern sie doch auch daran, wo die Band einst herkam. Und wer weiß, wie es in fünf, zehn, 15 Jahren aussieht: Ob bis dahin jemand herausgefunden hat, wo die namengebenden Rosen denn nun blühen? Wir jedenfalls wollen auch dann gerne noch bei der Suche helfen.

FIDDLER’S GREEN Setlist – ca. 110 Min.
1. Irish Air2. P Stands For Paddy3. Down4. Mrs McGrath5. Old Dun Cow6. A Good Old Irish Bar7. Botany Bay8. Greens & Fellows9. Geigen-Solo10. Take Me Back11. The Bog12. Jig13. Raggle Taggle Gypsy14. John Kanaka15. The Creel16. I’m Here Because I’m Here/This Old Man/Donkey Riding/The Mermaid17. Rocky Road To Dublin18. Perfect Gang19. We Don’t Care20. One Fine Day21. A Bottle A Day22. Folk’s Not Dead————————–23. The Galway Girl24. Victor And His Demons————————–25. The Wild Rover26. Blarney Roses

Fotogalerie: FIDDLER’S GREEN

Fotos: Tatjana Braun (https://www.instagram.com/tbraun_photography/)

Source: Vampster

23.12.2025 - LOREENA MCKENNITT – Live In Madrid 2024

Nach der großartigen „Live at Royal Albert Hall 2019“, dem beeindruckenden „Live in Paris und Toronto 2014“ und der wunderbaren CD/DVD „Nights from the Alhambra 2007“ erhalte ich nun den neuesten und aktuellsten Live-Status von LOREENA MCKENNITT – diesmal aufgenommen in Madrid 2024 ! Die fulminante Tour ging zudem quer durch 20 Städte in Europa, nur leider hatte ich bisher nie die Gelegenheit, die gute LOREENA mal live zu sehen. Die weit gereiste und sehr weise Weltmusikerin und Musikforscherin in Sachen keltischen Erbes hat im Sommer 2024 auch hier wieder einen exquisiten Auftrittsort vor schöner Kulisse ausgewählt um auf ihrer „The Mask and Mirror 30th Anniversary Tour“ dem breiten Publikum ihren musikalischen Schnittpunkt zwischen Okzident und Orient zu präsentieren. Die Sound-und Klanglandschaften mit grandiosen Kompositionen der eher zierlichen Künstlerin unterstreichen hier wieder mal die spirituellen Qualitäten der kanadischen Harfenistin mit der absolut perfekten und glasklaren Sopranstimme und dem absoluten Hang zur Perfektion. Begleitet wurde sie wieder von exzellenten Musikern, die ihre essenziellen 20 Stücke von reichhaltigen, ausgefallenen orchestralen World-Musik Klängen bis hin zu gefühlvollen Harfen und Cello-Passagen einspielten. Im ersten Part ihrer Darbietung kreiert LOREENA die Songs „The Lady Of Shalott“ und „The Gates Of Istanbul“ oder „All Souls Night“ und man merkt sofort, dass viele der Tracks weit über die beliebt, luftige New Age Philosophie hinausgehen. Anders als bei CLANNED und ENYA gehts bei LOREENA viel um ihren ungebrochenen Forschergeist. Angestoßen wurde ihre Spurensuche 1991 durch eine keltische Kunstausstellung in Venedig und seither bereist sie für jedes ihrer Alben, die sie auf ihrem eigenen Label veröffentlicht, ganz regelmäßig viele Länder wie Schottland, Irland, Spanien, Griechenland, Türkei oder sogar die Mongolei. Loreena bezeichnet sich auch selbst als „Nicht akademische Kombination aus Geschichtenerzählerin und Kulturreisende“! Ihre größten Erfolge erzielte Sie mit Alben wie „The Visit“, „Book Of Secrets“ oder The Mask And The Mirror“ und auf all ihren Platten werden eben die orientalischen, neben den keltischen musikalischen Einflüssen und  Aspekten gleichwertig nebeneinander verbunden. So auch im zweiten Teil der Live-Platte mit Tracks wie „Prosperos Speech“ und „Marakesh Night Market“ oder „The Mystics Dream“ und natürlich erklingen noch andere erfolgreiche Lieder ihrer wirklich unzähligen Alben. Eigentlich fehlen nur noch Reiseberichte ihrer erfolgreichen Touren und dazu könnte es eine Art Soundtrack geben, aber ob die charismatische Loreena dafür die Muße und Gabe hat, sei dahingestellt, da müssen wir wohl vorerst mit ihren mystischen und historischen sowie geschichtsreichen Texten Vorlieb nehmen. Die Reaktionen auf ihre emotionalen und teils verträumten Songs sind vielfältig, vom tanzen bis zu mystischen Erfahrungen oder Gedankenspielen ist alles dabei und zum Glück lebt die Kunst ja bekanntlich vom freien Ausdruck, was LOREENA in Vollendung zelebriert und auch lebt. Dieses Konzert ist wie alle Gigs von ihr, wieder an Brillanz und Perfektion auf absolut höchsten Niveau kaum zu übertreffen und war sicherlich für alle Fans und Zuschauer vor Ort ein unvergeßlicher Abend.

(S.Erichsen)

Source: BLACK Onlinemagazin

23.12.2025 - ODONIS ODONIS – Odonis Odonis

Dieses Projekt aus Toronto war bis dato eher in elektronisch-alternativen Klängen unterwegs. Um so prickelnder, konkreter und Post Punk-lastiger geht es diesmal mit dem selbstbetitelten zur Sache und Freunde melancholisch-melodischer, treibend-intensiver Post Punk Klänge werden mit diesem zwar kurzen, dafür auf den Punkt gespieltem Abum einen Volltreffer erleben – versprochen!! Die neun neuen Songs kicken, sind leidenschaftlich, hymnisch, richtig schon organisch produziert und haben mit den elektronisch ausgerichteten Vorgänger nur noch wenig am Hut. Stattdessen fühle ich die Jungs mit ihren melancholischen, sehr leidenschaftlichen Hymnen und irgendwie treffen alte frühe 80s Post Punk-Helden wie die Altered States, Chameleons auf neue alternativ-shoegazende Indie Bands wie White Lies, alte M83, Talk To Her, Decades oder Soft Kill. Knapp über 30 Minuten, dafür zieht jeder Song nachhaltig auf die wohl temperierte dunkle 12. Viele prägnante 80s-Wave Elemente, perfekte Hooklines, selbstbewusste Vocals wie im drückenden Opener preschen mit scheppernd-organischen Drums und Gitarren direkt durch die geschlossene Tür und strahlen eine fast freche, selbstbewusst hymnische Power aus. Das ist auf den Punkt gerockt, springt mich unmittelbar an und setzt Endorphine frei – ohne wenn und aber! ‚Hijacked‘ kickt mit treibendem New Order Bass, kreuzt die Pfade von The Danse Society und ähnlichen Vertretern der frühen, mittigen 80s. Der aufgewühlte, treibend intensive Habitus der Band macht Laune und positive Energie wird dank dunkler hymnisch-mehrstimmiger Vocals spielerisch erzeugt. ‚Come Alive‘ ist eher schleppender Natur, weiß mit dominanten Bass-und Gitarren-Tunes jeden Freund des dunklen Post Punk zu locken, zu fangen und hoffentlich zu begeistern. Hall und verwaschene Strukturen haben diesen liebevollen Shoegaze Touch, der diesen modernen jungen Post Punk Hipstern einfach immer wieder grossartig zu Gesicht steht. Dieser neue, raue/organisch rockende Spirit steht den Kanadiern um ein vielfaches mehr und ein Song wie die intensiv rockende Hymne ‚Work It Out‘ könnte auf jeden x-beliebigen Klassiker aus dem Jahre 1984-85 stehen – Wahnsinn und ich übertreibe hier nicht. Die Laufzeiten de Songs sind manchmal leider mit knapp 3 Minuten viel zu kurz um einer großen Synth-Wave Pop Ballade wie ‚Consumed‘ die nötige Zeit und Spielwiese zu geben. Was für eine Hymne für die Nacht und die mehrstimmig-leidenschaftlichen Vocals sind immer kurz vorm emotionalen Knall – ich liebe es! ‚Hunter‘ perlt wavig treibend nach vorn, pusht ohne Ende mit feinsten in Hall getränkten Vocals, schmissigen Melodien und treibt Dich aufgekratzt durch eine niemals endende Nacht. Natürlich wieder viel zu kurz das Ganze und auch das instrumentale ‚Distraction‘ groovt unruhig mit kosmischen Synth-Sounds eher elektronisch angehaucht. ‚We Are Gods‘ – erneut mehrstimmiger Gesang, geile Bass/Gitarren-Läufe und wieder bin ich in den Tiefen der glorreichen Post Punk-Ära Mitte der 80s angekommen, aber all dies ohne den Hauch von blindem Epigonentum. Ich liebe diese Platte, weil jeder Song auf den Punkt kommt, ordentlich kickt, berauscht und mir immer wieder zeigt, da geht noch was in Sachen melodisch hymnisch-melancholisch aufgeladenem Post Punk mit passenden Shoegaze-Einflüssen. Top Album in 2025 und dicke Empfehlung!

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin

23.12.2025 - RYMDVERKET – Some Kind of Start

Ich bin kein ausgewiesener Fan von Synth-Pop, Electro Wave, generell elektronischer Szene Musik, aber diese zwei Schweden – welche erst seit 2024 am Start sind –  haben einfach den verdammten Dreh raus. Stell Dir vorsichtig einen Mix aus Yazoo, der sanft schwebend-sphärischen Covenant-Seite, den Dänen Kliche, der melancholischen Seite von Robyn und die melancholisch elektronische Seite der Landsleute von The Northern Territories vor und dann kommt man dieser spannenden Stunde wunderschön emotionaler Pathos-Pop-Klänge ganz vorsichtig auf die Spur. Tanzbar, treibend-kühle Synth-Pop Tracks wie ‚Running away from myself‘ oder ‚Stuck In The Reality‘ wechseln sich mit einer Vielzahl von emotional-schwebenden Balladen ab und gerade diese haben eine Tiefenwirkung, meine Herren. Tolle Vocals, große Melodien, diese typisch nordisch schwebende Schwermut, eine kratzende Traurigkeit und Melancholie, die niemanden der fühlt, am Ende kalt lassen sollte. Könnte ich es mir aussuchen, dürften die Schweden diese Stunde mit diesen ätherisch-ausufernden Balladen in Endlosschleife musizieren. Darin sind sie einfach so richtig stark und setzen emotionale Stiche – so viel darf ich versprechen! ‚Teardrops or Rain‘ ist eine Hymne..Punkt! Wunderschöne Melodie, Melancholie so weit das Auge reicht. Tanzbar hypnotischer Instrumental Cold Wave in ‚One Small Step For Man‘ und sphärisch, sehr pathetisch kitschiger Neoklassik in ‚Till Mitt Barn‘ auf eben diesem leidenschaftlich emotionalen Grad – der einfach nur berührt, in die Tiefe findet und immer etwas weh tut. Trockene Dance-Beats, sehnsüchtig schwedischer Gesang in ‚En Drog‘ strotzen vor Pathos und Pop, sind immer nah am Robyn-Moment in ‚With every Heartbeat‘ dank simpler, stets poppig atmosphärischer Schlagseite. Die 80s haben hier immer ihre Hand mit im Spiel, der Gesang ist ein Strauß einnehmend melancholischer Melodik. Der Titelsong bekommt mit fast 9 Minuten Raum um seine weiten Klänge und Flügel auszubreiten. Wunderschöne, kosmische Synth-Flächen, die einfach Emotionen wach kitzeln und für die nächtliche Einsamkeit wie geschaffen scheinen und trotzdem mit dieser typisch schwedischen Nähe zum Pop gesegnet sind. Eingängigkeit, Geradlinigkeit und Emotionen pur verspricht diese Platte und mit ‚Lack Of Kindness‘ (Kirlian Camera lassen grüssen) bricht man mich nochmal richtig schön in zwei Hälften. Der letzte Track ‚Grand Orbit‘ klingt genauso, strahlt Frieden und Wärme aus und umarmt Dich nochmal so richtig liebevoll. Dance, Wave, Balladen, Electro Pop und hymnisch-kitschiger 80s Sound finden hier abwechslungsreich, liebevoll poppig zusammen und machen diese Stunde Musik zu einer lohnenswerten Entdeckung zum Jahresende.

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin

22.12.2025 - JUDAS PRIEST: Diese Support Acts spielen bei der „Faithkeepers“-Tour 2026 in Neu-Ulm, Halle (Saale) & auf der Loreley

JUDAS PRIEST kommen auch im nächsten Jahr nach Deutschland, die Band spielt nicht nur beim BOBFEST; WACKEN OPEN AIR und RELOAD FESTIVAL, auf dem Tourplan stehen auch Konzerte in Neu-Ulm, Halle an der Saale und Sankt Goarshausen.

Tickets für die Konzerte sind bereits erhältlich, im Vorverkauf starten die Preise je nach Venue bei rund 75, 80 oder 94 Euro.

Bi den Konzerten in Halle spielt DIRKSCHNEIDER als Support. In Neu-Ulm DIRKSCHNEIDER und BATTLE BEAST, in  Sankt Goarshausen sind DOMINUM und THUNDERMOTHER dabei.

JUDAS PRIEST – „Faithkeepers“-Tour 2026

25.07. Mönchengladbach, Bobfest
26.07. Neu-Ulm, Wiley Sportpark (mit DIRKSCHNEIDER und BATTLE BEAST)
31.07. Wacken, Wacken Open Air
06.08. Halle (Saale), Halle Messe Arena (mit DIRKSCHNEIDER)
14.08. Bremen, Re-Load Festival
23.08. Sankt Goarshausen, Loreley Freilichtbühne (mit DOMINUM und THUNDERMOTHER)

Source: Vampster

21.12.2025 - HERBST IN PEKING – Faust am Meer

HERBST IN PEKING befanden sich noch mitten im „Nachtflug“ und hin zum absoluten Grenzpunkt Null, da wurde völlig überraschend und unerwartet Kapitän Rex Joswig aus dem Cockpit gerissen. Zum Glück hatte er sein „Lied“ noch nicht zu Ende gesungen und seine Sanduhr noch genügend Körner in der oberen Hälfte, so dass er nach einer Zeit zwischen „Weißen Wänden“ jetzt endlich wieder über „Sein & Haben“ sinnieren kann. Natürlich hat diese extreme Grenzerfahrung mit ihm etwas gemacht und so tönt das neue Album von HERBST IN PEKING auf den ersten Eindruck wesentlich reduzierter, nachdenklicher und stiller. Jedoch täuscht der erste Eindruck wiedermal, denn im Hintergrund lodert weiter das Feuer, denkt ein kluger Kopf und rattern die Gedächtnis-SUICIDE-Rhythmus-Pattern von Helmar Kreysig… dezent, aber trotzdem deutlich wahrnehmbar! Geradezu zärtlich umspielen dazu wunderschöne Space-Guitar-Melodien von King Snow alias Pegman die diesmal sehr zurückgenommene und teilweise verfremdete Stimme von Rex Joswig, welche so oder so immer noch das sichere hypnotische Echolot für HERBST IN PEKING ist. Der sonst so allgegenwärtige Dub hat sich dagegen fast völlig aus dem Fokus der insgesamt 10 neuen Tracks verflüchtigt, wird jedoch, so viel sei schon verraten, mit der kommenden „Mond Rauch & Marijuana“-Platte massiv wieder zurückkehren. Vorerst rotiert aber erst einmal „Faust am Meer“, wobei diesmal drehen sogar wörtlich zu nehmen ist, denn erstmals seit der „The Tyger & The Fly“-EP erscheint das Album parallel zur CD endlich auch wieder im Vinyl-Format. Möglich gemacht hat dies das kleine, aber feine Label Rundling, das die Platte in goldenes, wie klassischen schwarzes Vinyl hat pressen lassen und welches noch dazu ganz hervorragend klingt! Mag der „Faust“ bei Goethe in Auerbachs Keller, am Strand von Afrika oder auf der Stalinallee in Berlin eine Tragödie sein, „Faust am Meer“ als Tonträger ist meine Platte des Jahres und für HERBST IN PEKING eine weitere musikalische Häutung!
PS: Als ich Rex Joswig bei unserem letzten Treffen meine Bedenken bezüglich des Erschließens neuer Hörerschaften mit „Faust am Meer“ mitteilte, legte er seine Hand auf meine Schulter und meinte nur lakonisch: „Marco, wollen wir das denn noch wirklich?!“… (Marco Fiebag)

Source: BLACK Onlinemagazin

18.12.2025 - ANDY BELL – Ten Crowns

Der mit erfreulichste Aspekt in diesem Jahr war, das ich endlich mal KIM WILDE und vor allem ANDY BELL von ERASURE live sehen durfte. Als Jugendlicher in den Golden 80s groß geworden, als Elektromusik durch Bands wie VISAGE, P.S. BOYS, SOFT CELL, OMD, HEAVEN 17, HUMAN LEAGUE usw. das Licht der Weltmusik entdeckten, wurde man natürlich auch auf Protagonisten wie JIMMY SOMMERVILLE und vor allem ANDY BELL / ERASURE aufmerksam. Der Gig in Bremen dieses Jahr vom sympathischen ANDY BELL und seiner spielfreudigen Live Band war allein schon eine nostalgische 80er Party pur mit allen Hits des Synth Pop Duos ERASURE, dereinst ja noch mit VINCE CLARK an den Tasten. Aber auch ANDYS Solo Erfolge wurde frenetisch abgefeiert. Beim Bremer Auftritt von ANDY BELL im Glitzeranzug a la „Christbaumkugel“ waren die Fans kaum noch zu halten und auch nachdem er dann nur im Muskelshirt und Glitzerhose weiter gesungen hatte, wurde jeder Elektrosmasher mit wilden Tanzeinlagen jubelnd begrüßt. Und nun halte ich die Solo CD des Künstlers in den Händen und man mußte bisher immer feststellen, das sich die Solosongs von ANDY doch etwas von den ERASURE Tracks unterscheiden, was sich aber in der Qualität der Songs nicht wieder spiegelt . Das Cover der dritten Solo Platte ist schon mal auffallend mit dem goldenen Münz Konterfei von ANDY auf der CD Hülle und der  goldenen Krone auf der CD. Dies hat schon was Majestätisches und genauso klingt dann auch die gesamte Veröffentlichung. Zudem hat sich ANDY hier endlich seinen Herzenswunsch erfüllt, nämlich ein Duett (‚Hearts A Liar‘) mit DEBBIE HARRY von BLONDIE. Hier ergänzt sich die klare Stimme von ANDY mit der rauchigen von DEBBIE. Auch der leicht nostalgische Auftaktsong „Breaking Thru The Interstellar“ knallt gleich mal so richtig rein und gibt Vollgas. Hier brillieren glänzende und schimmernd wabernde Synthesizer-Flächen im Lichterstrahl, dazu gesellt sich eine wuchtige Bassline, so das dass Tanzbein schon leicht zuckt und das Ganze könnte auch in den 90er Clubnächten gelaufen sein.  ANDY BELLS markante und tragende Stimme, die eine hypnotische Präsenz ausstrahlt, tut ihr übriges dazu, genau wie bei der hymnischen Powerballade „Thank You“, wo ANDY melancholische Momente herbeizaubert. Hier wird eine fast epische Atmosphäre erzeugt, meine Gänsehaut hat selber eine Gänsehaut bekommen. Die Platte strotzt nur so von Abwechslung und Inovation und präsentiert dem Fan und Hörer absolut zeitlose Klassiker und mitreißende Songs des Dance Disco Pops. BELL hat hier auf jeden Fall 10 eingängige Dancefloor Klassiker geschaffen, die synthetisch grooven, aber auch dank ANDYS Stimme mit dezenten Soul und Gospel-Einlagen sehr organisch punkten. Hier wurden alle Facetten des modernen Elektropops vereint, alles in allem also ein spannendes neues Soloalbum von ANDY BELL. Kaufen sag ich, greift zu.

(S.Erichsen)

Source: BLACK Onlinemagazin

18.12.2025 - VOYNA – Monsters

Ganze 4 Jahre nach dem Debütalbum „The Cinvat Bridge“ sowie der 2023er EP „And the Heresies“ meldet sich das Side Projekt VOYNA von PEER LEBRECHT –  der auch bei der Berliner Post Punk/Wave Band  GOLDEN APES beheimatet ist – mit einem neuen Studioalbum und 10 fulminanten Tracks sehr eindrucksvoll zurück. In 2020 ist PEER mit VOYNA gestartet. Bei den GOLDEN APES nimmt PEER die Rolle des Sängers und der Kreativ-Parts ein, so das man diese Funktion auch beim Soloprojekt beobachten kann. PEER spielt Synth, programmiert, erstellt Texte+Musik und setzt natürlich seine tragenden, sonoren, dunklen Goth Rock Vocals passend zu den Tracks ein. Dazu gesellen sich MAXIMILIAN HENNIG an der Gitarre, THOMMY HEIN – Gitarre und CHRISTIAN LEBRECHT am Bass und gemixt/remastert wurde die Platte in den THOMMY HEIN STUDIOS Berlin. Die VOYNA Sound-Welten liegen irgendwo zwischen AND ALSO THE TREES, INTERPOL, EDITORS, THE SOUND, IKON, ACTORS, CHAMELEONS und anderen Bands aus dem Goth-affinen Einzugsbereich. Ich persönlich finde auch, das man die Hauptband GOLDEN APES auf jeden Fall als Inspiration benennen sollte, da die Klänge der 2 Projekte nicht so weit auseinander driften. Man hört bei VOYNA schon, das teils neue, ausgeweitete Klangräume erforscht werden und gängige bisherige Gegebenheiten und Konventionen etwas anders als bei GA umgesetzt werden. Dazu gesellt sich die herrlich emotionale und gleichzeitig atmosphärisch, überragende Stimme von PEER. Die Veröffentlichung ist für mich persönlich auch wieder so eine Platte, die man am Stück genießen und inhalieren sollte, da sich daraus das große Ganze ergibt. Das Album ist wie ein Haufen einzelner Seiten aus einem Tagebuch ohne Reihenfolge, das aufgeblättert vor einem auf dem Tisch liegt und das es gilt, musikalisch zu entdecken und zu erleben. Auch audiovisuell hat PEER eine kreative Ader, wie man im aktuellen Video zum Song “ Wrong Face“ oder im älteren Video „Provenance“ sehr gut sehen kann, dazu sagte PEER auch : „Videos sind eine künstlerische Leidenschaft, die eine zusätzliche visuelle Bedeutungsebene darstellen. Das Spielen mit Symbolen und Meta-Ebenen, mit Hinweisen und mitunter auch falschen Fährten sind ein zusätzlicher Platz auf der Leinwand und es macht zudem noch unglaublich viel Spaß. Interessant war auch die Wahl des Projektnamens VOYNA, hierzu äußerte sich PEER wie folgt : „Ich hatte schon immer eine Bindung zu Osteuropa, zur Kultur, Kunst, Sprache, Musik sowie Literatur, deren Geschichte + Religiöse Patina auf Folklore und Architektur. Ich mag die Melancholie, die auf Mauern, in Wäldern, in den Herzen wohnt. Ich habe dort viele Menschen kennengelernt und festgestellt, das es eine Art Verbindung gibt. Und VOYNA ist ein Begriff mit einer phonetischen Abwandlung des alten slawischen Wortes für Krieg und ich mochte den Gegensatz zwischen dem weichen, fast schon fragilen Klang des Wortes und seiner diametralen Bedeutung. „Es geht dabei für mich um unsere inneren Kriege, die wir alle jeden Tag mit uns selbst führen, mit unseren Gedanken, mit dem großen mächtigen Leben da draußen und hier drinnen bei uns, so das dieser von mir gewählte Bandname also nur rein mit meiner Musik in Verbindung steht und nur damit verbunden ist“. Das sind doch schöne Worte und nun darf man gespannt sein, ob es Liveaktivitäten geben wird, ich habe mir schon mal das Dark Spring Festival vorgemerkt, da spielen nämlich schon mal die GOLDEN APES.

(S.Erichsen)

Source: BLACK Onlinemagazin

14.12.2025 - CORPSE D’ALSACE – Via Dolorosa

Der Album-Titel beschreibt den bekannten Prozessions/Leidensweg Jesus Christi in Jerusalems Altstadt. Das wohl in Berlin stationierte Projekt sollte für Freunde des guten alten Mittelwegs zwischen Dark Wave, sanftem Ambient-Industrial, Military Pop und Neo Folk eine Entdeckung ermöglichen, spielen diese knapp 38 Minuten innerhalb dieser Spielwiese des guten Mid 90’s Sound zwischen Cold Meat’s Ordo Equilibrio und so manch prominenter Folk Acts wie Ordo Equitum Solis, deren Leithana sogar in ‚Medusa‘ gesangliche Unterstützung bereithält. Sakral, düster und mit feinen stimmungsvollen Chören eröffnet der Opener ‚The Crucifixion of Paisios‘ dieses sehr abwechslungsreiche Album. Strange deutsche Vocals, arg verfremdet, sanfte Percussions und mystische Melodien nebst sanften Synth-Flächen durchziehen das schon oben angesprochene ‚Medusa‘. Der männliche Gesang ähnelt auf angenehme Weise den Vocals von Tomas Pettersson (Ordo Equilibrio), ein wenig charmanten Akzent hier und da sollte man einplanen. ‚Hounds‘ ist mein Favorit, wissen ein dominanter Beat, schön düstere coldwavige Synth-Melodien den Takt zu schwingen – feines Teil. Hier ist man im klassisch hymnischen Dark Wave-Œuvre angekommen und dieser Anzug passt und steht der Band hervorragend. ‚We March‘ ist erneut sehr Ordo Equilibrio-nah, nur ziehe die omnipräsenten Folk Gitarren ab, weil diese hier ausbleiben. Schleichend majestätisch und mit ordentlich Pathos aufgeladen wird ‚The Iconoclast‘ gesanglich von Dicephal Mortus begleitet und dies auf sehr theatralische Weise. Allerhand neoklassische Industrial Pop-affine Sounds schaffen hier den musikalischen Teppich. ‚In The Garden‘ ist wunderschön, hat feinfühlige, fast chorartige Synth-Flächen, die mich an meine alten Helden von In The Nursery erinnern. Mit sanften Percussions und einen sehr melancholisch hypnotischen Touch wird dies mit bald 7 Minuten auch genüsslich ausgebreitet. Melancholisch und hoffnungsvoll wavig beendet das einnehmende ‚Into The Pink‘ mit tollem deutschen Text dieses sehr eigenwillige und von verschiedenen Stimmungen durchzogene Album.

(Rajko Bärs)

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14.12.2025 - CORPUS DELICTI – Liminal

Die Franzosen waren in den Neunziger Jahren der heißeste Shit der französischen Goth-Rock Szene, veröffentlichten drei Studio-Alben, die aus meiner Sicht alle Klassiker sind. Hits wie ‚Sarabande‘ oder ‚Motherland‘ gehören in jede gut sortierte Goth-Rock Sammlung – Punkt! Mit dem aufkommenden Crossover seinerzeit versuchte man mitzuschwingen und verlor sich. Um so schöner, das man nun knapp 25 Jahre später wieder Zugriff bekam und mit „Liminal“ ein richtig starkes Comeback feiert. Auf dem Live-Sektor gibt es demnächst beim Dark Spring Festival in Berlin und auch beim WGT in Leipzig im nächstes Jahr  ein Wiedersehen. „Liminal“ ist in 2025 angekommen, die Trademarks der Band sind alle vorhanden, die quengeligen Goth-Gitarren, der prägnante Gesang von Sänger Sèbastian intensiv wie eh und je und ja, trotzdem wird es kein zweites „Sylphes“ geben. Nichtsdestotrotz weiß man mit der kraftvollen, melancholisch wavigen Single ‚Fate‘, dem leidenschaftlich überbordenden, knapp sechsminütig manischen Opener ‚Crash‘ richtig Energie und Atmosphäre zu erzeugen. Wirbelnde Drums, diese typisch grummeligen Death Rock-Bassläufe, die mit schneidenden Gitarren genau den alten liebenswerten Tune finden, für den die frühen Christian Death, Mephisto Walz und eben später die französischen Vertreter übernahmen. ‚It All belongs to You‘ perlt mit melancholischen Refrain angenehm wavig-hymnisch, während ‚Room 36‘ drängt, wütet mit stoisch nach vorne treibenden Post Punk. Die Stimme hat immer diesen überdreht theatralischen Habitus, wie man es von Corpus Delicti kennt und lieben gelernt hat. Moderne Synths-Elemente werden sparsam, aber gezielt in den oldschooligen Sound addiert. Die Art des Gitarrenspiels hört man so in 2025 eher selten – die amerikanische Spielwiese mit den alten staubigen Rozz Williams, Früh 80’s Vibe hat nostalgischen Charme ohne Ende. ‚Under His Eye‘ ist mal Kontrast pur, integriert Piano, Bläser und spielt mit Noir Jazz und Dark Cabaret Elementen. ‚Chaos‘ ist etwas anstrengend, ‚Out Of Steam‘ modern angehaucht und wütend, dafür berührt der über siebenminütige Titelsong mit viel schleppender Melancholie, tollen Effekt-Gitarren und geleitet ein aus einem richtig starken Comeback-Album heraus. Gut das die Franzosen wieder im Rennen sind, diese Art Gitarren-Sound wurde schmerzlich vermisst.

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin

14.12.2025 - GREET – I Know How To Die

Das Harmonium, gebettet in Drone, Folk und friedvolle Harmonien. Stell Dir grob die wundervolle „Mystery Seas“ von Martin Bates (Eyeless in Gaza) vor, addiere etwas Anna von Hausswolff, Orchis, In Gowan Ring und Current 93. All dies mit einer eher verträumten, manchmal unterschwellig an psychedelischen Horror Movie Kram wie Midsommar oder Wicker Man angelehnt und Du kommst dem spirituellen Klang der Briten zumindest annähernd auf die Spur. Elegisch, friedlich und mit einer spirituell, psychedelischen Aura geflutet, bettet jeder Ton dieser Platte vortrefflich und lullt einfach nur ein. Beseelter, folkloristischer Chorgesang führt Dich wie von allein in eine entlegene Kirche im südenglischen Nirgendwo, in der Du Raum zum Innehalten findest. Die wehmütig, oftmals traditionellen Folk-Melodien werden wahlweise entrückt, brüchig, liebevoll vorgetragen, erzählen von tragischen Mythen, Erlebnissen zwischen Magie, Trauer und dem Puren und Schönen. ‚Revelry‘ ist Folklore pur und tanzt Feldein im Sonnenschein, ‚No More‘ und ‚May‘ schweben sanft und sakral dank des Harmonium, den sehnsüchtigen Akkorden. Im letzten Stück ‚Eulogy‘ kommt man mit toller Melodie und ausladenden Arrangements in die Nähe von Neo Folk-Größen wie Sol Invictus, gar Death In June – ein gar wundervoller Tune. Das heidnische, irgendwie creepy Cover könnte auch gut zu einer experimentell düsteren (Black)Metal Band passen. Monotonie, Trance, düstere Melodien gibt es hier ebenfalls und ich könnte mir gut vorstellen, das Freunde des dunklen Doom, gar spirituellen Black Metal hier musikalisch eine spannende Alternative zu sonst eher harten Gitarren erfahren. Atmosphärisch zwischen traditionell, düsterer Folklore, Ambient, Drone und psychedelischen Klängen passt das alles dicht zueinander und weiß über die knapp 40 Minuten Traumähnlich zu hypnotisieren.

(Rajko Bärs)

Source: BLACK Onlinemagazin